Was ist das für ein Messinstrument?

#7927421
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Michael L. schrieb:

Das könnte aus einem Belichtungsmesser stammen.

Vermutlich aus einem für die Dunkelkammer.

Wie auch immer: Das ist einfach nur ein Drehspul- oder Dreheiseninstrument, das bei einem fließenden Strom von 100 µA Vollausschlag hat. Was auf der Skala steht, interessiert das Instrument selber nicht, da könnten also auch Fische/Woche oder Klöpse/Quadratwerst draufstehen.

#7927464
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Harald K. schrieb:

Wie auch immer: Das ist einfach nur ein Drehspul- oder Dreheiseninstrument, das bei einem fließenden Strom von 100 µA Vollausschlag hat.

Man darf es auch Meßwerk nennen, zu einem Meßinstrument wird es durch seine externe Beschaltung. Diese externe war wohl recht komplex, da sie auch eine nicht lineare Skalierung (4..150) geliefert hat.

Wichtig für den TO sind die 100µA. Er kann also 12 Volt mit 120kOhm in Reihe anklemmen, dann sollte es Vollausschlag zeigen. Oder zum Spielen noch ein 1Meg-Drehpoti in Reihe zum 120k.

Früher haben wir die Skala ausgebaut und mit Reibebuchstaben individuell beschriftet.

Was auf der Skala steht, interessiert das Instrument selber nicht, da könnten also auch Fische/Woche oder Klöpse/Quadratwerst draufstehen.

Gefällt mir, aber ist die Mehrzahl von Klops nicht Klopse?

#7927507
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Harald K. schrieb:

Manfred P. schrieb:

Früher haben wir die Skala ausgebaut und mit Reibebuchstaben individuell beschriftet.

Und heute kann man sich mit einem Zeichenprogramm nach Wahl und einem besseren Drucker beliebige eigene Skalen drucken.

Es ist nur recht schwierig, das Skalenblechlein durch den Drucker zu bekommen.

Otto K. schrieb:

Wichtig für den TO sind die 100µA. Er kann also 12 Volt mit 120kOhm in Reihe anklemmen, dann sollte es Vollausschlag zeigen.

Er könnte auch die Ohmzahl von der Spule messen, dann wüsste er ganz genau mit welcher Spannung er den Zeiger zum Vollausschlag bringt.

Z.B bei einer 600 Ohm Spule wären es dann 60 Millivolt.

Offenbar kennst Du derartige Meßwerke nicht. Man geht da nicht blind doof mit dem Multimeter ran und erfreut sich daran, wie der arme Zeiger auf den Anschlag knallt.

600 Ohm wäre extrem empfindlich, realistischer sind 1,5..2k. Letztendlich ist die Spannung zweitrangig, da man mit dem Strom kalkuliert.

#7927516
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Manfred P. schrieb:

Harald K. schrieb:

Manfred P. schrieb:

Früher haben wir die Skala ausgebaut und mit Reibebuchstaben individuell beschriftet.

Und heute kann man sich mit einem Zeichenprogramm nach Wahl und einem besseren Drucker beliebige eigene Skalen drucken.

Es ist nur recht schwierig, das Skalenblechlein durch den Drucker zu bekommen.

Wenn Du früher die bedruckten Skalen nur mit weiteren Letterprints belegt hast, wird das reichlich doof ausgesehen haben. Ich/wir haben da also mehr Aufwand betrieben. Heute also einfacher Druck aus dem Drucker und auf das alte Blech aufgepackt.

#7927524
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Ralf X. schrieb:

Es ist nur recht schwierig, das Skalenblechlein durch den Drucker zu bekommen.

Wenn Du früher die bedruckten Skalen nur mit weiteren Letterprints belegt hast, wird das reichlich doof ausgesehen haben.

Nein. Wir hatten sie in 3er- und 5er-Teilung, die ab Werk aufgedruckten Zahlen gingen per Wattestäbchen mit Lösungsmittel spurlos ab. Wir haben im Prüfmittelbau mehr als ein Meßwerk verbaut.

Ich/wir haben da also mehr Aufwand betrieben. Heute also einfacher Druck aus dem Drucker und auf das alte Blech aufgepackt.

Heute sind diese Zeiger eher Exoten als Tagesgeschäft.

Angehängte Dateien:
#7927705
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Rainer D. schrieb:

Da ein Anschluss mit + bezeichnet ist

Wo siehst Du da einen Anschluss?

Das steht da nur auf der Skala, zusammen mit "sec" und "(Delta) LW/EV", und wird sich also viel eher auf den je nach Betriebsart angezeigten Wert (hier ganz offensichtlich die oberste Skala, die von -80 bis +80 reicht) beziehen als auf irgendwelche Anschlüsse, die bei einem Einbauinstrument der Anwender eh' nie zu Gesicht bekommt.

OP #7928429
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Danke schonmal für die vielen Kommentare.

Ich schließe daraus, dass es als Mehrfachanzeige verwendet wurde und der jeweilige Bereich von dem Gerät abhing, aus dem es ausgeschlachtet wurde, was auch immer das war.

Hat noch jemand eine Idee, was "(Delta) LW/EV" gewesen sein könnte?

Grüße, Andario

#7928465
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Manfred P. schrieb:

Man darf es auch Meßwerk nennen, zu einem Meßinstrument wird es durch seine externe Beschaltung.

Als ich vor Jahrzehnten in der Branche gearbeitet habe, nannte man das hier gezeigte Teil Einbaumessinstrument. Unter Messwerk verstand man den Grundträger mit montierter Spule, Magnet, Federn und Zeiger. Gehäuse und Skale gehörte nicht dazu.

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