Könnte, könnte, könnte – allerdings erscheinen die 390 kΩ sowohl hinsichtlich der Einordnung in eine E-Reihe als auch der (offenbar im eingelöteten Zustand) gemessenen 260 kΩ als die wahrscheinlichste Option, also schlicht die Ringe von der anderen Seite her gelesen, als es der TE versucht hatte.
Könnte, könnte, könnte – allerdings erscheinen die 390 kΩ sowohl
hinsichtlich der Einordnung in eine E-Reihe als auch der (offenbar im
eingelöteten Zustand) gemessenen 260 kΩ als die wahrscheinlichste
Option, also schlicht die Ringe von der anderen Seite her gelesen, als
es der TE versucht hatte.
Danke für die hilfreichen Antworten.
Die Platine ist aus einem Bosch-Werkstatt Ladegerät. Der Widerstand geht an einen 3-pol. Stecker an dem ein 10k Poti hängt. Den Stecker hatte ich abgezogen vor dem Messen.
Da es in der Rep-Anleitung des Gerätes zur Platine selbst keinerlei Angaben gibt (und die Platine nicht mehr lieferbar ist...) muss ich mich also zu Fuss durch die Schaltung forschen und mir fiel als erstes die unlogische Spannung an dem Poti auf, auf dessen Verstellung hin keine Reaktion erfolgt.
Ich finde die Abweichung des Widerstandes um ca 130KOhm schon beachtlich, das kann ja dann noch was werden mit dem Teil...
Wenn du das auf der Platine gemessen hast, da kann der Strom sich auch einen anderen Weg gesucht haben und deshalb was anderes anzeigen. Dann musst du den schon auslöten.
Ich wollte nur wissen wie groß der Widerstand ist, weiter Nichts.
Warum schneidest du dann auf deinem Photo die Widerstandsbezeichnung, auf die du dich beziehst, zur Hälfte ab?
Pixel ohne Ende, aber alles unscharf, so dass man gerade noch die Farben erkennen kann ... ;-)
Warum schneidest du dann auf deinem Photo die Widerstandsbezeichnung,
auf die du dich beziehst, zur Hälfte ab?
Pixel ohne Ende, aber alles unscharf, so dass man gerade noch die Farben
erkennen kann ... ;-)
Tja, das ist passiert weil ich zur Aufnahme des Bildes einen Knopf am Mikroskop drücken muss und dabei verwackelt es das Bild. Von 8 Bildern ist das noch das Beste gewesen.
Ich war gestern abend dann auch etwas entnervt über mich selbst...
Ich finde die Abweichung des Widerstandes um ca 130KOhm schon
beachtlich, das kann ja dann noch was werden mit dem Teil...
Wenn Du in der Schaltung messen musst und den Widerstand dafür nicht ausbauen kannst: in beide Richtungen messen (einmal rot links und schwarz rechts und einmal umgekehrt) und den größeren der beiden Werte nehmen.
Die Gefahr, dass parallel geschaltete Bauteile das Ergebnis verfälschen, besteht natürlich immer noch. Aber so kann man bei unklarer Leserichtung zumindest sicher die 390 kOhm von den 130 GOhm unterscheiden.
390 kΩ sowohl
hinsichtlich der Einordnung in eine E-Reihe als auch der (offenbar im
eingelöteten Zustand) gemessenen 260 kΩ als die wahrscheinlichste
Option
eben und da sehe ich keine Interpretationsmöglichkeit also +1 für Jörg W.
Normalerweise sollte man beim Lesen von Farbcodes immer die E-Reihen im Kopf haben zumindest die E12, da fallen meist schon 90% Fehler raus.
So nebenbei gefragt, kannst du/ihr die aus dem Kopf, die Farben und
Ringe?
Ja, hab ich schon als Jugendlicher immer wieder gebraucht. ;-)
Nur bei Gold und Silber für die Zehnerpotenz muss ich nachsehen, das gab's zu der Zeit noch nicht (oder ist mir nie übern Weg gelaufen).
Ich habe aber auch Widerstände in meinem Ramsch, bei denen ich lieber dem Messgerät übern Weg traue als meiner Interpretation der eher seltsam anmutenden Werte …
0 schwarz ist nichts
1 braun ist ein stark entsättigtes rot und geht dann zu
2 rot geht zu orange
3 orange geht zu
4 gelb geht zu
5 grün geht zu
6 blau geht zu
7 violett geht zu (ok aber einfach als Ausnahme merken)
8 grau und 2te Ausnahme
9 weiß
Gold ist teurer als Silber, also Gold 0,1, Silber 0,01.
ohne Toleranzring 20% mit Silber 10% Toleranz mit 5% Gold und ab 1 %
gilt wieder braun und 2% rot
Es ging um Silber und Gold als Multiplikator. Und da geht es mir wie Jörg. Diese Multiplikatoren gab es vor 50 Jahren noch nicht. Oder zumindest waren sie unüblich. Niederohmige Widerstände waren damals noch groß, idR. Drahtwiderstände. Da konnte man den Wert im Klartext draufdrucken.
Da gab's die schon vor 60 Jahren, als ich mit der Elektronik anfing.
Sicher? Vor 60 Jahren hatten gold und silber noch andere Toleranzbedeutungen. Damals aber auch noch als Punkte, und das war eher selten. Da passten die Ziffern auch noch bequem auf die Widerstandskörper. :-)
Habe ich noch aus den Bastelbüchern meiner Kindheit in Erinnerung. Aber genau erinnere ich mich nicht mehr, möglicherweise sowas wie ein silberner und zwei silberne Punkte?
Alles, was ich noch an Büchern herum stehen habe, hat dann schon die Erklärung für das System, wie es heute auch noch ist (auch inklusive der kleinen Multiplikatoren).
Diese Multiplikatoren gab es vor 50 Jahren noch nicht.
In Karl-Heinz Schuberts Radiobastelbuch standen sie schon so drin. ;-)
Aber in freier Wildbahn sind mir damals solche Widerstandswerte auch kaum begegnet – wenngleich, die Emitterwiderstände irgendwelcher NF-PAs waren schon in so einem Bereich. Aber das war dann oft ein Stück gewendelter Widerstandsdraht.
aber aus den Betrieben war doch viel mehr raus zu holen, gab es da nicht so einen Spruch der wörtlich genommen wurde?
Die Ostbahnhof Vertäfelung ist jedenfalls in meiner Verwandschaft gelandet.
Die Merkreihe von Joachim B. finde ich gut.
Ich habe mir die Farben damals eingeprägt, genauso, wie Alpha, Bravo, Charlie, oder die Anton Berta Cäsar, oder den schwedischen Code Adam, Bertil, Cäsar. Den letzten habe ich erst vor zwei Monaten gelernt.
Zwei bis dreimal durchbuchstabiert, und ich hatte den gespeichert.
1...30 auf schwedisch zählen kann ich aber immernoch nicht, trotz aufschreiben und durchsprechen, warum auch immer...?
Ja, hab ich schon als Jugendlicher immer wieder gebraucht. ;-)
Nur bei Gold und Silber für die Zehnerpotenz muss ich nachsehen, das
gab's zu der Zeit noch nicht (oder ist mir nie übern Weg gelaufen).
Mir sind die relativ früh über den "Weg gelaufen":
ge-vl-sw-si--rt => 4,7 Ohm / 2% für die Belastung von
Klein(st)leistungsniederfrequenzverstärkern (bis 1W).
Für die Farbcodes gibt es wohl irre viele Eselsbrücken und meine
Eselsbrücke war "firmenmäßig" bedingt: Auf dem Werksgelände fuhren
3-rädrige, orangefarbene Vespa Ape Cars durch die Gegend:
1
0 = das schwarze "Nichts" (sorry)
2
1 = (Gott sei dank) nur ein brauner Hitler
3
2 = 2 rote Lippen
4
3 = Orangefarbene Vespa Cars haben 3 Räder
5
4 = Gelbe Postautos haben 4 Räder
6
5 = die Grünen benötigen 5 %
7
6 = wenn man blau ist, kann man keinen Sex machen
8
7 = ist uns nie etwas eingefallen und blieb dann als einzige Ziffer
9
übrig
10
8 = Achtzigjährige haben graue Haare
11
9 = Neunzigjährige weiße
12
-------------------------------
13
Gold ist mehr wert als Silber deshalb Gold * 0,1 und Silber nur * 0,01
:-) die Ziffern 6,8 und 9 wurden immer am schnellsten im Gedächtnis
behalten.
Die Reihenfolge in bunten Flachbandkabeln (Regenbogenkabel) ist übrigens genau den Ziffernwerten der Farben entsprechend - von 1 = braun bis 10 = 0 = schwarz
Die Reihenfolge in bunten Flachbandkabeln (Regenbogenkabel) ist übrigens
genau den Ziffernwerten der Farben entsprechend - von 1 = braun bis 10 =
0 = schwarz
Und die Erfinder der 10poligen Kabel bei irgendwelchen Atmel-Tools (JTAGICE mkII und folgende) hatten das nicht kapiert und haben sie genau anders herum belegt …
Habe hier noch so einen „Sonderling“ entdeckt, bei dem ich nicht auf Anhieb den Wert finde: gelb - violett - braun - grün - gelb - grau
Die übliche gedankliche Assoziation von gelb - violett - braun wäre ja 471, weil es ein E-Reihen-Wert ist. Aber mit grün als nächstem wären das ja dann 47 MΩ, was irgendwie unplausibel ist.
Das Teil muss man also anders herum halten, 845 · 10, 8,45 kΩ, violett als Toleranz sind ungewöhnliche 0,1 %, gelb ist dann TK?
Die Reihenfolge in bunten Flachbandkabeln (Regenbogenkabel) ist übrigens
genau den Ziffernwerten der Farben entsprechend - von 1 = braun bis 10 =
0 = schwarz
There are only 10 types of people:
Those who understand binary,
those who don't,
and those who know that real geeks count from 0.
PulseView verwendet ebenfalls scharz (D0), grau (D1), rot (D2) usw. für die Kanäle.
Habe hier noch so einen „Sonderling“ entdeckt, bei dem ich nicht auf
Anhieb den Wert finde: gelb - violett - braun - grün - gelb - grau
Die übliche gedankliche Assoziation von gelb - violett - braun wäre ja
471, weil es ein E-Reihen-Wert ist. Aber mit grün als nächstem wären das
ja dann 47 MΩ, was irgendwie unplausibel ist.
Warum nicht/ Habe auch einen 10MOhm: bn, sw sw gn -Abstand- bn. das ist die Toleranz (1%, bei dir vielleicht gold 5%?) und grau entweder der TK oder die Spannungsfestigkeit.
Tja, das ist passiert weil ich zur Aufnahme des Bildes einen Knopf am
Mikroskop drücken muss und dabei verwackelt es das Bild.
Das ist keine Bewegungsunschärfe, sondern falsche Fokussierung ;-)
Nimm doch das Handy. Das macht doch wohl ordentliche Bilder? Sonst frag nen Kollegen.
Ich hatte tatsächlich Mühe, den Wert aus den Farbringen abzulesen. Bin mit da immernoch nicht sicher. 390k?
Die übliche gedankliche Assoziation von gelb - violett - braun wäre ja
471, weil es ein E-Reihen-Wert ist. Aber mit grün als nächstem wären das
ja dann 47 MΩ, was irgendwie unplausibel ist.
Warum nicht/ Habe auch einen 10MOhm: bn, sw sw gn -Abstand- bn.
Irgendeinen erkennbaren Abstand gibt es da nicht.
Aber am Ende war das Multimeter ganz klar für 8,45 kΩ – ich hatte mich halt durch die "bekannt vorkommende" Folge gelb - violett - braun erstmal in die Irre leiten lassen.
Das „9721“ ist immer das, was man so vorgesetzt bekommt „wer kennt dieses IC?“
Auf die erste „Beschwerde“ hin gibt es dann meist sowas, wie Bild „9722“.
Nach dem Hinweis, doch mal die ganze Platine zu zeigen, kommt dann die Großaufnahme und nach langwierigen Diskussionen endlich ein Foto, wo man sogar die Bezeichnung auf dem Chip erkennen kann.
Alles mit ein und dem gleichen Telefon gemacht. Nur eben mit unterschiedlicher „Hingabe“
Das mal so, was mich oft daran hindert, mich zu Wort zu melden.
Blöd eben, dass viele da keinen Bock drauf haben und somit hilfreiche Informationen auf der Strecke bleiben.
Und nochmal: das ist alles mit dem Sch… Telefon fotografiert. Direkt am Platz ohne Ringlicht, Mikroskop oder Flutlicht.
Der Platz 😅
Die Platine liegt da noch. Hatte gerade keine melf-Widerstände.
Ich hätte natürlich auch das Mikroskop nehmen können, klar.
Das wackelt aber, wenn man den Knopf drückt.
Im Moment könnte ich sogar ein Bild schicken, weil aufgeräumt. 😂
Bei mir steht nebenan noch ein großer Esstisch, der ist noch zusätzlich voll.
Ich glaube an "Jimy" kommen wir alle nicht dran.😂