Falk B. schrieb:
- Isolation erforderlich (soll sicher sein)
Schmarrn. Millionen von HV-Meßteilern sind nicht galvanisch getrennt und
trotzdem sicher.
- Schaltfrequenz/Messungen: ca. 10 Hz
Dafür reicht ein rein ohmscher Spannungsteiler.
Die galvanische Trennung ist Unfug. Dein Layout ist an der HV-Seite zu
eng, die Kriechwege sollten größer sein. Man sagt bei uns 4mm/kV. Also
wenn man bei dem Unfug der Trennung bleibt, müßte der ganze Kram weiter
nach unten und nach recht rutschen, ist ja massig Platz. Wenn du es
richtig machen willst, läßt du das alles komplett weg.
Die Hochspannungsquelle ist galvanisch getrennt, und ich möchte das GND-Potenzial nicht miteinander verbinden. Ein Spannungsteiler ist der einfachste Weg, aber ich möchte das GND-Potential nicht mit der Steuerseite verbinden. Ich habe die Steuerseite noch nicht fertig, aber das verhindert z.B. USB, wo fremde Potentiale hinkommen können. (Es sei denn, ich setze einen USB-Isolator ein, was wieder aufwenig ist)
Ich werde alles weiter aussparen und auch Fräsungen in der Platine machen - ich werde ein neues Bild hochladen, sobald ich alles auf mindestens 8mm (4mm/kV) überprüft habe. Eher mehr Abstand.
Falk B. schrieb:
Wolfgang D. schrieb:
Moin,
der angegebene R-Typ kann "nur" ca. 1,5 kV bei 3,3 MegOhm (Datenblatt).
Ist nach meiner Meinung zu knapp. Mindestens 10 Stck. 1 MegOhm in Reihe.
Gruß, W.
Jaja, Und wieder Angstwiderstände. Warum nicht gleich 100 in Reihe?
icher ist sicher!
Es ist auch die Frage, was das für eine HV-Quelle ist. Wenn es ein
kleine Quelle mit ein paar W ist, kann selbst im Fehlerfall beim
Durchschlag nicht viel passieren. Wenn das ein Mittelspannungsanschluß
ist (jaja, die haben keine 2kV DC), wo MW oder mehr und kA
Kurzschlußstrom danhinter hängen, muss man natürlich um Größenordnungen
mehr Reserven und Sicherheiten einbauen.
3x1,5kV=4,5kV Nennspannung sind für 2kV OK.
Gunnar F. schrieb:
Alexander L. schrieb:
Spannung: bis zu 2 kV (die Anwendung läuft typischerweise zwischen 500 V
und 1,8 kV)
Woher kommt die Spannung? Normalerweise teilt man Spannungsquellen in
Überspannungsklassen ein und da wird viel mehr als nur die Nennspannung
angenommen. Wenn jetzt auf den 1,8kV nochmal eine ähnlich hohe
Transiente kommt?
Für die HV-Quelle:
Netzspannung->Sicherung + FI->Steuertransformator->Transformator für HV->HV-Gleichrichter->Kondensator
Anwendung ist Oberflächenbeschichtung mit Plasma - diesen möchte ich Steuern und Überwachen. Laboraufbau mit Spannungsteiler und einem geeignetem Multimeter war jetzt sehr erfolgreich. Mehr habe ich von dem Versuchsaufbau nicht verlangt.
Es ist galvanisch getrennt und erzeugt max. DC 1,8kV-1,9kV bei 100mA(200W). Hier wurden HV-Silikonkabel verwendet. Ich habe den Kurzschlussstrom nicht gemessen, aber die Glasrohr-Feinsicherung-Sicherung auf der HV Seite löst aus bei einem gewollten Kurzschluss.
Ich habe mit dem Multimeter keine höhere Spannung als 1900V gesehen (Achtung: hochgerechnet mit dem Spannungsteiler). Leider habe ich kein Oszilloskop mit Hochspannungsmessfühler hier um es 100% zu prüfen.
Gerd E. Beitrag #7873990:
Das habe ich übersehen! Du hast Recht und die Wandler können diese Spannung nicht dauerhaft aushalten - ich plaziere den Wandler weiter weg von der Heißen Seite.
Torsten B. schrieb:
Tipp: die Pinzahl der JST unterschiedlich machen, z.B. 2 (Gnd) und
3
(HV), das vermeidet Verwechselung. Oder gleich einen 8-10-poligen, bei
dem die mittleren Pins herausgezogen werden.
Bedenke, dass sich langfristig Staub an den HV-führenden Leitungen
anlagern kann. Daher wie schon gesagt die Abstände erhöhen.
Danke für den Tipp. Wird als 2 & 3pol umgesetzt :)