ich stehe gerade vor dem Problem, dass ich auf einem SMA Core 1 Wechselrichter nicht zugreifen kann, weil ich dessen IP Adresse nicht kenne.
Es wurde irgendwann eine feste IP Adresse vergeben, die mir nicht bekannt ist. (auch keine anderen Geräte aus dem selben Netzwerk oder andere Anhaltspunkte, die ich nutzen könnte). WLAN ist deaktiviert worden und eine andere Möglichkeit auf das Gerät zu kommen, ist mir nicht bekannt.
Gibt es irgendwelche generellen Netzwerktools, mit denen ich eine Chance habe, die IP raus zu finden?
Habe bereits mit dem Advanced IP Scanner den IP Adressenraum 10.x.x.x abgesucht und auch auf 192.168.0.x ist leider nichts zu finden.
Falls der irgendwohin connecten will, wird er früher oder später ARP-Requests schicken, um das Gateway und ggf. den Nameserver (sofern im gleichen Netz) zu finden.
Also am besten mal eine Weile mit tcpdump, Wireshark o.dgl. lauschen.
Man könnte darauf hoffen, daß das Gerät ARP-Announcements (gratuitous ARP) versendet, und dann einfach mal in der ARP-Tabelle des angeschlossenen PCs nachsehen, was sich da so angesammelt hat.
In der Kommandozeile/dem "Terminal" eingeben:
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arp -a
Eventuell lässt sich die MAC-Adresse des Wechselrichters auch auf einem Aufkleber o.ä. ablesen, dann weiß man sicher, wer da reagiert hat, sonst muss man sich halt die Einträge genauer ansehen.
Das war mir bewusst, aber über die Adresse kannst du tatsächlich auch drauf zugreifen, auch wenn eine andere, feste IP Konfiguriert ist. Das ist mir neu, das sowas auch geht.
Es wurde irgendwann eine feste IP Adresse vergeben, die mir nicht
bekannt ist.
Gibt es keinen Router, in dessen Verwaltungsoberfläche man nachsehen
kann?
Bei fester IP bringt das nicht soo viel.
Wo, ausser im Router wurde denn die feste Adresse vergeben?
Oder wurde die Adresse im Wechselrichter verstellt und er kommuniziert noch gar nicht über das Netz? Hilft dann nicht die Werkseinstellung zu laden und im Handbuch nachzulesen?
Eingabeaufforderung öffen und ipconfig /all eingeben.
Wenn das Gerät im Netz ist und aktiv, dann kannst du den Stecker nach dem ersten Durchlauf ziehen und dann nochmal durchlaufen lassen. Dann siehst du wer jetzt fehlt. Das müsste dann die IP sein.
meinten Sie:
Befehl 'ifconfig' aus dem deb net-tools"
Kommt dem recht nah, ist aber kein 1:1-Äquivalent. Die Nameserver musst Du Dir z.B. aus der /etc/resolv.conf holen, auf systemd-verseuchten Systemen könnte es anders sein.
Vor etwa zwei Wochen hat es meinem eigentlich unnötigen Netzwerk-Hub in seinem unerforschlichen Ratschluß gefallen, die 16A-Sicherung auszulösen. Anschließend war zwar der PC noch ok, aber die Verbindung zur Fritzbox im Keller war irgendwo unterbrochen.
Der Hub heisst Digitus DN50011, der PC und die Fritzbox sind in Ordnung. Das zugehörige winzige Steckernetzteil musste ich aufsägen, Schrauben war gestern, was Schmauchspuren zutage förderte.
Derzeit verläuft provisorisch ein neues Netzwerkkabel (30m, CAT6) durch das Treppenhaus. Daher mein plötzliches unfreiwilliges Interesse an Netzwerktechnik.
aber die Verbindung zur Fritzbox im Keller war irgendwo unterbrochen.
Kein Wunder, wenn der Switch keine Stromversorgung mehr hat. Dass das Kabel bei der Gelegenheit kaputt geht, ist unwahrscheinlich, da die Netzwerkschnittstellen galvanisch getrennt sind. Eine Netzwerkkupplung statt des Switches würde die Verbindung zur Fritzbox wieder herstellen.
Nein, den hab ich natürlich entfernt. Da liegt nur noch das Kabel und wenn ich das ersetze funktioniert alles wieder, alle vier Netzwerkbuchsen der Fritzbox.
Außer dem neuen Kabel habe ich gleich auch einen Netzwerkkabeltester gekauft für knapp 10 Euro (Schwaiger NWM1, wird auch unter anderen Namen angeboten). Der findet keinen Fehler, alle LEDs laufen korrekt durch. Seltsam. Die >16A sind ja irgendwo geflossen,
Der findet keinen Fehler, alle LEDs laufen korrekt durch.
Hast Du mal das mutmasslich defekte Kabel in einen anderen Port der Fritzbox gesteckt?
Nach einem Gewitter ist mir auch schonmal ein durchgebrannter Ethernet-Übertrager am WAN-Port des Routers begegnet. Ansonsten funktionierte der übrigens tadellos, das DSL-Modem hingegen sah übel zugerichtet aus.
Ja natürlich war das die erste Idee, dass genau der Port der Fritzbox beschädigt ist, aber an den anderen hat dieses Kabel auch nicht funktioniert. Und das neue Kabel funktioniert an allen vier Ports.
Anscheinend sind da gute Schutzdioden verbaut.
Wie gesagt, der Kabeltester sagt, alles in Ordnung. Trotzdem funktioniert das Kabel nicht mehr.
Mit dem Multimeter ist es etwas mühsam, den RJ45 Stecker mit dem Tastkopf zu kontaktieren. Ich habe dazu einseitig im Keller eine Netzwerkbuchse mit kurzgeschlossenen Kontakten aufgesteckt.
Den Kauf des Testers habe ich daher nicht bereut, aber man darf ihm nicht alles glauben.
Blöderweise liegt das alte Kabel teilweise zwischen den Dachziegeln und dem Styropor darunter. Das wird mühsam mit dem Ausbauen. Ich bin dazu eigentlich zu faul.
Ich habe den Schirm nicht absichtlich mit PE verbunden, aber das PC-Gehäuse liegt auf Schutzleiter.
Es ist eine Fritzbox 7490. Die habe ich noch nicht geöffnet, aber nachdem alles funktioniert besteht auch kein Handlungsbedarf. Ich muss nur das neue Kabel noch ordentlich verlegen, bevor ich noch darüber stolpere. Nichts ist so haltbar wie ein Provisorium.
ie gesagt, der Kabeltester sagt, alles in Ordnung. Trotzdem
funktioniert das Kabel nicht mehr.
So direkt hast du das nicht gesagt, du hast das in Zusammenhang mit dem neuen Kabel gesagt. Nun ja.
Ein 10-Euro-Tester prüft per LEDs auf Unterbrechnung, Kurzschluss und Vertauschung. Einen hochohmigen Schluss erkennt er natürlich nicht. Allerdings frage ich mich, wie in deinem Szenario durch einen 230-V-Fehler ein hochohmiger Schluss entstehen könnte, ohne einen der Trafos in einem der Ports zu zerstören.
Ein 10-Euro-Tester prüft per LEDs auf Unterbrechnung, Kurzschluss und
Vertauschung. Einen hochohmigen Schluss erkennt er natürlich nicht.
Hier gibt es einen kleinen Fluke 620, der auch eine fehlerhafte Verseilung oder fehlenden Schirm erkennt und zeigt auch die Kabellänge.
Es gibt beim Ali Chinesen um 20 Euro, die das auch können wollen.
Ich selbst war mal wochenlang verzweifelt, dass ein Weg sporadisch langsam oder auch garnicht funktionierte. Da hatte ich in der Dose eine Ader beschädigt, die nach Tageslaune und Mondphase mal einen Schluß zur Abschirmung machte oder eben nicht.