Marx Generator Mosfet Treiber

OP #7880458
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Ich beschäftige mich im Moment aus Interesse mit Marx Generatoren. Das Design an sich ist recht simpel aber ich weiß, dass hier die Details vermutlich sehr trickreich sind. In vielen veröffentlichungen wird mit mit SiC-Fets oder Mosfets gearbeitet (IGBT gibt es auch). Kennt jemand Literatur oder veröffentlichte Schaltungen zur Gate Ansteuerung, die optisch erfolgt, damit man das idealerweise sehr modular aufbauen kann und somit jedes modul für sich einen optischen Trigger hat?

#7880486
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Gustav G. schrieb:

Ich beschäftige mich im Moment aus Interesse mit Marx Generatoren. Das Design an sich ist recht simpel aber ich weiß, dass hier die Details vermutlich sehr trickreich sind.

Du hast ja noch nicht mal das Grundprinzip verstanden.

In vielen veröffentlichungen wird mit mit SiC-Fets oder Mosfets gearbeitet (IGBT gibt es auch).

Das glaube ich nicht so recht. Zeig mal eine.

Kennt jemand Literatur oder veröffentlichte Schaltungen zur Gate Ansteuerung, die optisch erfolgt, damit man das idealerweise sehr modular aufbauen kann und somit jedes modul für sich einen optischen Trigger hat?

Braucht kein Mensch. Der Trick vom Marx-Generator ist es ja eben, daß man sowas nicht braucht. Und darauf ist sein Erfinder vor über 100 Jahren gekommen, als es noch nicht mal einen Transistor gab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Marx-Generator

OP #7880489
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Falk B. schrieb:

Du hast ja noch nicht mal das Grundprinzip verstanden.

Die Funkenstrecke muss irgendwie gezündet werden. Ich möchte eben keine Funkenstrecken, sondern das definiert per Mosfet schalten.

Die einzelnen Stufen müssen eben nicht die volle Spannung aushalten können. Man muss die Gate Treiber Schaltung aber trozdem isolieren.

Es macht mir den Eindruck du hast es nicht verstanden.

(Firma: Funkenflug Industries) #7880497
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Für den Marx-Generator ist doch gerade das Typische, daß er mit Funkenstrecken arbeitet. Wenn Du das mit Halbleitern machen willst, dann wünsche ich Dir viel Glück. HGÜ-Anlagen machen Vergleichbares mit optischen Zündstufen für Thyristoren oder Hochfrequenz-Verfahren für die synchrone Ansteuerung vieler in Serie geschalteter IGBTs.

Aber für 10kV braucht man keinen Marxgenerator. Ein Zeilentrafo oder das Zündmodul einer Gasheizung macht deutlich mehr.

#7880502
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Gustav G. schrieb:

Du hast ja noch nicht mal das Grundprinzip verstanden.

Die Funkenstrecke muss irgendwie gezündet werden.

Ja, EINE! Das kann man per UV-Licht oder Hilfsfunkensrecke, aka Zündspule machen.

Ich möchte eben keine Funkenstrecken, sondern das definiert per Mosfet schalten.

Der Rest der Welt braucht das nicht, nur Frickler, die meinen es besser zu wissen.

Die einzelnen Stufen müssen eben nicht die volle Spannung aushalten können.

Das weiß ich.

Es macht mir den Eindruck du hast es nicht verstanden.

Ganz sicher nicht.

#7880531
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Gustav G. schrieb:

https://www.mdpi.com/1996-1073/14/12/3492

Wenn ich das richtig sehe, sieht L2 die volle Ausgangsspannung - des letzten Kondensators und transformiert die auch in L1 hinein. Bei 5 Stufen und 10kV Ausgang müssen L2, Sch und D1 also 8kV aushalten. In Figure 10/(f) sehe ich max -1kV, das könnte hinkommen. -10kV sind allerdings weit jenseits der Bauteilgrenzen.

Die Versorgung der Lichtleiterempfänger ist auch nicht beschrieben.

#7880564
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Gustav G. schrieb:

Cartman E. schrieb:

Das sind keine simplen Luftspalten. Es sind eben Schaltelemente! Wie stellst du dir denn einen Marxgenerator vor?

Hast du eigentlich EMP-feste Labortechnik?

Das ist vorhanden ich möchte auch keine 1MV erzeugen sondern eher 10kV aber eben modular.

Die steilsten Pulse erreicht man recht einfach mit einem koaxialen induktivitätsarmen Aufbau mit Funkenstrecken. Es macht für den /EMP-Biss/ übrigens keinen Unterschied, ob die 10 kV/ns oder besser, aus 1 MV oder 10 kV resultieren.

Das deine Technik EMP-fest ist, nimmst du wahrscheinlich auch nur an.

Aber mach ruhig.

OP #7882066
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Jochen F. schrieb:

Herr Behlke hat mehrere Patente, die sind zwar schon abgelaufen, aber das Prinzip wird sehr anschaulich erklärt.

Wirklich erklärt ist das nicht aber das erwartet bei Patenten auch niemand. Noch einmal. Meine Fragestellung ist wie man Gate Treiber ordentlich bis in den mehrere kV Bereich isolieren kann. Die üblichen DC/DC Wandler können das nicht mehr sein.

(Firma: Funkenflug Industries) #7882152
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Thyristoren ist das einzige, was in dieser Anwendung Sinn macht. Alles andere halte ich nicht für robust genug bzw. HV-IGBTs willst Du sowieso nicht bezahlen.

Beim Marx-Generator ist es übrigens genau dieses eine Feature, was das Ding so interessant macht, daß durch Zündung/Durchbruch einer Funkenstrecke alle anderen ohne weiteres Zutun mitgezündet werden.

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