Yamaha Verstärker Widerstand raucht ab

OP #7904597
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Hallo beisammen,

um meinen Verstärker, der bisher immer tadellos funktionert hat, wieder zum Laufen zu bringen benötige ich etwas Hilfe. Ich interessiere mich für diese Technik und möchte deshalb nicht sofort zum Techniker gehen. Natürlich bin ich eines Multimeters und einer Lötstation fähig.

Es handelt sich um einen Yamaha-RX450 aus ca. 1990. Von einem Tag auf den anderen ist die Sicherung durchgebrannt und nach Abschrauben des Gehäuses und kurzem Suchen stellte sich heraus dass ein Widerstand überhitzt ist. Der Einbau eines neuen stellte keine Besserung dar. Meine Vermutung ist ein defekter Transistor der einen Kurzschluss verursacht. Allerdings ist die Frage wie, bzw. welche Transistoren hierbei zu überprüft werden sollten.

Der defekte Widerstand (orange markiert) ist mit R161 bezeichnet.

Ich kann bei Bedarf auch den gesamten Schaltplan als Datei anhängen.

Angehängte Dateien:
#7904682
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Andi schrieb:

meinen Verstärker

Andi schrieb:

Yamaha-RX450

Hallo,

es handelt sich also um einen kleinen Receiver mit 2 Mal 40 WAtt an 8 Ohm Ausgangsleistung mit diskret aufgebauten Endstufen, die im Leerlauf mit +-43 Volt versorgt werden und mit Klangregelung in der Gegenkopplung.

Eigentlich müßte man jeden der 10 Transistoren pro Endstufe einzeln prüfen, bestenfalls ausbauen, die Grundfunktion prüfen und wieder einlöten. Wenn hinten die 0,22 Ohm Widerstände durchgebrannt sind, muß da schon ordentlich Strom geflossen sein.

Hinweis: Über R125 und R127 kommt die Gegenkopplung für Gleichspannung zum Differenzverstärker zurück. C115 schließt dann Wechselspannung oberhalb der Grenzfrequenz kurz.

Der Gebrauch eines Stelltrafos kann beim nächsten Einschalten weitere Schäden verhindern.

mfg

(Firma: Chipwerkstatt) #7904695
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Es sind garantiert die Endstufentransistoren durch. Q117 - Q117. 2SA und 2SD tauschen. Evtl. hat es die Treiber 'mitgerissen'. Messen dieser Treiber (Q113, Q115). Es müssen aber wieder diese Japan-Transistoren rein.

Ist denn der 0,22 R defekt, oder nur veefärbt.?

Beitrag #7904725 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7905115
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Das Ding ohne weitere Reparatur erstmal wieder einschalten und die ganzen Spannungen, die im Schaltbild abgedruckt sind, nachmessen. Damit wieder hier aufschlagen.

Evtl. hat auch das Poti mit der Zeit Kontaktprobleme bekommen. Auch das kann die Endstufe in den Hitzetod schicken.

Gruß Jobst

#7905265
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Jobst M. schrieb:

Das Ding ohne weitere Reparatur erstmal wieder einschalten

Das ist mit Abstand der dümmste Rat, damit macht man nur noch mehr kaputt.

Man baue sich einen Strombegrenzer aus Stecker, 2 Kupplungen, alles in Reihe und alter Schreibtischlampe mit echter 60W Glühbirne. Die Glühlampe darf nur schwach glimmen, wenn alles o.k. ist. Dann kann man in Ruhe messen, ohne daß die Leiterbahnen aufglühen und der Platine den Rest geben.

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