Hallo Mikrocontoller Team, mein Post bezieht sich auf ein Produkt von Gira. Genauer gesagt das tks-ip Gateway. Das Gateway überbringt die Audio/Video Signale der Türsprechanlage ins lokale Netzwerk. Seit einem Stromausfall funkltioniert das Gateway nicht mehr, soll heißen es ist per Broswer nicht mehr erreichbar. In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass das Gateway im Bootmodus festhängt bzw, ein Dauerreboot vorliegt. Ich soll laut Gira das Modul über den Installateuer einschicken. Schlußendlich bin ich der Insatllateuer somit nicht möglich. Hinter dem Gehäuse verbirgt sich ein Freescale MCIMX27VOP4A Chip/ Modul. Hat einer von euch eine Idee wie ich das System wieder zum Leben erwecken kann? Ggfs die Firmware neuflashen. Firmware ist bei Gira zum Download bereit, jedoch nur über den Broswer updatebar. Gibt es ggfs. noch andere Wege? Vielen Dank. Gruß martin
Hi und danke für das schicke Foto vom Gerät. Ich kämpfe bei meinen gerade mit dem gleichen Problem. Soweit bin ich: - Debug UART auf der Platine gefunden: Auf der "IP-Modul"-Platine unterhalb der Netzwerkbuchse. GND am Druckknopf oben, TX vom µC der zweite Pin von rechts, RX zum µC der ganz außen. 3.3V, 115200, 8N1 - Bootloader kann angehalten und geändert werden (Ctrl + C dauerhaft senden beim Geräte-Reset) - Es gibt 2x Linux-Kernel und 2x Root-FS (JFFS2 bei der v03.00.15.00). Das ist so ein A/B-System: Wenn System A läuft, flashe auf Bereich B und markiere Bereich B als aktiv. Dann reboot. Wenn System B läuft, flashe auf A. - Anscheinend hat der 128MByte-NAND-Flash von Micron bei mir eine Macke. Kernel1 ist okay, Kernel2 und die beiden rootfs haben CRC-Fehler. - Firmware "roh" flashen wirkt naheliegend, wird aber vmtl. Probleme bereiten: Die "Anzahl der Lizenzen" und ein paar andere Geräte-spezifische Einstellungen sind im RootFS und werden beim FW-Update nach dem flashen aber vor dem Reboot vom laufenden System in das frisch geflashte System kopiert. Keine Ahnung wie sich das System verhält, wenn man die Firmware "blank" draufflasht ohne die Geräte-spezifischen Dinge mit an Board zu haben - Deswegen flashen eigentlich nur über das Web-Interface oder die Skripte, die beim RootFS mitkommen (die kann man ja auch per shell ausführen). Oder halt an Gira schicken zur Reperatur ... Muss ich mal anfragen was die dafür wollen. Hardwaretechnisch wäre ja "nur" die CPU+RAM+Flash-Platine zu tauschen ...
So, habe es wohl gelöst bekommen und zumindest bootet mein TKS-IP-Gateway jetzt zuverlässig die neueste Firmware. Was ich getan habe: - Gehäuse auf, die "interne" SD (die, die man mit geschlossenem Gehäuse nicht sieht) raus und ab damit in den Rechner. Ist ein ext3-Dateisystem, geht also mit Linux problemlos - Alle Dateisystem-Fehler behoben und die v03.01.13.00-Firmware (bekommt man auf der Gira Homepage) als "upload.tmp" auf die SD-Karte kopiert - SD-Karte wieder in's Gerät. Die "externe SD" (an die man auch mit Gehäuse rankommt) rausgetan - Beim Starten des Geräts den Bootloader angehalten und den Parameter "init=/bin/bash" drangehängt, damit man ne Shell bekommt - In der Shell dann mit "/etc/rc.d/rcS" den normalen Bootvorgang simuliert - Danach das Firmware-Update von der SD-Karte geflasht: "/sto/bin/fwwebupdate.sh", dann "/sto/bin/fwwebupdate1.sh" und schließlich "/sto/bin/fwwebupdate2.sh". Den reboot danach erledigt man mit "/app/bin/reboot2.sh" - Danach ging das Web-Interface wieder und ich konnte über den "üblichen" Weg von der v3.x auf die v4.x und von da auf die v5.x aktualisieren Lustigerweise bekommt man von der v4.x auf die v5.x den Bootloader getauscht (uboot ersetzt RedBoot). Danach hat man auch keine 2 Kernel und 2x JFFS2 mehr sondern ein UBIFS wo dann unter anderem das RootFS als SquashFS drinnen ist. Naja, Hauptsache es läuft jetzt :D
Hi vielen Dank für deine Antwort. Wie hast du diesen Schritt gebracht ? Beim Starten des Geräts den Bootloader angehalten. Wie kommunizierst du mit den Teil? Gruß Martin
Hi vielen Dank für deine Antwort. Wie hast du diesen Schritt gebracht Beim Starten des Geräts den Bootloader angehalten. Wie kommunizierst du mit den Teil Gruß Martin
@jannis_ Es mal Vielen Dank fürs teilen deiner Arbeit. Der rotmarkierte Bereich ist die UART Schnittstelle? Wo müssen denn die 3,3V dran? UND GND erschließst sich mir auch noch nicht so ganz. Gruß Thomas
Hi :) Noch einer mit ähnlichem Problem? Also, den Ort hast du gut gefunden, danke für's Bild. Die beiden rechten Pins sind RX und TX. Die Angabe "3.3V" war darauf bezogen, dass die beiden mit dieser Spannung arbeiten und nicht etwas mit 5V. Wenn du da mit nem 5V-USB-Seriell-Wandler oder so dran gehst, riskierst du, dass du den Chip abschießt. GND hab ich mir nicht groß die Mühe gemacht, das an diesen Pins zu suchen. Ich habe GND am "Gehäuse" des Tasters angeklemmt, der normalerweise für den Werksreset zuständig ist. Das hat bei mir soweit zuverlässig funktioniert. Berichte wie weit du kommst, zwei Geräte (das von matrin_k29 und meines) haben wir schon auf diese Weise gerettet bekommen. Wenn du bei was nicht weiterkommst, einfach nochmal melden :)
Hi, danke fürs Melden. Ich habe einen Usb-Seriell Wandler mit 3,3V Volt. Kannst du mir bitte detailliert erklären, wo ich die 3,3v anschließen muss oder was für Hardware/Kabel und Software du benutzt hast? So ne Schritt für Schritt Anleitung :) Bin da blutiger Anfänger. An 24v darf ich das Ganze nicht abschließen oder? Danke für die Hilfe.
Super, ein 3,3V USB-Seriell-Wandler tut's. Die 3.3V musst du nirgends anschließen, das TKS-IP-Gateway bekommt halt von außen an den üblichen Klemmen seine 24V und gut is. Hardware und Software ist halt stark Umgebungsabhängig. Ich hab als USB-Seriell-Wandler den FTDI Serial von BitWizard (https://bitwizard.nl/wiki/FTDI_serial) benutzt und als Software GNU screen unter Linux.
Hi Jannis, danke für die Hilfe. Konnte das TKS IP Gateway nun debuggen. Hab allerdings noch Probleme mit dem Bootloader. Und den vielen FS-Fehlern. :-)
Hallo Jannis, ich hatte vorletze Woche leider bei uns auch einen Stromausfall und seitdem hängt mein TKS-IP Gateway leider auch im Bootmodus. Da ich das Gateway 2016 gekauft habe und mein Elektriker nicht mehr existiert, kann ich es leider auch nicht an Gira einschicken. Da ich mit Linux & Co nicht fit bin wäre meine Frage, ob Du Dir auch vorstellen könntest, mein TKS-IP Gatway als Dienstleistung reparieren zu versuchen. Würde sehr ungern 500EUR für ein neues TKS-IP Gateway hinlegen. Viele Grüße, Andi
Hallo allerseits, auch mein TKS-IP Gateway hat sich nach einem Ausfall des Gira-Netzteils verabschiedet und reagiert von außen nicht mehr. Dank der tollen Tipps hier komme ich an die serielle Schnittstelle heran und konnte den Boot-Vorgang sehen und anhalten. Mein Gateway ist auf Software-Stand 5.x, so dass ich die Anleitung nicht übertragen kann. Hat evt. jemand die Idee, wie man dort das Flashen unter dem UBIFS startet? Danke und viele Grüße Andreas
Wow, das kommt ja anscheinend doch sehr häufig vor ..... Schade was für
eine Qualität Gira da für teuer Geld unter die Leute bringt :/ Habe
inzwischen auch aus anderen Quellen gehört, dass diese Flash-Chips von
Micron nicht unbedingt die zuverlässigsten sind :(
Andreas, mein TKS-IP-Gateway ist jetzt zwar auch auf der 5.x mit uboot
und UBIFS. Da es dann aber lief hab ich mich da jetzt nicht weiter
reingefuchst, was man tun kann/muss, wenn es dann mit der Version auch
mal zu Flash-Fehlern kommt. Ich habe es auch gerade nicht "verfügbar" um
damit rumzuspielen.
Was ich bisher immer gemacht habe (bei redboot, evtl. gibt's für uboot
entsprechende Befehle):
- Den Inhalt des Flashs in den RAM kopiert, da die weiteren Befehle nur
mit RAM-Adressen gehen (z.Bsp. rootfs2: "nand read -f 0xE3640000 -b
0xa0030000 -l 0x03200000")
- Den Inhalt des RAMs als s-record ausgegeben, damit man es am PC wieder
in binär wandeln kann ("dump -s -b 0xa0030000 -l 0x03200000"). Das
dauert dann gut lange (2 Stunden und mehr), aber erstmal Daten sichern
macht vmtl. Sinn
- Wenn kernel1 und/oder rootfs1 kaputt sind, mal manuell kernel2 geladen
und ihm das rootfs2 angeboten: fis load kernel2; exec -c "noinitrd
console=ttymxc0,115200 root=/dev/mtdblock4 rw rootfstype=jffs2
video=mxcfb:TV-PAL init=/bin/bash"
- Nach entsprechend vielen Versuchen war ich dann mal in ner shell. Das
klappt natürlich nur, wenn der Flash nicht völlig vergesslich ist,
sondern der Großteil noch lesbar ist
- Auf die SD-Karte am Laptop das Firmware-Update-Image abgelegt (zum
Beispiel die IPGW03.01.13.00V2.bin als "upload.tmp" auf die interne SD)
- In der Shell dann das Update gestartet: "/sto/bin/fwwebupdate.sh"
Wenn man das System gar nicht mehr zum Booten bekommt hilft wohl nur
noch, die Firmware komplett vom Rechner auf das TKS-IP-GW zu kopieren
(mit Redboot wäre das das "load"-Kommando, per TFTP oder XMODEM) und
danach zu flashen. Ich vermute aber, dass das Gateway dabei seine
Lizenzen verliert (die sind nämlich auch im Flash). Was dann beim booten
passiert, weiß ich nicht genau. Wenn man Glück hat, hat man ein Gateway
mit genau einer Lizenz. Wenn man Pech hat, geht das Ding dann gar nicht
mehr. Dann könnte man nur noch probieren, die relevanten Dateien aus dem
hergestellten Backup zu extrahieren und in das Firmware-Image zu
operieren, bevor man es an den Bootloader überträgt um es dann zu
flashen.
In diesem Sinne: Viel Erfolg, halte uns auf dem Laufenden!
Alternativ mal bei Gira anrufen, wie kulant sie nach Garantie-Ablauf bei
diesem Fehler sind. Er scheint ja doch öfters aufzutreten, vll.
repariert man sowas ohne großen Aufwasch?
Hallo, die Situation unter der Software 5.x stellt sich mir inzwischen so dar, dass das Einspielen einer Firmware ohne laufendes Webinterface mit Bordmitteln nicht mehr möglich ist. Die Files wie /sto/bin/fwwebupdate.sh usw. sind nicht mehr vorhanden. Ein Flashen scheint nur noch über TFTP vorgesehen zu sein, das legen auch die ENV-Variablen nahe, und die nötigen Abbilder befinden sich nicht auf der SD-Karte. Übrigens ist der NAND Flash auf meinem Board von Samsung - ich gehe aber ohnehin eher von einem Fehler im Softwarekonzept aus, denn der zweite Master Boot Record im U-Boot ist ja gültig, und das System fängt auch an zu booten. Insgesamt hatte ich schon sehr viel Ärger mit Gira-Produkten, zunächst mit reihenweise ausfallenden LEDs auf Tastsensoren, und dann einigem mehr. Endtäuschend! Man muss allerdings auch den Zuwachs an Wissen über diverse Linux-Filesysteme positiv berücksichtigen, den einem Gira-Produkte vermitteln können... Dem Gira Support ist das Problem wohlbekannt, er sagt ohne zu zögern: Bitte einschicken - aber nur über einen Installateur! Unserer ist im Ruhestand, ich hoffe ich finde einen, der sich erbarmt. Neu kaufen geht ohnehin nicht, ist seit Juli nicht lieferbar, Termin unbekannt. Jannis, nochmals besten Dank für die Unterstützung!
HEy, wollte jetzt auch mal meine IP Gateway reparieren. Bin jetzt bis zum anhalten des Bootloader gekommen.
Wenn ich jetzt init=/bin/bash abschicke bekomme ich folgende Antwort:
** Error: Illegal command: "init=/bin/bash" RedBoot>
Kann mir da einer weiter helfen.
Hi Tobi,
schade, noch ein kaputtes TKS-IP-Gateway mehr .... :(
HEy, wollte jetzt auch mal meine IP Gateway reparieren. Bin jetzt bis zum anhalten des Bootloader gekommen.
Na, damit kann man doch schonmal ganz gut arbeiten!
Wenn ich jetzt init=/bin/bash abschicke bekomme ich folgende Antwort:
** Error: Illegal command: "init=/bin/bash" RedBoot>
Joa, wenn du NUR dieses Kommando eingibst, beschwert sich RedBoot zurecht. Das musst du an das Kommando zum booten anhängen. Wie das genau aussieht, kommt darauf an, ob dein Gateway gerade vom "A" oder vom "B"-Slot bootet. Also entweder:
fis load kernel1; exec -c "noinitrd console=ttymxc0,115200 root=/dev/mtdblock2 rw rootfstype=jffs2 video=mxcfb:TV-PAL init=/bin/bash"
bzw.
fis load kernel2; exec -c "noinitrd console=ttymxc0,115200 root=/dev/mtdblock4 rw rootfstype=jffs2 video=mxcfb:TV-PAL init=/bin/bash"
Viel Erfolg weiterhin, halte uns auf dem Laufenden!
Vielen Dank. Werde ich heute Abend mal Probieren.
Muss auf der Internet SDkarte die nach ext3 formatiert ist noch was drauf sein außer die eigene Upload.tmp (Gira Firmware von der offiziellen Seite)
Die hat sich beim kopieren der Datei irgendwie verselbstständigt und konnte nur noch einige wenige Daten davon sichern.
Wenn ich ohne irgendwelche SDkarten das System booten lasse komme ich bis zum Webinterface was ich auch per Browser anrufen kann. Bleibt aber im „TKS wird gelade“ hängen bis zur 3Minuten Warnung.
Öh, die interne SD brauchst du immer für das Firmware-Update. Die externe eigentlich nicht.
Ich weiß nicht mehr genau, was drauf sein muss. Vermutlich erstellt das Gateway sich die Dateien selbst, die es darauf braucht. Wenn die interne SD kaputt ist (was sehr gut möglich ist), nimm die Externe, formatiere sie auf ext3 und steck sie in den Slot der Internen. Vielleicht ist eine kaputte interne SD der eigentliche Auslöser der ganzen Problematik. Wobei ich eigentlich eher den Micron Flash chip in der Verantwortung sehe.
Also hier eine kleine Zusammenfassung. Möchte zumindest etwas zurück geben an meinen Erkenntnissen.
Habe jetzt viel gelernt ist für mich aber insgesamt ein Wunder das es überhaupt alles geklappt hat. Bin ja Beruflich in der Elektrotechnik unterwegs aber Software sind für mich römische Dörfer. Ohne Hilfe von Jannis da irgendwelche dobijosen Codezeilen (für mich zumindest) in die Console zu ballern hätte ich das nicht geschaft. Und das das ganze auch noch funktioniert, unglaublich.
Zusammen fassend habe ich das jetzt so verstanden das auf dem Flash (Chip) das Betriebssystem, bzw die beiden Betriebssystem die aber gleich sind, A und B drauf ist. Auf der SdKarte Intern sind dann alle Einstellungen gespeichert die vom Benutzer in der Inbetriebnahme gemacht werden. (Lizenzen sind aber auf den Flash Chip) und die externe SDKarte ist für den HomeServer.
Habe sehr viel gelernt. Besonders das arbeiten unter Linux mit screen und mounten von Laufwerken bzw wie man überhaupt den USB-Seriell-Wandler in Linux findet ;) . Musste für das einhalten der einzelnen Schritte sehr viel Googeln da es an der einen und anderen stelle an Wissen fehlte.
So jetzt meine Info die ich noch mit geben kann.
Ich habe mich genau an die Anleitung von Jannis gehalten vom 4.10.22 00:15 Die SDKarte Intern habe ich einfach ganz Formatiert mit ext3. Die Daten auf der SD werden alle neu geschrieben beim Flashen. Die evtl. BackUp oder Nutzerdaten die auf der SD Karte wahren, wahren mir egal weil ich das Gateway eh komplett neu einrichte. Das ist mir auf jeden fall die Arbeit wert dafür das ich das Gerät mit ein wenig Zeitaufwand wieder zum leben erwecken kann. Habe ungefähr 8Std zeit investiert. Wie gesagt war auch viel einlesen mit dabei. Habe den Flashvorgang jetzt zwei mal einzeln ausgeführt.
fis load kernel2; exec -c "noinitrd console=ttymxc0,115200 root=/dev/mtdblock4 rw rootfstype=jffs2 video=mxcfb:TV-PAL init=/bin/bash"
fis load kernel1; exec -c "noinitrd console=ttymxc0,115200 root=/dev/mtdblock2 rw rootfstype=jffs2 video=mxcfb:TV-PAL init=/bin/bash"
Habe mit kernel2 angefangen weil der ersten nicht zugänglich war am Anfang. Habe das so verstanden das wenn man in den Kernel2 bootet Flasht man den Kernel1 und umgekehrt.
Nach dem ganzen Vorgang habe ich dann noch mal im WebInterface die Firmware per Update eingespielt. Nicht wundern auch nach dem Flashvogang dauert das laden der WebSite gute 20sek bis man aus dem Ladebildschirm von "Der Gira Assistent startet." zur Anmeldeseite kommt.
Die frage ist jetzt ob man auf Version 4 und dann auf 5 Updaten soll. Weil wie hier geschrieben hört sich das so an als wenn man auf Version5 nicht mehr diesen Trick anwenden kann falls sich das Problem mit der Bootschleife wiederholen sollte nach einiger Zeit.
soo.... mehr fällt mir nicht wie ich so vorgegangen bin. Vielen dank aber noch mal an alle Beitragsschreiber in diesem Post.
Hallo zusammen,
ich habe seit ein paar Tagen ebenfalls dasselbe Problem mit dem "Dauerboot" meines TKS IP Gateways! Es lief nun seit der Bauphase 2016 perfekt durch und tat seinen Dienst. Jetzt muss wohl vor kurzem ein Stromausfall in unseren Stadtteil gewesen sein (ein paar Waschmaschinen hat es im Umfeld auch erwischt!) und seitdem leuchtet die LED nur noch dauergelb und der Resetknopf ist wirkungslos :-( Ich habe auch diverse "Stromlos" versuche gemacht, aber immer dasselbe!
Dabei bin ich auf Euren interessanten Chat gestoßen, der wirklich bislang am informativsten ist - Respekt!
Ich weiß, dass ich das auch ohne fremde Hilfe mit den Linux Befehlen nicht so ohne weiteres hinbekomme, aber mein Problem: ich scheitere schon am Öffnen des Gehäuses :-( Wie bekommt ihr das auf ohne es komplett zu zerstören??? Wenn man die Laschen vorsichtig zur Seite biegt, lässt sich die schwarze Grundplatte auch mit einem Schraubendreher so gut wie nicht bewegen. Gibt es dort einen Trick?
Ach ja, ich meine, ich hatte schon Version 4 oder 5 drauf ?!? Bin ich dann verloren oder lässt es sich Eurer Meinung nach noch irgendwie "retten"?
Einschicken ist auch keine Option, da ich ebenfalls der Installateur bin und es damals online gekauft habe...
Viele Grüße Frank
Hey Leute, im Zuge der aktuell häufig vorkommenden PV-Installationen könnten hier noch weitere Fälle aufkommen, so wie meiner :)
Das schreiht schon fast mach einem youtube-tutorial :)
Ich habe mir jetzt erstmal den USB-Seriell-Wandler FTDI Serial von BitWizard bestellt.
Ich sag mal bis die Tage :)
LG, Jürgen
Hi zusammen.. Ich gesell mich mal dazu :-) Tatsächlich nach der Installtion der PV-Anlage. TKS IP Gateway 2017 installiert und dann sowas. Naja, ich hab bei all den KNX und TKS Komponenten hier im Haus mittlerweile so meine Meinung, aber egal, ich freu mich ja, dass es Hoffnung gibt - serielle hängt dran und ich werd mich die Tage dann auch mal ransetzen. Passiert das beim nächsten Mal dann evtl. wieder? Bis dann und ich bin gespannt, wieviele hier noch dazukommen :-)
Hi.. bei mir scheint es wohl nicht so "einfach" zu funktionieren. Ich hab auch die neueste FW auf dem TKS IP Gateway und habe einmal die interne SD Karte formatiert(ext3). Über die serielle Schnittstelle bekomme ich folgende Ausgabe:
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Checksumme fehlerhaft? Wie würde denn der Sotware Download über tftp aussehen? Welche Dateien werden benötigt?
Ok,
- TFTP Server und DHCP server eingerichtet
- per
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die IP addresse zuordnen lassen
- per
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versucht via tftp zu booten -> es wird versucht die Datei cn27-linux.bin zu laden
- die "IPGW05.04.00.08V2.bin" in cn27-linux.bin umzubenennen wäre tatsächlich zu einfach gewesen. Die Datei ist auch viel zu groß ->
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Immerhin ist der Speicher dahinter geschützt. Jetzt wäre die Frage, wo man die cn27-linux.bin bekommen kann, in der Hoffnung, dass man auf diesem Weg das Gerät wieder flott bekommt.
Die IPGW05.04.00.08V2.bin beinhaltet doch sicher den Inhalt der cn27-linux.bin, oder?
Hi, zwischenzeitig war mein Gerät bei Gira, nachdem mir der Support telefonisch eine Reparatur auf Kulanz zugesagt hat. Abwicklung ist nur über Fachhändler möglich - zum Glück hat das ein Händler für mich erledigt. Fazit: Kein Support von Gira, da das Gerät außerhalb der Garantiezeit ist und irreparabel sei. Grundsätzlich völlig verständlich, aber es scheint ja so, als wenn das ein (weiteres) grundsätzliches Designproblem von Gira ist und da könnte man bei einer Klingelanlage für ~3000€ dem Kunden etwas weiter entgegenkommen. Kostenlose Entsorgung und Ersatzgerät zum Sonderpreis von 375€ wurden angeboten - Lieferdatum zur Zeit nicht bekannt. Ich hab das Gerät jetzt wieder auf meinem Tisch und versuche weiter.
Neuer Versuch: ich habe mir einmal den Adressbereich des Kernels (0xa0108000 - 0xa043ef9b) ausgeben lassen und mit dem Inhalt des 05er Gira-Images (IPGW05.04.00.08V2.bin)verglichen - der Start ist im 05er Image erkennabr und die Größe ist bekannt (0xa0108000 - 0xa043ef9b). Gleiches hatte ich zuvor mit dem 04er Image gemacht, da der Header größtenteils gleich war - hier hatte ich am Ende aber keinen Zugriff mehr - eingefroren. Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob ich damals die 04er oder 05er FW aufgespielt hab.
Ich habe aus dem heruntergeladenen 05er Image (IPGW05.04.00.08V2.bin) den Speicherbereich mit gleicher Größe herauskopiert, der gleich anfängt (0x00000834 - 0x33fecf) und dies als cn27-linux.bin für den tftp Download bereit gelegt:
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Interessant ist, dass der CRC-check nach dem Uncompressing nicht mehr fehschlägt und ich an diesem Punkt mit normalen Linux-Befehlen weiterarbeiten kann. Mit dem 04er Image über TFTP kam ich wie gesagt nicht zu dem Punkt, dass das System am Ende bedienbar war, mit dem 05er Image sehe ich vermehrt den Hinweis
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im Dateisystem finde ich die fallback.sh mit auszugsweise:
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Das ist jetzt nur leider nicht mein Spezialgebiet, daher würde ich mich über weitere Ideen freuen.
Kann hier jemand weiterhelfen? ich hätte noch die Hoffnung, dass man das System wieder in Gang bekommt, da ich mittlerweile wieder Zugriff auf das Betriebssystem habe. Viele Grüße
Hi, hui, das ist ja nicht so nett, was Gira da abzieht....Naja, müssen wir halt schauen, ob wir das so wieder hinbekommen ...
Wenn deine Flash-Partitionen irgendwas mit "uBoot" im Namen haben, hast du ziemlich sicher Firmware v5.xx.xx. Die v4 lief noch mit RedBoot.
Dein Log sieht mir sehr danach aus, dass dein Kernel-Image jetzt völlig okay ist (naja gut, du lädst es ja auf das Gerät und dann aus dem RAM, nicht aus dem Flash). Nur beim RootFS hängt es halt dann wieder ... Gut, dass du da zwei davon hast, "rootfs1" und "rootfs2". Das ist so ein A/B-System: Er hat immer eines der beiden "aktiv" und bei nem Firmware-Update überschreibt er das "nicht aktive", schaltet um und bootet. So kann man immer wieder "eins zurück", wenn mal was schief geht.
Schau mal ob du deinen Kernel dazu bringen kannst, das andere der beiden zu nehmen.
Bevor du jetzt eines der beiden mit dem aus der Firmware-Datei überschreibst: Die Information, wie viele Lizenzen du hast, ist im Dateisystem in einer SQLite-Datenbank gespeichert. Also am besten erstmal den kompletten Flash (oder zumindest die beiden rootfs-Bereiche) per seriell auf deinem Rechner sichern. Im Idealfall kannst du sie dort auch mit binwalk oder so untersuchen und die SQLite-DB finden.
Es kann sein, dass man 1 "Testlizenz" bekommt, wenn man sich seine "regulären" 5 oder 15 zerschießt. Dann kann man zumindest mal einen Client verbinden. Aber ausprobiert hab ich das nie!
Viel Erfolg weiterhin!
Wie bekommt ihr das auf ohne es komplett zu zerstören??? Wenn man die Laschen vorsichtig zur Seite biegt, lässt sich die schwarze Grundplatte auch mit einem Schraubendreher so gut wie nicht bewegen. Gibt es dort einen Trick?
Tatsächlich die schwarze Grundplatte an allen Seiten lösen (= Laschen nach außen biegen) und dann die Platte nach unten weg bzw. eher den weißen Deckel nach oben. Braucht ein bisschen Gewaltbereitschaft aber kaputt isses ja eh schon ...
Was gibt's denn Neues von Frank, Jürgen und ARC? Alle wieder zum Laufen bekommen?
VG, Jannis
Guten Morgen zusammen, bei mir leider nach 5 Jahren Nutzung das selbe Problem.
Ich „spiele“ auch gerne, aber sagt mir bitte wie muss ich das Gateway an was anschließen, damit ich damit kommunizieren kann?
Hi, ehrlicherweise war ich nach den letzten Versuchen recht frustriert und hab die weiteren Beiträge hier erst jetzt wieder gelesen. Ich schau mir das Board nochmal wieder an, alleine schon weil ich es nicht einsehe, ein neues Gerät zu kaufen. Das Auslesen des Flash dauert über serielle Schnittstelle schon recht lange - ich versuch mal, den Flash der beiden rootfs auszulesen. @ad_a: im zweiten Beitrag sind die Pins erklärt ;-)
OT
Weshalb ich auf Gira etwas angespannt reagiere: Ich hab rund 30k€ an Gira-Komponenten verbaut und folgende Reklamationserfahrungen: [1] KNX Dimmaktor: Firmware-Bug an Gira gemeldet inkl. Anleitung zur Reproduzierbarkeit -> Keine Rückmeldung [2] TKS Gateway: siehe oben [3] KNX IP Router: Firmwareupdate von 2.x nicht möglich über GPA, neueste FW mit Bugfixes nicht mit ETS4 kompatibel -> 1k€ für Umstieg notwendig [4] TKS Kamera System 106: Kleber löst sich, lt. Gira ein Chargenproblem mit dem Kleber, Reklamation und Austausch zögerlich und nur über lokalen Elektriker möglich.
Hi, so ich hab jetzt im Keller das TKS IP Gateway an einem freien Rechner hängen weil das Auslesen doch aufwendiger ist als gehofft. Um den kompletten NAND Flash auszulesen, muss ich mir leider noch ein Script basteln. Adressbereich lt. Terminalausgabe:
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Mein erster Versuch über
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funktionierte natürlich nicht, da der Speicher per nand-Befehl ausgelesen werden muss.
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Ich kann den NAND Flash Page-weise auslesen, das muss aber automatisiert werden. rootfs1 umfasst 25600 Pages à 2048Bytes
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Bisher hab ich Putty im Logging Modus verwendet und mir die Speicherausgabe mit HxD angeschaut.
Jetzt ist die Frage, wie ich hier am besten weitermache: Script erzeugen, das Page-weise den Flash ausliest und daraus ein Image erzeugen? Bei dem Aufwand könnte es sich schon fast lohnen, den Flash extern (z.B. Aardvark) auszulesen.
Alternativ hätte ich die Idee, über tftp-Server auf den Flash zuzugreifen, bzw. den Speicher auf diesem Weg zu exportieren. Oder eine Kopie des Flashs auf der vorhandenen SD anlegen? - wenn das klappt, könnte das recht elegant sein. Habt ihr eine Idee, welcher Weg hier am besten sein wird? Viele Grüße..
Sehe ich das richtig, dass die Auswahl des rootfs per "mount" in dem fallback.sh erfolgt (s.u.)? Wäre "mtdblock6" das rootfs2 und "mtdblock4" das rootfs1? Zuvor wird aufgeführt:
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manuelles Ausführen von
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sowie
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wirft reihenweise Fehler und wird erfolglos beendet. Kann ich davon ausgehen, dass beide rootfs beschädigt sind?
fallback.sh:
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Hi, also zum Lesen von NAND brauchst du kein Script und musst das auch nicht blockweise machen. Das erste Root-FS habe ich damals so ausgelesen:
- Vom Flash in den RAM lesen: nand read -f 0xE0040000 -b 0xa0030000 -l 0x00200000
- Vom RAM auf die Konsole schreiben lassen: dump -s -b 0xa0030000 -l 0x00200000
Und dann von Konsole den kompletten Puffer in eine Datei speichern lassen, am PC zurechtschneiden, umwandeln von "Hexprint" nach binär und gut war. Dann konnte man auch wenn der Flash schon einen Schaden hatte noch mit jefferson oder binwalk was retten.
Mir fällt aber gerade auf, dass dein TKS schon auf v5.x bzw. uBoot ist. Da sind die Befehle, Flash-Adressen und Partitionsnummern leicht andere ... Bei mir waren damals die beiden root-fs auf /dev/mtdblock2 und /dev/mtdblock4. Zumindest das scheint bei dir aber auch so zu sein, wenn ich mir die "root="-Parameter von den Scripten, die du gepostet hattest so ansehe ...
Wenn bei dir echt beide rootfs so kaputt sind, dass das Ding nicht mehr bootet würde ich schon versuchen, den kompletten Flash mal auf den PC zu bekommen. Wenn das nur blockweise geht, gerne auch mit Script. Dann daraus die Einstellungen und Lizenzen sichern (sind alles SQLite-Datenbanken, sollten sich also leicht finden lassen, wenn nicht zu sehr fragmentiert). Dann aus den FW-Updates das rootfs extrahieren, in den Flash prügeln und dann irgendwie die Einstellungen und Lizenzen wiederherstellen. Evtl. geht's ja, wenn man in beiden Slots (A und B) ein gültiges FW hat, zu booten, das RootFS vom ANDEREN/INAKTIVEN Slot zu mounten, ändern und dann den Slot zu wechseln?
Achso, klar, wenn du den Flash-Chip auch ohne Bootloader ausgelesen bekommst, geht's natürlich schneller. Ich hatte nix passendes da, um den extern zu kontaktieren
Hi, hey cool, dass Du noch dabei bist. Gibt es irgendein Problem wegen der folgenden Meldung?
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Ist eigentlich genau bekannt, was das Problem mit dem Flash ist? Ist der Flash ansonsten in Ordnung, gibt es Probleme mit dem ECC oder sind das schon Ausfallerscheinungen?
Danke für den Tipp mit Flash -> RAM, ich hätte mit dem Ziel-Adressbereich Sorgen gehabt, aber es hat geklappt:
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für das Dumpen verwende ich
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ich habe aber evtl. ein Problem mit dem Buffer meiner seriellen Schnittstelle oder am TKS - es gehen leider ab und an mal Daten verloren - das fällt recht schnell auf wenn die Daten durchlaufen. Wäre da der Flaschenhals am TKS oder eher am Windows-PC? Alternativ Baudrate anpassen? Das Problem tritt nur auf wenn ununterbrochen Daten gesendet werden, beim Seiten-weisen Auslesen z.B. nie. Ansonsten läuft es sehr gut mit dem Auslesen ;-)
So sieht es zwischendurch aus wenn ich ununterbrochen Auslese (da fehlt ab 0x680 ein bisschen was):
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Könnte man auch mit 2x Auslesen mergen, aber das ist irgendwie nicht sehr cool.
Ansonsten erstmal einen schönen Sonntag & vielen Dank- ich schau nachher mal rein, was da runtergeladen wurde. Auf dem Weg kann ich dann auch den kompletten Flash sichern - man weiß ja nie.
Erst einmal vielen Dank an Jannis, Tobi und auch ARC für die ganze Arbeit.
Ich habe natürlich das gleiche Problem. Zum "Glück" noch eine 3er Firmware mit RedBoot drauf. Leider ist bei mir der Flash anscheinend nicht nur leicht beschädigt. Beim booten von Kernel 1 bekomme ich folgendes:
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Weist irgendwie darauf hin, dass die checksumme nicht passt und er nicht booten will. (wäre mir ja eigentlich egal, so lange ich ne bash bekomme)
Will ich Kernel 2 booten kommt er schon weiter:
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Soweit passt alles, wenn ich es richtig verstehe. Nur am Ende will er die Konsole nicht laden. Auch wenn ich mit dem zweiten Kernel das "erste" Root laden will bekomme ich folgende letzte Zeilen:
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Habt ihr Vorschläge was ich falsch mache oder noch testen könnte?
Viele Grüße Jan
So, nochmal ein kleines Update. Mittlerweile funktioniert mein IP-Gateway wieder. Irgendwie hat er nach einem Neustart noch einmal den Kernel 1 geladen (mit dem Adressbereich vom Kernel 2) und dann gestartet. Danach hat sich das GW selber mehrmals neu gestartet und sogar einen neuen RSA-key generiert. (Das mit dem RSA-Key ist vermutlich weil er keinen auf der internen SD-Karte gefunden hat.) Dann ist das System sogar komplett hochgefahren und ich konnte die FW-Updates über die Oberfläche starten.
Die Listings würden den Rahmen hier sicher sprengen. Auch will ich nicht überall die MAC-Adresse rausnehmen und weiß nicht, was sonst noch für Gerätespezifische daten in den Logs stehen.
Vielen Dank euch noch einmal. Jetzt werde ich erst einmal bei Gira anrufen und schauen, ob ich den Fingerabdruckscanner zum Reset (mit Schlüsselkarte) einsenden "darf". Ansonsten wird das das nächste Projekt. :D
VG Jan
Hallo Leute,
ich sitze hier und bin gerade völlig enttäuscht. Nach viel Belesen und ausprobieren habe ich es tatsächlich geschafft mir den Bootvorgang via GNU Screen anzuschauen und musste leider UBIFS lesen, was demnach bedeutet, dass ich bereiits die 5.X Version drauf habe, wofür es hier noch offensichtlich keine Lösung gibt. Mega ärgerlich :/ Ich versuche mich jetzt noch einmal an Gira zu wenden, in der Hoffnung, dass sie mir wenigstens den reduzierten Neupreis geben. Vielen Dank trotzdem für die tolle Unterstützung.
LG, Jürgen
Hallo, noch ein kurzes Update zu meinem Gerät: Das lief jetzt eine gute Zeit lang (ca 1.5 Jahre) wunderbar stabil. Da waren auch 3-4 Neustarts dabei. Gestern hatten wir dann wieder einen (Der FI musste für Arbeit mal kurz raus) und danach kam das TKS-IP-Gateway tatsächlich nicht mehr hoch ..... Also wieder auf den Schreibtisch und aufgemacht. Mit der FW v5.x.x.x war das aber recht fix lösbar, anscheinend wird eine Kopie der beiden Dateisysteme (system und data) auf der internen SD-Karte vorgehalten. Also das system-image von der SD-Karte auf den Flash kopiert und dann lief das wieder. Von den Bootmeldungen las es sich eigentlich so, als sollte diese Art der Reperatur automatisch passieren, klappt aber irgendwie nicht. Ich hatte auf jeden Fall Glück, dass das Gerät dieses mal in einer Art Rescue-Shell war und das Kopieren auf den Flash recht leicht ging.
Das ist natürlich irgendwie keine Dauerlösung, wenn man alle paar Jahre das Gerät aus dem Verteilerkasten holen muss, es aufmachen und reparieren muss. Entweder muss ich mir mal die Serielle permanent nach draußen löten oder mir echt das v2-Gerät von Gira kaufen. Irgendwie widerstrebt es mir ja, diese Firma für den Mist, den sie verkauft haben (und dessen Support sie verweigern zu scheinen) noch finanziell zu belohnen, allerdings braucht man das Gerät halt aber dann irgendwie doch.
Die Alternative wäre, sich die Verbindung zwischen beiden Platinen mal genauer anzuschauen, ob man nicht den "Analogteil" (die untere Platine) von Gira nimmt und dann selbst was als Digital/Netzwerkteil dranbastelt. Das würde einem dann auch unbegrenzt SIP-Sessions erlauben ... Nur mal laut gedacht ;)
Hi Leute,
ich würde auch gerne meinen Beitrag für die Mitleidenden hinterlassen, auch wenn ich leider im Bootvorgang lesen musste, dass ich die Firmware 5.X habe und es im Thread hierzu offensichtlich noch keine Lösung gibt. Den Weg bis zur Visualisierung des Bootvorgangs versuche ich euch gerne etwas tiefer zu legen.
Folgende Hardware habe ich vorab besorgt:
- BitWizard UART to USB (wie bereits oben im Thread empfohlen)
- Dupont Kabel männlich/weiblich
Wie auf den Fotos zu sehen ist, konnte ich die männlichen Pins in die Debug Schnittstellen-Löcher auf der Platine vorsichtig reinstecken, so dass sie sich leicht verklemmten hatten. Kein Löten notwendig.
In der Doku des UART to USB Wandlers findet ihr einerseits beschrieben, wie ihr den Wandler durch setzen eines Jumpers (schwarze 2-Pin Brücke) auf 3,3V einstellen könnt und welche Pins auf der Platine Ground, Rx und Tx sind (achtet hierbei auf die kleinen Zahlen auf der Platine).
Wenn ihr den kleinen Wandler mit der Debug Schnittstelle des IP-Gateways verbindet, müsst ihr Rx des Wandlers an Tx der Debug-Schnittstelle anschließen (nicht Rx an Rx)...
Hierzu fand ich dieses Video sehr interessant.
An der Debug-Schnittstelle ist Rx ganz außen, gefolgt von Tx und das vierte Loch vom Gehäuse aus gezählt ist Ground. Da die Pins der Kabel etwas zu dick für den Lochabstand waren, habe ich einen Pin von der Rückseite eingesteckt.
Meine zweite Herausforderung war die interne (über das geschlossene Gehäuse nicht zugänglich) SD-Karte zu formatieren. Mein naiver Gedanke, die einfach in meinen Windows PC zu stecken war natürlich nicht von Erfolg gekrönt, da diese in dem Linux Dateisystem EXT3 formatiert ist. Da mir die Suche nach einem Freeware tool, dass in der Lage wäre aus Windows heraus die SD-Karte in EXT3 zu formatieren, zu mühselig war, steckte ich diese in meinen Raspberry Pi (der über eine SSD bootet, was evtl. nicht von Relevanz ist) und formatierte diese mit Hilfe von folgendem Video (im Video wird in EXT4 formatiert, an der Stelle müsst ihr dann EXT3 anstelle der EXT4 schreiben). Hier lernt ihr auch, wie ihr die SD-Karte mountet.
Dann habe ich die auf der Gira Seite erhältliche Firmware Version: 3.01.13 runtergeladen, dann die IPGW03.01.13.00V1.bin aus dem Zip-File in "upload.tmp" umbenannt und mit meinem Freewareprogramm SFTP DRIVE auf die SD Karte rübergezogen.
Im nächsten Schritt hatte ich die SD-Karte wieder in das IP-Gateway gesteckt, den kleinen Wandler mittels USB an meinen Raspberry Pi gehangen und mich dann via Putty eingeloggt.
In meinem Raspberry Pi musste ich erstmal "GNU Screen" installieren. Die Installation und die Benutzung ist in folgendem Video sehr gut beschrieben.
Anschließend musste ich noch herausfinden, an welchem USB Port mein Wandler hängt, was ich mit Hilfe von ChatGPT gemacht hatte. Hier bekommt man alle notwendigen Linux Befehle für den Raspberry Pi.
Mit dem Befehl "screen /dev/ttyUSB1 115200" war ich dann mit dem betroffenen Chip im IP-Gateway verbunden. Daraufhin versorgte ich das IP-Gateway wieder mit 24V, woraufhin ich plötzlich den Bootvorgang im GNU Screen Programm sehen konnte.
Während ich mich im ersten Moment fühlte, als hätte ich das Feuer erfunden, laß ich im zweiten Moment UBIFS auf dem Bildschirm und wusste, dass damit die Firmware 5.X einher geht und es leider noch keine Lösung dafür gibt.
Wünsche euch viel Erfolg, vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen weiter.
LG, Jürgen
Noch ein defektes IP-Gateway.
Auch meins hängt im Botmodus fest (Orange Led dauerhaft an)
Leider bin ich was das aufspielen der firmware nicht so fit.
Daher die Frage an einen User der es schon hinbekommen hat ob dieser das für mich machen könnte.
Gerne alles weiter per pn .
Hallo zusammen, auch bei mir ist die PV Anlage schuld :-( Mein IP Gateway will ebenfalls nicht mehr booten... orange LED und schluß. Mit der Beschreibung von Jürgen bin ich zwar schon bis zum booten des Gateways gekommen. Ich kann ihm also dabei zusehen, wie es schiefgeht, weiß aber nicht wirklich, wie ich jetzt voran komme... Hat vielleicht jemand von denen, die es können Zeit / Lust sich dem Kandidaten anzunehmen ? ? Gern eine PN ... Dank euch allen. Zum einen bin ich froh, das es so eine coole Infosammlung gibt, zum andere aber echt erschrocken was GIRA da für die Menge an Geld für eine Qualität verkauft :-(
VG Jörg
Hallo, ich würde mich auch gerne einmal dranhängen und um Hilfe bitten. Mein TKS-IP-Gateway hat sich nach einem Stromausfall auch gehimmelt. UART Wandler sind vorhanden, Linux Wissen fast nicht.
Ich sehe per Putty die seriellen Ausgaben, und kann dort auch eingeben. Ich sehe einiege CRC Fehler. Wie beseitig man die? Ich habe beide Karten formatiert und sicherheitshalber die V3 draufkopiert und eine Kipie als update.tmp. (Die äußere mit Fat32, die innere mit ext3.)
Keine Änderung... Im Webserver kommt nach 3 MInuten der Abbruch, CRC Fehler werden in der Konsole gemeldet. Nach einem anhalten per STRG-C gebe ich fis load kernel2; exec -c "noinitrd console=ttymxc0,115200 root=/dev/mtdblock4 rw rootfstype=jffs2 video=mxcfb:TV-PAL init=/bin/bash" ein.
Nach kurzer Zeit steht da "exec -c "noinitrd console=ttymxc", was ich per Enter bestätige. Es endet in einer Kernel Panic. Nun klappt nicht mal mehr der Resettaster. bestätige ich den Befghel nicht, habe ich eineBash, aber die kann anscheinen nur fis und help. Aber nichts mit TFTPBOOT zB..
Probiere ich den anderen "Bashstartbefehl" mit Kernel1, sieht es so aus:
RedBoot> fis load kernel1; exec -c "noinitrd console=ttymxc0,115200 root=/dev/mtdblock2 rw rootfstype=jffs2 video=mxcfb:TV-PAL init=/bin/bash" ... Read from 0xa3ee0000-0xa3f00000 at 0xe7fa0000: . ... Read from 0xa0108000-0xa02948d0 at 0xe0040000: ..** Error: uncorrectable ECC error in flash at addr 0x00084000 page 264, col 0: ECC status=0x8:0x0:0x0:0x0
Checksum: 0x78262787 Checksum2: 0x0f9151ff | 0x0018c8d0 ** Warning - checksum failure. stored: 0x0f9151ff, computed: 0x78262787 Can't execute Linux - invalid entry address
Hat jemand eine Idee, was ich tun kann? Kennt jemand das Root Passwort?
VG, brandse
Moin Leute,
jetzt habe ich mich hier extra angemeldet um erstmal danke für die vielen hilfreichen Informationen zu sagen.
Ich habs geschafft mein Gateway erfolgreich per UART zu reparieren. Zum Glück hatte es noch die V3. Habe mir dann noch ein defektes besorgt um das ganze zu verifizieren bei dem bereits die V5 installiert war.
Und ich muss euch sagen, diese konnte ich ebenfalls wiederherstellen. Als ich das Dateisystem ein wenig gefixt hatte hat das Gateway angefangen den Kernel zu booten und sich dann anschließend selbst repariert. (Sogar wesentlich einfacher als bei der V3).
Bei meine V3 Gateway war es tatsächlich so das Kernel1 total korrupt war, und Kernel2 zwar sporadisch noch lief, die ersten Sektoren in denen der Kernel geschrieben ist jedoch anscheinend wirklich auf dem NAND defekt waren und somit oft nur FF FF FF ausgegeben haben.
Ich habe es dann erfolgreich geschafft den Anfang vom Kernel um ein paar Byte weiter nach hinten zu verschieben (Speicher für den Kernel reicht aus, für diesen sind 2MB reserviert, der Kernel hat aber nur 1.6MB). Hiermit konnte ich das System dann booten, das rootfs reparieren und anschließend per Firmware Update Kernel1 und rootfs1 reparieren.
Es gibt also auch Hoffnung für die V5. Saubere Datensätze kann man aus den FW Updates extrahieren, hier fehlt dann aber natürlich die Lizenzdatei die man unbedingt vom Gateway per UART sichern muss um diese anschließend zurück zu spielen.
Leider kann man hier kein HOWTO schreiben da die Fehler oft sehr individuell sind und das Gateway doch ein relativ komplexes System ist. Aber zumindest kann ich euch sagen eine Reparatur ist möglich. Ich bin auch gern noch auf der Suche nach Testobjekten falls noch jemand was im Müllcontainer liegen hat.
Achja, und wie lange das System dann wirklich läuft weiss leider auch nur der liebe Gott :)
Hi wo liegt die Lizenz Datei ?
hi ich habe mal wieder ein Thema.
U-Boot 2019.04-rc4-00071-g1111ff6-dirty (Nov 18 2019 - 09:42:41 +0100)TKSIPGW
MAIN CPU: Freescale i.MX27 at 399.600 MHz
Board: TKS-IPGW revision 0 I2C: ready DRAM: 64 MiB
dann passiert nichts
Wie hast du die Daten kopiert ?
So ich habe tatsächlich die v5 wieder beleben können und eine Kopie der System.sqfs datei. Leider lasst es sich nicht im Gerateportal anmelden. Es erscheint immer ein Fehler. Hatte das schon jmd?
Und irgendwie kriege ich es nicht mehr hin in die Shell zukommen. Warum auch immer. Wie macht ihr es ?
Hi und guten Abend. Den heute hätte ich gerne anders verbracht, aber nachdem mein TKS-IP-Gateway sich nach einem (unfreiwilligen) FI-Test entschlossen hatte, mal wieder nicht mehr zu booten, musste es halt mal wieder repariert werden.
Inzwischen ist meines auch auf der v5. Die externe SD hab ich schon lange nicht mehr drinnen. Die v5 hat ja einen "automatischen Reparaturmodus": Wenn er den Kernel nicht vom internen Flash laden kann, lädt er ihn von der internen SD und setzt eine Flag in der Kernel comamndline. Die bewirkt, dass er (statt zu booten), den Kernel und das SquashFS "system" von der internen SD nochmal in den Flash schreibt und dann neu startet. Hilft nur nix ...
Die Symptome heute:
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Das Problem: Der Kernel wird im Flash nicht besser, der lädt IMMER mit ner anderen MD5 als er sollte. Ich hab auch mal versucht ihn TROTZDEM zu booten und er meldete CRC-Fehler.
In die Shell kommt ich mit dem 'init=/bin/bash'-Trick auch nicht mehr, anscheinend mag Gira nicht, dass wir selber rumdoktorn und ignorieren das einfach.
Wenn ich den Kernel von der internen SD lade, aber das Flag für die automatische Reparatur NICHT setze (also bootmode=1 statt bootmode=2), versucht er KEINE automatisch Reparatur und bootet "ganz normal") in's System.
Nach langem Hin und Her (naja, 2h), folgende Lösung:
- Wenn der Kernel aus dem Flash nicht laden kann, lädt er ihn von der internen SD
- Danach lädt er das uboot-env ebenfalls von der internen SD (Variable "load_sd0_env")
- Danach lädt er die MD5 des Kernels auf der internen SD, um sie mit dem Kernel im RAM zu vergleichen (Variable "load_sd0_kernel_md5")
- Da die automatische Reparatur bei mir nicht funktioniert, muss ich irgendwie das Bootverhalten ändern
- Das kann ich machen, wenn ich beim Laden des Environments von der internen SD (weil über die habe ich Kontrolle) eine Variable ändere, die er (direkt) danach ausführt
- In der "/system/uboot-env.txt" auf der internen SD wird normalerweise nur eine Variable gesetzt, nämlich die Mac-Addresse
- Nach dem Laden des Environments wird der Code in der Variable "load_sd0_kernel_md5" ausgeführt, der die Kernel-Soll-MD5-Summe lädt
Also habe ich die "/system/uboot-env.txt" auf der internen SD ergänzt um diese Zeile:
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Ich überspringe damit bewusst die MD5-Prüfung des Kernels auf der internen SD-Karte.
Das System bootet, lädt den Kernel vom internen Flash, schlägt bei der MD5-Prüfung fehl, lädt den Kernel von der internen SD in den RAM, lädt das (manipulierte) uboot-env von der internen SD, und führt dann "load_sd0_kernel_md5" aus, was den Kernel im "normalen" Modus bootet.
So ich habe tatsächlich die v5 wieder beleben können und eine Kopie der System.sqfs datei. Leider lasst es sich nicht im Gerateportal anmelden. Es erscheint immer ein Fehler. Hatte das schon jmd?
Und irgendwie kriege ich es nicht mehr hin in die Shell zukommen. Warum auch immer. Wie macht ihr es ?
Das Geräteportal nutze ich nicht. Aber was sind denn die Ausgaben deines Gerätes auf der Seriellen? Lädt der Kernel? Lädt das System/Rootfs?
Hat es vll. die Werkseinstellungen übernommen und kommt deswegen nicht mehr in's Internet?
Also das System boot normal.
Ich erreich den intern Webserver zum konfgurieren. Leider bekomme ich das System nicht im gerateportal registriert.
Es meldet aber nach kurzer Zeit invalid Query Paket uber serial.
Es ist aber auch kein TKS System angeschlossen.
Moin,
erstmal Danke für die ganzen Infos die man hier bekommen hat.
Habe mein IP Gateway mit der Hilfe hier, wieder zu laufen bekommen. Hat alles sehr gut funktioniert.
Die TK Anlage ist wieder in Betrieb. Die Einbindung für den Homeserver hat auch funktioniert.
Nur wie bei (Martin_k44), kann ich mich nicht im Gira Geräteportal mit dem Gateway registrieren. Ich besitze zwar noch die Registrierungs-ID als Notiz, habe aber festgestellt das die ID nicht mehr in der Geräteinformation hinterlegt ist.
Hat vllt jemand eine Idee, wie man die Registrierungs-ID wieder erstellen kann?
Vielen Dank
Sebastian
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