(prx) A. K. schrieb:
Versuch mal, in Forth einen Fehler zu machen, der schon vor der Laufzeit
erkannt wird. Stark typisierte Programmiersprachen, die schon zur
Übersetzungszeit über Syntax und Typprüfung Fehler erkennen, sind
deshalb im Vorteil.
Diesen Vorteil behaupten die Befürworter statischer Typisierung zwar ebenso gerne wie häufig. Ob sie tatsächliche Vorteile bietet, ist jedoch umstritten und wird in der Praxis durch den Erfolg nicht typisierter Sprachen (wie Perl und PHP) und dynamisch typisierter Sprachen (wie Python und Ruby) zumindest stark in Zweifel gezogen, vielleicht sogar widerlegt.
Nach vielen Jahren Erfahrung mit C, C++, Perl, Python und Golang sehe ich starke Typisierung heute primär als Unterstützung bei der Optimierung. Denn letzten Endes sind Typfehler ja nur eine Klasse vieler Fehlermöglichkeiten, und zumindest bei mir nur sehr selten die Ursache von Fehlern. :-)
Wie dem auch sei, bin ich sehr gespannt, ob und wann die Forth Gesellschaft nähere Details zu jenem Rechtsstreit veröffentlicht.