Das "Problem" erschüttert nicht die Welt;
ich habe schon im Netz geguckt, aber nix Plausibles gefunden, also:
Ganz normale Dusche, oben ist der Brausekopf,
frau/man steht drunter, duscht 3 Minuten, drückt dann den Hebel zu
und trocknet sich ab.
Dann, und/oder später fängt der Kopf an zu tröpfeln, warum?
(Der Hebel macht wirklich zu, Dichtungen usw. sind i.O., das Tröpfeln
hört auch auf.)
Im Netz steht, in den nach oben führenden Schlauch flutscht dann Luft,
welche das Restwasser (im Schlauch bzw. Brausekopf)
nach oben befördert, so dass es tröpfelt.
Weil dabei UNTERdruck entstände!
(Der Hebel macht wirklich zu, Dichtungen usw. sind i.O., das Tröpfeln
hört auch auf.)
Wenn das Wasser aus dem Schlauch durch Luft ersetzt wurde, hört das Tröpfeln dann auf, oder tröpfelt es trotzdem bis zum St. Nimmerleinstag lustig weiter?
...oder tröpfelt es trotzdem bis zum St. Nimmerleinstag
lustig weiter?
Schrieb' ich doch,
es hört dann auf, wenn gefühlt 10 ml
"durch" sind. -
Wie kann die Luft im Schlauch das Wasser nach oben drücken,
bzw. wie kommt die Luft UNTER das schwerere Wasser?
Schön, aber aber wieso nicht gleich?
Und wieso so viel Tropfen?
Weil die Kohäsion das Wasser zunächst zusammen hält. Also das im Schlauch und das im Kopf.
Weil aber jeder Kraft die Kraft der Erdanziehungskraft (und noch ein paar andere) entgegenwirkt, reißt das irgendwann ab. Dann wird das Wasser auch noch kälter und zieht sich im Schlauch zusammen und fließt zurück zu Anschluss.
Die Adhäsion kann dann auch nicht mehr das Wasser im Kopf halten und es fällt durch die Erdanziehungskraft aus dem Kopf.
Du hast noch Wasser im Duschkopf.
Und viele kleine Löcher (Düsen) alle auf etwa der gleichen Höhe.
Durch den Kapillareffekt hält sich das Wasser erst mal in den kleinen Düsen.
Das Wasser kann nicht ausfließen, weil sonst im Duschkopf ein Unterdruck entstehen müsste
Jetzt entsteht ganz langsam eine kleine Luftblase in der am höchsten gelegenen Düse, in der gleichen Geschwindigkeit bildet sich ein Tropfen in der am tiefsten liegenden Düse.
Es tropft. Das passiert langsam, weil die Düsen dünn sind und die Adhäsion das Wasser in den Düsen halten will.
Ähnliches kann man sehen wenn man einen dünnen Schlauch der mit Wasser gefüllt ist oben zuhält und auslaufen lässt. Da muss zusätzlich das Wasser um die Luftblase(n) herumlaufen, damit es auslaufen kann.
Der Duschkopf ist seltenst komplett voll Wasser. Schwerkraft, Luftblase, es schwingt ein wenig. Ein Wasserpfropfen in einer Öffnung wird schon nachgeben. Mehr Luft, bzw eine dauerhafte Öffnung und er tröpfelt langsam leer.
Schräg stellen, umdrehen, Wasser aus dem Schlauch lassen?!
Dann, und/oder später fängt der Kopf an zu tröpfeln, warum?
Der Duschkopf besitzt bekanntlich kleine Düsen. Dort steht das Wasser zunächst vollständig drin, meist sogar mit einem kleinen Berg in jeder Düse. Die Oberflächenspannung hält dabei das Wasser fest. Bald schrumpft aber das Wasser in Schlauch/Duschkopf, so daß die Oberflächenspannung überwunden wird, die erste Luft in den Duschkopf gelangt. Ab hier tropft der Duschkopf leer, meist nur innerhalb des Höhenunterschieds der Düsensektion selbst.
Es ist vergleichbar mit dem bekannten Test mit einem Blatt Papier, das ohne Luft im Glas ausreicht, das Wasser im Glas am Herausfallen zu hindern. Sobald Luft im Glas ist, funktioniert es nicht mehr.
Vielleicht kommt das Wasser aus einem unbedruckten Boiler
Könnte man an der Armatur sehen. Bei einem drucklosen Boiler wird der Kaltwasserzulauf zum Boiler von der Armatur geöffnet/geschlossen. Also hat man an der Armatur einen Kaltwasserzulauf, einen Kaltwasserabgang zum Boiler und den Warmwasserzulauf vom Boiler.
Kenne ich aber nur von kleinen Untertischboilern für Küche oder Handwaschbecken.
Daß eine Luftblase im Schlauch nach oben steigt erklärt das Nachtropfen. Aber wieso entsteht eine Luftansammlung direkt hinter dem Hahn unten im Schlauch ?
So, nochmal mit kaltem Wasser ausprobiert, das verhält sich
genauso.
Die Erklärung ist wohl:
Nach Duschende hält anfangs die Adhäsion das Wasser im Brausekopf noch zusammen. Nach und nach kommt dann doch Luft in den Duschkopf,
die Düsen sind eng, und die Adhäsion reisst ab.
Es tröpfelt dann eben genau das Wasser aus dem
nach unten hängenden Kopf heraus, das sind ca. 10 ml.
Das Wasser aus dessen Griff bleibt drin.
Interessant sind die Bewertungen u.a. des Eingangsbeitrages. ;-)
Tut sich denn nach Druckentlastung hinter dem Ventil CO2,N2,O2 aus dem Wasser ausgasen und dort in der Nähe verbleiben ? ist das Nachlaufen von der Wassermenge abhängig ?
Im Netz steht, in den nach oben führenden Schlauch flutscht dann Luft,
welche das Restwasser (im Schlauch bzw. Brausekopf)
nach oben befördert, so dass es tröpfelt.
Weil dabei UNTERdruck entstände!
Ich kannte mal einen Schlauch, der sich mit dem Durchfluss von warmen Wasser miterwärmte und ausdehnte.
Und als der Durchfluss stoppte, konnte der sich sogar an seine vorherige Grösse erinnern und zog sich wieder etwas zurück und zusammen.
Physikalische Phänomene durch unterschiedliche Stoffkonstanten, auch unter Einbeziehung der Volumenberechnung im Zylinder versetzen immer wieder in Erstaunen.
Physikalische Phänomene durch unterschiedliche Stoffkonstanten, auch
unter Einbeziehung der Volumenberechnung im Zylinder versetzen immer
wieder in Erstaunen.
Dann wirst DU, umso mehr staunen, wenn DU, das "Experiment" mit kaltem Wasser durchführst.
Also das am Ventil auströmende Wasser reißt soviel anderes ruhendes Wasser in der Nähe mit ; wobei Unterdruck nahe des Ventils entsteht, welcher durch den ganzen Duschschlauch, entgegen dem Wasserauftrieb und entgegen dem Wasserstrom hinuntersteigende Luft ausgeglichen wird, also Wasser durch Luft ersetzt wird. Ja wirklich ?
Daß eine Luftblase im Schlauch nach oben steigt erklärt das Nachtropfen.
Aber wieso entsteht eine Luftansammlung direkt hinter dem Hahn unten im
Schlauch ?
In einigen Gegenden ist das Leitungswasser stark CO2 haltig. In der Wärme oder wenn der Druck nachlässt kann dieses Gas ausperlen.