Wastl schrieb:
So ein Käse!
Das ist/sind keine "Stummel", da könnt ich mich direkt uffregge.
Die Antenne ist ziemlich genau auf die Wellenlänge angepasst.
Ich entwickle beruflich Antennen und bin lizensierter Funkamateur (nur am Rande).
Die Antennen sind Behelfsantennen.
Ich habe nie behauptet, dass sie nicht in etwa auf die Sollfrequenz resonant sind.
Lies die richtige Literatur (Stichwort "stark verkürzte Strahler").
Ein Dummyload oder ein bei z.B. 50 Ohm angezapfter Schwingkreis ist auch korrekt angepasst.
Die Teile strahlen was ab (und empfangen dementsprechend auch).
Aber z.B. ein gestreckter Halbwellendipol oder eine "Triple Leg Antenne"
sind Antennen, deren Eigenschaften wirklich definierbar sind.
Ändere die Position der gewendelten Antenne aus dem Bild des TO z.B. 5cm in irgendeine Richtung.
Dann sind (durch die Einflüsse der Umgebung im Nahfeld) sofort alle Resonanzen und Anpassungen wieder ganz wo anders.
Die Antenne eines Handfunkgerätes z.B. Ist völlig "out of range" wenn ich das Gerät in einem Alukoffer oder Blechfass Betreibe...
Nur so als Vergleich.
Eine Antenne, deren Anpassung etc. ich korrekt und reproduzierbar messen will, muss frei von Umgebungseinflüssen sein.
Diese Module wie im Bild erfüllen das nicht.
Daher ist die angestrebte Modifikation oder "Verbesserung" dieser Antennenen zwar richtig gedacht, aber in dem Falle am Ende wirkungslos.
Ein höherer Antennengewinn wird durch Richtwirkung erzielt.
In Innenräumen sind aber Reflexionen an Metallgegenständen, Kabeln in der Wand etc. so extrem ausgeprägt, dass die erhoffte Reichweitenerhöhung nicht oder nur zufällig feststellbar ist.