ich habe mein Voltcraft VC260 Multimeter fast erfolgreich repariert, leider ist mir bei der Demontage ein Schleifkontakt des Drehwahlschalters abhanden gekommen. Diese Kontakte scheinen in vielen Multimetern zum Einsatz zu kommen, hat zufällig jemand sowas in der Bastelkiste liegen und könnte mir einen Ersatz zukommen lassen?
ich habe mein Voltcraft VC260 Multimeter erfolgreich repariert, leider
ist mir bei der Demontage ein Schleifkontakt des Drehwahlschalters
abhanden gekommen.
Ich könnte mir vorstellen, dass man in einem alten Relais
ein Teil aus Federbronze ernten kann, aus dem man sich
was ziemlich ähnlich aussehendes selbst schneiden kann.
Oder es gibt was in alten Potis.
Ist halt dumm gelaufen. Der Vorschlag von Des|ntegrator dürfte wohl der einzige zielführende Weg sein.
Du könntest noch versuchen das Teil über den Kundendienst von Conrad zu bekommen, allerdings halten die es oftmals nicht für nötig überhaupt auf eine Kundendienstanfrage zu antworten. Ich brauchte mal einen neuen Drehknopf für mein VC860, weil bei dem die Achse genau an der Stelle gebrochen ist wo der Sicherungsring sitzt. Ich hatte da im Juni eine Anfrage gestellt und bis heute keine Nachricht erhalten. Eigendlich wollte ich das Teil schon entsorgen, aber hatte dann doch noch eine zündende Idee, wie ich das Teil repariert bekomme.
Der Vorschlag von Des|ntegrator dürfte wohl der einzige zielführende Weg sein
Nein, ist er nicht, denn die Federchen sind vergoldet. Und vergoldete Kontakte in Potis habe ich noch nie gesehen und bei Relais nur in solchen, die geeignet sind, Spannungen im uV-Bereich zu schalten, und die zerlegt man für sowas nicht.
Ja hab ich in der Google Bildersuche gefunden, weil ich keine Lust hatte für das Bild das Multimeter noch mal zu öffnen.
Ausserdem habe ich über diesen Beitrag herausgefunden, dass ein Kontakt fehlt, mir ist das beim Montieren garnicht aufgefallen. Leider habe ich das Multimeter nicht genau ausprobiert, daher ist mir erst einige Wochen später aufgefallen, dass ich nicht alle Messbereiche nutzen kann, aufgrund des fehlenden Kontakts.
Diese "Schnalle" aus einem Stück dünnen, biegsamen Blech zu improvisieren ist keine Option?
Beispielsweise aus einem HF-Schirmblech wenn kein Elektrokupfer bei der Hand ist.
Vielleicht mal einen befreundeten Feinmechaniker, Schmuckmacher fragen.
Schleifkontakt des
Drehwahlschalters abhanden gekommen
Das kann nicht sein,
Haus verliert nichts.
Gruß
Ich habe einmal eine Damenarmbanduhr, Größe so ungefähr 1x1,5 cm groß, repariert. Dabei ist mir eine kleine Feder weg gesprungen, aber mit geeigneter Suchtechnik problemlos wiedergefunden. Wo ist das Problem nochmal?
Ausserdem habe ich über diesen Beitrag herausgefunden, dass ein Kontakt
fehlt, mir ist das beim Montieren garnicht aufgefallen. Leider habe ich
das Multimeter nicht genau ausprobiert, daher ist mir erst einige Wochen
später aufgefallen, dass ich nicht alle Messbereiche nutzen kann,
aufgrund des fehlenden Kontakts.
Ich hab so ne Rolle Federbronze hier liegen. Könnte ich'n Stück abschneiden. Hilft das?
Standort ist Berlin/Teltow/Potsdam. Kann man ja auch in einen Umschlag stecken.
Sonst druckt man sich ne Biegelehre mit Matritze und Stempel. Vorher mit der Laubsäge das Blech aussägen oder gleich zu den Maker-Leuten gehen. Die haben ja alles stehen, vom Laser-Cutter bis zuR 3-D-Drucker-Kolonne. Kommt auch sicher auf die Stadt an, wo man wohnt und wie diese Community lokal von der Regierung unterstützt wird. Die jungen Protagonisten freuen sich "über sowas". In Potsdam wäre das der "Freiland e.V.". Andere Städte und Kommunen haben sicher ähnlilch angesiedelte, ehrgeizige, Projekte.
Na jedenfalls war ich da schon mal bei denen und die sind alle sehr nett und hilfsbereit. Material haben die auch da.
Oh, das merkwürdige Solardings. Davon, evtl. leicht andere Typennummer, habe ich mal zwei weggeworfen und eins verschenkt. Der Vorbesitzer hatte bei allen den Supercap mit einer 9V-Batterie ersetzt und die Solarzelle abgeklemmt. Ist auch sinnvoller, als in der Werkzeugschublade eine Lampe zu installieren.
Für solche Fälle hat man eine Kiste mit Multimetern. Da hat man immer welche zum Ausschlachten. Und wenn man neue findet, kann man schlechtere wegwerfen und so Platz schaffen. :)
Waren das noch Zeiten, als es für Dinge Ersatzteile gab...
Gerade weil es diese Kontakte taiwanintern (meine Modelle waren >>20 Jahre alt und noch nicht aus China) sicher nur in 2, 3 Standardgrößen gab, wäre es ja überhaupt kein Problem, wenn diese ihren Weg zum Verkäufer des Geräts gefunden hätten.
Waren das noch Zeiten, als es für Dinge Ersatzteile gab...
Wann hat eigentlich die letzte "Ankerwickelei" zugemacht ?!
Bis in die Achtziger sollte doch fast jede Kleinstadt ihe "Ankerwickelei" gehabt haben, die kilometerweise Draht in Trafos und Motoren auf Anforderung wickelten.
Auch Grundig ist wohl durch Kupferwickelei gross geworden.
Oder ein Spengler, der schnipselt dir sowas aus nen Kupferblech beim Zigaretten drehen nebenbei.
Auch ja Zigaretten drehen kann auch keiner mehr, da wartet man auf seine "Vape" vom Rot-Chinesen ...
Wann hat eigentlich die letzte "Ankerwickelei" zugemacht ?!
Bis in die Achtziger sollte doch fast jede Kleinstadt ihe
"Ankerwickelei" gehabt haben, die kilometerweise Draht in Trafos und
Motoren auf Anforderung wickelten.
Also hier wurde vor einiger Zeit so eine "Mischwerkstatt" aufgelöst, wo seit Jahrzehnten Elektrogeräte und anderer Kram repariert wurden. Es fanden sich Dutzende Bügeleisenthermostate, diese offene Machart, die vermutlich in jedes von 1950-1980 produzierte Bügeleisen paßten, und womöglich auch noch in Waffeleisen und andere solche Geräte.
Einige Motoranker und Gehäuseteile von "Braun" fanden sich auch. Genauso wie diese explodierenden runden Entstörfilter aus den Küchenmixern der 70er.
Vermutlich sind dem guten Mann irgendwann die Kunden und deren Altgeräte weggestorben, weshalb er weder für seine Fertigkeiten noch für seine gutsortierte Werkstatt noch eine Verwendung fand.
Der Vorbesitzer hatte
bei allen den Supercap mit einer 9V-Batterie ersetzt und die Solarzelle
abgeklemmt. Ist auch sinnvoller, als in der Werkzeugschublade eine Lampe
zu installieren.
Das Multimeter lässt sich aber auch innerhalb weniger Minuten an 230v oder 12v laden, ich finde das sehr praktisch, weil man im entscheidenden Moment meistens keine Batterie rumliegen hat wenn sie leer ist. Ich nutze dieses Multimeter noch immer sehr gerne...