es fällt direkt auf, daß durch beide LEDs der Opto-Koppler mit Foto-Darlingtons deutlich unterschiedliche Ströme fließen werden. Wieviel da gegeben sein sollte, erfährt man im Datenblatt der Optorelais.
Auf deiner zweiten Abbildung sind drei Relais mit jeweils zwei Wechslern bei denen jeweils nur der Schließerkontakt belegt ist ... und die Zeichnungsdetails sind nicht lesbar - grrrr.
Deine ganze Beschreibung samt Überschrift ist sehr unvollständig und verwirrend. Man kann nicht nachvollziehen worum es dir nun überhaupt geht und was hier wirklich Thema ist, vor allem weil deine Überschrift eher auf ein Frage zu einem Schaltungsdetail deiner ersten Abbildung verweist.
Deine Optokoppler sollten Strom und Spannung der Last bewerkstelligen können.
Relais ohne mechanische Teile nennt man auch Solid State Relais SSR, könnten auch hilfreich sein.
Wenn das so ist, wäre es ebenfalls hilfreich einen Zusammenhang zwischen den Zeichungen herzustellen...
Beuispiel: Was ist VCC? Also im alten kaum leserlichen Schaltplan dann 24V DC? Oder wenn das doch nicht so ist, welche Spannung ist VCC dann? Ebenso mit allen anderen flatterigen Bezeichnungen...
Bedenke außerdem: Es ist auch nicht bekannt welche Ströme die augenscheinliche Maschinenampel hat und zu welchen Lasten und Potenzialen ein Teil der zweiten Kontakte der ursprünglichen Kontakte führt...
Es bleibt verwirrend warum ein Öffner nötig sein soll, wenn ursprünglich keiner genutzt wird...wurde.
Oder wenn das hier wirklich nur um Details deiner ersten Abbildung geht, warum dann die zweite überhaupt hier eingestellt wird...
Ich muss ein Relais mit zwei Kontakten auf eine Platine klatschen
Welche Last muss dieser "Relaisersatz" schalten können?
Evtl. brauchst du dann Photomos statt bipolarer OK.
Meint ihr, dass das so passt?
Viel zu aufwendig.
Aber zuerst mal wäre interessant, woher denn das Signal für den "ehemaligen Eingang des Relais" kommt. Ist das ein Schalter nach GND? Und du hast 24V zur Verfügung?
Dann wäre mein Ansatz hier etwa so:
1
24V ----------o-----o--------.
2
| | |
3
| | V => LED
4
| | - "NET10 = low"
5
10k | |
6
| |/ 1k
7
o---| |
8
| |> V => OK1
9
| | -
10
| | |
11
| o--------o
12
| | |
13
| | V => OK2
14
| |< -
15
.--NET10---o---| |
16
\ |\ 1k
17
| | |
18
GND-o----------------o--------'
Damit wird je nach Pegel am NET10 der OK1 (und die Status-LED) oder der OK2 angesteuert.
Gibt es irgendwelche Anforderungen bzgl. der Schaltfolge (Zeit zwischen
trennen der alten und herstellen der neuen Verbindung)?
Gluabe ich nicht, denn das geht letztlich nur auf Meldeleuchten. Und da juckt es nicht, wenn die wegen der Ausschaltverzögerung des OK mal 1ms lang gleichzeitig leuchten.
Allerdings würde ich da nicht nur 1 Relais betrachten, sondern die geamte Logik so aufbauen, dass meine Schaltung alle 3 eingezeichneten Relais ersetzt und alle 3 Leuchten bedienen kann.
Wieviel da gegeben sein sollte, erfährt man im Datenblatt der
Optorelais.
Laut meinem Datenblatt hat der Optokoppler eine "Foreward Voltage" von 1.2- 1.4V bei 10mA (max 60mA)
Wenn ich also 24V Versorgung, 1.3V und 20 mA nehmen würde, dann sollte R10und R4.18 gegen 1.2KOhm tauschen?
Ja, das stimmt, tatsächlich werde ich sogar 4 Relais verbauen, aber ich dachte, da die alle gleich angesteuert sind, reicht es, wenn ich eine Schaltung zeige.
Ich habe nochmals was gezeichnet und angehängt und hoffentlich alles angeschrieben. (In Klammern, Gelb hervorgehoben, die Bezeichnungen wie es auf dem neuen Schema angeschrieben ist)
Es bleibt verwirrend warum ein Öffner nötig sein soll, wenn ursprünglich
keiner genutzt wird...wurde.
Oder wenn das hier wirklich nur um Details deiner ersten Abbildung geht,
warum dann die zweite überhaupt hier eingestellt wird...
Das alte Schema ist die "ist" Variante, wir wollen das nun Optimieren und jeweils einen Öffner und einen Schliesser haben.
Wurde damals nicht benötigt, jetzt möchten wir es aber haben.
Aber zuerst mal wäre interessant, woher denn das Signal für den
"ehemaligen Eingang des Relais" kommt. Ist das ein Schalter nach GND?
Und du hast 24V zur Verfügung?
das kommt von einem Drucker und ja, ich habe 24V und GND zur Verfügung
Ich habe mal 2 LEDs im Wechsel so angesteuert.
Liegen 0V an, geht die LED hinter der Z-Diode aus.
Wenn der Kontakt vorher ein Relais geschaltet hat, dann reicht der Strom dicke für popelige Optokoppler. Extra Transistoren zur Verstärkung sind daher unnötig.
Also wenn es wirklich Optokoppler sein sollen, dann fehlt mir die Ausgangsbeschaltung der Optokoppler. Mit der Ausgangsbeschaltung regelt man auch die Invertierung oder Nichtinvertierung. Am Eingang muss man da nichts für machen:
Beide OK parallel ansteuern (jeder mit einem eigenen LED Vorwiderstand). Dann einen OK in Emitterschaltung, den anderen in Kollektorschaltung beschalten.
Aber zuerst mal wäre interessant, woher denn das Signal für den
"ehemaligen Eingang des Relais" kommt.
das kommt von einem Drucker
Dann bleibt nur noch diese Frage offen:
Ist das ein Schalter nach GND?
Wenn das so ist, dann wäre Pedas Schaltung wohl die einfachste und eleganteste Lösung. Oder doch gleich das elegante NO-NC-Photomos Relais nehmen. Da gibts noch andere:
Gibt es irgendwelche Anforderungen bzgl. der Schaltfolge (Zeit zwischen
trennen der alten und herstellen der neuen Verbindung)?
sollte unter 1s schalten
Die Frage ging eher in die Richtung, ob auch beide "Kontakte" des Relaisersatzes gleichzeitig geschlossen sein dürfen, denn OK leiten sehr viel schneller als sie sperren. Beim Umschalten werden also beide leiten, wenn du nicht eine Totzeit einbaust.
So wie es aussieht, dürfte das hier aber kein Problem sein.
Ich muss ein Relais mit zwei Kontakten auf eine Platine klatschen, ohne
bewegliche Teile.
Sowas nennt man dann aber nicht Relais, sondern "Koppler".
Unabhängig davon: Optokoppler werden ausgangsseitig meist mit einem
Spannungsteiler beschaltet. Vertauscht man bei diesem den Widerstand
mit dem Phototransistor, also Transistor oben und Widerstand unten,
bekommt man eine invertierte Funktion.
NET 12-15 sind potentialfreie kontakte einer SPS, müssen
also 24V und ein paar mA schalten
Jetzt ist es noch verwirrender. Also möchtest du mit deinen Optokopplern nicht die Maschinenampel aus Bild zwei ansteuern?
Ist es wirklich so schwer einen Sachverhalt logisch und nachvollziehbar zu beschreiben? Wie dem auch sei, ich hoffe die vielen Tips und Hinweise helfen bei der - wie auch immer gearteten Problematik - schon weiter...
Ich geb mir ja Mühe, ich bin "nur" Elektriker und kenn da die ganzen elektronikbegriffe nicht, deshalb war ich mir nicht sicher, ob ich das meine was du da gesagt hast.
Jetzt ist es noch verwirrender. Also möchtest du mit deinen Optokopplern
nicht die Maschinenampel aus Bild zwei ansteuern?
Ich darf das Schema leider nicht einfach hochladen, aber ich gebe mir jetzt echt Mühe, das zu erklären.
Es handelt sich um einen Industriedrucker.
Dieser hat einen 15pol-dsub Stecker.
Ein paar Pins sind Input, ein paar Kommunikation und 4 sind Ausgänge.
wir schauen einen dieser Ausgänge, GND und 24V an.
wir beginnen bei 24V, das ist auf A1 des Relais K1 verdrahtet.
A2 geht auf den D-Sub, Eingang 1 -> fertig.
Von GND geht es auf Pin 11 des Relais. Von Pin 14 geht es auf die Meldeleuchte, dann wieder zurück auf 24V. -> fertig.
Dieses Relais hat noch einen zweiten Wechselkontakt, Pin 21, 22, 24.
Nun kommt die Schnittstelle auf die Steuerung der ganzen Maschine. (Förderbänder, Kartonverschliesser etc)
Hier haben wir einen noch nicht genauer definierter Stecker.
Die Steuerung gibt einmal eine Spannung auf 24V auf NET 14. Net 12 ist auf den Eingang der Steuerung verdrahtet.
Je nach Wunsch kann er auch 13/15 nehmen, wenn man statt Schliesser einen Öffner haben will.
Versteht man nun den Sinn der Steuerung?
Ps: Ich will echt niemandem auf den Schlips treten, tut mir Leid
Sorry, mein txt2schematics-Konverter ist leider abgestürzt. Und der ist normalerweise recht robust :-/
aber ich gebe mir jetzt echt Mühe, das zu erklären.
Wenn du den Originalplan nicht hochladen darfst, dann kritzle doch deine Worte grafisch in Form von Bauteilen auf ein Blatt Papier und mach ein Foto davon.
dann fehlt mir die
Ausgangsbeschaltung der Optokoppler.
an den Ausgängen kommt ein Eingang einer Steuerung.
Elektronisch ist es da fertig
Ach so, es kommt an irgend was ran. Na dann mal viel Spaß an das Irgendwas irgendwie die Kollektor und Emitter von den Optokopplern dran zu fummeln.
Da werden sich sicher ganz automatisch die passende Kollektorströme bzw. Emitterströme einstellen, die sich sicher ganz automatisch in die benötigten Spannungen für die Eingänge der Steuerung wandeln. Irgendwie. Sicher, sicher. Die heilige Barbara wird's schon richten.
Junge, mir geht deine scheiß Salamitaktik auf den Geist. Weil wir dürfen jetzt raten ob du keine Ahnung hast wie Optokoppler funktionieren oder du uns verarschst weil du so beschissene Antworten wie oben gibst.
Weißt du was, ich nehme einfach an es ist beides. Daher nimm Relais. Wenn es nicht klappern soll dann so etwas wie das bereits am Anfang vorgeschlagene Solid-State Relais.