Wieso läßt ich das stabilisierte Netzteil nicht auf Null stellen?

OP #7904515
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Ich mal wieder, aber ohne Hilfe vom Forum hab' ich keine Chance. Dieses Netzteil hat wohl Probleme mit der Feineinstellung der Spannung, also dem kleinen Regelknopf. Eine exakte Einstellung ist kaum möglich, wenn man den Knopf losläßt hüpfen die Zahlen weiter, erst später beruhigt sich das. So, jetzt habe ich die Schaltpläne gefunden, kann aber das Drehpoti darauf nicht finden. Im zweiten Schaltplan ist wohl der Geräteausgang drauf, aber kein Poti. Mangels tiefer Kenntnisse bin ich vorsichtig. Weiß wer was?

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#7904517
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Frido J. schrieb:

Im zweiten Schaltplan ist wohl der Geräteausgang drauf, aber kein Poti

Da sind ziemlich viele Potis drauf.

RP1 ist die grobe Spannungseinstellung, RP8 die feine Einstellung. RP2 ist die Stromeinstellung.

OP #7904528
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Sebastian R. schrieb:

Frido J. schrieb:

Im zweiten Schaltplan ist wohl der Geräteausgang drauf, aber kein Poti

Da sind ziemlich viele Potis drauf.

RP1 ist die grobe Spannungseinstellung, RP8 die feine Einstellung. RP2 ist die Stromeinstellung.

Ja ja, Wissen ist Macht, danke für Deinen exakten Hinweis, hab' RP8 (1 K) nach langem Suchen gefunden. Soll ich den jetzt tauschen, weil der nicht mehr ganz okay ist ?

OP #7904661
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Michael B. schrieb:

Frido J. schrieb:

aber das Drehpoti darauf nicht finden

RF2.

Entferne mal C3 und C12 und C7.

Es ist zu befürchten, dass das Netzteil instabil ist weil es schwingt.

Um das zu prüfen brauchst du aber ein Oszilloskop.

Danke für's mitdenken und Oje, natürlich hatte ich gehofft das Poti wäre marode. Andererseits, so teuer ist ein Oszi für meine einfachen Zwecke ja auch wieder nicht, und brauchen kann man's ja schon öfters. So habe ich mir auch eine gebrauchte Proxxon-Drehmachine gekauft, die kann man auch immer mal wieder nutzen.

#7904680
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Frido J. schrieb:

Dieses Netzteil hat wohl Probleme mit der Feineinstellung der Spannung, also dem kleinen Regelknopf. Eine exakte Einstellung ist kaum möglich, wenn man den Knopf losläßt hüpfen die Zahlen weiter, erst später beruhigt sich das.

Das Poti hat keinen guten Kontakt am Schleifer, an den Enden oder Lötstellen...

Poti eventuell tauschen..

So, jetzt habe ich die Schaltpläne gefunden, kann

aber das Drehpoti darauf nicht finden.

In der Mitte des 2. Schaltplans oben sind 2 Potis, eines zur Feineinstellung liegt in Serie zum Grobpoti...

Dort steht "Voltage"...

OP #7905001
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So, ich bin ja nicht untätig. Zum Abnehmen des Gehäuses muß man die Abdeckung der Griffbefestigung (Ist verclipst) runtermachen und den Griff abnhmen. Da kommen dann nochmal zwei Schrauben zum Vorschein. Dann drehen sich die Buchsen beim wegschrauben mit, sehr lustig, und die Mehrfachkabelteile sind keine Stecker. Die sind hinten auf der anderen Platine. So, Poti gemessen, im Meßbereich 200 Ohm hüpft die Anzeige um bis zu 4 Ohm und beruhigt sich irgendwann. Vielleicht habe ich ja Glück und es ist das Poti. Bitte kann mir jemand sagen wie das heißt, ich meine den Suchbegriff.

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#7905342
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Sebastian R. schrieb:

Angehängte Dateien: prikljucni-nacrt-513812-basetech-bt-305-laboratorijski-napajalniki-nastavljivi-0-30-vdc-0-5-a-150-w-stevilo-izhodov-1-x. (67 KB)

Die Extension hättest du aber schon am Filenamen dran lassen können, damit die Forensoftware den Dateityp erkennen kann und eine Vorschau erzeugt. Du hättest natürlich auch einfach einen Link zum Schaltplan des Basetech BT-305 angeben können. https://asset.conrad.com/media10/add/160267/c1/-/en/000513812CD01/prikljucni-nacrt-513812-basetech-bt-305-laboratorijski-napajalniki-nastavljivi-0-30-vdc-0-5-a-150-w-stevilo-izhodov-1-x.pdf

OP #7905347
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Mani W. schrieb:

Frido J. schrieb:

im Meßbereich 200 Ohm hüpft die Anzeige um bis zu 4 Ohm und beruhigt sich irgendwann. Vielleicht habe ich ja Glück und es ist das Poti. Bitte kann mir jemand sagen wie das heißt, ich meine den Suchbegriff.

Suchbegriff "Potentiometer" war aber einfach!

Auf dem Poti steht auch der Widerstandswert...

Du hast gut lachen, ich kenne mich auf dem Gebiet gar nicht aus und habe also zuerst mal das Schlimmste befürchtet. Aber stimmt, Drehpotentiometer reicht, danke.

#7905414
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Frido J. schrieb:

Hm, die Lötpunkte sehen aber sowas von gut aus, ...

Es kostet wirklich nicht die Welt, direkt nachzumessen bzw. einmal mit dem Lötkolben drüber zu gehen. Ein mechanisch belastetes Bauteil ist immer prädestiniert für Haarrissen. Der Haarriss bildet sich meist zwischen Pin und Meniskus. Auch, wenn auf Grund der Unschärfe der Photos schlecht zu erkennen, sieht es so aus, als ob die Pins vom Poti gar nicht richtig durchgelötet sind, d.h. sich auf der Oberseite der Platine gar kein Meniskus gebildet hat.

Vielleicht ist auch etwas Dreck ins Poti eingedrungen oder auf dem Schleifer hat sich irgendetwas abgelagert, so dass er schlechten Kontakt zur Widerstandbahn herstellt.

OP #7905991
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Das ist wirklich toll, das Nachlöten hat geholfen. Hab' den Kolben länger draufgehalten, bisschen Flussmittel dazu, habe fertig! Das kannte ich noch nicht. Dass die Voltanzeige bei 0,5 Volt stehen bleibt und nicht auf Null runtergeht ist mir egal. Vielleicht sollte ich das Poti auch noch nachlöten ? Ich brech' zusammen !

OP #7905992
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Thomas S. schrieb:

Frido J. schrieb:

Kontaktfett drauf.

Dann aber bitte gleich die halbe Tube. Wenn schon, denn schon. Alles klar. sowas von hirnrissig.

Stimmt nicht, das habe ich irgendwo gelesen, googletechnisch, und kann mir vorstellen dass wenn Du die Gleitfläche vom Poti furztrocken reinigst dass dann ein drüberstreichen mit dem Finger mit nem Bisschen Fett (minimal) gut sein kann.

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