Nur so nebenbei: seit heute ist der Data Act der EU in Kraft
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Damit sollen bisherige Datensilos aufgebrochen und die
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Datenverfügbarkeit in der Europäischen Union verbessert
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werden.
Alle Daten von allen Geräten mit Netzwerk sollen jedem zu fairen Bedingungen zugänglich gemacht werden. Zum Beispiel Videos von der Haustürkamera. Oder was ein Mietwagen so alles sammelt. Oder die Smart Watch.
In den FAQ ist mit "User" nicht der Geräte-Besitzer gemeint, sondern jeder Interessent. Vor allem kleine innovative Firmen sollen leichteren Zugang zu den Daten bekommen (der EU ist sogar klar, dass Amazon u.ä. die Daten sowieso haben).
Es geht nicht darum, irgendwelchen Datenschutz abzubauen. Wer Daten sammelt, wird verpflichtet, die zu verkaufen.
In den FAQ ist mit "User" nicht der Geräte-Besitzer gemeint, sondern
jeder Interessent.
Das liest sich für mich leicht anders: »The general principle in Article 2(12) of the Data Act is that a ‘user’ is a natural or legal person that owns
a connected product or to whom temporary rights to use that connected product have been contractually transferred, or that receives a related service.«
Es bringt nichts, sich da aufzuregen. Unsere Regierung hat bei dem Thema
schon lange kapituliert. Wir sollten es auch tun […].
Dann tu du das – leise, und für dich alleine.
Dass es überhaupt noch sowas wie Privatsphäre und Datenschutz gibt, ist Leuten zu verdanken, die das genaue Gegenteil von dem sind, das du hier darstellst. Insofern finde ich es schon recht schlimm, wenn du hier Andere aufforderst, es dir gleichzutun. Ist mir bei dir schon häufiger aufgefallen – gewährt man dir für diese manipulierenden Beiträge irgendwelche Vorteile, oder so?
Bevor jetzt alle Schnappatmung bekommen. Der Data Act ist sozusagen die DSGVO für nicht personenbezogenen Daten. Also die Daten, die der Hersteller aus den Geräten abzieht, sollen dem Besitzer bzw. Benutzer zugänglich gemacht werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen...
In den FAQ ist mit "User" nicht der Geräte-Besitzer gemeint, sondern
jeder Interessent.
Mehr hast Du wohl nicht gelesen oder begriffen.
"The General Data Protection Regulation (GDPR) is fully applicable to all personal data processing activities
under the Data Act."
"As specified in Recital 7, where the user is not the data subject, the Data Act was not intended as a legal
basis for providing access or for making personal data available to a third party in the sense of Article
6(1) GDPR, including 6(1)(c)."
Aktuell ist das Programm "Palantir" ein weiteres Beispiel:
Mit der Sammlung und vor allem Verarbeitung aller möglichen
Daten soll die Polizei die Strafverfolgung, natürlich,
weiter verbessern können.
(Auch) in diesem Fall wird offenbar mindestens in Kauf genommen,
dass der/die Bürger/in immer noch weniger Macht über seine eigenen Daten
behalten soll (und das soll Grundgesetz-konform sein?!).
Schon interessant, dass es wenig Bedenken gibt, dass ausgerechnet ein Programm aus den USA die Rettung erbringen soll!
Trump, Google usw. sind hier doch sonst nicht so hoch angesehen;
bekanntlich wusste schon Obama alles Wichtige über Fr. Dr. Merkels
Telefonate...
Und was ist mit meinen Cams im Schlafzimmer?
Wohin muss ich die uploaden?
Wenn du die "ferkeligen" Videos auf deine Festplatte lädst, die über Wlan ans Internet angeschlossen ist, dann dürfte theoretisch ab jetzt jeder deiner Nachbarn im Haus auf deine Videos zugreifen! Und wenn die Videos gut gemacht sind, dann dürften sie sogar auch öfter zugreifen.
Der "Herr Krause vom Nachbarhause" ist doch harmlos, der beschwert sich nur über herabfallende Kakteen, ganz im Sinne der gerechten Kammmacher, "denn sie betrachten die Welt als eine große wohlgesicherte Polizeianstalt, wo keiner eine Kontraventionsbuße zu fürchten braucht, wenn er vor seiner Türe fleißig kehrt, keine Blumentöpfe unverwahrt vor das Fenster stellt und kein Wasser aus demselben gießt".
Das ist doch Quatsch. Der Data Act bezieht sich darauf auf Daten zugreifen zu können die Unternehmen bereits von den Geräten abziehen. Diese Daten müssen dem Verbraucher durch den Data Act zugänglich gemacht werden und diesn Daten muss explizit zugestimmt werden.
Im Grunde eine DSGVO für digitale Daten und NICHT Nutzerzuordenbaren Inhalten.
Du hast den Data Act halt einfach nicht verstanden...
dann dürfte theoretisch ab jetzt
jeder deiner Nachbarn im Haus auf deine Videos zugreifen!
Es ist eher so, dass Du nun an deine Selbstgedrehten auch dann wieder ran kommst, wenn deine Platte verreckt ist, aber der Hersteller der Kamera sie noch bei sich rumliegen hat. :)
aber der Hersteller der Kamera sie noch bei sich rumliegen hat. :)
Meine Kamera im Smartphone kommt sicherlich aus China. Dann liegen also meine Bilder dort beim Hersteller.
Die Tastatur sicherlich auch. Dann liegen dort meine getippten Texte auch. Und Eure auch. Da sehe ich aber ganz schwarz für einige hier, was diese hier an schlechtem Betragen schon von sich gegeben haben.
Da sehe ich aber ganz schwarz für einige hier, was
diese hier an schlechtem Betragen schon von sich gegeben haben.
Angesichts all der IoT mit Cloud-Speicherung, mit der sich Leute das eigene Heim ausstatten, ist das vielleicht nicht so ganz absurd.
Die Tastatur selbst ist noch nicht dabei, aber deren erweiterte Version in Form von Alexa kommt dem schon deutlich näher - und das begann noch vor KI, wird aber mit Alexa+ noch interessanter.
Apropos KI und Framstag: Kann ich durch den Data Act nun all das, was die KIs über mich gesammelt haben, da abziehen? :)
Kann ich durch den Data Act nun all das, was
die KIs über mich gesammelt haben, da abziehen?
Du stellst die falschen Fragen. Die Daten werden zu deinem Besten verwendet. Mehr sollst du nicht wissen. Das Schaf wird durch zu viel Information nur unruhig.
Das Schaf wird durch zu viel Information nur unruhig.
Der eiserne Kanzler Otto von Bismarck hat damals schon gesagt: "Der deutsche Bürger darf alles wissen, nur nicht wie Politik und Leberwurst gemacht wird!"
Der eiserne Kanzler Otto von Bismarck hat damals schon gesagt: "Der
deutsche Bürger darf alles wissen, nur nicht wie Politik und Leberwurst
gemacht wird!"
Die Sache ist nicht so einfach und einseitig, wie sie hier dargestellt wird.
Unvermeidlich fallen bei der Nutzung von Geräten und Anlagen Daten an, die auch jetzt schon genutzt werden, zum Teil sogar wirklich nützlich.
Als Beispiel nehme ich einen Baumaschinenhersteller, der Maschinendaten erfasst und in seiner Cloud sammelt. Damit betreibt er dann ein Portal, in dem der Maschinenbesitzer den Status seiner Maschinen sieht, z.B. Betriebsstunden und notwendige Wartungen. Auf die zu Grunde liegenden Daten hat aber nur der Maschinenhersteller Zugriff, obwohl die doch eigentlich vom Maschinenbesitzer kommen!
Genau hier setzt der Data Act an: Der Data Act verpflichtet den Baumaschinenhersteller, auf Geheiß des Maschinenbesitzers die Rohdaten auch anderen zur Verfügung zu stellen.
Damit wird es z.B. möglich, dass jemand anderes ein besseres Baumaschinen-Portal baut. Oder ein Hersteller von Baustellen-Planungssoftware könnte ein Plugin schreiben um Maschinenwartung in den Bauablauf zu integrieren.
Genaugenommen muesst Ihr den Data Act auch in Verbindung mit den CSR-Reports sehen. Es geht darum den Pendlerdaten auf den Grund zu gehen. Daher ist bald schwindeln bei den Abfragen in der Firma bald zwecklos und sogar gefaehrlich, weil es raus kommt.