Hallo, ich arbeite für die Schule an einem kleinen Projekt und dafür muss ich einen Schrittmotor ansteuern. Ich nutze einen Nema 17 Motor, einen Arceli A4988 Motortreiber und einen Rasberry Pi 5. Allerdings funktioniert der Motor nicht immer, manchmal stotter er und stopt, dann funktioniert er plötzlich wieder Habt ihr eine Idee ?
Beschleunigungsrampen?
Wackelkontakte vom Steckbrett.
Ich nutze einen Nema 17 Motor
Nema 17 ist kein Motor, sondern das Maß einer Befestigung. So wie E27 bei Leuchtmitteln. Mit der Angabe ist keine Einschätzung der technischen Daten deines Motors möglich.
Bei Schrittmotoren ist wichtig, sie nicht schneller zu beschleunigen (und zu bremsen), als sie mit der gegebenen Leistung (Spannung/Strom) können.
Bei Motortreibern ist wichtig, sie nicht zu überlasten. Die Gnd-Leitungen müssen richtig geführt werden (Foto?).
Bei Stromversorgung über Steckbrett sind oft deren Kontakte und die Dupont-Kabel unzureichend.
(Foto?)
https://drive.google.com/drive/folders/1wZI7_eygb3JobnyGLQupAYyglxniZWAO?usp=sharing
Du bist echt ein Scherzkeks. Ich will nicht nur den Motor sehen, sondern die Leitungführung. Also den ganzen Aufbau samt Platinen und Stomversorgung!
Gamz kurz meine ich, Dupont Kabel zu sehen. Die sind wie gesagt nicht geeignet. Löte da richtige Kupferkabel an und zeige mehr vom Aufbau, damit man jede einzelne Leitung sieht.
Schonmal etwas von sternförmiger Verkabelung der Stromversorgung gehört? Wenn nicht, lese dich zu dem Thema ein.
Andi schrieb:
(Foto?)
https://drive.google.com/drive/folders/1wZI7_eygb3JobnyGLQupAYyglxniZWAO?usp=sharing
Du bist echt ein Scherzkeks. Ich will nicht nur den Motor sehen, sondern die Leitungführung. Also den ganzen Aufbau samt Platinen und Stomversorgung!
Und das nicht als Link sondern als Fotos direkt hier im Thread hinzugefügt. Ein kompletter Schaltplan gehört natürlich auch dazu.
Aktueller Stand: Irgendein Schrittmotor wird irgendwie über irgendein Board mit angeblichem A4988 Treiber angesteuert. Spannung und Strom sind irgendwie in irgendeiner Höhe vorhanden. Und nun stottert er.
Motorprobleme.mp4 (27,9 MB)
Jetzt weißt du, wie sich Schrittverluste bei einem Schrittmotor anhören. Das passiert, wenn der Lastwinkel zu groß wird.
J. T. schrieb:
Beschleunigungsrampen?
Was meinst du damit ?
Die Grundlage der Schrittmotorsteuerung. In der Atmel Application Note AVR446: Linear speed control of stepper motor kannst du z.B. darüber lesen. https://ww1.microchip.com/downloads/en/Appnotes/doc8017.pdf
Hier der Schaltplan
Hier der Schaltplan
Das ist kein Schaltplan, das ist gequirlte Sch... Wann lernt das Jungvolk mal, anständige Schaltpläne zu zeichnen?
Wo sind die Fotos vom Aufbau?
Und welche Software? Ein Pi5 ist zwar schnell, aber deshalb trotzdem nicht ohne weiteres Echtzeitfähig. Aktionen im Hintergrund können das Stocken verursachen.
Wo sind die Fotos vom Aufbau?
Mindestens so interessant wären ein paar Angaben zu Strom und Nennspannung des Motors oder gar zu Schrittmodus und -frequenz.
Haltet mal den Ball flach. Er ist Schüler und sicherlich sehr unerfahren. Hinweise sind gut, aber Gemeckere sicher nicht angebracht.
Strom des Schrittmotors am A4988 korrekt eingestellt?
Haltet mal den Ball flach.
Das ist Alzheimer. Diese Opas haben schon vergessen was sie selbst mal als Schueler konnten, naemlich wenig.
Ich denke auch das ein grosses Problem darin bestehen wird das Linux die Timings nicht 100% genau einhalten kann. Vorgehensweise waere jetzt ein Oszi an die Signale zu haengen und mal zu pruefen ob man da interessante Luecken sieht. Wenn man keins hat, man sollte hier noch im Frequenzbereich sein wo ein SoundkartenOszi mit Widerstandsteiler am Eingang ausreicht.
Vanye
Vorgehensweise waere jetzt ein Oszi an die Signale zu haengen und mal zu pruefen ob man da interessante Luecken sieht.
Ein Logikanalysator für weit unter 10€ würde den Zweck mindestens genauso gut erfüllen.
Und welche Software? Ein Pi5 ist zwar schnell, aber deshalb trotzdem nicht ohne weiteres Echtzeitfähig. Aktionen im Hintergrund können das Stocken verursachen.
Komisch. Die Aussage fiel mir auch als erste ein. Wir haben damals (etwa ab Mitte der 1980er) Hardware in Pascal auf 8086 in der Schule programmiert - ohne Multitasking-OS. Da stotterte kein Schrittmotor. Solche Fragen sollte man vielleicht mal mit dem Aufgabestellenden diskutieren.
Ich werde nicht müde es zu wiederholen: So ein neuerer Raspberry hat gleich mehrere Kerne. Wenn man einen davon dediziert für ein Programm reserviert, dann ist der eventuell noch auftretende Jitter so minimal, dass man ihn in den meisten Fällen völlig ignorieren kann. Und ganz besonders in diesem Fall, da nur ein einzelnes Step Signal erzeugt werden muss. Ob das nun alle 1000µs erfolgt, oder (manchmal im Sinne von selten) erst 3µs später.
Ich werde nicht müde, es zu wiederholen: So ein neuerer Raspberry hat gleich mehrere Kerne. Wenn man einen davon dediziert für ein Programm reserviert, dann ist der eventuell noch auftretende Jitter so minimal, dass man ihn in den meisten Fällen völlig ignorieren kann.
Wissen wir, ob der Threadopener das gemacht hat?
Wissen wir, ob der Threadopener das gemacht hat?
Nein, wissen wir nicht. Allerdings…
funktioniert der Motor nicht immer, manchmal stotter er und stopt [sic], dann funktioniert er plötzlich wieder
…selbst auf einem RP1B mit nur einem Kern und 700MHz müsste man schon erhebliche Klimmzüge machen, um das beschriebene Fehlerbild zu erzeugen. Wenn man es denn überhaupt hin bekäme.
Habt ihr eine Idee ?
Probleme löst man so, wie schon die alten Feldherren wussten: Teile und herrsche!
Wenn du ein Problem nicht im Ganzen lösen kannst, dann teile es in beherrschbare Einzelaufgaben. In deinem Fall:
Trenne die Motorsteuerung vom µC. Und dann
- kontrolliere mit einem Oszi oder LA ob die Pulse immer in der gewünschten Anzahl und Frequenz aus dem µC herauskommen.
- schließe einen Frequenzgenerator an die Motorsteuerung an und lass den Schrittmotor mit dessen zuverlässigem Signal laufen.
J. T. schrieb:
Beschleunigungsrampen?
Was meinst du damit ?
Google doch mal die Grundlagen:
Das ist Alzheimer. Diese Opas haben schon vergessen was sie selbst mal als Schueler konnten, naemlich wenig.
Da kann ich mich noch gut erinnern, wie wir lernten, anständig lesbare Schaltpläne zu malen: Da gab es Bücher, in denen von professionellen Zeichnern die Pläne gemalt wurden. Und die waren sowas von übersichtlich und nicht so hingerotzt. Und dann nahm man ein Blatt Karopapier, einen Bleistift und ein Lineal oder eine Schablone. Und dann wurden genauso übersichtliche Schaltpläne gezeichnet. Heutzutage, wo jeder mit ein paar Mausklicks und einem CAD-Programm meint, Schaltpläne malen zu können, kommt dann halt sowas heraus, wie das Beispiel oben! Die Heftchen der Topp-Reihe oder der Radio-Praktiker-Bücherei stehen bei mir immer noch im Regal.
Da kann ich mich noch gut erinnern, wie wir lernten, anständig lesbare Schaltpläne zu malen: Da gab es Bücher, in denen von professionellen Zeichnern die Pläne gemalt wurden. Und die waren sowas von übersichtlich und nicht so hingerotzt. Und dann nahm man ein Blatt Karopapier, einen Bleistift und ein Lineal oder eine Schablone. Und dann wurden genauso übersichtliche Schaltpläne gezeichnet. Heutzutage, wo jeder mit ein paar Mausklicks und einem CAD-Programm meint, Schaltpläne malen zu können, kommt dann halt sowas heraus, wie das Beispiel oben! Die Heftchen der Topp-Reihe oder der Radio-Praktiker-Bücherei stehen bei mir immer noch im Regal.
Wer sagt, dass der TO an einer technischorientierten Schule ist? Bei uns lief ab der 5. Klasse Informatik als Teil des Mathematikunterrichts an einem allgemeinbildenden Gymnasium. Wenn man keinen Bezug zu solchen Doku-Themen hat, weiß man auch nicht, wie solche Pläne gezeichnet werden ("Zeichnern die Pläne gemalt wurden"? Gemalt wird mit Pinseln und Bunt-Stiften.)
Wenn man keinen Bezug zu solchen Doku-Themen hat, weiß man auch nicht, wie solche Pläne gezeichnet werden
Klar, heutzutage wird lieber ein Steckbrett abgefilmt und das Video dann als Dokumentation des Aufbaus in die Cloud hochgeladen.
Früher (tm) hatte fast jeder ein Beispiele für einen vernünftigen Schaltplan im Haus. Da konnte man einfach die Rückwand vom Fernseher abnehmen und hat dort den Schaltplan vorgefunden ;-)
Klar, heutzutage wird lieber ein Steckbrett abgefilmt und das Video dann als Dokumentation des Aufbaus in die Cloud hochgeladen.
Alles andere ist doch viel zu anstrengend (und macht keinen Spaß).
Antwort schreiben
Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.
