Hallo zusammen!
Ich habe ein etwas ungewöhnliches Projekt im Sinn. Ich fahre einen alten TA 11 BN aus dem Jahre 1951. In einem solchen Fahrzeug ist oft noch 6V als Bordspannung im Betrieb, aber bei mir sind es schon sage und schreibe 12V. Dennoch sind die alten Birnchen oft sehr finster und daher besteht der feste Wille, diese durch Retro Fit LEDs (z.B. https://www.classiccarleds.co.uk/) auszutauschen.
Wenn man zusätzlich ein lastfreies Blinkrelais einsetzt, ist das kein Problem.
Jetzt jedoch meine Chromleiste: die LEDs leuchten unmittelbar auf, während die Birnchen eine kurze (wenn auch sehr kurze) Bedenkzeit haben und auch nicht sofort wieder erlöschen.
Dieses Verhalten möchte ich durch eine geeignete Schaltung erreichen. Vulgo: Rechteck in Trapez-Signal wandeln.
Ein simpler Versuch mit einem RC-Glied zeigt schon gute Ergebnisse, jedoch würde ich gern eine »aktive« Lösung (Transitor-basierend, OpAmp Int, …) bevorzugen. Jede (preiswerte) stabile Lösung ist willkommen!
Leider sind meine Kenntnisse in Elektronik schon etwas eingerostet; speziell kenne ich die neuesten Techniken nicht.
Einen Thread aus 2011 habe ich gefunden, aber die finale Lösung wurde nicht mehr vorgestellt.
Rahmenbedingungen: 12V , LED in Summe ca 4W, Blinkfrequenz < 1Hz
Erfahrungen: raspi, pico, Platinen, Löten, Fluchen
Vielleicht hat jemand Lust, an einer kleinen Lösung mitzuwirken. Viele Besitzer von alten Fahrzeugen scheuen den Umbau, weil die grellen LEDs nicht zum Alter passen. Es gibt also einen Bedarf :-)
VG
Michael
speziell kenne ich die neuesten Techniken nicht.
Einen Thread aus 2011 habe ich gefunden, aber die finale Lösung wurde
Mit deinem Posting unter Mikrocontroller und digitale Elektronik bist du doch schon auf einem guten Weg:
Ein kleiner 8-beiniger Mikrocontroller mit PWM-Ausgang zur Helligkeitssteuerung und ein MOSFET als Treiber für deine LED-Leuchte wäre Stand der Dinge. Dazu ein paar Programmzeilen und du kannst dein Leuchtverhalten so einstellen, wie du möchtest. Die ganze Mimik muss dann nur noch eine Kfz-bordnetztaugliche Verpackung (aka. Schutzbeschaltung) bekommen.
Leider mag der TÜFF und die Rennleitung solche Umbauten üüüberhaupt nicht wenn der Wagen hinterher noch im Bereich der STVO bewegt werden soll.
Und wie das mit dem Aufbau solcher Geschichten im Auftrag eines Auftraggebers ist, haben wir gerade in einem anderen Thread durchgekaut. Ergebnis: Man riskiert, auf 5stellige Beträge verknackt zu werden und steht mit einem Bein im Knast weil jemand möglicherweise in Deine LED-Phalanx hineinfährt und natürlich nur wegen dem Gebastel keine Chance hatte, Dich zu sehen und den Unfall zu vermeiden. Für die gegnerische Versicherung ist das total plausibel, die ziehen Dir auch den Mond vom Himmel nur um nicht zahlen zu müssen.
Leider mag der TÜFF und die Rennleitung solche Umbauten üüüberhaupt
nicht wenn der Wagen hinterher noch im Bereich der STVO bewegt werden
soll.
Interessiert nicht, das Auto wurde vor dem 1.1.1954 erstmalig für den
Straßenverkehr zugelassen.
Bzgl. H-Kennzeichen:
"Die strengen Voraussetzungen für den Oldtimer-Status gemäß der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) setzen voraus, dass das Fahrzeug weitgehend im Originalzustand erhalten bleibt.
Es sind nur begrenzte Umbauten erlaubt, wie beispielsweise Restaurierungen mit Originalteilen. Lackierungen bzw. ein anderer Motor ist erlaubt, sofern er zeitgenössisch ist bzw. aus der gleichen Baureihe des Oldtimers kommt.
H-Kennzeichen werden nicht erteilt, wenn erkennbar deutlich jüngere Komponenten eingebaut wurden."
Hallo zusammen!
Ich muss da mal ein bisschen das Gas herausnehmen:
ich brauche nur ein bisschen Hilfe bei der Lösung. Niemand soll Geld in die Hand nehmen, keine Serie geplant, nur eine Handvoll für meine Kumpanen ist das Maximum.
der TÜV sieht das unkritisch (habe Erfahrung), wenn es der Sicherheit dient. Beispiel: Original hat keinen Rückfahrscheinwerfer. Könnt ihr euch vorstellen, wie das aussieht, wenn da ein Oldtimer scheinbar planlos rückwärtsd durch die Gegend fährt?
Ich möchte keine Helligkeit steuern, sondern das Signal aus dem Relais ein bisschen beeinflussen
NTC schaue ich mir an!
Chromleiste: das war der Ausdruck meiner Kunden, wenn sie an der Beraterlösung auch noch ein Tonsignal bei F4-Hilfe :-) haben wollten. Sinnloser Kram, aber musste sein.
Ich dachte an 2 (!) Module, die der Einfachheit halber in die jeweiligen Blinkerstränge gehängt werden
Vielen Dank schon mal für all die Einsendungen!
Michael
Rahmenbedingungen: 12V , LED in Summe ca 4W, Blinkfrequenz < 1Hz
Vielleicht ist dein Glück, das damals eine Blinklampenausfallerkennung durch schnelleres Blinken noch nicht vorgesehen war.
Weil ein 12V Akku natürlich jede Spannung liefert nur nicht 12V, sondern eher 10-15V, in einem alten Bordnetz auch noch ordentlich verseucht durch nicht-entstörte Zündung, keine Z-Dioden in der Lichtmaschine, Relais ohne Freilaufdiode leucht mal + oder - 150V auf die Leitungen brummen
Moderne step down LED Stromregler mit Dimm-Eingang können das Problem lösen, davon ausgehend dass du das Blinksignal schon hast. Da aber die LED lamgsam dinkler wrrden soll wenn das Blinksignal aus ist brauchst du Strom von woanders, vom Zündungsplus. Achte auf die Absicherung.
Diese fertige Platine macht aus dem Blinksignal einen geregelten LED Strom von z.B. 350mA für deine 1W LED
Den Strom für die langsam dunkler werdende LED könnte man auch aus einem Kondensator holen, man muss nur dessen Stromaufnahme begrenzen, sonst findet das Blinkrelais das auf Dauer nicht lustig.
ich, rein theoretisch interessiert, (nur lesen), habe im falstad-Simulator mit Spule gespielt, in diesem Fall mit 1:1 Trafo (4Henry) in magnetisch gegensinniger Serienschaltung sowie Freilaufdiode. Der Strom läuft langsam an, und kommt durch die Freilaufdiode langsam wieder zum Stehen. Nur als Prinzip, ich kann es aus Ermangelung von Durchblick nicht auf Tauglichkeit bewerten.
Könnt ihr
euch vorstellen, wie das aussieht, wenn da ein Oldtimer scheinbar
planlos rückwärtsd durch die Gegend fährt?
Ganz einfach. Nach StVO braucht es dann einen Einweiser.
Wer so wenig Kenntnisse der relevanten Vorschriften hat, sollte Basteleien an Kfz lieber unterlassen.
Vielen Dank für die zahlreichen Wortmeldungen, besonders für die letzte.
Mit der Unterstützung einer Person, die sich zwar technisch nicht auskennt, aber einem prompt bei chatGPT formulieren kann, habe ich nun vier verschiedene Lösungvorschläge bekommen, die alle valide sind. Einen davon habe ich erfolgreich umsetzen können.
Ich werde für die Zukunft die Verwendung von Foren überdenken. Einerseits aufgrund der Erfahrungen mit dem Tool AI, andererseits aufgrund der mich befremdenden Art und Weise, wie rüde manchmal der Umgangston - nicht nur in diesem Forum - zu sein scheint.
Ich bin jetz alt genug, um mir soetwas zu schenken.
Grundsätzlich muss man sich die Frage stellen, inwieweit ein Werkzeug wie chatGPT Foren in der Zukunft obsolet machen wird.
Beste Grüße!
Michael
andererseits
aufgrund der mich befremdenden Art und Weise, wie rüde manchmal der
Umgangston - nicht nur in diesem Forum - zu sein scheint.
Ich bin jetz alt genug, um mir soetwas zu schenken.
Grundsätzlich muss man sich die Frage stellen, inwieweit ein Werkzeug
wie chatGPT Foren in der Zukunft obsolet machen wird.
Solange das Ding keine solche blöden Belehrungen kann, werden Menschen nicht überflüssig.
Solange das Ding keine solche blöden Belehrungen kann
Kann es.
Wenn man die alte Alexa verarscht, etwa sowas wie "Alexa, geh kacken!" dann kommt sowas zurück wie "Geh doch selber!" ... also mich würde es extremst wundern wenn irgend eine halbwegs "gute" KI das nicht kann.
aber einem prompt bei chatGPT formulieren kann, habe ich nun
vier verschiedene Lösungvorschläge bekommen, die alle valide sind. Einen
davon habe ich erfolgreich umsetzen können.
Das zeugt von einer sehr einfachen Denkstruktur, sich auf diese Spinnerei zu verlassen.
Ich werde für die Zukunft die Verwendung von Foren überdenken.
Mit Deinen drei Beiträgen bist Du so wichtig, dass man Dich hier heftig vermissen wird.
Nun, sich hier zu verabschieden heist auch, dass man manchen Leuten, die eine schlechte Kindheit hatten/haben o.ä. nicht mehr die Stirn bietet und damit jegliche Möglichkeit zur Einflussnahme verhindert. Auch ignorieren ist eine Art von funktionierender Regelung. Ich würde es unterstützen, der Forenbetreiber sei hier rigider, aber das bleibt wohl ein Traum.
Hier im Forum hat sich viel Unsinn und leider auch die dummhafte Langweiligkeit einiger, meist immer derselben, Forenposter breit gemacht. Dabei geht es mir definitiv nicht um diejenigen, die mal aus einem frischen Gedanken heraus eine Anfrage posten oder auch mal scharf antworten.
Es sind diejenigen, die vor lauter Langweiligkeit Ängste schüren wollen durch „darfst du nicht weil“ bis hin zu Beleidigungen oder diejenigen, die offensichtlich eine Challenge über die schiere Anzahl an Posts gestartet haben.
Dem OP empfehle ich hier mehr Resilienz zu entwickeln. Was interessierts eine Eiche, wenn sich ein Wildschwein dran schabt?
Liebe Grüße an alle, die sich hier nun angepault fühlen, sie werden wissen warum! Macht mich Minus und ihr habt euch verraten.
Liebe Grüße auch an alle anderen und schon mal ein schönes Wochenende.
Heute ist Freitag 😉
Apropo: Wie wäre es denn mit einer neuen Forengruppe „Freitag“?
Vielen Dank für die zahlreichen Wortmeldungen, besonders für die letzte.
Mit der Unterstützung einer Person, die sich zwar technisch nicht
auskennt, aber einem prompt bei chatGPT formulieren kann, habe ich nun
vier verschiedene Lösungvorschläge bekommen, die alle valide sind. Einen
davon habe ich erfolgreich umsetzen können.
Ich werde für die Zukunft die Verwendung von Foren überdenken.
Einerseits aufgrund der Erfahrungen mit dem Tool AI, andererseits
aufgrund der mich befremdenden Art und Weise, wie rüde manchmal der
Umgangston - nicht nur in diesem Forum - zu sein scheint.
Ich bin jetz alt genug, um mir soetwas zu schenken.
Grundsätzlich muss man sich die Frage stellen, inwieweit ein Werkzeug
wie chatGPT Foren in der Zukunft obsolet machen wird.
Beste Grüße!
Michael
Zeig doch bitte mal deine Lösung/en. Dann könnte man hier technisch weiter diskutieren.
Viele Grüsse Uwe Ove
scheuen den Umbau, weil die grellen LEDs
nicht zum Alter passen.
? O.o
Ansonsten ist das ganze doch SO einfach, dass die Frage ist was du genau wissen willst? Glühobst verhält sich nicht-linear, das Verhalten musst du per algo oder lookup mit PWM 1000Hz nachbilden - fertsch.
So wie Klaus im vorherigen Beitrag schrieb, habe ich es auch umgesetzt: den Blinkgeber durch eine uC-Lösung (PWM) mit FET ersetzt. Erzielt genau das erwünschte Ergebnis.
Das ganze Lamentieren mit Zulassung und TÜV ist nach meiner Erfahrung nur beim Scheinwerfer relevant. Damit kann man den Gegenverkehr stören.
Habe auch bei einem 6V Fahrzeug auf 12V umgerüstet, und dabei Blinker Rückleuchten und Bremslicht gegen LED ersetzt. Der TÜV ist zufrieden wenn es ordentlich leuchtet.
Beim Blinker muss man den Geber eh ersetzen, das Glühdraht-Bimetall-Teil funktioniert bei 5W nicht mehr. Hatte erst ein last-unabhängigen Geber aus zwei Transistoren drin. Aber wie gesagt, das "rechteckige" Leuchtverhalten ist ganz anders als das der dicken 6V Glühdrähte. Ich brauchte übrigens einen zweipoligen Blinkgeber, der in die Plus-Leitung geschaltet wird.
Schwierig wird's nur beim Scheinwerfer. Nachts bei Regenwetter mit entgegenkommenden "adaptiven" LED-Matrixscheinwerfern sieht man mit seinen 6V-Teilen nichts mehr. Kaum mehr, wenn man die durch 12V ersetzt.
Was bei mir geholfen hat, waren H4-Scheinwerfereinsätze von Hella. Habe welche gleichem Glashalter-Durchmesser wie die Originalen meines Oldies gefunden.
Haben sogar asymetrisches Abblendlicht.
Theoretisch könnte man da sogar LED Retrofit von Philips oder Osram reinstecken, aber das wäre wieder grenzwertig wegen Zulassung.
Hast Du ein Labornetzteil?
Dann häng doch mal eine der "LED-Lampen" dran und stell mal 9Volt ein, dreh langsam hoch auf 15Volt und notiere n paar Strom - und Spannungswerte und die subjektive Helligkeit.
Dann kann man einschätzrn, ob dort nur ein simpler Vorwiderstand drin ist, oder eine Konstantstromquelle.
Anders: werden die Lampen dunkler, wenn die Spannung sinkt?
Wenn ja: einen Widerstand in die Plusleitung und prallel an der Lampe einen "dicken" Elko.
12V x 12V % 4W; 144 durch 4 macht 36 Ohm. 4R7 in die Pluszuleitung und, um auf ca. 100ms Sekunde "Einaus-Fading" Tau zu kommen (reicht das schon?), dann halt 0.68 mal R mal C.
Mein Auto ist auch 30 Jahre alt, aber ich finds cool, wenn alles original ist, und deswegen bleiben da auch die Glühlampen drin (obwohl im E-Auto sparen gar nicht nachteilig wäre).
Ich verstehe nur nicht, warum es nicht die schon vorhandene einfache Lösung bleiben kann:
Ein simpler Versuch mit einem RC-Glied zeigt schon gute Ergebnisse,
So wie Klaus im vorherigen Beitrag schrieb, habe ich es auch
umgesetzt:
den Blinkgeber durch eine uC-Lösung (PWM) mit FET ersetzt. Erzielt genau
das erwünschte Ergebnis.
Hast du Auch einen Schaltplan und die Weichware dafür?
Würdest du sie mir zur Verfügung stellen?
Schwierig wird's nur beim Scheinwerfer.
…
Was bei mir geholfen hat, waren H4-Scheinwerfereinsätze von Hella. Habe
welche gleichem Glashalter-Durchmesser wie die Originalen meines Oldies
gefunden.
Haben sogar asymetrisches Abblendlicht.
Haben wollen! Hast du nen Link für mich? Meine Kiste: Baujahr 1959 12V
Liebe Grüße in den Freitagabend und ein schönes Wochenende
Ove
Hallo!
Nachdem nun etwas das Gas aus der Diskussion genommen wurde, möchte ich kurz die Sache mit ChatGPT beschreiben. Ich war wie gesagt bis jetzt kein User solcher Tools und traue ihnen auch nicht weiter, als dass ich sie werfen könnte :-). Verifizierbare Ergebnisse (code) gehen vielleicht, aber medizinische o.ä. Ratschläge würde ich nicht akzeptieren.
Der sog. "prompt" lautete:
„Ich versuche bei einem Oldtimer (11CV) eine LED-basierte Blinkerleuchte zu installieren. Beim blinken gibt es aber keine ansteigende Leuchtintensität wie bei zeitgenössischen Halogenlampen, sodass ich gerne eine Zwischenschaltlösung bauen will. Das Signal das vom Blinkerrelais ist rechteckig und ich hätte gerne ein trapezförmiges Signal an der LED.“
Daraus ergaben sich 3 Vorschläge.
RC-Glied. Dies war eher ein Grundsatzartikel ala wikipedia
RC mit Transistor
Steuerung über einen ATmega
In allen Fällen lieferte das Tool sparsame Schaltpläne, z.B.:
1
2
+12V Blinksignal (vom Relais)
3
|
4
R1
5
|
6
+-----> Basis/Gate Q1 (mit Pulldown 10k zu GND)
7
|
8
C1
9
|
10
GND
1
Q1 (Transistor):
2
- Collector/Drain: +12V → LED → Kollektor/Drain
3
- Emitter/Source: GND
Wir haben dann den prompt um das Stichwort "pico" ergänzt, weil ich viel mit den kleinen Raspberrys mache und haben die vierte Lösung bekommen.
Bauteile:
1
Raspberry Pi Pico Hauptcontroller
2
Spannungsteiler (2 Widerstände) 12V auf 3.3V reduzieren für GPIO-Schutz
3
N-Kanal MOSFET (z. B. IRLZ44N) LED per PWM steuern
4
LED (z. B. 12V-Modul oder eigene mit Vorwiderstand) Beleuchtung
5
Pull-Down-Widerstand (10 kΩ) Für sauberes Eingangssignal
6
Optional: Step-Down-Regler Falls Pico extern mit 5 V versorgt werden soll
Zusätzlich wird angeboten, Fritzing-Diagramm und Platinen-Layout zu liefern. Ich war über den Umfang (oben nur kleine Teile der Ausgabe) und die (nachprüfbare) Qualität des Outputs überrascht, werde mich aber trotzdem nicht weiter in der "Matrix" tummeln, denn leider gibt es zu viele Beispiele von Halluzinationen.
Ich habe die pico-Variante aufgebaut, für 2 Blinkerstränge erweitert und warte nun auf die 12V-Leds aus England, um die Sache mit den endgültigen Bauteilen zu testen.
Es kommt allgemein noch ein Punkt zum Tragen, der für MEINEN Wagen wichtig ist (Bj 1951). Für Fahrzeuge vor 1.1.1954 werden keine BAG in Bezug auf die Lichttechnik verlangt. Man hat deutlich mehr Freiheiten. Zusätzlich gibt es bei den beteiligten Parteien ein Umdenken, ähnlich wie in der Schweiz: Alles, was der Sicherheit dient und das äußere Erscheinungsbild des historischen Fahrzeugs nicht verändert, kann positiv beschieden werden (muss aber nicht).
Danke für die Rückmeldung, die ich leider nicht beurteilen kann, weil ich damit nicht vertraut bin. Man muss trotzdem erstmal sehen wie die Led-Birne ist.
Ich vermute, ein Pico ist hier für überdimensioniert. Ein AtTiny85 ggf. als Digispark auch mit Arduino zu füttern, ist ausreichend.
Eine Frage habe ich noch; Warum zwei Blinkerstränge?
Ich brauche immer nur einen, es sei denn, ich will meine Verkabelung ändern,
warum auch immer.
VG Ove
Ich verwende einen pico, weil ich die Dinger hier zuHauf herumliegen habe und weil ich die Programmierung in Micropython noch gerade akzeptabel finde. Und hier bitte jetzt keine religiöse Diskussion über Vor-und Nachteile von Programmiersparchen lostreten. Am liebsten ist mir nämlich immer noch perl.:-)
2 Stränge trifft es nicht ganz. Ich war da etwas ungenau. Pro Blinker einen GPIO IN und einen PWM auf dem pico. Das ganze hinter dem Blinker-Relais, eventuell bei Ausfall noch mit einem 2-fach-doppel-Umschalter deaktivierbar.
Und Suppressor-Diode oder Varistor kommen noch auf die Platinewg Überspannungen. Gegen die STVZO habe ich noch kein Bauteil gefunden.