Die HP54500 Serie hat sehr ausgefeilte und umfangreiche statische
und dynamische Kalibrier- und Testroutinen.
Wenn da überall ein "OK" steht, kann man sich darauf schon
einigermassen verlassen.
Das Abholen erledigen diese Tests leider nicht. ☺
Sehr gross und besonders schwer sind sie allerdings auch nicht.
Etwa wie ein traditioneller PC (mit Floppies, Brenner, ...).
Hier wie gewünscht die Bilder vom Selbsttest und allen Menüfunktionen.
Ich habe die Selbstkalibrierung durchgeführt laut Serviceanleitung.
Alle Kanäle funktionieren (kann ich bei Bedarf auch Fotos machen).
Den Monitor habe ich nach der Serviceanleitung ebenso neu eingestellt.
Besonders gut gefällt mir an dem Oszi die Triggereinstellungen. AV Video Signale lassen sich z.b 1A darstellen (selbst probiert). Die Menüführung ist quasi selbst erklärend. Mathefunktionen gibt es auch allerhand.
Wird angesichts moderner DSOs mit etwa dem gleichen Funktionsumfang, aber viel besseren Daten wohl schwer werden. Ich hatte auch einen aus dieser Serie, der ist schon vor vielen Jahren unter Deinem Preis weggegangen.
Wie schon geschrieben wurde, für sich wiederholende Signale brauchbar, für Einzelimpulse eher kaum bzw. Nur mit kleiner Bandbreite.
Schade eigentlich. Ich denke auch daran, wieviel die Geräte ursprünglich gekostet haben. Für meine Zwecke würde das HP für mich sogar reichen, aber ich habe bereits ein HAMEG HM 408 Kombiskop. :(
Vermutlich so ab 50€ wird jemand es haben wollen :)
Das würde mir für das gepflegte Gerät vom TO fast weh tun. Aber nun ja...
Ich wollte einfach trösten. Vielleicht probierst Du es zusätzlich bei Kleinanzeigen.de? Könnte Dir nach der Angebotsfrist hier im Verkaufsthread niemand mehr übel nehmen.
Vermutlich so ab 50€ wird jemand es haben wollen :)
Nö, dann bleibt er hier bei mir. ;)
Mehr Wert wird es dabei aber auch nicht.
4 Kanäle und 10 Msps im SingleShot ist /heute/ eine recht
/ungünstige/ Kombination.
Ein analoges HP1741 wurde hier vor kurzem für 75 Euro angeboten.
Mit analoger Speicherröhre und zweiter Zeitbasis.
Bandbreite echte 100 MHz. Eine äquivalende Samplerate beim
Digitalscope, wäre wohl etwa bei 2 Gsps anzusiedeln.
Ein Nyquistfilter braucht ein analoges Oszi nicht.
Das reissen die 4 Kanäle des 54501 dann auch nicht raus.
Das mag wohl sein aber dann kann ich es auch selber weiternutzen. Ich
möchte es auch nur verkaufen, weil ich eigentlich Platz brauche.
Dann wird es Dir wie mir damals gehen, das Ding kommt erstmal in eine Ecke und wenn man dann mehrfach drüber gestolpert ist, wird es fast verschenkt.
Es sei denn, es ist Dir als historisches Gerät wichtig, dann verstehe ich das.
Ich habe bei mir die 500MHz Version.
Die hat auch nur 2Ms/Sek.
Die 100MHz Version wurde bei uns schon
vor Jahren verschrottet.
Habe das Ding auch nur aus Nostalgie-
Gründen, da es mir zum Wegwerfen zu schade
ist.
Wird aber wohl früher oder später auch dieses
Schicksal haben, spätestens wenn ich in die
Kiste komme ;-)
Markus
PS.: Ich habe den Dallas RTC noch nicht getauscht.
Falls jemand das Ding haben will gegen Porto oder
Selbstabholung, dann eine PN an mich. (Raum München)
Meins habe ich damals hauptsächlich wegen der unschönen Eigenschaft dieses Oszis als HF-Schleuder zu fungieren abgegeben. Meine DCF77-Versuche sind alle in die Grütze gegangen, wenn das Ding an war.
Ich hatte das gleiche Gerät.
Old-Papa
PS: Bei Bedarf kann ich noch meine ganzen Dokumente und Software dazu (incl. Original-CD-Inhalt) hochladen.
ich schick Paul mein 500MHz Gerät.
Er wird sich bestimmt freuen, wenn
er von Dir Unterlagen und/oder SW
erhalten könnte, sofern er es nichts
bereits hat.
Meins habe ich damals hauptsächlich wegen der unschönen Eigenschaft
dieses Oszis als HF-Schleuder zu fungieren abgegeben. Meine
DCF77-Versuche sind alle in die Grütze gegangen, wenn das Ding an war.
Ganz sicher dass das nicht das magnetische Feld des Oszimonitors war?
Da hätte /Abstand halten/ geholfen.
Alte Fernseher und DCF mögen sich auch nicht besondert. ☺
es handelt sich um das HP54503A Modell, wenn ich mich richtig erinnere.
Übrigens ist die Samplerate 20Ms/Sek und die Single-Shot Bandbreite liegt
bei 2MHz.
Meins habe ich damals hauptsächlich wegen der unschönen Eigenschaft
dieses Oszis als HF-Schleuder zu fungieren abgegeben. Meine
DCF77-Versuche sind alle in die Grütze gegangen, wenn das Ding an war.
Ganz sicher dass das nicht das magnetische Feld des Oszimonitors war?
Soweit ich erinnere, werden Oszilloskopröhren elektrostatisch abgelenkt, ohne Magnetspulen wie im Fernseher.
Da hätte Abstand halten geholfen.
Schlecht machbar, wenn man die Antenne optimieren will. Ich kann mich an ein ähnliches Problem mit einem Hameg 512 erinnern. Der stört den DCF in dem Moment, wenn dessen Signal auf dem Schirm ist, erzeugt also ungewollte Abstrahlung des Meßsignals.
Alte Fernseher und DCF mögen sich auch nicht besondert.
Das hat einen anderen Grund, die Oberwelle der 15625 Hz Ablenkfrequenz, die der Fernseher selbst erzeugt.
Meins habe ich damals hauptsächlich wegen der unschönen Eigenschaft
dieses Oszis als HF-Schleuder zu fungieren abgegeben. Meine
DCF77-Versuche sind alle in die Grütze gegangen, wenn das Ding an war.
Ganz sicher dass das nicht das magnetische Feld des Oszimonitors war?
Soweit ich erinnere, werden Oszilloskopröhren elektrostatisch abgelenkt,
ohne Magnetspulen wie im Fernseher.
Die HP54500 Serie sind "Digitizing Scopes".
Das was grün vor sich hin leuchtet, ist quasi ein Computermonitor. ☺
Da hätte Abstand halten geholfen.
Schlecht machbar, wenn man die Antenne optimieren will. Ich kann mich an
ein ähnliches Problem mit einem Hameg 512 erinnern. Der stört den DCF in
dem Moment, wenn dessen Signal auf dem Schirm ist, erzeugt also
ungewollte Abstrahlung des Meßsignals.
Alte Fernseher und DCF mögen sich auch nicht besondert.
Das hat einen anderen Grund, die Oberwelle der 15625 Hz Ablenkfrequenz,
die der Fernseher selbst erzeugt.
Der prominente Anteil ist das magnetische Feld.
Und das hat natürlich, dem Sägezahn des Ablenkfeldes sei Dank,
auch reichlich Oberwellen.
Konnte ich selbst mal erleben, als ich einen SW-Kofferfernseher
auf einem 38 cm Farbfernseher gestapelt hatte.
Dann fing das SW-Bild an zu /wabern/.
Ein 2 mm Stahlblech unter dem SW-Fernseher hat das Problem dann
zuverlässig behoben.
PS:
Man kann wenn man mehrere hat, HP54500 Scopes ohne störenden Einfluss
stapeln. Nach unten und nach oben sind sie durch ihr Gehäuse völlig
hinreichend abgeschirmt. Nur nach vorn ist die Abschirmung natürlich
schwierig. ☺
Daher auch meine Vermutung. Ein Meter Abstand zur Antenne hätte wohl
gereicht.
Es kann natürlich sein, das es der Monitorteil war und weil die HPs ein Kunststoffgehäuse haben, wird nichts wirklich abgeschirmt. Ja, es ist innen metallisiert, doch das half wenig. Meine DCF77 Antennen hingen ein paar Meter weiter. Welche Ablenkfrequenzen bei dem Ding benutzt werden habe ich nie untersucht. Mit einem daneben stehenden Conrad-Oszi (2020) hatte keinerlei Probleme.