Programm für AT-Befehle

OP #7931780
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Danke erstmal. Die AT-Befehle scheinen doch noch anders zu sein. Bekomme keine Kommunikation mit den HC-12. An den Terminalprogrammen scheint es nicht zu liegen, denn mache ich eine Brücke zwischen rxd und txd am Ende bekomme ich das korrekte Echo. Bisher habe ich es über den Arduino UNO gemacht. Leider erkennt dieser den COMPort beim Wechsel der Module nicht mehr.

OP #7931975
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Danke Michael! Nettes kleines Programm. Mehr braucht man nicht. Es läuft zwar nur mit einem FTDI-Adapter und nicht über meine echte UART aber OK!

Warum Du dafür aber eine negative Bewertung bekommen hast ist mir unverständlich. Was tummeln sich hier nur für ...

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#7932190
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Jürgen H. schrieb:

Und bei meiner echten UART werkelt schon noch ein MAX232 dazwischen!

Nun, funktioniert der auch?

Denn es gibt keinen, wirklich gar keinen Grund, warum so ein banales Programm mit einer "richtigen" UART nicht, aber mit einem FTDI-Adapter vernünftig funktionieren sollte, wenn es nicht ein Hardwareproblem ist.

Der einzig andere Grund wäre, daß das Programm eine Baudrate verwendet, die die "richtige" UART nicht nutzen kann, und das ist jede, die höher ist als 115200 Baud oder jede, die nicht mit einem ganzzahligen Teiler aus 115200 Baud erzeugt werden kann.

#7932200
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Harald K. schrieb:

ist als 115200 Baud oder jede, die nicht mit einem ganzzahligen Teiler aus 115200 Baud erzeugt werden kann.

Das wäre aber eher ende der 80er, fast alle neuen gehen bis 2Mbit.

zu unterscheiden wäre EIA RS-232 und Uart.. schon bei Controllern aus den späten 90ern ging mehr als 115200.

Das einzige das mir einfallen würde sind die "Zusatz Pins" RTS,DTS oder sogar ein empfindlicher Reset, das kann auch nur der FTDI richtig ohne Zusatzbeschaltung, die anderen benötigen meist einen 100nF in Reihe.

#7932251
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Philipp K. schrieb:

Das wäre aber eher ende der 80er, fast alle neuen gehen bis 2Mbit.

Ich rede hier von der Standard-UART, die in jedem PC zu finden ist, der eine hat, nicht von irgendwelchen anderen UARTs.

Und das ist eine 8250/16450 oder die mit einem Fifo ausgestattete Nachfolgerversion 16550. Diese UARTs leben auch in Form von IP-Cores im Silizium üblicher Chipsätze weiter, und der Taktgenerator dafür ist ein 1.8432-MHz-Quarz.

Und aus dieser Frequenz ergeben sich mit dem typischen Vorteiler von 16 die altbekannten 115200 Baud.

(Firma: Starfleet) #7932362
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Ich rede hier von der Standard-UART, die in jedem PC zu finden ist, der eine hat, nicht von irgendwelchen anderen UARTs.

Wie Du das auch meinst, es gibt einfach kein "echtes Uart".

Denke, ich habe nur falsch verstanden was Du damit meintest. :)

Es gibt schon standardisierte Protokolle zur seriellen asynchronen Übertragung digitaler Daten - das was üblicherweise ein UART (A synchronous R eceiver T ransmitter) macht. Die wurden oft schon in den Sechzigern definiert, also vor dem PC, für Fernschreiber und so. PC's mussten sich dann an diese Protokolle halten, auch wenn sich an Teile der Spec wie Signalstandards, Pegel, einiges änderte resp. an "moderne Zeiten/Stecker" angepasst wurden.

wenn es um IC's geht, dann könnte man vielleicht auf die Z80 - SIO als Urvater-UART schauen. Und ja, wenn "damals" jemand von UART sprach, waren die oben genannten Nummern resp. IC-ID's gemeint.

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#7933174
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Harald K. schrieb:

Es geht hier aber um die in einem PC verbaute UART.

Der PC hat seit Mitte der 90er RS232 und kein Uart.

Heutzutage ist ja UART 3,3V/5V eher Mikrocontroller Sache. Ich kenne auch Rechner mit 10 Comms aus den frühen 90ern, die hatten Parallel zu Uart Kommunikationskarten, mit nachgeschalteten Rs422 oder RS232 Multiport interfaces.

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#7933182
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Philipp K. schrieb:

Der PC hat seit Mitte der 90er RS232 und kein Uart.

In PCs steckt ein UART mit RS232-Pegelwandler dahinter, und das auch nicht erst seit Mitte der 90er.

Philipp K. schrieb:

Ich kenne auch Rechner mit 10 Comms aus den frühen 90ern, die hatten Parallel zu Uart Kommunikationskarten

Wenn Du mit "Parallel" den ISA- bzw. später PCI-Bus meinst, ja. Im einfachsten Fall war darauf ein Rudel 16550er mit Interrupt Sharing, bessere (z.B. von Cyclades) hatten eigene ASICs und konnten zig Ports bedienen.

#7933237
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Hmmm schrieb:

In PCs steckt ein UART mit RS232-Pegelwandler dahinter, und das auch nicht erst seit Mitte der 90er.

Es bleibt aber RS232. Völlig unkompatibel zum heutigen TTL-Uart der Mikrocontroller. Ich weiß auch was UART (z.B. TTL) ist.

Trotzdem bleibt es RS232. Es ist doch völlig egal ob der PC UART hat, wenn der COM-Port Built-In RS232 ist.

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(Firma: Starfleet) #7933303
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Sendest du am Ende ein CR+LF? Eins von beiden alleine reicht oft nicht.

Mal 'nen scope dranhalten, bei geringen Baudrate tut's vielleicht auch 'ne Soundcard und ein trainiertes Gehör.

Arduino hat den Begriff UART zerstört!

Die haben ausserdem noch die Vorwiderstände jeder Art auf dem Gewissen.

Und auch das "Gewissen" selbst. Wie schon Dijkstra wusste, die tools die wie benutzen, beeinflußen auf teuflische Art die Weise wie wir denken.

"The tools we use have a profound (and devious!) influence on our thinking habits, and, therefore, on our thinking abilities." https://www.azquotes.com/quote/754974

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#7934929
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Björn W. schrieb:

Nein. RS232 definiert nur die elektrische Schnittstelle, hier +12V und -12V.

Der TO hat geschrieben er hätte es mit einem "echten Uart" am PC auf Windows versucht.

Bis auf SBCs wie nem Raspberry (UART 3,3V) ist das nunmal RS232 (+-12V), auch bei meinem neuen Mainboard.

Ob man das nun auch Uart nennen kann sei mal dahingestellt, aber man sollte darauf aufmerksam machen, das die COM-Ports eines PCs normalerweise seit Jahrzehnten RS232 sind. (Besser, man nennt die nicht UART)

#7934940
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Philipp K. schrieb:

Ob man das nun auch Uart nennen kann sei mal dahingestellt

Ja, natürlich. UART ist ein Schnittstellenbaustein*, der eine asynchrone serielle Übertragung ermöglicht, RS232 ist ein Übertragungspegel, den ein Pegelwandler erzeugt.

Beides (UART und Pegelwandler) wird oft in Kombination verwendet.

Ein andere Übertragungspegel ist z.B. RS422 oder R485, die werden auch oft in Kombination mit UARTs verwendet.

UARTs ohne Pegelwandler arbeiten mit Logikpegeln, die nennen manche Leute "TTL"-Pegel (auch wenn das formell nicht ganz korrekt ist).

*) das kann ein eigenständiger Chip sein, wie in älteren PCs als 8250/16450 o.ä. zu finden, das kann aber auch in einen anderen Chip integriert sein, wie es bei Microcontrollern der Fall ist.

#7934944
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Philipp K. schrieb:

Stimmt ;) erkennt man an einigen billigen RS232 Wandlern, die dann leider nicht die +-12V haben. Da habe ich auch schon "2 mal gekauft".

Es gibt eigentlich eine Definition: V.28 beschreibt unter anderem zwei Spannungsbereiche: +3 bis +15 V für logisch 0 und −3 bis −15 V für logisch 1 auf einer Schnittstellenleitung.

Hält sich nur leider nicht jeder daran.

#7935340
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Harald K. schrieb:

Das ist aber auch spezifikationskonform. RS232 arbeitet mit Pegeln im Bereich von 3 bis 15 V - wenn ein RS232-Pegelwandler also ±5V ausgibt, ist das also auch ausreichend.

Das ist der beste Beitrag bis hierher. Ich zitiere trotzdem Mal aus der relevanten V28, da für den Sender "mehr" gefordert ist:

Additionally, when the load open-circuit voltage (EL) is zero, the voltage (V1) at the interchange point shall not be less than 5 volts and not more than 15 volts in magnitude (either positive or negative polarity), for any load resistance (RL) in the range between 3000 ohms and 7000 ohms.

Das ist der Grund, warum die Maxim-ICs bei 5V-Versorgung verdoppeln.

(Ich bin natürlich auch mit den Mythen (V24 = +-12V) aufgewachsen. Als wir erstmals als junge Ingenieure einen 3.3V-Maxim einsetzen wollten, habe wir am Telefon bei deren ... Hotline ... gefragt, ob das denn funktioniere ... und im Augenblick der Frage gewusst, dass wir uns lächerlich gemacht hatten.)

(Das Zitat erklärt auch, warum manche "bis xx V hochgehen" obwohl sie sich an die Norm halten)

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#7935762
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Bruno V. schrieb:

Das ist der beste Beitrag bis hierher.

Einfach "Wikipedia Inhalt" ähnliche Dauerdiskussionen zu führen hat nichts mit besten Beiträgen zu tun.

Für mich hört sich das fast wie eine KI an. Es hilft keinem weiter und löst hier nicht im geringstem das Problem.

Wer daran Interesse hat, der braucht nur den Wikipedia Artikel zu RS232 lesen und hat damit das gleiche Wissen.

Das wird hier noch mit viel unnötigem Text verkompliziert.

#7935784
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Harald K. schrieb:

Hast Du anhand der hochpräzisen Ausdrucksweise des Threadstarters rausfinden können, was es ist?

Er hat defintiv einen TTL-Uart (HC12)und muss das wie 100.000 andere vor Ihm einfach nur Gewissenhaft nach einer einfachen Anleitung umsetzen.

Für mich hat er nur ein Terminalprogramm gesucht, egal welchen adapter er benutzt, muss er nur die richtige Konfiguration anwenden, solange der Adapter die benötigten Outputs hat steht dem nichts im Wege.

Punkt, fertig.

Nachtrag: Ich habe nur nebenbei darauf hingewiesen, das "ein 'echtes Uart' eines Win11 PCs" nicht TTL-Uart, sondern RS232 ist. (Solange es kein SBC mit Win11 und TTL-Uart ist, wäre ja auch im Prinzip ein win11 PC ;) )

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(Firma: Starfleet) #7935886
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Warum liest Du dann nicht da nach, bevor Du TTL, UART und +-12V sinnfrei kombinierst.

Naja, der Startschuss zum Verbalgekloppe steckt wohl in dieser Ansage von einem Dienstag Morgen letzter Woche:

"Dein HC12-Modul will nicht mit RS232-Pegeln angesteuert werden, Deine PC-UART aber liefert die."

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