Zum Verkauf steht eine Optimum D 240x500G Präzisions-Drehmaschine, ausgestattet mit einem leistungsstarken, dauerlauffähigen 400V-Motor und hochwertiger Verarbeitung für professionelle Ansprüche.
Die Maschine wurde in der Schweiz verwendet, Anschluss am Stromstecker für Waschmaschine/Tumbler. Also auch ohne dediziertem 400V Anschluss. :)
Natürlich kann jederzeit ein normaler Anschlussstecker für 400V montiert werden.
Highlights:
hochwertiger, kraftvoller Antriebsmotor
Stark verripptes Prismenbett aus Grauguss, induktiv gehärtet und präzisionsgeschliffen für höchste Stabilität
Hauptspindel gehärtet und in nachstellbaren, präzisen Kegelrollenlagern (P5-Qualität) gelagert
Garantierte Rundlaufgenauigkeit < 0,009 mm
Leichtgängiges Vorschubgetriebe mit abgerundeten Zahnrädern, laufruhig im Ölbad
Rollgewalzte Trapezspindeln und spielfrei nachstellbare Führungen mit Keilleisten
Wechselrädersatz für einen großen Gewindeschneidbereich
Leitspindel für Gewindeschneiden oder automatisches Längsdrehen
Schneller Drehzahlwechsel über Keilriemen
Rechts- / Linkslauf direkt am Bedienfeld schaltbar
Sicherheitsausstattung: Not-Aus-Schalter, Spanschutz am Oberschlitten
Robuste und präzise Bauweise – ideal für den professionellen Werkstatt- oder Hobbyeinsatz.
Auf Wunsch mit dabei ist ein stabiler, hochwertiger Untertisch mit Fächern als stabile Standfläche mit vielen Fächern und Schubladen.
Standort: CH-9453 Eichberg
Besichtigung / Vorführung möglich.
Verhandlungsbasis: 1800 CHF inkl. MwSt., diese ist ausweisbar. Der Pluspunkt dieser wenig gelaufenen Maschine liegt im wirklich hochwertigem 400V Drehstrommotor.
Kontakt: Hier in Thema, PN oder info [at] kaufmann-automotive.ch
Könntest Du noch ein Bild von den Tabellen (lesbar) auf dem
Gehäuse
machen?
Klar, anbei. Die 230V auf dem Typenschild sind zu ignorieren. Der Originalmotor (230V) ist nicht für Dauerbetrieb geeignet.
Unter Dauerbetrieb verstehe ich jetzt nicht Wochen, sondern mehrere Stunden am Stück. Daher erhielt die Maschine von mir einen vernünftigen 400V Motor mit ~1kW Leistung.
Drehstromanschlüsse scheinen in CH Privathäusern eher unüblich zu sein, ich hatte auch keine Lust, extra einen Anschluss zu verlegen. Die 3 Phasen gibt es aber am Waschmaschinenanschluss gratis.
Steckerwechsel ist wie gesagt kein Problem.
Die Maschine funktioniert einwandfrei und wird nur verkauft, weil ich bald in Rente gehe und am neuen Domizil die erhöhte Luftfeuchtigkeit die Maschine schnell ruinieren würde.
Die Steckdose sieht auf den ersten Blick aus wie die früher hier übliche Perilex Steckdose. Allerdings hatte die vier Rundstifte außen und einen flachen in der Mitte.
... wie eine Steckdose aus der Schweiz, Typ 15 für 10 A.
Typ 25 ist für 16 A, und hat viereckige Löcher dort, wo Typ 15 runde Löcher hat.
Warum in der Schweiz Waschmaschinen mit Drehstrom betrieben werden, bleibt ein Rätsel, in .de jedenfalls schaffen es die Waschmaschinen auch mit simplem Einphasen-Wechselstrom, die Trommel zu drehen und das Wasser zu erwärmen.
Warum in der Schweiz Waschmaschinen mit Drehstrom betrieben werden,
bleibt ein Rätsel, (...)
Das war in DE bis in die '70er nicht anders. Da war in der Waschküche der ovale oder später Perilex, obwohl die Maschinen längst einphasige Universalmotoren hatten.
Das hätte bedeutet, daß damals Drehstromanschlüsse verbreiteter gewesen wären als heute. Gut, ich bin Großstadtbewohner, aber Drehstromanschlüsse in Wohnungen sind selbst dann nicht unbedingt üblich, wenn es einen Elektroherd gibt - sowas wird auch durchaus einphasig mit 25 A betrieben.
Erst wenn es einen fetten Verbraucher wie einen Durchlauferhitzer gibt, ist ein Drehstromanschluss unumgänglich.
Und gerade Altinstallationen aus der Zeit vor den 70ern waren oft sehr spartanische ausgestattet, da gab es durchaus Wohnungen, die mit insgesamt zwei Sicherungen (à max. 16 A) abgesichert waren.
Noch mit Uraltbakelitzählertafel aus den 30er Jahren ...
In der ca. 150-Quadratmeter-Wohnung, in der ich aufgewachsen bin, gab es vier oder fünf Sicherungen, aber natürlich auch keinen Drehstrom.
damals Drehstromanschlüsse verbreiteter gewesen
wären als heute. .... Wohnungen
Das Konzept autarker Kleinwohnungen kam ja grad erst auf. Bis in die 60er Jahre wurden Zimmer oder Betten vermietet. Und Waschmaschinen waren im Keller großer Häuser oder auf Bauernhöfen, Villen etc., wo Drehstrom sowieso gebraucht wurde.
Ist das ein Symposium der internationalen Drehstromanschlüsse oder geht es um den Verkauf einer Drehmaschine? Wie sollen echte Interessenten da durchblicken, gebt dem Verkäufer doch eine Chance...
Das Konzept autarker Kleinwohnungen kam ja grad erst auf. Bis in die
60er Jahre wurden Zimmer oder Betten vermietet.
Aha. Die von mir erwähnte 150-Quadratmeter-Wohnung wurde unmittelbar nach ihrer Erstellung als ganzes vermietet, wie die anderen Wohnungen im Haus auch. Das Haus war Baujahr 1880, die Elektroinstallation folglich etwas neuer.
Den Komunalka-Ansatz gibt es nur ein paar tausend Kilometer weiter östlich.
Wie sollen echte Interessenten da
durchblicken, gebt dem Verkäufer doch eine Chance...
Völlig wurscht, echte Interessenten gibt es hier nicht.
Für den europäisch-gemeinschaftlichen, potentiellen Privatkunden kommen Wechselkurs (min. x1,06) und Einfuhrumsatzsteuer (x1,19) obendrauf. Das entspricht dann beinahe dem Neupreis in DE für diese chinesische "Premium"-Lathe. Dazu Abholung in irgendeinem Bergdorf jenseits des Bodensees.
Echter Schweizer kauft Schaublin oder Simonet, ansonsten bekommst den Kram hier nachgeschmissen, für gleichen Preis gabs jeweils schon 5t Fräse und Drehbank, da war Transport jeweils teurer als Maschine selber
Das Gelaber der Leute die sich nur eine aufblasbare Drehbank von Pollin leisten können bitte ich einzustellen, ich werde auch nicht mehr darauf antworten.
Dir ist aber schon klar, dass Dein erster brauchbarer Beitrag in diesem Thread #5 war, wo man zumindest mal das Baujahr sehen konnte?
Welches Zubehör dabei ist, fehlt übrigens immer noch.
Auf dem Bild sieht man einen Vierfachstahlhalter, eine Ölflasche, ein Schnellspannbohrfutter und einen Bohrstahl.
Wie sieht es mit der Werkzeugkiste, dem Wechselradsatz, den Innen- und Außendrehbacken aus? Welche Drehzahlen sind denn nach dem Drehstrom-Umbau noch erreichbar? Funktioniert die Drehzahlanzeige noch? Welcher Spindeldurchlass?
Wie sieht das Bett aus? Welchen Rundlauf macht sie noch? Ist die Transportkiste noch vorhanden?
Hohwertige Adjektive aus dem Pollin-Katalog bringen einen potenziellen Käufer kein bischen weiter.
Moin,
der TO möge doch einfach die Drehmaschine im Forum Zerspanungsbude.de anbieten. Da sind die Freunde des Frei-und Spanwinkels.
Der blumige Text aus dem ersten Beitrag ist ja 1:1 der Herstellerschrieb.
Ist halt 'ne Heimwerker-Mühle chinesischer Provenienz. Präzision kommt von, Boley, Schaublin, Weiler, Leinen.....
Ist halt 'ne Heimwerker-Mühle chinesischer Provenienz. Präzision kommt
von, Boley, Schaublin, Weiler, Leinen.....
NEIN, ich habe einen direkten Vergleich, die o.g. Chinaeisen sind für den Hobbyisten Luxusklasse und sehr gut ausbaubar mit Schnellspanner, Digitalanzeige ect... So wie es die Frau vom Budget zulässt ;-) Einen deutschen Nachkriegs 2500 Kilo Klotz bekommst du eh schwer in den Hobbykeller. Leider ist die Preisvorstellung zu nah am Neupreis (2200) bei dem die Lieferung oft nur bissi Aufpreis (100) kostet. Dann fährst du was aus der Schweiz über die Grenze und darfst meines Wissens nach noch was oben drauf leben, oder wie ist das?
Ist halt 'ne Heimwerker-Mühle chinesischer Provenienz. Präzision kommt
von, Boley, Schaublin, Weiler, Leinen.....
NEIN, ich habe einen direkten Vergleich, die o.g. Chinaeisen sind für
den Hobbyisten Luxusklasse und sehr gut ausbaubar mit Schnellspanner,
Digitalanzeige ect
Häh ?
Die Optimum sind natürlich China-Nachbauten der Emco 8. Die Firma Optimum hat nur die Motorregelung nachgerüstet, die nun ja wegen Untauglichkeit entfernt wurde.
Das heisst nicht, dass sie schlechter sind, Emco hatte zu Anfang kein induktiv gehärtetes Bett weil die das nicht konnten, aber es sind leichte Maschinen für den Hobbyeinsatz, keine Boley, Schaublin, Weiler, Leinen. Wobei viele 'Mechaniker' Drehbänke von denen ohne Vorschub einfach nutzlos sind.
Das schöne an einer Drehbank ist: man kann auch mit einer unpräzisen Drehmaschine präzise Werkstücke machen, denn es ist justierbar. Das schlechte: mit einer sich Verwindenden nicht, und diese Chinesen verwinden sich, vor allem Oberschlitten und Reitstock, wie auch bei Emco.
Welche Drehmaschine/Typ würdest Du mir als Gelegenheitsdreher und wenn eingearbeitet, auch für die Zukunft empfehlen?
Bei der Vielfalt von Maschinchen verliert Laie sehr schnell den Überblick, wie kann nie abschätzen was gut, weniger gut und doch ein Schätzchen ist....
Denn es ist fast egal was sie sonst kann und hat, wenn das Werkstück nicht reinpasst.
Um 1000€ zu bekommen mit umfangreichem Zubehör wie 3 und 4 Backen Futter, stehender und mitlaufender Lünette. Gibt es erst seit ein paar Jahren bei den kleinen Maschinen.
Danach kann man dazukaufen Schnellwechselhalter, Carbide Insert Halter, DRO, eventuell gar ELS und CNC nachrüsten.
Die Schwachstellen der Chinamänner kann man mit solid tool post und massivem Reitstock beheben.
Bei der Vielfalt von Maschinchen verliert Laie sehr schnell den
Überblick, wie kann nie abschätzen was gut, weniger gut und doch ein
Schätzchen ist....
Fängt schon beim 3Backenfutter an, in der Grösse würde ich nur noch Maschine mit anständiger Spannzangen-Spindel kaufen, z.B. W20/W25 etc.
Da hast bei Kleinkram sauber Rundlauf, auch nach Umspannen, was mit 3Backenfutter nicht hast.
3Backenfutter ist nur Murks bei Kleinkram.
Alles was das Ding kann, geht auch mit 5t Uralt CNC-Drehbank, nur besser/genauer.
Alles was das Ding kann, geht auch mit 5t Uralt CNC-Drehbank, nur
besser/genauer.
Ja
Wenn die CNC noch funktioniert.
Und der Wohnzimmerboden die 5 Tonnen aushält.
Im Prinzip ist der Kauf eines alten CNC Bearbeitungszentrums eine gute Idee, man bekommt viel fürs Geld. Man hat aber auch eine Dauerbeschäftigung und Zubehör (SK40 oder so) schlägt auf den Geldbeutel.
Fängt schon beim 3Backenfutter an, in der Grösse würde ich nur noch
Maschine mit anständiger Spannzangen-Spindel kaufen, z.B. W20/W25 etc.
Eigentliche alle Drehmaschinen haben Morsekegel und können daher Direktspannzangen oder ER Halter verwenden. Man braucht halt einen ganzen Satz.
Da hast bei Kleinkram sauber Rundlauf, auch nach Umspannen, was mit
3Backenfutter nicht hast.
3Backenfutter ist nur Murks bei Kleinkram
Rundlauf des eingespannten Materials spielt bei einer Drehmaschine eigentlich keine Rolle, denn NACH dem Abdrehen HAT es Rundlauf. Nur beim Umspannen muss man dann halt aufpassen.
Und wer wirklich präzise arbeitet, nimmt eh das 4-Backen-Futter mit einzeln einstellbaren Backen und justiert das Werkstück per Puppitast.
Welche Drehmaschine/Typ würdest Du mir als Gelegenheitsdreher und wenn
eingearbeitet, auch für die Zukunft empfehlen?
Diese Maschine gehört in jede Hobbywerkstatt :-) Ich hab den Vorgänger mit Schaltgetriebe und Drehstrommotor. Diese MAschine ist bestimmt 20 mal im Jahr für irgendwas im Einsatz.