Morgen, wir sind hier gerade beim Camping. Der Platzbetreiber hat ein paar E Motorräder, die Dinger sind ja ziemlich Laut und naja, jaulend.
Ist mir bei Autos auch schon aufgefallen, einige haben eine ziemlich unangenehme Geräuschkulisse. Gerade diesen unangenehmen Pfeifton beim anfahren empfinde ich als sehr störend.
Ich kenne das aber auch anders, mein E Bike z.B. ist fast völlig lautlos und nicht nur das Rad, auch Bei Autos habe ich schon sehr leise Exemplare erlebt.
Frage:
Wo ist der Unterschied bei den Fahrzeugen, die haben doch letztlich alle ein BLDC Motor? Haben die unterschiedliche Methoden der Motoransteuerung?
Bemerkung:
Mir geht es nicht um den Unterschied E/Verbrenner, sondern um E vs E.
Das Geräusch ist gesetzlich vorgeschrieben und wird künstlich erzeugt. Es dient dazu, andere Menschen vor den sich ansonsten geräuschlos bewegenden Fahrzeugen zu warnen.
Ein sattes blubberndes Furzen wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dürfte aber auch nicht jedem gefallen.
Bei uns in der Straße sind auch einige E-Autos. Und gerade bei den E-Porsches hat man versucht einen elektronisch erzeugten Verbrennungsmotorsound aus dem Außenlautsprecher zu entlocken. Dieser künstliche hässliche Sound ist sogar fast noch lauter als beim thermischen Porsche. Da hätte man doch die Lautstärke mindestens um 10 Dezibel reduzieren können.
Bei der ZOE ist der Weltraumsound ebenfalls zu laut. Dabei ist das doch gerade der Vorteil eines Elektroautos, dass die eben werkseitig schon automatisch leise sind, da muss man nicht noch künstlich Lautstärke erzeugen. Das ist doch absurd.
Bei der ZOE kann man zwar den Sound ausschalten, aber vor Antritt der nächsten Fahrt, schaltet er sich leider automatisch wieder ein.
Ich hatte schon überlegt, den Außenlautsprecher mit dem Seitenschneider einfach abzuknipsen, aber da kann es passieren, dass irgendwelche anderen Systeme dann ebenfalls nicht mehr funktionieren und durch eine Fehlermeldung im Display sichtbar werden.
Ein sattes blubberndes Furzen wäre natürlich auch eine Möglichkeit,
dürfte aber auch nicht jedem gefallen.
Die Regelung hat leider gewisse Vorgaben. Es darf wohl nicht zu sehr von einem vergleichbaren Fahrzeuggeräusch abweichen. Hätte sonst an Hufgetrappel oder einen uralten Einzylinder-Traktor gedacht.
Da könnte man sicher einen lukrativen Markt erschließen.
Downloadbar wie früher bei den Klingeltönen.
Aber so verdongelt, dass keiner selbst was machen kann.
Die Melodie, die als letztes im Video gespielt wird, ist aber nur einmalig nach Starten des Fahrzeug beim erreichen einer Geschwindigkeit >=20km/h zu hören. Danach hört man nur ein vorgeschriebenes "E-Auto" Geräusch.
Dein Aixam fährt ja auch nur 45 km/h. Aber grundsätzlich ist die Form und die Optik schon mal nicht schlecht. Man müsste jetzt nur noch den Maßstab mit dem Faktor 1,25 multiplizieren und die Geschwindigkeit verdoppeln, dann wäre das sogar das richtige Auto für mich.
Man müsste jetzt nur noch den Maßstab mit dem Faktor 1,25 multiplizieren
Den Drilling Up/Mii/Citigo von VAG zum 1,25-fachen Preis mit 40Mm auf der Uhr, vielleicht... Vor Baudatum 04/2020 haben die kein künstliches Zusatzgeräusch.
Bei Tesla ist ein Furzgenerator sogar im Preis inklu. Es lassen sich verschiedene Furzgeräusche konfigurieren und man kann auch noch wählen, ob der Furz in der Fahrgastzelle, oder über den Außenbordlautsprecher abgesondert wird:
Den Drilling Up/Mii/Citigo von VAG zum 1,25-fachen Preis
Der kommt meinen Wünschen von den Abmessungen her zwar schon recht nahe, aber es reicht noch nicht ganz und der VW Up wirkt immer noch zu gedrungen und zu niedrig. Der Aixam dagegen hätte dann bei der 1,25 fachen Größe die bevorzugten Mindestabmessungen von:
Breite = 1,875m
Höhe = 1,925m
Die Länge von 3,75m ist dann für einen Zweisitzer schon ganz akzeptabel.
Schon bescheuert das Ganze mit dem künstlichen Verbrenner-Sound beim E-Auto. Der künstliche Lärm wird alleine aus dem Grunde gemacht, weil sich Fußgänger und ggfls. Radfahrer an das Motorengeräusch der Verbrenner gewöhnt haben und sich auf ihr Gehör verlassen bzw. es als Warnsignal aufnehmen.
Ich frage mich, ob nicht eine allmähliche Gewöhnung an leise Autos sinnvoller wäre. Natürlich bedeutet das erhöhte Aufmerksamkeit mit den Augen - was meines Erachtens aber eh zuverlässiger wäre. Ich jedenfalls verlasse mich nicht auf meine Ohren.
Leisere Städte, damit wäre meiner Meinung nach viel gewonnen.
Der Aixam dagegen hätte dann bei der 1,25 fachen Größe die bevorzugten
Mindestabmessungen von:
Breite = 1,875m
Höhe = 1,925m
Willst du im Stehen fahren? Vielleicht bin ich ein Weichei, aber finde
es eigentlich ganz komfortabel, wenn man sich während der Fahrt
hinsetzen kann und habe deswegen beim Autokauf immer darauf geachtet,
dass Sitze im Preis inbegriffen sind. In sitzender Fahrposition wird
zudem die Kopffreiheit signifikant erhöht ;-)
Der künstliche Lärm wird alleine aus dem Grunde gemacht, weil sich
Fußgänger und ggfls. Radfahrer an das Motorengeräusch der Verbrenner
gewöhnt haben und sich auf ihr Gehör verlassen bzw. es als Warnsignal
aufnehmen.
Es geht insbesondere auch um die Menschen, die sich nur auf ihr Gehör verlassen können, weil sie blind sind.
Der Aixam dagegen hätte dann bei der 1,25 fachen Größe die bevorzugten
Mindestabmessungen von:
Breite = 1,875m
Höhe = 1,925m
Willst du im Stehen fahren? Vielleicht bin ich ein Weichei, aber finde
es eigentlich ganz komfortabel, wenn man sich während der Fahrt
hinsetzen kann und habe deswegen beim Autokauf immer darauf geachtet,
dass Sitze im Preis inbegriffen sind. In sitzender Fahrposition wird
zudem die Kopffreiheit signifikant erhöht ;-)
..."die Stimme der italienischen Kreativität". Hm, ich war jüngst im Urlaub in Catania, Sizilien. Da war der Straßenverkehr auch sehr, nunja, "kreativ", aber vermutlich muß man Italiener sein, um mit /dieser/ Kreativität anzugeben. :-)
Dann setz dich mal Probeweise in den BMW X6 rein. Auf dem Werbeplakat sieht es so aus, als ob der X6 genauso hoch ist wie der Mann hinter dem Fahrzeug (1,7m), aber als Fettleibiger hast du noch nicht einmal die Möglichkeit den Sitz bis ganz nach oben zu pumpen, dann stößt du dir schon die Birne. Und ich pumpe den Sitz immer gerne in die höchste Position, damit ich beim Trampeln auf den Pedalen die Knie nicht so stark anwinkeln muss.
Der BMW X7 dagegen ist immerhin schon 1,835m hoch. Ab da fängt bei mir die Bequemlichkeit erst an.
Als Fussgänger stört es mich sehr, wenn ein Fahrzeug so hoch ist, dass es die Sicht auf den Verkehr dahinter behindert. Egal ob es fährt, oder parkt. Bei LKWs ist das unvermeidlich, aber muss das bei PKWs wirklich sein?
Als Fussgänger stört es mich sehr, wenn ein Fahrzeug so hoch ist, dass
es die Sicht auf den Verkehr dahinter behindert. Egal ob es fährt, oder
parkt. Bei LKWs ist das unvermeidlich, aber muss das bei PKWs wirklich
sein?
Jeder PKW sollte statt in die Länge, lieber in die Höhe gebaut werden. Das spart kostbaren Parkraum und der Wendekreis verkleinert sich und du hast als Autofahrer eine bessere Übersicht über die gesamte Verkehrssituation.
Bei 8 Milliarden Menschen bleibt ja nur noch die Möglichkeit in die Höhe zu bauen, um das Platzangebot (Raumvolumen) bei einem verkürzten Fahrzeug beizubehalten. Da werden die Bierkästen im Kofferraum dann eben einfach übereinander gestapelt statt nebeneinander.
Wo ist der Unterschied bei den Fahrzeugen, die haben doch letztlich alle
ein BLDC Motor? Haben die unterschiedliche Methoden der
Motoransteuerung?
Es gibt verschiedene Geräuschquellen.
Das "Pfeifen" ist die PWM der Motoransteuerung. Die Frequenz liegt im "Normalfall" so hoch, dass man sie nicht hört, aber bei niedriger Motordrehzahl wird die in niedrigere Bereiche gelegt, damit trotz schmaler PWM die Schaltverluste in Grenzen bleiben. Mein Ioniq macht das auf den ersten Metern sehr deutlich. Ist je lauter um so mehr Drehmoment angefordert wird.
Getriebe: Bei Mopeds/Rollern, und ganz extrem bei den Kinder-"Motorrädern" jault das Getriebe, heißt: Geräusche von den Zahnrädern. Lässt sich bei ordentlichem Design (Schrägverzahnung, Toleranzen, Steifigkeit) vermeiden. Hat mein Auto nicht.
Virtueller Engine-Sound. Scheint eine gesetzliche Vorgabe zu sein. Bei meinem 2018er ist die noch abschaltbar ("Pausentaste"), ab ungefähr 2022 dann nicht mehr. Läuft bei mir zwischen 0 und 30km/h. Der Ton lässt sich bei meinem patchen, wenn man das mag.
Schon bescheuert das Ganze mit dem künstlichen Verbrenner-Sound beim
E-Auto. Der künstliche Lärm wird alleine aus dem Grunde gemacht, weil
sich Fußgänger und ggfls. Radfahrer an das Motorengeräusch der
Verbrenner gewöhnt haben und sich auf ihr Gehör verlassen bzw. es als
Warnsignal aufnehmen.
Ich frage mich, ob nicht eine allmähliche Gewöhnung an leise Autos
sinnvoller wäre. Natürlich bedeutet das erhöhte Aufmerksamkeit mit den
Augen - was meines Erachtens aber eh zuverlässiger wäre. Ich jedenfalls
verlasse mich nicht auf meine Ohren.
Leisere Städte, damit wäre meiner Meinung nach viel gewonnen.
...und wer sich nicht daran gewöhnt, macht Kontakt mit DARWIN? ;-))
die manchmal echte unsinnige Blüten treibt.
Mein reinrassiger Benziner hat eine Anzapfung im Ansaugtrakt um besseren Sport Sound in den Innenraum zu leiten.
Da ich aber das nicht brauche und sogar störend empfinde habe ich das totgelegt.
Bei der Jahresinspektion in der Vertragswerkstatt vor dem TÜV Termin wurde das wieder hergestellt weil TÜV relevant.
Jeder PKW sollte statt in die Länge, lieber in die Höhe gebaut werden.
Das spart kostbaren Parkraum
Der Begriff ParkRAUM sagt ja bereits aus, dass wir es nicht mit einem
Längen- oder Flächen-, sondern einem Volumenproblem zu tun haben. Nicht
die Autos müssen höher werden, sondern die Garagen und Parkhäuser:
Damit der Raum optimal genutzt werden kann, sollte die Autos in keiner
der drei Dimensionen Standardmaße überschreiten, also weder überlang
noch überbreit noch überhoch sein.
du hast als Autofahrer eine bessere Übersicht über die gesamte
Verkehrssituation.
Aber nur, solange du der einzige mit einem überhohen Auto bist.
Bei 8 Milliarden Menschen bleibt ja nur noch die Möglichkeit in die Höhe
zu bauen, um das Platzangebot (Raumvolumen) bei einem verkürzten
Fahrzeug beizubehalten. Da werden die Bierkästen im Kofferraum dann eben
einfach übereinander gestapelt statt nebeneinander.
Die Fahrzeuginsassen am besten ebenfalls ;-)
Was das Bier betrifft: So viel davon trinke ich gar nicht, dass ich den
Höhenvorteil sinnvoll nutzen könnte.
Dieses Auto von 1970 hätte ich gerne in elektrisch, aber bitte ohne den
1970er-Jahre Knattersound, sondern passend zum Design mit einem
2170er-Jahre Spacesound :)
[Offtopic] Ich hätte gehofft, dass @yalu als Moderator die Offtopic-Diskussion bremst (durch freundlichen Hinweis und wenn's nicht hilft durch Löschen). Stattdessen noch mehr Offtopic. Ich versteh's nicht.
Ich nehme mal an, weil das so Bestandteil der Typzulassung ist und Du im Endeffekt den Ansaugtrakt verändert hast. Hast Du in der Werkstatt nicht nachgefragt?
Dieses Auto von 1970 hätte ich gerne in elektrisch, aber bitte ohne den
1970er-Jahre Knattersound, sondern passend zum Design mit einem
2170er-Jahre Spacesound :)
Hat auch den Vorteil, dass man in beschrankten Parkanlagen kostenlos parken kann.
Den Vorteil an beschrankten Bahnübergängen ist allerdings mit Vorsicht zu nutzen..
Wo ist der Unterschied bei den Fahrzeugen, die haben doch letztlich alle
ein BLDC Motor? Haben die unterschiedliche Methoden der
Motoransteuerung?
Es gibt verschiedene Geräuschquellen.
Das "Pfeifen" ist die PWM der Motoransteuerung. Die Frequenz liegt im
"Normalfall" so hoch, dass man sie nicht hört, aber bei niedriger
Motordrehzahl wird die in niedrigere Bereiche gelegt, damit trotz
schmaler PWM die Schaltverluste in Grenzen bleiben. Mein Ioniq macht das
auf den ersten Metern sehr deutlich. Ist je lauter um so mehr Drehmoment
Genau diese hohen Töne und das Pfeifen empfinde ich als störend. Möchte nicht wissen wie es so manchen Tier dabei geht.
[Offtopic] Ich hätte gehofft, dass @yalu als Moderator die
Offtopic-Diskussion bremst (durch freundlichen Hinweis und wenn's nicht
hilft durch Löschen). Stattdessen noch mehr Offtopic. Ich versteh's
nicht.
Wieso? Yalu hat doch sogar extra noch geschrieben, dass er das Knattergeräusch durch einen Elektro-Sound ersetzt haben möchte! Und Furzgeräusche, die über die Außenlautsprecheranlage wiedergegeben werden können, sind auch Geräusche. Schau dir nochmal den Titel des Threads genau an.
Das einzige Thema was nicht ganz hierher passt, ist eventuell noch die Bauhöhe von E-Fahrzeugen.
Nebenbei sei noch angemerkt, dass sich viele Automarken den Sound des klassichen Motors haben schützen lassen. Das schließt dann auch aus, dass ein anderes Modell des gleichen Herstellers, also ein EAuto, auch so klingen darf. Somit bleiben nur die die Mischungen aus komischen Fieps-, Rausch- und Brummgeräuschen übrig.
Aus Sicherheitsgründen ist es nunmal notwendig, dass so ein Auto auch gehört wird, außer gesehen zu werden. Wie Hmmm schon nannte, gibt es Leute mit Sehbehinderungen und diese würden massiv benachteiligt werden.
Nebenbei sei noch angemerkt, dass sich viele Automarken den Sound des
klassichen Motors haben schützen lassen. Das schließt dann auch aus,
dass ein anderes Modell des gleichen Herstellers, also ein EAuto, auch
so klingen darf.
Unglaublich, was Du so an Stuss im Netz verbreiten kannst.
den Sound des klassichen Motors haben schützen lassen
Ganz ehrlich? Die Autohersteller können ihre geschützten Hubkolbenmotor-Sounds, der Katze in den Scheitel reinschmieren. In 100 Jahren werden solche Sounds sowieso zwangsläufig vom Markt genommen werden müssen, denn Hubkolbenmotoren kennt dann keiner mehr.
Schon bescheuert das Ganze mit dem künstlichen Verbrenner-Sound beim
E-Auto. Der künstliche Lärm wird alleine aus dem Grunde gemacht, weil
sich Fußgänger und ggfls. Radfahrer an das Motorengeräusch der
Verbrenner gewöhnt haben und sich auf ihr Gehör verlassen bzw. es als
Warnsignal aufnehmen.
Ich frage mich, ob nicht eine allmähliche Gewöhnung an leise Autos
sinnvoller wäre. Natürlich bedeutet das erhöhte Aufmerksamkeit mit den
Augen - was meines Erachtens aber eh zuverlässiger wäre. Ich jedenfalls
verlasse mich nicht auf meine Ohren.
Leisere Städte, damit wäre meiner Meinung nach viel gewonnen.
Du bist doch überwiegend Radler und grundsätzlich in jedem passenden Thread vertreten.
Ein Deuerthema ist dabei, dass sich Radler darüber beschweren, dass sich Fussgänger ihnen in die Fahrspur begeben.
Grundsätzlich existiert das Problem seit 1818 mit der Draisine, aber hat sich ab da stetig erhöht.
Gummireifen waren erste Verstärker.
Sehr viel später lösten Asphalt und andere glatte Bodenbelege Kopfsteinpflaster ab, noch einmal sehr viel später kamen Ghettoblaster, danach die ganzen Kopfhörerablenker wie Walkman, Diskman, usw.
So schlimm wie heute mit den Smartphones und Knopf im Ohr war es in diesen über 200 Jahren aber noch nie mit der Ablenkung.
Und Du erwartest eine Änderung bei den Fussgängern oder Menschen generell in Deine Richtung Deiner gerade herrschenden Meinung oder Wunschdenkens?
Jemand, der mit lt. StVo unzulässiger Beleuchtung durch die Natur heizt und auf der Strasse angeblich nach Kritik abschaltet...
Der angeblich Naturschutz betreibt, aber das nur bei seinen Fahrten etwas anders sieht...
Du laberst überall nur rum, was Dir gerade in den Kopf kommt und wechselst Deine Meinung ggf. schneller als die Unterbuxe..
Zu den Hörmarken (dpma):
Ingesamt sollte man also von einem mittleren 4stelligen Betrag ausgehen und im Blick haben, dass der Schutzzeitraum auf 10 Jahre begrenzt ist.
D.h. geschützen Hörmarken für Autos sind möglich. Im Fachbuch zum Sound Design von Produkten der Autoindustrie gibt es eine Aufzählung von 10 Seiten an Beispielen. Nach der Jahreszahl laufen aber die meisten aus. In 2018 wurden die Soundgeneratoren für Außen für nicht mehr zulässig erklärt und somit ist damit kein Geschäft mehr zu machen. D.h. ab 2018 wurden keine Hörmarken mehr angemeldet bis auf obiges jüngeres Beispiel einer Kanzlei.
Neue Fahrzeugtypen mit Elektro- und Hybridantrieb müssen seit dem 1. Juli 2019 zwischen dem Anfahren und dem Erreichen einer Geschwindigkeit von 20 km/h sogar ein Warngeräusch erzeugen.
Darüber soll soll das Reifenrollgeräusch bereits hoch genug sein, dass ein Außensound nicht mehr notwendig wäre. Die Grenzwerte ab 2022 70 Dezibel und ab 2026 68 Dezibel dürften mit zusätzlichem Außensound ebenfalls kaum eingehalten werden können.
AI: Wenn der "Sound" eines Autos als Hörmarke patentiert wurde, bedeutet dies, dass der spezifische Klang des Fahrzeugs, wie z.B. der Sound einer Sportauspuffanlage oder eines Soundgenerators (Innenraum z.B. Iconic Sounds), rechtlich geschützt ist. Das bedeutet, dass Dritte diesen Klang nicht ohne Genehmigung des Patentinhabers verwenden dürfen.
Ein Sound als Kunstwerk fiele unter den künstlerischen Urheberschutz, der eine deutlich längere Laufzeit hätte. Das fiele unter die künstlerische Einmaligkeit. Einen Artikel gibt es aus 2023, dass der Sound nicht als Klangkunst geschützt werden kann. Klangkunst ist kein Patent.
Ich erinnere mich am zwei Gerüchte in diesem Umfeld:
a) Vor einiger Zeit (vor der Vorschrift mit dem Extra-Sound) testete BMW eine Flotte elektrischer Minis im Londoner Stadtverkehr. Als die Fahrer nach ihren Erfahrungen damit befragt wurden, meinten viele sinngemäß: "... alles soweit ok, bis auf ein Problem: Ständig laufen mir Leute vors Auto ..."
b) Noch einige Jahre früher. Tesla begann seine Produktpalette bekanntlich mit dem ersten "Tesla Roadster", basierend auf einem umgebauten Sportwagen von Lotus ("Elise"?). Durch die Werbung mit der für diese Zeit beachtlichen Fahrleistung (und des Preises) fühlten sich vor allem wohlhabende Prominente berufen, frühzeitig eine Bestellung aufzugeben. Nicht wenige von denen äußerten nach der Auslieferung ihre Enttäuschung darüber, dass der von Sportwagen gewohnte Sound vollkommen fehle und man nun überhaupt nicht mehr auffiehle ...
Aber da standen nach kurzer Zeit "Startups" auf der Matte, die Soundsysteme anboten, bei denen man, ähnlich wie seinerzeit in der Klingelton-Schwemme, jederzeit wählen konnte: Wie will ich denn heute klingen? Zur Wahl standen dann wohl Sounds von Alfa, Corvette, Lambo bis Diesellok
Als Fussgänger stört es mich sehr, wenn ein Fahrzeug so hoch ist, dass
es die Sicht auf den Verkehr dahinter behindert. Egal ob es fährt, oder
parkt. Bei LKWs ist das unvermeidlich, aber muss das bei PKWs wirklich
sein?
Solange PKW nicht mit Fickfolie versehen sind, und noch normalgroße Heckscheiben haben, kann man als Fußgänger oder anderer Verkehrsteilnehmer auch /hindurchsehen/.
Fickfolie ("verdunkelte Scheiben") gehört verboten. Autos mit lächerlich kleinen Heckscheiben ebenfalls.
ansonsten geräuschlos
bewegenden Fahrzeugen zu warnen.
Apropos: Bei Rockwool haben die irgendwann für die "Hölle" solche großen Radlader angeschafft. Die haben zur Warnung vor der Rückwärtsfahrt nicht mehr so einen Piepser. Da ist ein Ton der aus dem Tierreich entnommen ist. Ich glaube von das war von irgendwelchen Gänsen abgeleitet. Das ist nicht laut, nicht nevend, aber immer hörbar.
Unsere neueren Stapler, wenn du einen geschickten Fahrer hast, der kann jemanden auf einem Stuhl "entführen", ohne das der es merkt.
Die sin so leise und so sanft zu steuern. wenn der eine Augenbinde auf hat, bekommt er es nicht mit, wenn er plötzlich woanders abgeladen wird.
Ich persönlich brauche auch keinen Krach.
Meinem Auto siehst du es nicht an und hörst es auch nicht, dass es 270 km/h fahren kann. Ist doch viel geiler, wenn ich die fetten SUV's verblase und die das nicht fassen können.
Als Fussgänger stört es mich sehr, wenn ein Fahrzeug so hoch ist, dass
es die Sicht auf den Verkehr dahinter behindert. Egal ob es fährt, oder
parkt. Bei LKWs ist das unvermeidlich, aber muss das bei PKWs wirklich
sein?
Solange PKW nicht mit Fickfolie versehen sind, und noch normalgroße
Heckscheiben haben, kann man als Fußgänger oder anderer
Verkehrsteilnehmer auch /hindurchsehen/.
Fickfolie ("verdunkelte Scheiben") gehört verboten. Autos mit lächerlich
kleinen Heckscheiben ebenfalls.
Dann eröffne doch eine Petition, welche Transporter, welche im Handwerk ohne Fenster üblich sind, verboten werden.
Ich schätze die Folierung der Scheiben meines Bullis. Da wird es lange nicht so heiss, wie ohne.
Mir geht es nicht um den Unterschied E/Verbrenner, sondern um E vs E.
Ich denke, die sollten das Geräusch laut quietschender Keilriemen können, oder auch einen alten VW-Bus emulieren können. Gut, dann fehlt zwar noch das Lebensgefühl bei so einem Bulli-Simulator, aber wenigstens hat die Außenwelt ihren Spaß ;)
Amp-Simulatoren für Gitarre können ja auch ihren Reiz haben, kommen aber noch lange nicht an den Spaß mit exotischen irgendwo aufgegabelten Bodentretern heran ;)
Der künstliche Lärm wird alleine aus dem Grunde gemacht, weil sich
Fußgänger und ggfls. Radfahrer an das Motorengeräusch der Verbrenner
gewöhnt haben und sich auf ihr Gehör verlassen bzw. es als Warnsignal
aufnehmen.
Es geht insbesondere auch um die Menschen, die sich nur auf ihr Gehör
verlassen können, weil sie blind sind.
Ja, für sie ist das Geräusch hilfreich. Ich habe allerdings vor vielen Jahren, als ich in Hamburg studiert habe, auch eine Situation mit einem blinden Menschen erlebt: Der bat mich an einer belebten Kreuzung um eine kurze Hilfe beim Überqueren der Straße, trotz Fußgängerampel. Ich habe sofort und gern geholfen, aber erst später darüber nochmal nachgedacht. Es war eine vielbefahrene mehrspurige Straße (Edmund-Siemers-Allee am Dammtorbahnhof), die Blinde dann trotzdem sehr fordert.
Will sagen, blinde Menschen haben ihre eigenen Strategien, orientieren sich an Geräuschen, leider hat auch dies Grenzen.
alles soweit ok, bis auf ein Problem: Ständig laufen mir Leute vors Auto
..."
Das musste ich beim BEV Fahren auch erst lernen, auf großen Parkplätzen bringen (noch) nicht alle das künstliche Geräusch mit einem Auto in Verbindung und laufen einfach los. Da muss mal bissl aufpassen. Unser Astra e ist da relativ dezent.
In 100
Jahren werden solche Sounds sowieso zwangsläufig vom Markt genommen
werden müssen, denn Hubkolbenmotoren kennt dann keiner mehr.
Genau! Lang lebe der Wankelmotor!
Wenn schon Lärmverschmutzung, dann richtig! Rolling Stones statt Rolling Motors. Braucht dann nur noch eine Vernetzung der E-Autos, damit die Stones synchron wiedergegeben werden.
Dann war das Ding geräuschlos bei
Schrittgeschwindigkeit.
Ich finde, das sich das auch so gehört. Du bist als E-Auto Fahrer genauso wie mit jedem anderen Auto dazu verpflichtet, rücksichtsvoll und vorausschauend zu fahren.
Wenn es so ist, das dein Auto lautlos fährt, dann musst du eben umso mehr aufpassen.
Wenn es so ist, das dein Auto lautlos fährt, dann musst du eben umso
mehr aufpassen.
So die Theorie, die all die Leute nicht verstanden haben, die ihr Smartphone während des Fahrens bedienen oder sonst wie abgelenkt sind. Z.B. um sich in die n-te Ebene des Menüs ihres Bedientpanels des Autos zu navigieren.
Ich bin dafür, dass die Geräuschkulisse nicht abschaltbar und noch etwas lauter ist. Es gibt immer Situationen die grenzwertig sind obwohl man gut aufpasst. Und wir alle nur Menschen und machen auch Fehler.
Zur Abhülfe drohender Leibes-Gefahr durch die neumodischen sogenannten "E-Automobile" ist es vorzuschreiben, daß vor dem Vehiculum ein Mann mit einer lauten Glocke schreitet. Auf Pferdefuhrwerke ist durch langsamstes Vorbeifahren unbedingkte Rücksicht zu nehmen, damit die Tire sich nicht erschrecken. Fußgänger sind schon von weitem gewarnt durch an jeder Ecke des Vehiculums anzubringende rote Fahnen. Es bleibt zu hoffen, daß sich jene neumodische Marotte des "elektrischen Fahrens" bald wieder gelegt haben wird, da es den althergebrachten Betrieb des friedlichen Miteinanders von Pedestriern und Ochsenfuhrwerken nur stört.
Ich bin dafür, dass die Geräuschkulisse nicht abschaltbar und noch etwas
lauter ist.
Ich bin dafür dass die Geräuschkulisse vom TÜV nicht mehr abgenommen wird und somit automatisch verboten gehört! Sonst müssten sich alle Elektroautofahrer mit der nervigen Geräuschkulisse rumärgern. So macht Elektroauto fahren natürlich keinen richtigen Spaß mehr.
Und die thermischen Fahrzeugführer ziehen an dir vorbei und haben plötzlich wieder Spaß am Autofahren, so geht's ja nun auch nicht.
So die Theorie, die all die Leute nicht verstanden haben, die ihr
Smartphone während des Fahrens bedienen oder sonst wie abgelenkt sind.
Z.B. um sich in die n-te Ebene des Menüs ihres Bedientpanels des Autos
zu navigieren.
Ich bin dafür, dass die Geräuschkulisse nicht abschaltbar und noch etwas
lauter ist. Es gibt immer Situationen die grenzwertig sind obwohl man
gut aufpasst. Und wir alle nur Menschen und machen auch Fehler.
/Ironie-Modus on
Genau!! Sollen doch die Fußgänger den Zebrastreifen gefälligst schnellstens räumen, wenn sich ein Auto nähert! Die Straße gehört den Autos! Radfahrer, Fußgänger und so'n Gesocks hat da nix verloren!
/Ironie-Modus off
Mich hätte einmal beinahe mal ein (kaum hörbarer, sich nähernder) Eisenbahnwaggon überfahren. Gücklicherweise war ein LKW-Fahrer nebenan etwas aufmerksamer als ich.
mal ein (kaum hörbarer, sich nähernder) Eisenbahnwaggon überfahren.
Ein Waggon kommt freilich selten allein.
Das ist aber auch eine Frage der Prioritäten, egal ob es pfeift, schimpft oder knattert. Hier hatte ein sorgender Vater sofort das Auto angehalten, um seinem in die Bredouille geratenen Sohnemann zu Hilfe zu eilen. Streit unter Jugendlichen oder so. Er blieb genau auf einem Bahnübergang stehen, und genau zu richtigen Zeit.
Für das leere Auto kam jede Hilfe zu spät, ebenso für die Schanken- und Signaltechnik, in die das Auto krachte. Aber jemand war so geistesgegenwärtig, das Handy zu zücken, als der Zug nahte. https://www.youtube.com/watch?v=eYpkvYZZpFQ
Hier hatte ein sorgender Vater sofort das Auto
angehalten, um seinem in die Bredouille geratenen Sohnemann zu Hilfe zu
eilen. Streit unter Jugendlichen oder so. Er blieb genau auf einem
Bahnübergang stehen, und genau zu richtigen Zeit.
Dumm gelaufen, sehr unglücklich.
Möchte auch sagen, dass ich vor einer Bahn einen Höllenrespekt habe. Sie haben einen langen Bremsweg. In einem benachbarten Dorf stand ich gelegentlich einsam mit dem Fahrrad minutenlang vor der Schranke (Regional-Express Lübeck-Lüneburg). Man hat gute Sicht auf die Gleise. Auch wenn's juckt, ich habe die Schranke nicht umgangen, sondern stets brav gewartet...
Nö, was du mir sagen möchtest, kann ich nicht erkennen.
Nervige Geräuschkulisse? Dein Ernst? Hach je..... ;)
Und was hat das mit den Verbrennern zu tun?
Da Menschen am Steuer eines PKWs sitzen, kann man einfach nicht ausschließen, dass ein stilles langsam rollendes Auto nicht von einem Fußgänger erkannt wird. Oder der Fahrer etwas übersieht. Selber schon gesehen.... war knapp. Die existierende Geräuschkulisse des PKW war zu leise.
Besonders kritisch ist es bei einem Parkplatz. Da läuft man genau dort lang, wo das Auto rauskommt, und schaut nicht alle 2 Meter rundum. Ein Verbrenner meldet sich zwangsläufig selbst akustisch, noch bevor er rausfährt. Bei einem Stromer ohne Geräuschgenerator erfolgt die akustische Warnung erst, wenn er dich bereits umnietet.
Besonders kritisch ist es bei einem Parkplatz. Da läuft man genau dort
lang, wo das Auto rauskommt, und schaut nicht alle 2 Meter rundum. Ein
Verbrenner meldet sich zwangsläufig selbst akustisch, noch bevor er
rausfährt. Bei einem Stromer ohne Geräuschgenerator meldest erst Du dich
akustisch, und zwar wenn er dich umnietet.
Was aber nicht bedeutet, dass ein Autofahrer einfach aus einer Parklücke rausfahren darf. Der Autofahrer muss dies mit äußerster Vorsicht tun, ohne Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Erforderlichenfalls hat er sich durch eine andere Person ausweisen zu lassen.
Wir hatten das Thema mit den Blinden. Und was ist mit Schwerhörigen oder Gehörlosen???
mal ein (kaum hörbarer, sich nähernder) Eisenbahnwaggon überfahren.
Ein Waggon kommt freilich selten allein.
Das ist aber auch eine Frage der Prioritäten, egal ob es pfeift,
schimpft oder knattert. Hier hatte ein sorgender Vater sofort das Auto
angehalten, um seinem in die Bredouille geratenen Sohnemann zu Hilfe zu
eilen. Streit unter Jugendlichen oder so. Er blieb genau auf einem
Bahnübergang stehen, und genau zu richtigen Zeit.
Für das leere Auto kam jede Hilfe zu spät, ebenso für die Schanken- und
Signaltechnik, in die das Auto krachte. Aber jemand war so
geistesgegenwärtig, das Handy zu zücken, als der Zug nahte.
https://www.youtube.com/watch?v=eYpkvYZZpFQ
Was ist dort ausser dem unsäglichen Gezappel sonst noch zu erkennen? Brrr!
Genau das meinte ich doch. Der PKW war zu leise und konnte nicht gehört
werden vom Fußgänger.
Du hast aber auch geschrieben:
Ich bin dafür, dass die Geräuschkulisse nicht abschaltbar und noch etwas
lauter ist.
Und dafür bin ich nicht, weil Autofahrer sich eben nicht darauf verlassen dürfen, dass sie gehört werden, egal wie laut das Auto ist. Vielmehr haben sie wegen der hohen Betriebsgefahr sich äußerst vorsichtig zu verhalten.
Bezüglich der Unart, sich durch Smartphone oder Bedienpanel vom Auto ablenken zu lassen, stimme ich Dir aber uneingeschränkt zu. Du hattest geschrieben:
die ihr
Smartphone während des Fahrens bedienen oder sonst wie abgelenkt sind.
Z.B. um sich in die n-te Ebene des Menüs ihres Bedientpanels des Autos
zu navigieren.
Das nicht, die Zugmaschine hatte noch ein paar andere geschoben, wäre aber wohl egal gewesen. Ich hatte mal überlegt, bzw. erinner.. das war nicht weit weg von der Schranke, dessen Betrieb ich wohl schon wahrgenommen hatte. Aber keine Konsequenzen daraus gezogen, und einfach weitergearbeitet. Der LKW musste vor der Schranke halten, aber es war mein Glück, das da überhaupt gerade ein LKW stand, und der Fahrer eben gut aufgepasst hatte.
Im Straßenverkehr läuft das ganz ähnlich: ich passe für dich mit auf, passe du auch bitte für mich mit auf.
Sowas hatte ich ganz oft schon auf Autobahnen erleben dürfen. Oft ist man nach längeren Autofahrten auch nicht mehr top konzentriert.
Heute ist das ganz anders. Der werden einfach Zufahrtswege oder Sichten oder was immer zugeparkt, so als gäbe es keine anderen Verkehrsteilnehmer.
Viele Fußgänger auf Parkplätzen hängen auch mit der Aufmerksamkeit am Smartie, wo man schon als Autofahrer auf Parkplätzen beim Rausfahren mehr gefordert ist als sonst.
Finde ich auch. Leider kann ich den Soundgenerator nur solange abschalten bis das Auto wieder aktiviert wird. Ein Ausstecken wird als gelber Fehler gemeldet mit "Werkstatt aufsuchen". Habe das vor einem Termin mal ausprobiert und weiß seither das es nix bringt außer Fehlermeldung. Da Garantie war die Diagnose "umsonst" sowie kostenlos.
Und dafür bin ich nicht, weil Autofahrer sich eben nicht darauf
verlassen dürfen, dass sie gehört werden, egal wie laut das Auto ist.
Verstehe. Aber es ist ausschließlich Wunschdenken dass die Autofahrer sich immer so besonders umsichtig verhalten. Und trotz Umsicht kann der trotzdem auch etwas übersehen.
Da gefällt mir dann etwas vom Auto abgesonderter Lärm doch.
Genau solch eine Situation hab ich gesehen. Ist gerade noch gut
gegangen.
Es ist in der Regel jeder Autofahrer auch Fußgänger, wenn er nicht gänzlich auf einen Rollstuhl angewiesen ist.
D.h. 900ss kennt das Problem, das jeder hat, wenn er sich aus dem Parkplatz heraustastet. Die Sicht ist fast immer durch nebenstehende Autos behindert. Beim Verbrenner hört und sieht man immer noch den Auspuff, wenn dieser rückwärts aus dem Parkplatz fahren möchte.
Und dafür bin ich nicht, weil Autofahrer sich eben nicht darauf
verlassen dürfen, dass sie gehört werden, egal wie laut das Auto ist.
Verstehe. Aber es ist ausschließlich Wunschdenken dass die Autofahrer
sich immer so besonders umsichtig verhalten. Und trotz Umsicht kann der
trotzdem auch etwas übersehen.
Da gebe ich Dir Recht.
Der Individualverkehr mit PKW wird trotz der vielen Personenschäden aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten hingenommen. Und solange es keine Alternativen in Form eines brauchbaren ÖPNV im ländlichen Bereich gibt, ist er - der Individualverkehr - bisher nicht wirklich verzichtbar.
Und solange es keine Alternativen in Form eines
brauchbaren ÖPNV im ländlichen Bereich gibt, ...
Es gibt mittlerweile auch Stadtteile, da ist das Risiko eines Personenschadens analog hoch zum Individualverkehr. Allerdings sind Todesfälle selten. Es handelt sich dabei vorwiegend um Personenschäden durch Übergriffe durch Gewaltanwendung anderer Personen, also Körperverletzungen und sexuelle Belästigungen.
Bei Diebstählen während der Fahrt ist der ÖPNV natürlich unsicherer als der Individualverkehr. Ist aber auch logisch, weil es schließlich einem Autofahrenden den Geldbeutel während der Fahrt aus der Hosentasche zu klauen doch etwas schwierig sein dürfte.
Vllt. deswegen, weil es den Bedarf völlig deckt? Ich habe früher mal einen Nissan Micra gefahren und schon der war völlig übermotorisiert, hatte 2 Sitzplätze zuviel und war im Stadtverkehr bei der Parkplatzsuche schon ein Hindernis.
Es gibt viele Leute, die einfach kein grosses Auto brauchen, selbst wenn das hier oft auf Unverständnis stösst. Ich fahr von A nach B, transportiere dabei das, was ich brauche und verbrauche dabei etwa 3 Euro auf 100km.
Matthias, das war einfach nur die Frage danach, weil ich die Beweggründe verstehen will. Meine Meinung habe ich doch nicht einmal dazu kund getan.
Hat überhaupt nichts mit anpissen zu tun.
Ich kenne einen Pförtner, der sich ein E-Bike für über 16k bestellt hatte. Davor hatte er schon eins für über 8k.
Meine persönliche Meinung lasse ich hier weitestgehend raus. Allerdings brauche und bevorzuge ich auch eher kleinere Autos, zumindest was die äußeren Ausmaße betrifft.
das war einfach nur die Frage danach, weil ich die Beweggründe
verstehen will. Meine Meinung habe ich doch nicht einmal dazu kund
getan.
Wenn aus der Richtung der Beweggründe nichts kommt, könnte man ja postulieren:
man braucht keinen Auto-Führerschein, Leichtkraftrad Führerschein reicht
fährt nicht zu schnell
verbraucht vermutlich auch nicht soviel
man braucht im Gegensatz zum Zweirad keine Regenklamotten, allerdings sind beim letzteren die Servicekosten wohl etwas niedriger.
Man kann so ein Fahrzeug auch schon mit 15 fahren - vorausgesetzt, die Finanzen passen.
(das wäre früher praktisch gewesen, da hätten die Jugendlichen für die Alten Taxifahrer spielen können, zur Kneipe hinfahren (war ja selten weit weg) und wieder abholen. Allerdings gab es damals kein Handy etc. das mit dem "Taxi fahren" wäre aktuell auch einfacher gewesen.)