Wenn die Steckdose extrem beengt verbaut ist, würde ich eine Schukomehrfachsteckdosenleiste mit Kabel nehmen und an das einen Schweizer Stecker anbauen. Ist zwar voluminöser als so ein Adapter, aber löst alle Asymmetrieprobleme
Das Bild im Anhang zeigt den Vorteil der Asymmetrie, da solche Steckdosen sehr häufig vorkommen.
Man kann sicher geteilter Meinung sein, ob die Asymmetrie "so wichtig" ist - es gibt asymmetrische Adapter auf dem Markt, die ihre Berechtigung haben, und ich suche einen ohne Sicherung. Das ist eigentlich alles.
Vor allem beim Transport stört mich die Baugröße. Zu betreibende Gerätschaften sind verschiedene, z. B. Laptop (dessen Netzteil ein Schuko-Stecker hat, und das Netzteil-Kabel möchte ich für diesen Zweck nicht austauschen).
Daher meine Frage: Welchen asymmetrischen Reiseadapter ohne Sicherung kennt Ihr?
ich denke, die Sicherung ist bei den Adaptern verlangt, weil in CH die 230~V Netze normalerweise nur mit 10 A abgesichert sind, während die deutschen Schuko-Geräte bis 16 A ziehen können.
Wenn die Steckdose extrem beengt verbaut ist, würde ich eine
Schukomehrfachsteckdosenleiste mit Kabel nehmen und an das einen
Schweizer Stecker anbauen.
Ich habe mir mal ein Kabel mit Kaltgerätestecker angefertigt. Die Anschlußleitung mit landesspezifischem Stecker hat im Zweifel der dortige Kollege greifbar.
... wäre aber die eleganteste Lösung. Und vermutlich auch so ziemlich
die kostengünstigste.
Geht so - der Laptop war ja nur ein Beispiel für die zu betreibenden Geräte. Für jedes ein eigenes Kabel, bei manchen gehts kaum werkzeuglos oder unter Beachtung der Gewährleistungsbedingungen - elegant finde ich das weniger...
ich denke, die Sicherung ist bei den Adaptern verlangt, weil in CH die
230~V Netze normalerweise nur mit 10 A abgesichert sind, während die
deutschen Schuko-Geräte bis 16 A ziehen können.
Verlangt von wem? Vom Gesetzgeber jedenfalls nicht, drum sind ja auch welche ohne Sicherung in DE und CH frei verkäuflich...
Geht so - der Laptop war ja nur ein Beispiel für die zu betreibenden
Geräte. Für jedes ein eigenes Kabel, bei manchen gehts kaum werkzeuglos
oder unter Beachtung der Gewährleistungsbedingungen - elegant finde ich
das weniger...
Irgendwie kommt mir das merkwürdig vor. Du reist mit einem Berg an Geräten in die Schweiz, hast aber Probleme damit, einen Adapter mitzunehmen, der wegen der verbauten Sicherung vielleicht zwei Zentimeter länger ist als einer ohne.
Und offensichtlich machst Du das auch nicht nur einmal, sondern ständig.
Aber offensichtlich willst Du von Deinem Berg von Geräten immer nur genau eines betreiben.
Das riecht ... irgendwie ... nach isländischen Ureinwohnern.
Das ist Deine Entscheidung. Die Motivation dieser Entscheidung bleibt im Ungefähren, außer, dass ich es gewagt habe zu begründen, warum eine Lösung für mich weniger elegant ist.
Du reist mit einem Berg an
Geräten in die Schweiz [...]
Davon habe ich nicht gesprochen; ein Beispiel kann auch für zwei Geräte stehen, was schwerlich ein Berg ist. Ich sprach auch nicht davon, dass diese Geräte gleichzeitig mitkommen, schließe es aber natürlich auch nicht aus. Dieser Aspekt spielt für eine Antwort auf meine Frage keine Rolle.
Und offensichtlich machst Du das auch nicht nur einmal, sondern ständig.
Auch davon sprach ich nicht. Und ob mir ein unnötig großer Adapter auch für eine singuläre Reise schon zu groß ist und ich deswegen nach anderen suche, bleibt mir überlassen. Dieser Aspekt spielt für eine Antwort auf meine Frage keine Rolle.
Aber offensichtlich willst Du von Deinem Berg von Geräten immer nur
genau eines betreiben.
Auch davon sprach ich nicht; ganz im Gegenteil: Meine Frage lässt keinerlei Rückschluss darauf zu, dass ich nicht z. B. zwei des gesuchten Adapters für Parallelbetrieb kaufen würde. Ich habe sogar ein Bild gepostet, auf dem klar zu erkennen ist, dass der Vorteil einer Randbedingung (Asymmetrie) den gleichzeitigen Betrieb dreier Geräte erlauben würde. Ohne zu schreiben, dass ich genau das vorhabe. Dieser Aspekt spielt für eine Antwort auf meine Frage keine Rolle.
Mein Fazit an dieser Stelle: Auf eine Frage mit klaren Randbedingungen folgend habe ich dargestellt, wie ich persönlich zu diesen Randbedingungen komme. Auch nach mehreren Beiträgen sind wir einem konkreten Vorschlag nicht näher gekommen, dafür "isländischen Ureinwohnern"...
Ich danke Euch für Eure Beiträge bisher und bitte um Verständnis, dass ich mich über evtl. noch folgende konkrete Vorschläge noch mehr als zu Beginn des Threads ohnehin schon freue und entsprechend vor allem darauf dann sehr gern antworte.
Danke! Den kannte ich zwar noch nicht, hat aber, wie von Dir erwähnt, nicht nur eine Sicherung, sondern ist, wenn ich es richtig sehe, zwar schlank, aber auch recht lang und symmetrisch (Und würde im gezeigten Bild der Dreiersteckdosen mit normalen Schweizer Steckern funktionieren, aber nicht zwei solcher Adapter, was die geforderte Asymmetrie implizit erlaubt).
ich suche einen ohne Sicherung. Das ist eigentlich alles.
Und warum sagst du das nicht gleich? Bisher hast du nur gefragt, welche Wir kennen.
Aber immerhin danke dafür, dass du uns im OP mit einem Pluralis reverentiae angesprochen hast.
Verlangt von wem? Vom Gesetzgeber jedenfalls nicht, drum sind ja auch
welche ohne Sicherung in DE und CH frei verkäuflich...
„Brauch ich einen Reiseadapter mit Sicherung?“
Ja, denn es ist zu beachten, dass in die Schweiz ausschließlich Adapter eingeführt und genutzt werden dürfen, die der ESTI Norm SN SEV 1011:2009/A1:2012 entsprechen.
Verlangt von wem? Vom Gesetzgeber jedenfalls nicht, drum sind ja auch
welche ohne Sicherung in DE und CH frei verkäuflich...
„Brauch ich einen Reiseadapter mit Sicherung?“
Ja, denn es ist zu beachten, dass in die Schweiz ausschließlich Adapter
eingeführt und genutzt werden dürfen, die der ESTI Norm SN SEV
1011:2009/A1:2012 entsprechen.
Die Frage-Antwort-Kombi changiert zw. irreführend und falsch, möglicherweise zu Marketingzwecken.
Die zitierte Norm gilt, schreibt jedoch nicht zwingend eine Sicherung für Adapter vor. Als Hilfestellung für diesen zugegebenermaßen naheliegenden Einwand hatte ich in voller Absicht im OP den Adapter eines seriösen Schweizer Herstellers ohne Sicherung verlinkt. Wem das nicht reicht, möge die SN SEV 1011 statt der irreführenden Angaben auf der Homepage eines deutschen Herstellers konsultieren.
Die zitierte Norm gilt, schreibt jedoch nicht zwingend eine Sicherung
für Adapter vor. Als Hilfestellung für diesen zugegebenermaßen
naheliegenden Einwand hatte ich in voller Absicht im OP den Adapter
eines seriösen Schweizer Herstellers ohne Sicherung verlinkt.
Komisch, auf der verlinkten Seite sieht man ein Bild der Produktverpackung, in dem "Max. 10 A / 100 – 250 V. Replaceable fuse" steht. Was das wohl bedeuten mag?
Komisch, auf der verlinkten Seite sieht man ein Bild der
Produktverpackung, in dem "Max. 10 A / 100 – 250 V. Replaceable fuse"
steht. Was das wohl bedeuten mag?
Dass die Schweizer ihre Norm kennen und sehr kundenfreundlich sind?
Dass der Überstromschutz erst seit Ende 2012 gefordert ist, erklärt auch, warum sich in manchem Privatbesitz noch recht neu aussehende Adapter ohne Sicherung finden... Nun ist klar, dass man nicht erwarten darf, diese neu kaufen zu können.
Und ich vermute, dass man sich spätestens im Schadenfall auf (zu) dünnem Eis wiederfindet, wenn man diese nicht mehr normkonformen Adapter (auch unwissentlich) verwendet.
Der Reiseadapter hat keine 10A-Sicherung (darum auch nicht in den Spezifikationen erwähnt)."
Mit Rolfs Hinweis bzgl. der Verpackung habe ich dann nachgefragt und es kam zurück:
"Guten Tag Herr ...,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung und den wertvollen Hinweis.
Nach einer kurzen Überprüfung in unserem Lager haben Sie vollkommen recht, und wir entschuldigen uns für die fehlerhafte Information.
Im Anhang finden Sie ein Foto der Kontrolle zur Bestätigung. Die Angabe zur Feinsicherung wurde entsprechend korrigiert und ist ab morgen in unserem E-Katalog sichtbar.
Wir schätzen Ihr aufmerksames Feedback sehr und danken Ihnen für Ihr Verständnis."
Zum Einen bin ich zumindest ein wenig beruhigt, dass mir dieser Lapsus unterlaufen ist, wenn sogar der Hersteller auf sich selbst reinfällt, und zum anderen möchte ich den Dank des Herstellers natürlich an diejenigen weitergeben, denen er in erster Linie gebührt.