Kurzform: Hier vor Ort meldet sich kaum jemand für den Glasfaserausbau an, weil fast alle einen Mobilanschluss mit unendlichem Datenvolumen haben, der offenbar auch bei dem heute hohen Verbrauch mit mehreren 100 GB nicht gekündigt wird. Geht der Glasfaserausbau auf der letzten Meile dem Ende entgegen?
Langform:
Ich wohne ländlich, wo hauptsächlich Einfamilien- und selten Doppelhäuser dominieren. In unserem Ort liegt die Glasfaser bis zu den Verteilerkästen in der Straße. Ein stabiles DSL 50 ist für nahezu jeden zu bekommen. Jetzt wird der Ausbau der Glasfaser auf der letzten Meile bis zu den Häusern von der Kommune und dem Kreis forciert. Der Bürgermeister höchstpersönlich hat 2021 einen Brief an alle Bürger unterschrieben. Ursprünglich hieß es, dass etwa ein Drittel aller Haushalte sich anmelden müssten, damit ausgebaut wird. Auf der Webseite wurde die aktuelle Prozentzahl der Anmeldungen und der Schlusstermin veröffentlicht. Der Schlusstermin wurde dreimal nach hinten verlegt. Beim letzten Schlusstermin standen da 24% und die Seite ging offline. Man konnte also nicht mehr verfolgen, wie sich die Sache entwickelte.
Zwei Jahre später tauchten dann Bautrupps auf, die die Straßen aufrissen. Eine Befragung ergab, dass Glasfaser verlegt wird. An der Tür erschienen jetzt Klinkenputzer, die Glasfaseranschlüsse verkaufen wollten. Nachdem die Bautätigkeiten im Ort langsam zum Erliegen kam und bei einem Nachbarn der Anschluss gelegt wurde und dann noch einmal Post von meinem derzeitigen DSL Anbieter kam, bin dann zu dessen Filiale gefahren. Dort erfuhr ich, dass in unserer Straße lediglich 8 Prozent einen Glasfaseranschluss beantragt hatten und es deswegen ein unschlagbares Angebot gibt: Glasfaser100 für zwei Jahre Vertragszeit wird dauerhaft zum gleichen Preis wie DSL50 für 40 Euro monatlich angeboten, in den ersten 6 Monaten zudem für die Hälfte. Der Anschluss, die Bereitstellungsgebühr und die Fritzbox 5690, die nach meinen Ermittlungen über 200 Euro kostet, sind umsonst. Selbst der Mitarbeiter war erstaunt. Das Angebot gab es nur in drei Straßen mit extrem niedriger Anmeldequote und ich habe es schwarz auf weiß. Ich brauche nur noch zu unterschreiben.
Es stellte sich mir die Frage, warum bei so einem günstigen Angebot nur 8 Prozent zugeschlagen haben. Die Antwort war, dass kaum einer noch einen Festnetzanschluss habe. Ich hatte auch schon darüber nachgedacht, das Festnetz abzumelden und alles über das Mobilnetz abzuwickeln. Aber die Berichte darüber, dass man bei 250GB Monatsverbrauch gekündigt wird, haben mich davon abgehalten.
Ich habe daraufhin einige Nachbarn befragt, wie die es halten. Sie konnten mir zwar nicht sagen, wie groß ihr Verbrauch ist. Aber bei jüngeren Leuten mit Kindern nehme ich an, dass die einen ähnlichen Verbrauch haben. Letztendlich sei ein Mobilvertrag mit unendlichem Datenvolumen bespielsweise bei Freenet billiger, als ein Festnetzanschluss plus Mobilvertrag.
Problem bei Mobilfunk (und z.B. Internet über TV-Kabel): Es ist ein shared Medium, es reicht nicht für alle gleichzeitig.
Plottwist: das GPON, was als Fiber-to-the-Home verlegt wird, ist auch ein Shared Medium. Gut wenn da auf dem Kabel nur 8% der Häuser aufgeschaltet werden.
Da ist der "Trick" mit dem Nachbuchen, was wohl nur auf Smartphones funktioniert, nicht aber bei LTE-Routern, vermutlich wegen der benötigten App zum Nachbuchen. Dafür ist der Preis unschlagbar. Also für Kiddies, die nur auf Smartphone im I-Net rumlungern, ist es perfekt. Was brauchen die einen Glasfaseranschluss? Die Gebühren für Festnetzanschlüsse sind vielfach überhöht.
Letztendlich sei ein Mobilvertrag mit unendlichem
Datenvolumen bespielsweise bei Freenet billiger, als ein
Festnetzanschluss plus Mobilvertrag.
Wer Funk kennt, nimmt Kabel.
Unsere gut 350GB pro Monat kommen aber ganz entspannt durch das 50MBit DSL Kupferkabel.
Bei kostenlosem Anschluß usw. würde ich aber natürlich Glasfase legen lassen, und umsteigen. Wenn die dann nach den 2 Jahren plötzlich irrsinnige Gebühren aufrufen, kann man ja immer noch wieder davon weg. Dann liegt aber wenigstens der Anschluß im Keller.
Hier bei uns war die Nachfrage ähnlich gering. Das lag aber auch daran, daß man den Anschluß auf dem eigenen Grundstück selber hätte zahlen müssen, und dazu zum Zeitpunkt, an dem man den Anschlußvertrag abschließen sollte, der eigentliche Betreiber noch gar nicht fest stand, und gar keine Kosten bekannt waren.
Gelegt wurde es in der Straße halt trotzdem, für die Schulen gegenüber.
Ich hatte glas bis ins haus. Hat sfr 55/monat für 1gb/s gekostet.
Habe gewechselt auf mobile 50mb/s für sfr 20/monat, 220/jahr
ersparnis 660-220 = sfr 440/jahr
Inzwischen gibt es glas 10gb/s für sfr 39/monat. Falls mobile zickt nehme ich das oder dann Starlink für sfr 50/monat.
Ich habe seit über 5 Jahren GF. Würde niemals zu DSL zurückgehen wollen. Bei mir funktioniert es perfekt mit 1GB, zuverlässig und ohne irgendwelche Ausfälle bis jetzt. Kann es nur empfehlen.
Damals, mit DSL gab es oft Probleme mit Kabelstörungen und beträchtlichen Performanz-Einbuchtungen und zeitweisen Ausfällen. GF ist unvergleichlich zuverlässiger.
Damals, mit DSL gab es oft Probleme mit Kabelstörungen und
beträchtlichen Performanz-Einbuchtungen und zeitweisen Ausfällen. GF ist
unvergleichlich zuverlässiger.
Wenn das bei dir so ist, dann ist das so. Woanders ist das eher nicht so.
Wer natürlich einen 1Gb-Anschluss braucht, und den sich auch leisten kann, für den passt DSL natürlich eh nicht.
Damals, mit DSL gab es oft Probleme mit Kabelstörungen und
beträchtlichen Performanz-Einbuchtungen und zeitweisen Ausfällen. GF ist
unvergleichlich zuverlässiger.
Wenn das bei dir so ist, dann ist das so. Woanders ist das eher nicht
so.
Wer natürlich einen 1Gb-Anschluss braucht, und den sich auch leisten
kann, für den passt DSL natürlich eh nicht.
Oliver
1Gb ist bei uns in der Stadt Standard. Ich wäre auch mit 30% zufrieden. Also, ich kann für die 1Gb nichts dafür. Auch, "streame" ich nicht.
Geht der Glasfaserausbau auf der letzten Meile dem Ende entgegen?
Nein. Ich hab hier seit gut 5 Jahren Glasfaser in der Wohnung(!), und die Telekomikenden wollen mir auch immer mal wieder "Glasfaser 1000" für 70 EUR/Monat schmackhaft machen. Aber das kann mit dem ebenfalls vorhandenen Kabelanschluss (für nichtmal 30 EUR/Monat) einfach nicht mithalten und daher hängt die Glasfaserbox ungenutzt im Eck.
Wir haben im Moment VDSL mit 50MBit. Mit 3 Kindern am PC wurde es manchmal etwas eng. Jetzt sind wir nur noch zu zweit und kommen damit mehr als gut zurecht, incl. HD-Fernsehen. Mir fällt jetzt auch gerade nichts ein wofür wir jemals deutlich mehr brauchen würden (ok, man kann nicht in die Zukunft gucken, früher galten 64kBit ISDN als fast revolutionär :-)
Mir war Glasfaser schlicht zu teuer, nach den 6 Monaten Locktarif waren es 80€/Monat. Was mich wirklich geärgert hat: Festnetztelefonie zusätzlich wieder nach Minuten bezahlen (ja, ich benutze das immer noch und viel lieber als Handy).
Hier wurde Glasfaser verlegt, mehrfach wurde die Mindestanschlussquote gesenkt. Ich glaube die haben bei 40% angefangen und waren dann mit 15% zufrieden. Lästige Werbekolonnen, incl. unseriöser Behauptungen (Haus wird fast unverkäuflich ohne Glasfaser, später wird es viel teurer, ich kann ihnen verraten wie sie dauerhaft bei 25€/Monat bleiben etc.) und Aufforderung Nachbarn/Bekannte zu überzeugen, viel Werbepapier. Also alles nicht das was man sehr gerne als Vertragspartner für die nächsten Jahre haben will, konkret Deutsche Glasfaser.
Wir haben super 4G-Abdeckung, 5G teilweise. Wenn DSL zu Ende geht oder nicht mehr ausreicht (ich staune ja immer wieder was die aus den alten lieblosen Doppeladern rausgepresst haben) bin ich bei Funk.
Mir war Glasfaser schlicht zu teuer, nach den 6 Monaten Locktarif waren
es 80€/Monat. Was mich wirklich geärgert hat: Festnetztelefonie
zusätzlich wieder nach Minuten bezahlen (ja, ich benutze das immer noch
und viel lieber als Handy).
Was für ein Anbieter?
Ich habe im Moment einen Telekom-VDSL-Anschluss, 60/20 MBit (war 50/10, wurde irgendwann letztes Jahr ohne Mehrkosten automatisch umgestellt).
Das kostet 40 Euro/Monat und enthält eine Festnetzflatrate. Ein Mobiltelephon anzurufen kostet das sechsfache(!) eines Ferngesprächs nach Neuseeland.
Gegen Ende des Jahres wird, wenn alles klappt, bei mir im Haus Glasfaser verlegt, durch die Telekom. Der dann günstigste Tarif für 45 Euro/Monat bietet 150/70 und enthält eine Deutschland-Flatrate, d.h. das Anrufen von Mobiltelephonen ist nicht mehr irrwitzig teuer.
Sicher, im Vergleich zu anderen Ländern ist das ziemlich teuer. Mobilfunk ist aufgrund des schlechten Netzes keine Alternative (der Empfang ist bei mir so schlecht, daß schon einfaches Telephonieren eine Zumutung ist).
Und Kabel? Müsste erst mal gelegt werden, im Haus gibt es nur ein paar vergammelte Kabelfensehreste aus den 90er Jahren, damit wird man wohl nix anfangen können.
Mir fällt jetzt auch gerade
nichts ein wofür wir jemals deutlich mehr brauchen würden
In erster Linie ist es praktisch, wenn man mal kurzzeitig mehr braucht, z.B. wenn Du einen neuen Grafikkartentreiber runterlädst und der inzwischen fast 900MB gross ist (keine Übertreibung, ist bei Nvidia inzwischen der Fall).
Das ist auch nicht so falsch. Rechne für einen nachträglichen Anschluss
je nach Anbieter mit irgendwas bei 1000 EUR.
Kann schon sein - glaube ich aber nicht, weiss es aber auch nicht. Leerrohre haben jedenfalls praktisch vor jedes EFH gelegt. Ich hatte/habe aber nicht vor es jemals nachzubuchen.
Also bei uns gibt es Glasfaser ab €29,90 pro Monat (250/50MBit/s). Ist kein Vergleich zu den regelmäßigen DSL Ausfällen und Internet über Kabel-TV. Kein DSL Anbieter in der Region kommt da auch nur entfernt ran.
Die Mobilfunkabdeckung ist hier nicht so toll (Ortsrand). 5G nur wenn ich auf dem Dach stehe. Auf der falschen Seite im Haus quasi kein Empfang.
Internet über Mobilfunk ist im Home-Office auch eher schwierig wegen der zusätzlichen Latenz.
Für mich hat Glasfaser noch einen weiteren Vorteil: Das Überspannungsrisiko bei Gewitter, etc. auf dem Kabel fällt weg. Bleibt nur noch das Risiko auf der Stromleitung, aber mit entsprechenden Ableitern bekommt man das in den Griff.
In erster Linie ist es praktisch, wenn man mal kurzzeitig mehr braucht,
z.B. wenn Du einen neuen Grafikkartentreiber runterlädst und der
inzwischen fast 900MB gross ist (keine Übertreibung, ist bei Nvidia
inzwischen der Fall).
Ach je. Da brauchts natürlich eine 10GBit Leitung, sonst geht das ja gar nicht.
Selbst die regelmäßigen Naviupdates fürs Auto mit an die 4GB gehen doch problemlos über die 50MBit. Dauert halt knapp eine Viertelstunde. Geheimtipp: das schafft der Rechner alleine, auch wenn man nicht daneben sitzt ;)
Der
Bürgermeister höchstpersönlich hat 2021 einen Brief an alle Bürger
unterschrieben.
(...)
Zwei Jahre später tauchten dann Bautrupps auf, die die Straßen
aufrissen. Eine Befragung ergab, dass Glasfaser verlegt wird. An der Tür
erschienen jetzt Klinkenputzer, die Glasfaseranschlüsse verkaufen
wollten.
War das jeweils der gleiche Anbieter?
Das Angebot gab es nur in drei Straßen mit extrem
niedriger Anmeldequote und ich habe es schwarz auf weiß. Ich brauche nur
noch zu unterschreiben.
Dann mach. Erklären kann ich es mir nicht, üblicherweise sagt man dann den Ausbau der Straßen ab.
Ich habe daraufhin einige Nachbarn befragt, wie die es halten. Sie
konnten mir zwar nicht sagen, wie groß ihr Verbrauch ist. Aber bei
jüngeren Leuten mit Kindern nehme ich an, dass die einen ähnlichen
Verbrauch haben. Letztendlich sei ein Mobilvertrag mit unendlichem
Datenvolumen bespielsweise bei Freenet billiger, als ein
Festnetzanschluss plus Mobilvertrag.
Gerade freenet kündigt einen wohl eher schnell und die Konstanz eines Gf-Anschlusses hat das Mobilfunknetz eh nie.
Selbst die regelmäßigen Naviupdates fürs Auto mit an die 4GB gehen doch
problemlos über die 50MBit. Dauert halt knapp eine Viertelstunde.
Geheimtipp: das schafft der Rechner alleine, auch wenn man nicht daneben
sitzt ;)
Machs halt besser nicht, wenn grad die Frau und/oder Kind streamt oder das neueste Spiel runterladen will.
Welcher Privateer (nicht SoHo) braucht denn mehr als 50Mbit? Selbst wenn die Tochter Onlyfans hoch und der Sohn PH runter lädt, bleibt für die Eltern noch genug Netflix übrig...
DSL ist für 95% der Privathauhalte völlig ausreichend. Der Flaschenhals ist eh' der Kasten des Netzbetreibers. Da ist es völlig wurscht, ob da 50, 80, 100 oder 1000MBit zum Endanschluss gehen, wenn danach ein Ping von 100 und eine Bandbreite von 30..40Mbit pro Anschluss verfügbar sind.
Da ist es völlig wurscht, ob da
50, 80, 100 oder 1000MBit zum Endanschluss gehen, wenn danach ein Ping
von 100 und eine Bandbreite von 30..40Mbit pro Anschluss verfügbar sind.
Mir war Glasfaser schlicht zu teuer, nach den 6 Monaten Locktarif waren
es 80€/Monat.
Das ist je nach Anbieter unterschiedlich, hier werden es 45€. Ich habe unterschrieben, mit Glasfaser im Haus entfällt die 'letzte Meile' über den uralten Telekom-Draht. Die Umsetzung Herbst 2025 bezweifele ich inzwischen, egal, dann eben 2026.
Was mich wirklich geärgert hat: Festnetztelefonie
zusätzlich wieder nach Minuten bezahlen.
Aktuell habe ich 50Mbit per Draht und Telefon bei unabhängigen SIP-Providern. Anrufe zum Festnetz bezahle ich auch nach Minuten, was mir mangels Festkosten aber nicht weh tut und um 2ct/Min erträglich ist.
Da ist es völlig wurscht, ob da
50, 80, 100 oder 1000MBit zum Endanschluss gehen, wenn danach ein Ping
von 100 und eine Bandbreite von 30..40Mbit pro Anschluss verfügbar sind.
Dann solltest Du den Anbieter wechseln.
Aus ähnlichem Grund würde ich ja, aber es gibt keine Alternative. Oder doch, anstatt 50 Mbit mit beschissenem Peering zur Telekom, die mir 3 Mbit/s zum 16er-Preis verkaufen will.
DSL ist für 95% der Privathauhalte völlig ausreichend. Der Flaschenhals
ist eh' der Kasten des Netzbetreibers.
Der Flaschenhals ist zu den Hauptsurfzeiten im Internetfernsehen der Ortszugangsknoten. Dessen Leistung wird von allen Providern mehrfach verkauft.
Es sind z.B. in der Summe 150...500Tbit verkauft an einem 4Tbit Zugangsknoten für einen Stadtteil.
Seit dem letzten Stromausfall ging hier auch das Interesse an der Glasfaser zurück. Die Leute stellten fest, dass diese trotz Glasfaser auch nicht ohne Strom telefonieren konnten und mit Strom (Solaranlage mit Speicher im Inselbetrieb) auch nicht.
"Die Glasfaser geht doch mit Licht und nicht mit Strom. So eine Scheiße..."
Seit dem letzten Stromausfall ging hier auch das Interesse an der
Glasfaser zurück. Die Leute stellten fest, dass diese trotz Glasfaser
auch nicht ohne Strom telefonieren konnten und mit Strom (Solaranlage
mit Speicher im Inselbetrieb) auch nicht.
"Die Glasfaser geht doch mit Licht und nicht mit Strom. So eine
Scheiße..."
Falls es Euch interessiert:
Mein Telefon daheim funktioniert auch noch bei Stromausfall solange die USV Batterie noch Saft hat. Das GF-Modem wird über ein spezielles dafür gedachtes USV mit einer 7AH SLB versorgt. Ist bei uns Standard Installation im Haus. Die USV hält übrigens über sechs Stunden durch.
Ein normales kleineres PC USV sollte auch bei Euch so ein GF-Modem versorgen können. Das GF-Modem (GEEPON) bei mir hat die Analog Telefon Schnittstelle schon eingebaut. Der separate Router/WIFI hat allerdings keine USV.
Letztes Jahr gab es einen längeren Stromausfall und konnte bestätigen, daß es noch funktionierte.
Mein Telefon daheim funktioniert auch noch bei Stromausfall solange die
USV Batterie noch Saft hat.
Letztes Jahr gab es einen längeren Stromausfall und konnte bestätigen,
daß es noch funktionierte.
War der Stromausfall auch im Technikbereich am anderen Ende der Glasfaser?
Die Akkukeller bei den Kommunikationsanbietern wurden ja wegrationalisiert.
Mein Telefon daheim funktioniert auch noch bei Stromausfall solange die
USV Batterie noch Saft hat.
Letztes Jahr gab es einen längeren Stromausfall und konnte bestätigen,
daß es noch funktionierte.
War der Stromausfall auch im Technikbereich am anderen Ende der
Glasfaser?
Die Akkukeller bei den Kommunikationsanbietern wurden ja
wegrationalisiert.
Nein. Dieser Bereich hat angeblich bis zu 24Std Überbrückungszeit. (Ein Freund von der betreffenden Telecom teilte mir das mit. Deren USVs wurden bei uns bis jetzt noch nicht wegrationalisiert).
Das ist Schwurbeldieter, auf den Du da gerade geantwortet hast. Den interessiert nichts, und der lebt in seiner ganz eigenen Welt in Schwurbelhausen, irgendwo kurz vor Lobotomistan.
DSL ist für 95% der Privathauhalte völlig ausreichend.
Klar.
Dann erklär doch mal nem normalen Menschen, wozu du mehr als zehn Nezflix-Streams gleichzeitig brauchst. Und warum das für alle Anderen auch gelten soll.
Da ist es völlig wurscht, ob da
50, 80, 100 oder 1000MBit zum Endanschluss gehen, wenn danach ein Ping
von 100 und eine Bandbreite von 30..40Mbit pro Anschluss verfügbar sind.
Dann solltest Du den Anbieter wechseln.
Die Hardware in der Straße gehört genau einem Anbieter. Egal, wer mir dann die Rechnung dafür schickt.
Was soll ein Wechsel also bringen?
Bei uns im Nachbarort (ca. 20.000 EW) liegt großflächig Glasfaser (zumindest die Leerrohre) bis an jedes Grundstück, danach war Ruhe! Ich weiß nicht, ob die Leute schon was bezahlt haben, doch zumindest sind die Bautrupps weg, es gibt massiv Ärger wegen zu flach verlegter Rohre und ich kenne Niemanden, der einen Anschluss bekommen hat. Zumindest bei uns in der Gegend hat das ganze Thema schon fast mafiöse Züge angenommen. Drückerkollonnen die Verträge an den Haustüren aufschwatzten, "arabische Großfamilien" die gebuddelt haben, irgendwer hat Fördergelder kassiert, nur Glasfaser haben bisher die wenigsten Leute.
Bei meinem Bruder auf plattem Land (im Oderbruch) liegt tatsächlich seit Jahren Glasfaser bis ins Haus, nur eine Aufschaltung erfolgte nie. Inzwischen haben wohl die Betreiber (mehrfach?) gewechselt, es wird versprochen und versprochen, nur nichts passiert.
im Haus gibt es nur ein paar
vergammelte Kabelfensehreste aus den 90er Jahren, damit wird man wohl
nix anfangen können.
meine Kabelfernsehreste liegen seit 1988 in Wände und Kabelkanäle.
Das Schirmmaß hatte Wisi seit dem 2x verbessert, trotzdem traten die Probleme erst ab Dose zum TV auf. Seit ich alle Dose TV Kabel auf 3-fach Schirmung umgestellt habe ist dort alles in Ordnung.
Schon 1990 machte eine altes Dose TV Kabel bei einem Hausbewohner Probleme, er ließ dem Kabelanbietermeßdienst kommen, der stellte kostenpflichtig fest das es nur das olle TV Antennen Kabel ist.
Ja die Telekom ist für NUR Telefonierer sauteuer weil es nichts mehr ohne Internet gibt, fast jeder Mobilfunk ist für Nurtelefonierer billiger, leider bekommt man keine 2t Sim oder eSim um auch aufs gleiche Konto ein 2tes Handy oder Tablett nutzen zu können.
Das ganze ist schon länger her, an Internet über das Handynetz hat da
noch keiner gedacht.
Gibt es inzwischen sehr lange, nur war es über Mobilfunk ursprünglich recht teuer. Hätte gedacht, dass die nun günstigen Datentarife fürs Handy dafür sorgen, dass die DSL- und Glastarife ins Rutschen kommen. Das kann ich bisher nicht erkennen.
Zumindest bei uns in der Gegend hat das ganze Thema schon fast mafiöse
Züge angenommen.
Bei meinen Eltern lief sowas serioes ab. Das lag aber auch daran, dass die örtliche Verwaltung und Bürgermeister sich nicht mit den dubiosen Anbietern einliessen. Es gab auch Infoveranstaltungen mit serioesen Anbietern.
Zumindest bei uns in der Gegend hat das ganze Thema schon fast mafiöse
Züge angenommen.
Bei meinen Eltern lief sowas serioes ab. Das lag aber auch daran, dass
die örtliche Verwaltung und Bürgermeister sich nicht mit den dubiosen
Anbietern einliessen. Es gab auch Infoveranstaltungen mit serioesen
Anbietern.
War hier auch so. Die Schauermärchen mit den Drückerkolonnen kenne ich nur vom Hörensagen. Hier haben die Vereinigten Stadtwerke im Kreisgebiet gebuddelt, das ist ein stadteigenes Unternehmen der Städte Mölln, Ratzeburg, Bad Oldesloe. Drücker sind nicht durch den Ort gezogen, es gab Infoveranstaltungen, wie Dieter beschrieb. Der einzige Druck war, dass das Projekt erst ab einer Mindestquote von Interessenten für Glasfaser im jeweiligen Dorf durchgeführt wurde (55%? 60%? der Haushalte). Auch das Tiefbau-Unternehmen hat ordentlich gearbeitet.
Bei uns haben sie extra für die Telekom magentafarbene Leerrohre verlegt.
Nach dem Lockangebot (20€/Monat) steigt bei uns der Preis auch.
Dafür aber sogar eine Handyflat in alle Netze (alles andere sowieso flat).
Wer heute noch minuten- oder MBweise zahlt, hat wahrscheinlich auch kein Smartphone.
Nein. Dieser Bereich hat angeblich bis zu 24Std Überbrückungszeit. (Ein
Freund von der betreffenden Telecom teilte mir das mit.
Schön zu hören. Gibt es da irgendeinen Link, ob das bei Glasfaser allgemein so ist? Das wäre dann ein echter Vorteil gegenüber (V)DSL.
In der Leistungsbeschreibung Glasfaser und MagentaZuhause und Leistungsbeschreibung Business Glasfaser und Company Pro 1.000 Vario werden ja nur 97% Verfügbarkeit zugesagt. https://www.telekom.de/agb
Die meisten haben ja nur (V)DSL und in den DSLAMs hier habe ich bisher keine Akkus gesehen.
Ja die Telekom ist für NUR Telefonierer sauteuer weil es nichts mehr
ohne Internet gibt, fast jeder Mobilfunk ist für Nurtelefonierer
billiger, leider bekommt man keine 2t Sim oder eSim um auch aufs gleiche
Konto ein 2tes Handy oder Tablett nutzen zu können.
Eine leider verstorbene Freundin von mir hatte einen Vertrag bei O2, bei dem sie bei Bedarf bis zu 5 reine Daten-SIM kostenlos nachordern konnte und deren Volumenverbrauch über diesen einen Vertrag lief.
Vor 4 Jahren abgeschlossen für 19,99€/m für 40 GB plus 10 GB extra pro Bestandjahr, natürlich Tel- und SMS-Flat für die Hauptkarte.
Da ist es völlig wurscht, ob da
50, 80, 100 oder 1000MBit zum Endanschluss gehen, wenn danach ein Ping
von 100 und eine Bandbreite von 30..40Mbit pro Anschluss verfügbar sind.
Das ist hauptsächlich dann ein Problem, wenn sich alle Anwender in der Strasse verabreden, exakt gleichzeitig Hmmms's 90 GB grossen Grafiktreiber aus dem Netz zu ziehen. Da das allerdings extrem ungewöhnlich ist, mittelt sich das statistisch recht gut aus.
Da ist es völlig wurscht, ob da
50, 80, 100 oder 1000MBit zum Endanschluss gehen, wenn danach ein Ping
von 100 und eine Bandbreite von 30..40Mbit pro Anschluss verfügbar sind.
Das ist hauptsächlich dann ein Problem, wenn sich alle Anwender in der
Strasse verabreden, exakt gleichzeitig Hmmms's 90 GB grossen
Grafiktreiber aus dem Netz zu ziehen. Da das allerdings extrem
ungewöhnlich ist, mittelt sich das statistisch recht gut aus.
Gleichzeitig ausgerollte Updates, gestreamte Sportereignisse (auch Sky läuft inzwischen über IP)...
Ist egal, man kann fast die Uhr danach stellen, zwischen 19 und 23 Uhr ist Flaute.
Kurzform: Hier vor Ort meldet sich kaum jemand für den Glasfaserausbau
an, weil fast alle einen Mobilanschluss mit unendlichem Datenvolumen
haben, der offenbar auch bei dem heute hohen Verbrauch mit mehreren 100
GB nicht gekündigt wird. Geht der Glasfaserausbau auf der letzten Meile
dem Ende entgegen?
Eigentlich bezog sich das Ursprungsposting darauf, dass die Leute hier das mobile Netz dem Festnetz vorziehen und deswegen keinen Glasfaseranschluss benötigen. Scheinbar ist es so, dass zumindest hier die mobilen Verträge das hohe Datenvolumen liefern und auch nicht gekündigt werden. Den Leuten ist es daher schlichtweg egal, ob DSL oder Glasfaser besser ist, weil sie beides nicht brauchen und somit auch der Glasfaserausbau für sie vollkommen irrelevant ist.
gestreamte Sportereignisse (auch Sky läuft inzwischen über IP)...
Streaming sind einige Mbit/s, bei hohen Ansprüchen auch 10-20 Mbit/s. Lass den nächsten Knoten der Internet-Anbindung mit nur 1 Gbit/s angebunden sein, dann reicht das immer noch für 100-200 Kunden an diesem Knoten.
Zu den Anforderungen von Browser, Streaming, Updates, Office-Cloud, Webservice in einem Unternehmen mit erheblicher Internet-Nutzung habe ich eine gewisse Vorstellung. Bei mir läuft die Info über die genutzte Bandbreite und Latenz auf.
Von daher habe ich eine recht gute Vorstellung von der statistischen Verteilung der Zugriffe und der Auswirkung davon. Wer sich zu Hause im Router den Durchsatz ansieht, und länger auch mal die interaktiv oft wichtigere Latenz beobachtet, wird hohe Fluktuationen sehen. Besonders auch in der Latenz. Wenn viele Clients zusammen kommen, plättet sich das gut aus.
Im Bild die gemessene Latenz zu einem grossen deutschen Hoster bei einer Auslastung von ca 25% in beiden Richtungen. Auf der Leitung stehen pro Anwender in der Grössenordnung von 1 Mbit/s zur Verfügung.
Aus ähnlichem Grund würde ich ja, aber es gibt keine Alternative. Oder
doch, anstatt 50 Mbit mit beschissenem Peering zur Telekom, die mir 3
Mbit/s zum 16er-Preis verkaufen will.
Haben etwa andere Anbieter außer Telekom auch beschissenes Peering?
Gibt es da irgendeinen Link, ob das bei Glasfaser
allgemein so ist?
Die Glasfaser-Technik steht halt in der Regel in der Vermittlungsstelle/PoP, nicht draußen auf der Straße. Deshalb hat sie überhaupt erstmal einen Akku-Puffer (2-4h ca.), an großen Telekom-Standorten auch mit Diesel-NEA.
Hier vor Ort meldet sich kaum jemand für den Glasfaserausbau
an, weil fast alle einen Mobilanschluss mit unendlichem Datenvolumen
haben, der offenbar auch bei dem heute hohen Verbrauch mit mehreren 100
GB nicht gekündigt wird.
Hier im Ort der Funklöcher geht DSL gut, die letzten Meter sind allerdings wieder Kabel, trotzdem möchte ich es nicht missen. Bei uns gehen in der ganzen Familie einige TB über die Verbindung....
Ich wäre froh, wenn nach 5 Jahren Ankündigung Glasfaser endlich mal verfügbar wäre. DSL gibt's nicht (zumindest nicht über 384k), 4G nur direkt am Fenster auf der richtigen Hausseite. Das wäre mir auch die 80€ wert.
Die Seite hatte ich schon gefunden. Alles wunderbar positiv formuliert, bla, bla, bla...größere...in der Regel...
Dass irgendwelche Hauptknoten das haben nützt vor Ort wenig, wenn die vielen Vermittlungsstellen in der Fläche jeweils bei lokalem Stromausfall tot sind. Das hilft vor allem, im Durchschnitt die 97% Verfügbarkeit zu erfüllen (=11Tage im Jahr), weil ausgefallene Hauptknoten da immens eingehen.
Quintessenz ist, eine USV hilft einem nur, wenn der Ausfall nicht das Stadtteil, sondern nur einige 100m betrifft.
Dass irgendwelche Hauptknoten das haben nützt vor Ort wenig, wenn die
vielen Vermittlungsstellen in der Fläche jeweils bei lokalem
Stromausfall tot sind.
Die Hauptknoten haben zusätzlich Dieselgeneratoren.
Für stundenlang notfalltaugliche Telefonie wird auf MSAN-POTS verwiesen, und da diese Einschübe in der nächsten VSt sitzen, gibt es dort offenbar mindestens eine Akkupufferung.
Interessant finde ich die Aussage, dass sogar in den Multifunktionsgehäusen Akkus sitzen sollen. Sind dann wohl recht kleine, die nur kurze Ausfälle überbrücken können.
Hier hat Vodafone bauen lassen, den kostenlosen Anschluss hat kaum einer genommen. Die haben das Kabel trotzdem überall verlegt. Die Verlegefirmna hat pleite gemacht. Die Firma, die das ganze managed und an Vodafone übergeben soll, hat nun Geldprobleme. Teilweise sind die GEhwege aufgerissen und unzureichend bearbeitet worden. Das ist nun Hügellandschaft.
Dass irgendwelche Hauptknoten das haben nützt vor Ort wenig
Welche Phantasien über ständige Stromausfälle habt Ihr da eigentlich? Ist das die Angst vor "Dunkelflaute" und "Flatterstrom", wie sie von Leuten wie unserem Schwurbeldieter immer wieder gerne beschworen wird?
Für stundenlang notfalltaugliche Telefonie wird auf MSAN-POTS verwiesen,
und da diese Einschübe in der nächsten VSt sitzen, gibt es dort offenbar
mindestens eine Akkupufferung.
Ja, aber da sitzt auch die Gf-Technik. Zudem wird MSAN-POTS (nackter, analoger Telefonanschluss) nicht mehr vertrieben und war schon vorher ein Nischenprodukt. Zudem wie gesagt außerhalb der großen Knoten halt eher nur Akku-Pufferung, kein Diesel.
Interessant finde ich die Aussage, dass sogar in den
Multifunktionsgehäusen Akkus sitzen sollen. Sind dann wohl recht kleine,
die nur kurze Ausfälle überbrücken können.
Zumindest hier in Bayern hab ich da nie Akkus gesehen. Hab aber auch gehört, das anderswo durchaus mit Akkus gebaut wurde. Evtl. regionale Förderbedingung?
Mein Telefon daheim funktioniert auch noch bei Stromausfall solange die
USV Batterie noch Saft hat. Das GF-Modem wird über ein spezielles dafür
gedachtes USV mit einer 7AH SLB versorgt. Ist bei uns Standard
Installation im Haus. Die USV hält übrigens über sechs Stunden durch.
Wird das auch geprüft und der Akku zyklich erneuert?
Ein normales kleineres PC USV sollte auch bei Euch so ein GF-Modem
versorgen können.
Können könnte sie, aber ich will deren Eigenverbrauch nicht bezahlen.
Das GF-Modem (GEEPON) bei mir hat die Analog Telefon
Schnittstelle schon eingebaut.
Hier nicht, der Umsetzer Licht auf Draht liefert nur Ethernet für den Router danach. Man bekäme auch Router, die direkt an der Glasfaser hängen - aber da zeigen sich die Netzbetreiber sehr unkooperativ.
Der separate Router/WIFI hat allerdings keine USV.
Ebenso wie die Basisstation des Schnurlostelefones.
Wie oft kommt es eigentlich vor, dass ein Stromausfall auf ein wirklich wichtiges Telefonat trifft?
Die Glasfaser-Technik steht halt in der Regel in der
Vermittlungsstelle/PoP, nicht draußen auf der Straße.
Du kennst alle Netzstrukturen? Hier steht die meist in einem Häuschen ähnlich Trafostation im Ort. Wenn Strom im Ort weg, ist damit auch die betroffen und Niemand weiß, ob überhaupt oder wieviel Notversorgung die hat.
Zumindest hier in Bayern hab ich da nie Akkus gesehen. Hab aber auch
gehört, das anderswo durchaus mit Akkus gebaut wurde. Evtl. regionale
Förderbedingung?
Im Artikel ist auch von einer Fernspeisung durch die VSt die Rede. Ist das vielleicht dort der gängige Weg? Dürfte ja (abgesehen von den Investitionskosten) auch günstiger sein, als jedem KVz einen Stromanschluss zu spendieren.
Wenn Du eine garantierte hohe Verfügbarkeit haben willst, bekommst Du die von der Telekom bestimmt, aber das willst Du dann nicht bezahlen.
Die normale "Express-Entstörung" taugt übrigens nach meiner Erfahrung wenig. Zwei längere Ausfälle einer VDSL-Leitung, in beiden Fällen dauerte es ziemlich genau 24 Stunden statt der zugesagten 8.
Bei uns hier haben sie auch angefangen Leerrohre für Glasfaser zu verlegen, das war jetzt aber schon 3 Jahre her und seitdem tut sich nichts mehr. Vielleicht hat die Telekom den Markt für sich haben wollen und die Deutsche-Glasfaser aus dem Bereich raus geekelt?
Wir haben hier Glasfaser bis zum DSLAM und aus irgend einem Grund bezahlen meine Eltern in der Stadt für den selben Anschluss "DSL 50 von 1&1" 40€ und ich bezahle hier etwa 4km von meinen Eltern entfernt im Dorf 33€, aber eben für 100Mbit/s. Glasfaser ist in der Stadt bei meinen Eltern und auch hier auf dem Dorf zum Halten gekommen, ich weiß aber nicht warum.
DSL ist für 95% der Privathauhalte völlig ausreichend.
Klar.
Dann erklär doch mal nem normalen Menschen, wozu du mehr als zehn
Nezflix-Streams gleichzeitig brauchst. Und warum das für alle Anderen
auch gelten soll.
DSL ist einfach veraltete Technik, genauso wie analog Telefonie. Irgendwann wird die Hardware dafür nur noch für Deutschland produziert und wird sehr teuer. Aber der Michel weil es so und das Forum ist der Beweis. Die Altersarmut ist euch sicher.
Ich habe das Glück in CH-ZH City zu wohnen, inkl. 10 GBit (!) Glas in die Wohnung, inkl. TV für schlappe CHF 49.- (Anbieter: Salt).
Erst habe ich gedacht, brauche ich nicht, der Flaschenhals ist dann halt im LAN etc., aber jetzt nachdem auch zuhause alles Wichtige auch auf 10Gbe rennt möchte ichs nicht mehr missen. Bekomme im Schnitt 7000-8000 Mbps download (via Speedtest), blöd nur dass viele Server nicht soviel liefern...
War der Stromausfall auch im Technikbereich am anderen Ende der
Glasfaser?
Hier schon. Größter Stromausfall der letzten Jahrzehnte hier (ein ausgefallenes Umspannwerk mit Folgeschäden, komplettes Stadtgebiet betroffen inklusive der Fabs in Silicon Saxony) dauerte 70 Minuten. Die hat meine USV überbrückt, und das Internet lief darüber die ganze Zeit stabil. Die Mobilfunknetze waren zwar relativ schnell wieder da, hatten aber auch Ausfälle.
Interessant finde ich die Aussage, dass sogar in den
Multifunktionsgehäusen Akkus sitzen sollen. Sind dann wohl recht kleine,
die nur kurze Ausfälle überbrücken können.
Zumindest hier in Bayern hab ich da nie Akkus gesehen. Hab aber auch
gehört, das anderswo durchaus mit Akkus gebaut wurde. Evtl. regionale
Förderbedingung?
https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/findet-bei-den-msan-eigentlich-irgendwann-mal-eine-akkuwartung-der-usv-statt/66897e544ae73561da83fada
Dort hat ein seit 18 Jahren als Community Guide gekennzeichneter Schreiber aufgeklärt:
"Die wenigsten haben einen Akku verbaut. Meist ist nur ein Powerblock eingebaut, der für ca. 5 Sekunden die Stromversorgung aufrecht erhält. Mal länger, mal kürzer. Hängt eben vom Beschaltungsgrad des MSAN ab.
Es ist auch nicht die Aufgabe, eine Notstromversorgung zu haben, sondern die Teile sollen nur solange den Strom halten, damit Wartungsarbeiten, wie zum Beispiel RCD-Prüfungen durchgeführt werden können.
Für die Ausfallsicherheit hat das EVU zu sorgen, nicht die Telekom."
Die bei teltarif erwähnte, bei MSAN POTS wegen Fernspeisung mögliche
Telefonie bei Stromausfall bezieht sich auf Ausfall beim Endteilnehmer.
Im Artikel steht:
"Im Festnetz ist bei Stromausfall Telefonie noch mehrere Stunden möglich, wenn die Kunden ein Endgerät nutzen, das keine eigene Spannungsversorgung über das Stromnetz benötigt. Voraussetzung ist ein reiner Sprachanschluss auf Basis MSAN POTS."
Wenn man darüber etwas nachdenkt, könnte man zu dem Schluss kommen, dass damit ein Stromausfall gemeint ist, der auch die VSt betrifft. Ansonsten wäre es nicht nur "mehrere Stunden" möglich, sondern unbegrenzt.
Und die MSAN-POTS-Einschübe sitzen üblicherweise in dem Gebäude, wo auch die GPON-OLTs sitzen.
Hier waren die Vertreter so penetrant, hantierten mit falschen Infos und verschafften sich ungewollt Zutritt zu Wohnung und bestehendem Router,
dass einige Leute mittlerweile Zettel heraushängen haben, dass sie mit dem Thema nichts mehr zu tun haben wollen.
Einige haben einen Neuvertrag unterschrieben und in der Widerrufszeit den Vertrag gleich wieder beendet.
Also aus meiner Sicht ist das hauptsächlich ein Kostenthema. Die wenigsten Leute brauchen mehr als 50 MBit/s. Wenn man mehr zum gleichen Preis bekommt oder nur minimal teurer, dann nimmt man es halt mit. Aber bei mir gibt's Internet und Telefon über Kabel von Vodafone als langjähriger Kunde mit 50 MBit/s, Telefon Flat und seit letztem Jahr sogar Mobilfunkflat inklusive für 19,99 € dauerhaft. Davon gehen weitere 5 Euro weg durch einen Family&Friends Gutschein. Also kostet der Spaß 14,99€ im Monat inkl. Router und ist völlig ausreichend.
Alternativ wäre ein lokaler Glasfaseranbieter verfügbar, der für die identischen Leistungen im Monat 67 Euro will. Warum sollte ich da wechseln? Wo soll da der Mehrwert sein?
Ich warte schon die ganze Zeit darauf, dass es Tarife im Mobilfunknetz gibt, bei dem man 200 GB Daten im Monat hat und das in Summe weniger kostet, als mein Mobilfunkvertrag (5€/Monat) und der Kabelanschluss in Summe. Dann kann ich auch endlich den unnützen Stromverbrauch des Routers los werden. Das sind auch nochmal gut 2 €/Monat und einer meiner größten Verbraucher im Haus.
Ich warte schon die ganze Zeit darauf, dass es Tarife im Mobilfunknetz
gibt, bei dem man 200 GB Daten im Monat hat und das in Summe weniger
kostet, als mein Mobilfunkvertrag (5€/Monat) und der Kabelanschluss in
Summe.
Allerdings mit dem Hinkefuß, dass im Verbrauchszeitraum (vier Wochen) zunächst 15GB genutzt werden können, anschließend muss per App jeweils 1GB "nachgebucht" werden. Keine Ahnung, wie einfach oder umständlich das funktioniert.
Sicher nervig. Verhindert werden soll damit offenbar der Betrieb in einem LTE-Router. Ein vertraglicher Ausschluss zur Verwendung der SIM-Karte in einem LTE-Routers wäre wegen der Endgerätefreiheit in der EU nicht zulässig.
im Anhang ist der Transkript einer chatGPT Session über Internet Zugang in Kanada, um eine Übersicht für Euch zu generieren. Hoffe ihr findet es lesenswert.
Koax bzw. verdrillte Leitung haben den Vorteil, daß sie ja schon bis in die Wohnung liegen.
Glasfaser müßte aber erst vom Keller bis in die Wohnung gelegt werden. Und davor scheuen sich viele (zusätzliche Kosten, Wände aufreißen).
Ich hab grad mal geschaut, ich kann wohl mein DSL bei O2 von 50M auf 250M pimpen, ohne mehr zu bezahlen. Und die ersten 10 Monate zahle ich weniger.
Glasfaser müßte aber erst vom Keller bis in die Wohnung gelegt werden.
Nein. Ich habe die dose im keller und der router gleich daneben.
Die cat6 kabel kann man dan selber raufziehen, ist billiger.
Im MFH müsste man es abschliessen, oder besser noch deal mit nachbarn und kosten teilen. Eine 10gb/s leitung ist für 10 parteien gut wenn man 1gb/s kabel nimmt :)
Hier waren die Vertreter so penetrant, hantierten mit falschen
das schaffen die Kabelnetz- und Telekomsub- -Vertreter auch, lügen und nerven.
Immerhin halte ich sie nach Möglichkeit einige Zeit auf und so können sie in dieser Zeit keine Anderen übers Ohr hauen.
https://de.wiktionary.org/wiki/%C3%BCbers_Ohr_hauen
aus dem Fechtsport, wußte ich auch nicht interessant.
Ich hab grad mal geschaut, ich kann wohl mein DSL bei O2 von 50M auf
250M pimpen, ohne mehr zu bezahlen. Und die ersten 10 Monate zahle ich
weniger.
Vorsicht, genau lesen! Insbesondere: nicht nur auf den Preis schauen.
Mir hat O2 (fast) dasselbe Angebot gemacht. Nunja, nix mit weniger zahlen, denn für meine 50MBit down mit 25 MBit up bezahle ich derzeit 25€/Monat. Das mochten sie wohl nicht noch weiter unterbieten. Diese (für mich recht attraktive) Sachlage ist übrigens dadurch entstanden, dass ich konsequent immer alle angebotenen Upgrades abgelehnt habe (habe den Kram noch aus Alice-Zeiten). Die habe mir niemals gekündigt, sondern mich immer wieder ohne Preiserhöhung auf die neue Technik in der jeweils kleinsten Variante umgestellt. Teilweise sogar mit einer Übergangszeit, in der ich teilweise sogar die Vorteile eines noch größeren Tarifs nutzen konnte.
Aber die Warnung bezieht sich auf etwas anderes: bisher hatte und habe ich eine öffentliche IPv4-Adresse. Bei dem angebotenen Upgrade würde diese aber flöten gehen. IPv4 nur noch mit CG-NAT. Ich bin doch nicht blöd! Du hoffentlich auch nicht...
Im MFH müsste man es abschliessen, oder besser noch deal mit nachbarn
und kosten teilen. Eine 10gb/s leitung ist für 10 parteien gut wenn man
1gb/s kabel nimmt :)
Darfste dich in DE aber nicht erwischen lassen. Im Kleingedruckten der meisten Verträge steht irgendwo, dass "Anschlussharing", erst recht gegen Geld, nicht zulässig ist.
Im MFH müsste man es abschliessen, oder besser noch deal mit nachbarn
und kosten teilen. Eine 10gb/s leitung ist für 10 parteien gut wenn man
1gb/s kabel nimmt :)
Darfste dich in DE aber nicht erwischen lassen. Im Kleingedruckten der
meisten Verträge steht irgendwo, dass "Anschlussharing", erst recht
gegen Geld, nicht zulässig ist.
Dann eben einfach einen kleinen Verein als Anschlussinhaber gründen..
Im Kleingedruckten der meisten Verträge steht irgendwo, dass
"Anschlussharing", erst recht gegen Geld, nicht zulässig ist.
Zumindest bei der Telekom nicht mehr. Du darfst den Anschluss nur nicht "Dritten zum alleinigen Gebrauch überlassen" oder ihn dazu benutzen, selbst als Provider aufzutreten.
Bei so einem Konstrukt kann einem allerdings die /Störerhaftung/ entzücken; wenn einer der Mitnutzer sich gerne strafrechtlich relevante Dinge aus dem Internet herunterlädt, oder gar herauflädt, dann kann das Folgen für alle Anschlussnutzer haben.
Da genügt einfaches "filesharing" mit den wohl in manchen Kreisen immer noch beliebten "Torrents", aber da können auch andere Handlungen zu beitragen. Kommentare in Onlineforen verfassen genügt in extremen Fällen auch schon.
Prinzipiell richtig, umgesetzt wird aber meistens, entweder benenne den Verursacher oder hafte.
Dabei unterstützt die Hamburger Gerichtsbarkeit, die in solchen Fällen durch außerordentliche Kreativität in der technischen Kompetenz von Netzwerkbelangen auffällt.
Zumindest könnte es die gutnachbarlichen Beziehungen beschädigen, wenn
der Anschlussinhaber die frohe Botschaft erhält und den Nachbarn
verpetzt.
Das würde voraussetzen, daß der Anschlussinhaber genau weiß, was seine Mitnutzer so treiben. Sonst kann er nur bedeutungsvoll gucken und sagen irgendwer hat hier Scheiße gebaut. Ob der Irgendwer dann so viel Mumm hat, dazu zu stehen?
Man kann heute einfach 100 Gbit/s über Kupfer kaufen. 10 Gbit/s gibts schon quasi vom Netzwerk Grabbeltisch im Saturn.
Keine Raketentechnik mehr.
Wozu sollte man Glasfaser bis in die Küche legen? Welchen Vorteil soll das haben?
Man muss aufhören den Leuten irgendwas vom Medium zu erzählen. Der Provider soll XYZ MBit/s zur Verfügung stellen. Wie er da sein Netz gestaltet und was er dafür verlegen muss interessiert mich nicht.
Dass er dafür dann vielleicht die zwei Klingeldrähte vom Telefonanschluss die da seit 1965 aus der Wand hängen, mal gegen nen ordentliches Twisted Pair Kabel austauschen muss, ok das kann sein.
Aber hier Glas haben zu wollen ist totaler Unsinn. Genauso wie man so ab den 2000er Jahren manche Gebäude komplett innen mit Glas verkabelt hat. Zukunft und so. Aber völlig unnötig.
Aber dann in einer Eigentumswohnung, oder? Anders ist das doch nicht
bezahlbar.
Nein, die Swisscom (und andere Netztbetreiber) erschliessen aktuell die Wohnungen mit Glas ohne Kosten für Mieter oder Eigentümer. Man ist dann auch relativ frei mit der Providerwahl. Bei mir hat die Swisscom die Leitung installiert aber ich hatte von Anfang an Init7 als Provider. Da kriege ich 10Gbit/s für 65CHF. Ich könnte sogar für denselben Preis auf 25GBit/s erhöhen, bräuchte dann aber eine neue Firewall, daher hab ichs noch sein lassen.
Ich wohne in einer städtischen Mietwohnung zur sogenannten "Kostenmiete" = Selbstkostenpreis. Das ist für Zürcher Verhältnisse günstig, für deutsche sicher nicht, aber das ist ein anderes Thema. Rund 1/4 der Wohnungen in der Stadt sind gemeinnützig oder städtisch, wobei dieser Anteil in den nächsten Jahren auf 1/3 erhöht werden soll. Nur dann bleibt die Stadt wirklich für alle - Londoner Verhältnisse will keiner....
Ich wohne in einer städtischen Mietwohnung zur sogenannten "Kostenmiete"
= Selbstkostenpreis. Das ist für Zürcher Verhältnisse günstig, für
deutsche sicher nicht, aber das ist ein anderes Thema.
Magst Du mal, auch wenn's OT ist, 'ne Größenordnung nennen, um das vergleichen zu können? Mir ist klar, daß das Einkommensniveau in der Schweiz auch /sehr/ anders aussieht, aber trotzdem ...
das sehen manche in D anders, dank Mietpreisspiegel und wenig öffentlichen Wohnungsbau.
Wie meinte mal ein zynischer Investor: "300,-€ Kaltmiete für 30m² kann sich auch eine Krankenschwester leisten".
Nein, die Swisscom (und andere Netztbetreiber) erschliessen aktuell die
Wohnungen mit Glas ohne Kosten für Mieter oder Eigentümer.
Im Großraum München gibt es auch einige Wohnblöcke, die von der Telekom mit LWL zusätzlich erschlossen wurden. Kenne einen Fall, da wollte der Kunde upgraden vom 16er DSL auf 30/50er DSL, wofür er sowieso einen neuen Router brauchte. Da bot die Telekom ihm LWL an ohne die üblichen Umstellungskosten, um noch eine weitere DSL-Leitung in Reserve für weitere Kunden in dem Block mit ungefähr 40 Wohnungen zu haben. Da riet ich ihm das Angebot anzunehmen.
Wie meinte mal ein zynischer Investor: "300,-€ Kaltmiete für 30m² kann
sich auch eine Krankenschwester leisten".
(Triggerwarnung: OT)
Zu diesem Tarif gibt es in Berlin keine Wohnungen mehr. Wer einen entsprechenden alten Mietvertrag hat, hütet den wie seinen Augapfel. Aber wer eine Wohnung sucht ... der sollte besser keine Krankenschwester sein.
Mein Bruder lebte lange in F'hain. Damals zwei Zimmer für 700 DM, später 400 € bis 2010Als er auszog hatte er direkt eine Nachmieterin, aber was sie zahlt, weiss ich nicht. Jedenfalls gab es eine direkte Nachmieterin. Ist in der Boxhagenerstrasse.
Ich tippe mal, dass der dort übliche Kachelofen Geschichte ist, neue Fenster eingebaut wurden, und die Miete dann drastisch erhöht wurde. Der Gamat 2000 als Gasdurchlauferhitzer, dessen Flammenwächter überbrückt war und der beim Duschen die Luft aus der Wohnung genommen hat ist dann wohl auch Geschichte :-)
Nichtsdestotrotz, DSL war dort bis 100 Mbit/s stabil, die Telekom hat den gesamten Osten echt relativ gut modernisiert, aber eben nur mit Kupfer, da war was mit einem Deal zwischen Kohl und Leo Kirch.
WLAN war da aber echt ein Problem, da es nur 2.4 GHtz gab, und die paar Kanäle auf viele User im Vorderhaus, Hinterhaus und gegenüber aufgeteilt werden wollten.
Das GF-Modem (GEEPON) bei mir hat die Analog Telefon
Schnittstelle schon eingebaut.
Hier nicht, der Umsetzer Licht auf Draht liefert nur Ethernet für den
Router danach. Man bekäme auch Router, die direkt an der Glasfaser
hängen - aber da zeigen sich die Netzbetreiber sehr unkooperativ.
Je nach Netzbetreiber ist dem so oder es kann auch kein Problem sein.
Der separate Router/WIFI hat allerdings keine USV.
Ebenso wie die Basisstation des Schnurlostelefones.
Die ja auch gerne im Router integriert ist.
Wie oft kommt es eigentlich vor, dass ein Stromausfall auf ein wirklich
wichtiges Telefonat trifft?
Wahrscheinlich selten, andererseits ist es halt genau in dem Moment enorm hilfreich.
Die Glasfaser-Technik steht halt in der Regel in der
Vermittlungsstelle/PoP, nicht draußen auf der Straße.
Du kennst alle Netzstrukturen? Hier steht die meist in einem Häuschen
ähnlich Trafostation im Ort. Wenn Strom im Ort weg, ist damit auch die
betroffen und Niemand weiß, ob überhaupt oder wieviel Notversorgung die
hat.
Du weißt das nicht. Akkugepuffert sind die eigentlich alle.
und da diese Einschübe in der nächsten VSt sitzen, gibt es dort offenbar
mindestens eine Akkupufferung.
Zumindest hier in Bayern hab ich da nie Akkus gesehen. Hab aber auch
gehört, das anderswo durchaus mit Akkus gebaut wurde. Evtl. regionale
Förderbedingung?
Im Artikel ist auch von einer Fernspeisung durch die VSt die Rede. Ist
das vielleicht dort der gängige Weg?
Nein, Fernspeisung ist nicht sooo selten (besonders im Nahbereich), aber auch nicht die Mehrheit. Natürlich hängt die Fernspeisung aber auch am Akku.
Aber die Warnung bezieht sich auf etwas anderes: bisher hatte und habe
ich eine öffentliche IPv4-Adresse. Bei dem angebotenen Upgrade würde
diese aber flöten gehen. IPv4 nur noch mit CG-NAT. Ich bin doch nicht
blöd! Du hoffentlich auch nicht...
Ich bin damals von o2-DSL mit 50 MBit/s zu o2-Kabel mit 1000/50 gewechselt, weil beides regulär 30€/Monat gekostet hat. Man bekommt bei o2-Kabel DS-Lite, aber mir sind keine Probleme damit aufgefallen, alles (inkl. Firmen-VPN) funktioniert wie vorher.
Man kann heute einfach 100 Gbit/s über Kupfer kaufen.
Wo?
10 Gbit/s gibts schon quasi vom Netzwerk Grabbeltisch im Saturn.
Keine Raketentechnik mehr.
Halt ziemlich ineffizient von wegen Energieverbauch und maximal 100m.
Wozu sollte man Glasfaser bis in die Küche legen? Welchen Vorteil soll
das haben?
Hausanschlussraum wäre ja schon ausreichend. Die Verkabelung innerhalb des Hauses/Wohnung kann ja gerne RJ45 bleiben, ideal natürlich im Leerrohr.
Dass er dafür dann vielleicht die zwei Klingeldrähte vom
Telefonanschluss die da seit 1965 aus der Wand hängen, mal gegen nen
ordentliches Twisted Pair Kabel austauschen muss, ok das kann sein.
Aber hier Glas haben zu wollen ist totaler Unsinn.
Wenn man eh neu verlegen muss kann man auch gleich Glas verlegen, erprobte Massenware.
Genauso wie man so ab
den 2000er Jahren manche Gebäude komplett innen mit Glas verkabelt hat.
Zukunft und so.
Man bekommt bei
o2-Kabel DS-Lite, aber mir sind keine Probleme damit aufgefallen, alles
(inkl. Firmen-VPN) funktioniert wie vorher.
Du wirst Dich freuen, wenn Du z.B. ein NAS zu Hause betreiben und aus dem Urlaub darauf zugreifen willst (natürlich über ein VPN). Da ist so ein verkrüppelter Internetzugang echt super. Nicht.
Im Urlaub brauche ich passendes Wetter, passende Landschaft, reichlich Kleingeld, aber ganz sicher kein IPv6 oder anderes Gedöns. Vielleicht noch Handynetz, dann ist aber auch gut.
Ich wohne in einer städtischen Mietwohnung zur sogenannten "Kostenmiete"
= Selbstkostenpreis. Das ist für Zürcher Verhältnisse günstig, für
deutsche sicher nicht, aber das ist ein anderes Thema.
Magst Du mal, auch wenn's OT ist, 'ne Größenordnung nennen, um das
vergleichen zu können? Mir ist klar, daß das Einkommensniveau in der
Schweiz auch /sehr/ anders aussieht, aber trotzdem ...
Total OT, aber gerne: ~2.5k/134m^2 = 19CHF/m^2 ... auf dem freien Markt (den gibt's natürlich auch) wird üblicherweise das doppelte, teilweise auch das dreifache aufgerufen. Aber hier tut man sich in den oberen Regionen zunehmends schwer, Mieter zu finden - v.a. wenn die Relation Lage/Preis nicht passt. Sprich: Schwamendingen oder Altstetten für 4-5k/100m^2 gibts zwar, steht aber häufig leer. Also funktioniert der Markt noch halbwegs, wenn auch auf sehr hohem Niveau.
Total OT, aber gerne: ~2.5k/134m^2 = 19CHF/m^2 ... auf dem freien Markt
(den gibt's natürlich auch) wird üblicherweise das doppelte, teilweise
auch das dreifache aufgerufen. Aber hier tut man sich in den oberen
Regionen zunehmends schwer, Mieter zu finden - v.a. wenn die Relation
Lage/Preis nicht passt. Sprich: Schwamendingen oder Altstetten für
4-5k/100m^2 gibts zwar, steht aber häufig leer. Also funktioniert der
Markt noch halbwegs, wenn auch auf sehr hohem Niveau.
Heftig, aber die Einkommen in der Schweiz sind ebenfalls deutlich höher als in Deutschland. Deine 49 CHF/Monat für den Glasfaseranschluss sind unter diesen Voraussetzungen geradezu ein Schnäppchen.
In Deutschland werden die Preise von den Betreibern - wohl einvernehmlich - hochgehalten, trotz immer günstigerer Mobilfunk-Tarife mit hohem Datenvolumen, teils sogar Flat.
Man bekommt bei
o2-Kabel DS-Lite, aber mir sind keine Probleme damit aufgefallen, alles
(inkl. Firmen-VPN) funktioniert wie vorher.
Du wirst Dich freuen, wenn Du z.B. ein NAS zu Hause betreiben und aus
dem Urlaub darauf zugreifen willst (natürlich über ein VPN). Da ist so
ein verkrüppelter Internetzugang echt super. Nicht.
Das ist normales IPv6. Davon ab sollte man im Urlaub echt anderes zu tun haben.
Danke. In Euro ist das in Deutschland als "Angebotsmiete" für bessere Wohnlagen in den beliebteren Städten normal, in München wäre das allerdings verdächtig günstig.
Davon ab sollte man im Urlaub echt anderes zu tun
haben.
Noch sind wir nicht soweit, daß irgendwelche Reinhards einem vorschreiben, was man im Urlaub machen darf und was nicht.
Es reicht, daß irgendwelche Leons, Finns und Janniks* einem vorschreiben wollen, ob man ein Auto haben darf und wie oft man das im Jahr nach Antrag bewegen darf.
Zugriff auf das Heimnetz im Urlaub macht schon Sinn, wenn man seinen geklauten Personalausweis dort gescannt gespeichert hat.
Man kann ihn auch per Mail auf seine eigene Mailadresse schicken, aber ich weiss von der Telekom, dass die ab und an auch mal die Inhalte des Mailkontos löscht, und es mit "Datenbereinigung" bezeichnet.
Davon ab sollte man im Urlaub echt anderes zu tun
haben.
Noch sind wir nicht soweit, daß irgendwelche Reinhards einem
vorschreiben, was man im Urlaub machen darf und was nicht.
Du kannst es schon machen, ich unterstelle dem Urlaub dann aber einen geringeren Erholungseffekt.
Es reicht, daß irgendwelche Leons, Finns und Janniks* einem vorschreiben
wollen, ob man ein Auto haben darf und wie oft man das im Jahr nach
Antrag bewegen darf.
Steigerst du dich vielleicht unnötig rein? Mir wollte das jedenfalls bisher keiner vorschreiben.
Was kapierst Du nicht daran, dass diese Art der Störerhaftung seit ~8 Jahren Vergangenheit ist?
...und selbst urprüngliche Urteile aufgehoben wurden...
So einer Kanzlei kann man an sich nur empfehlen, sich ein Beispiel an unserem lieben Bekannten Freiherr von G. zu folgen.
Irgendwo habe ich noch den netten Briefwechsel mit ihm, wo er meinte, ich würde illegale Rechtsberatung in Foren machen.
Das hörte nach Androhung der negativen Feststellungsklage leider auf.
Bitte unbedingt zwischen einer Haftung als Störer und einer Haftung als Filesharer unterscheiden.
Filesharer: Derjenige, der die Urheberrechtsverletzung beging. War und ist haftbar, wenn Nachweis vorliegt. Da hat sich nichts geändert.
Störer: Derjenige, dessen Internetanschluss dafür genutzt wurde. Die klassische Störerhaftung nimmt/nahm ihn unabhängig von persönlichem Verschulden in Haftung.
Eine Identifikation über die IP-Adresse führt direkt zum Störer, aber nicht unbedingt zum Filesharer.
Frommer Legal verschickt fleißig weiter Abmahnungen (zu fiktiven Downloads) und begründet das nun mit der Abschaffung der Störerhaftung. Die fleißigen Anwälte haben das ins Gegenteil pervertiert.
Wenn ihnen nicht wegen Rechtsmissbrauch auf die Finger geklopft wird, dürfen sie das. Muss man nicht schön finden, gehört aber zum Rechtssystem, selbst wenn es juristisch aussichtslos sein sollte.
Bitte unbedingt zwischen einer Haftung als Störer und einer Haftung als
Filesharer unterscheiden.
Filesharer: Derjenige, der die Urheberrechtsverletzung beging. War und
ist haftbar, wenn Nachweis vorliegt. Da hat sich nichts geändert.
Störer: Derjenige, dessen Internetanschluss dafür genutzt wurde. Die
klassische Störerhaftung nimmt/nahm ihn unabhängig von persönlichem
Verschulden in Haftung.
Eine Identifikation über die IP-Adresse führt direkt zum Störer, aber
nicht unbedingt zum Filesharer.
Ja, und das kranke Rechtssystem unterstellt dann, dass der Inhaber der Filesharer ist und erwartet von diesem, das Gegenteil zu beweisen.
Aus dem Risiko kommt man nur raus, wenn man den Umweg über Freifunk samt deren VPN geht.
Wenn ihnen nicht wegen Rechtsmissbrauch auf die Finger geklopft wird,
dürfen sie das. Muss man nicht schön finden, gehört aber zum
Rechtssystem, selbst wenn es juristisch aussichtslos sein sollte.
Es liegt kein Rechtsmißbrauch vor, weil die Gesetzgebung nicht eindeutig ist und Richter mit mangelndem Sachverhalt entscheiden.
Ja, und das kranke Rechtssystem unterstellt dann, dass der Inhaber der
Filesharer ist und erwartet von diesem, das Gegenteil zu beweisen.
So ähnlich. Er muss im Zweifelsfall nachweisen können, dass er einen öffentlichen WLAN-Hotspot betreibt und dieser von genug Leuten genutzt wird, dass der Übeltäter nicht zu ermitteln ist.
Das dürfte einem Restaurantbesitzer deutlich leichter fallen als einem privaten User, der einen einzelnen Nachbarn mit ins Netz lässt oder sogar nur einen WLAN-Gastzugang hat, damit er sich darauf berufen kann, wenn er selbst beim Filesharing erwischt wird.
Ich würde mir das Risiko privat nicht antun wollen. Filesharing-Abmahnungen sind das eine, aber wenn ein Nachbar unerlaubten sexuellen Neigungen frönt, kann das auch schnell in einen uniformierten Überraschungsbesuch ausarten, selbst wenn letztendlich klar wird, dass man nichts damit zu tun hatte.
So ähnlich. Er muss im Zweifelsfall nachweisen können, dass er einen
öffentlichen WLAN-Hotspot betreibt und dieser von genug Leuten genutzt
wird, dass der Übeltäter nicht zu ermitteln ist.
Es gibt einige Provider, die boten an den Router auch als HotSpot anzubieten:
Bei diesem Anbieter gibt es nur noch die Funktion "HotSpot Plug&Play" für Geschäftskunden. Diese ermöglicht es, sicher und ohne Haftungsrisiko WLAN für Kunden bereitzustellen.
Es gibt einige Provider, die boten an den Router auch als HotSpot
anzubieten
Da gab es diese Problematik nicht, der Gäste-Hotspot wurde separat behandelt (bei DOCSIS-Produkten wohl sogar mit dedizierter Bandbreite) und hatte zudem eine Anmeldeseite.
"Derzeit wähle indes nur jeder vierte Kunde Glasfaser, wenn es ihm
angeboten werde, sagte Wildberger."
Wer noch eine gut funktionierende Fritz-Box hat, die er für 200...300 Euros kaufte, hat wenig interesse das Gerät quasi zu entsorgen um sich für LWL wieder in dieser Preisklasse etwas neues zu besorgen.
"Derzeit wähle indes nur jeder vierte Kunde Glasfaser, wenn es ihm
angeboten werde, sagte Wildberger."
Dieser Minister kann hoch und runter hüpfen, nicht der Staat betreibt die Netze, sondern die Privatwirtschaft (zumindest zum großen Teil). Und ob die meint das rechnet sich noch oder eben nicht, entscheiden diese.
Bei uns wird gerade auch GF von UGG "unsere grüne Glasfaser" verlegt. Beim ersten Angebot waren "STIEGELER" und "O2" als Internet Anbieter dabei. Die waren beide für mich uninteressant. Jetzt kam ein neues Angebot und da war zusätzlich noch "amiva" und "LEONET" dabei. Amiva ist auch uninteressant aber LEONET steht zwar mit einem 300Mbit/s in dem Brief aber die bieten auch einen 150 Mbit/s Tarif an und der wäre billiger als mein jetziger bei Vodaphone. Inklusive Festnetz Flat und Flat ins deutsche Mobilnetz für 30€ / Monat. 16€ für 6 Monate.
LEONET scheint aber im Moment nur in Bayern unterwegs zu sein und ich wohne in BW. Hat irgend jemand Erfahrung mit LEONET ?
Die haben in Bayern schon einiges "gecancelt". Wie sieht das aus wenn der Internetprovider keine Lust mehr hat, wird die GF auch noch kostenlos ins Haus gelegt ?
Der
Bürgermeister höchstpersönlich hat 2021 einen Brief an alle Bürger
unterschrieben.
Hört sich an wie bei mir zu Hause. Ich habe sogar noch einen Brief bekommen, weil ich da nicht drauf eingestiegen bin.
Meine Anwort auf den zweiten Brief wird ihm nicht gefallen haben und sicher hatte er so eine Antwort nicht erwartet.
Aber nun zum Grund, den ich mir auch noch zusätzlich, zu deinen Annahmen vorstellen kann. Mittlerweile bekommst du über DSL (wo es funktioniert) auch 300mBit. Das reicht sicher den meisten Leuten.
Leider hatte das bei mir nicht so gut geklappt und ich komme jetzt auf knapp 100mBit. Reicht auch zum Streamen und gleichzeitg hier zu schreiben.
Ich zahle für Telefon (mit 10 möglichen Nummern), Mobiltelefon (25GB) All Net Flat und Internet 69 Euro. Warum sollte man das ändern, wenn man damit auskommt?
Und ob die meint das rechnet sich noch oder eben nicht, entscheiden
diese.
GPON ist billig. Die Kunden können ohne Geschwindigkeitseinbussen viele Kilometer von der aktiven Technik entfernt sein, und mit einer einzelnen Faser werden i.d.R. bis zu 32 Teilnehmer versorgt.
Für VDSL wiederum ist aktive Technik in Kundennähe notwendig, die mit Energie versorgt und gewartet werden muss und nebenbei Platz braucht. Und je weiter sie vom Kunden weg ist, desto weniger Bandbreite steht zur Verfügung.
Einziger wirklicher Grund für DSL: Ist meistens schon da.
"Derzeit wähle indes nur jeder vierte Kunde Glasfaser, wenn es ihm
angeboten werde, sagte Wildberger."
Dieser Minister kann hoch und runter hüpfen, nicht der Staat betreibt
die Netze, sondern die Privatwirtschaft (zumindest zum großen Teil). Und
ob die meint das rechnet sich noch oder eben nicht, entscheiden diese.
Der Herr Minister hat eine Zahl genannt, die ich nicht anzweifeln will, 25%. Diese zu erhöhen ist eine Baustelle, zu der er evtl. beitragen könnte.
Hier baut eine Gesellschaft mit Beteiligung des Landkreises diesen aus. Sie tut das ohne staatliche Förderung, mit der Begründung, dass deren Bedingungen unbrauchbar sind!
GPON ist billig.
[..]
Für VDSL wiederum ist aktive Technik in Kundennähe notwendig, die mit
Energie versorgt und gewartet werden muss
[..]
Einziger wirklicher Grund für DSL: Ist meistens schon da.
Auch in diesem Thread zu lesen, zu teuer. Wenn GPON wirklich billig ist und VDSL teurer, wäre es an den Anbietern, einen günstigeren Preis zu kalkulieren. Den Preis krankhaft an der Downloadrate zu verankern, scheint mir auch nicht mehr zeitgemäß.
Wo Du zuletzt nicht gegen an kommst, sind Leute wie mein Nachbar, "das reicht mir" und will nicht weg von seiner Telekom.
Das Glasfasermodem funktioniert am WAN-Port jedes beliebigen Routers,...
Die meisten Leute können lesen und lesen was im Bild steht.
Die meisten Verkäufer können lesen und lesen was im Bild steht.
Die meisten Telefonhotlinenden können lesen und lesen was im Bild steht.
Und dann läuft es, wie es läuft.
Nicht jeder kommt zu Harald, weil er nicht glaubt im Bild stünde nicht alles.
Und ob die meint das rechnet sich noch oder eben nicht, entscheiden
diese.
GPON ist billig. Die Kunden können ohne Geschwindigkeitseinbussen viele
Kilometer von der aktiven Technik entfernt sein, und mit einer einzelnen
Faser werden i.d.R. bis zu 32 Teilnehmer versorgt.
Es geht nicht darum, es geht um Kunden. Wenn die kein Glasfaser wollen, dann rechnet sich kein Glasfaserausbau.
Einziger wirklicher Grund für DSL: Ist meistens schon da.
Eben! Ich z. B. habe VDSL und kann damit mehr machen, als ich je brauche, wozu also Glasfaser? Wenn mein Nachbar möchte, dann nur zu, lässt er halt GF legen. Doch halt! Für einen lohnt das nicht, da muss die ganze Straße mitmachen.
Und schon stehen die Drücker vor der Tür (bei mir letzte Woche) und faseln was von "TV gibt es bald nur noch über Glasfaser", "DSL wird abgeschafft" und ähnliche Schauermärchen. Genau so bei mir und auch Nachbarn passiert!
Ich habe ihn schwafeln lassen und gab den Ahnungslosen, hat mich amüsiert.
Ob die Leute GF nicht wollen, bleibt sich gleich. Bei uns in der Stadt hat man entweder die Wahl zwischen GF oder die Konkurrenz mit Coaxkabel und irgendeinen proprietären Multiplexsystem. In der Zukunft geht es vielleicht auch noch über G5-G?
In Edmonton hat nun praktisch jedes Haus einen zugänglich GF Anschluß.
Ich hatte vorher DSL. Das war wegen nicht-reparierbaren Kabelproblemen jahrelang eine Quelle andauernder Störungen für DSL und Analogtelefon. Seit ich (zwangsweise, beinahe) kostenlos von DSL auf GF umgestellt wurde, läuft der Laden 100% störungsfrei. Warum sollte ich es also kritisieren? Bei Stromausfall überbrückt das USV den Stromausfall und alles funktioniert noch (getestet). Obwohl ich es nicht verlangt habe, bekomme ich (gemessen) zwischen .75-1Gb Internet Geschwindigkeit und das ist der Default. Verbrauchsgrenze gibt es auch nicht.
Bei Euch scheint mir die Marktlage und Technik deutlich komplizierter zu sein.
Die Datenraten eines der größeren bekannten Schweinekramanbieters benötigten 15-30Mbit, was ich bei einem Preview mit einer Stufe unter der höchsten Auflösung testete. Das liegt an der verschlüsselten Übertragung, weil der Stream gespeichert und mit mplayer wiedergegeben nur bunten Gries zeigt.
Daher würde das knapp werden, wenn zwei zugleich ihren unterschiedlichen Schweinekram gucken wollten. Daher, wer sowas nicht schaut, braucht auch nicht mehr.
Ich hatte vorher DSL. Das war wegen nicht-reparierbaren Kabelproblemen
jahrelang eine Quelle andauernder Störungen für DSL und Analogtelefon.
Seit ich (zwangsweise, beinahe) kostenlos von DSL auf GF umgestellt
wurde, läuft der Laden 100% störungsfrei. Warum sollte ich es also
kritisieren?
Wenns keine Alternative zu Glasfaser gibt, ist die Diskussion hinfällig.
Hier in D funktioniert DSL aber in sehr vielen Haushalten problemlos, und die Datenrate reicht sehr vielen problemlos aus. Zudem gibt's als Alternative mehr Durchsatz übers Kabel.
Da ist ein Glasfaserangebot, dass im Idealfall die gleiche Leistung zum gleichen Preis bringt, halt völlig uninteressant.
LEONET scheint aber im Moment nur in Bayern unterwegs zu sein und ich
wohne in BW. Hat irgend jemand Erfahrung mit LEONET ?
Die haben in Bayern schon einiges "gecancelt".
Ja, die sind mit BBV/toni und der UGG zusammengegangen.
Wie sieht das aus wenn
der Internetprovider keine Lust mehr hat, wird die GF auch noch
kostenlos ins Haus gelegt ?
Wenn der ISP keine Lust mehr hat und cancelt wird in der Regel gar nicht erst angefangen.
Das Glasfasermodem funktioniert am WAN-Port jedes beliebigen Routers,...
Die meisten Leute können lesen und lesen was im Bild steht.
Die meisten Verkäufer können lesen und lesen was im Bild steht.
Die meisten Telefonhotlinenden können lesen und lesen was im Bild steht.
Viele kennen den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Das Gf-Modem 2 ist allgemein verwendbar (für GPON-Anschlüsse), unabhängig von Anbieter und Router. Bei mir läuft es an einer FritzBox 7490.
Die meisten Telefonhotlinenden können lesen und lesen was im Bild steht.
Viele kennen den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Das Gf-Modem 2
ist allgemein verwendbar (für GPON-Anschlüsse), unabhängig von Anbieter
und Router.
Was soll "Gf-Modem 2" bedeuten?
Bei mir läuft es an einer FritzBox 7490.
Deren WAN-Port an einem ONT klemmt, den der Provider als Netzabschluß stellt?
Wie sieht das da aus, wie bei DSL PPoE Benutzername / Kennwort oder übernimmt bereits der ONT die Authentifizierung?
Die Datenraten eines der größeren bekannten Schweinekramanbieters
benötigten 15-30Mbit, was ich bei einem Preview mit einer Stufe unter
der höchsten Auflösung testete. Das liegt an der verschlüsselten
Übertragung, weil der Stream gespeichert und mit mplayer wiedergegeben
nur bunten Gries zeigt.
Hast du mal darüber nachgedacht, dass vielleicht die Datenrate genutzt wurde, um den Puffer schneller befüllt zu befüllen, aber die Datenrate fürs Video deutlich niedriger war?
Wir haben seit Ende Feb 25 GF von Leonet. 300MBit down, 200MBit up. Realer Durchsatz war immer knapp darunter. Ping um die 10-15ms. Installation incl. ONT war kostenlos. FB7590 hatte ich schon.
Wenn der ISP keine Lust mehr hat und cancelt wird in der Regel gar nicht
erst angefangen.
Da war doch 'was, dass der ISP trotzdem behauptet, man habe einen
gültigen Vertrag mit ihm, um damit einen eventuellen Konkurrenten zu
behindern.
Sagt mir nichts. Üblicherweise steht ja in der Genehmigung für den Anschluss auch ein Satz, das der Anbieter nicht verpflichtet ist, den Anschluss zu bauen.
Die meisten Telefonhotlinenden können lesen und lesen was im Bild steht.
Viele kennen den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Das Gf-Modem 2
ist allgemein verwendbar (für GPON-Anschlüsse), unabhängig von Anbieter
und Router.
Was soll "Gf-Modem 2" bedeuten?
"Glasfaser-Modem 2". Also das Produkt, um das es in dem Beitrag ging, siehe auch den Screenshot.
Bei mir läuft es an einer FritzBox 7490.
Deren WAN-Port an einem ONT klemmt, den der Provider als Netzabschluß
stellt?
Deren WAN-Port an meinem selbst gekauften ONT (eben Gf-Modem 2) klemmt. Telekom-Netz, da wird gemäß TKG gearbeitet.
Wie sieht das da aus, wie bei DSL PPoE Benutzername / Kennwort oder
übernimmt bereits der ONT die Authentifizierung?
Wie bei Telekom übliche PPPoE, aber dank EasyLogin kann man irgendwas als Benutzer/Kennwort eingeben. Bei den Resellern natürlich dann ernsthafte Benutzernamen/Kennwort.
Gibt aber auch Gf-Anbieter, die mit DHCP arbeiten.