upyOS Betriebssystem Mikrocontroller

#7948738
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Klaus R. schrieb:

Klar, 99% verschwindet wieder. Aber: das 1% ist entscheidend!

Christoph M. schrieb:

Genau so ist es. Ohne Experiment keine Innovation.

Ich wollte damit auch nicht sagen, dass es keine Experimente und Innovationen geben sollte. Weit entfernt davon.

Mir ging es darum, dass unzählige Projekte welche durchaus nutzvoll sind bzw. sein könnten, in einer Art Zwischenwelt gefangen sind. Der ursprüngliche Enthusiasmus des Erstellers hat sich dramatisch reduziert, kaum einer führt es in sinnvoller Weise fort und so schwebt so etwas dann im Limbus. Schade drum.

#7948760
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Norbert (der_norbert)

Mir ging es darum, dass unzählige Projekte welche durchaus nutzvoll sind bzw. sein könnten,

Bei dem upyOS bin ich mir da auch noch nicht sicher. Aber manche Leute finden das MicroPython Terminal nicht schlecht, weil es wie früher beim C64 und ähnlichen Basic-Computern eine direkte Interaktion erlaubt.
Das Ganze in einer Art OS zu machen, bläst den Resourcenbedarf natürlich auf. Aber ich experimentiere auch alle paar Jahre mit eigenen MC-OS Ansätzen und finde die Idee durchaus interessant.

#7948770
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Christoph M. schrieb:

Aber manche Leute finden das MicroPython Terminal nicht schlecht, weil es wie früher beim C64 und ähnlichen Basic-Computern eine direkte Interaktion erlaubt.

Das ging schon in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Forth. Die Interaktionen reichten bis zur Definition eigener Funktionen vom Terminal aus.

Christoph M. schrieb:

Es ist ja immer ganz nett, wenn man sich auf dem Controller auch einloggen kann.

Einloggen muss man sich können, um zur Rechteverwaltung und Datenorganisation verschiedene Benutzer im OS zu trennen. Was hat das mit Interaktionsfähigkeit zu tun?

: Bearbeitet durch User
#7948773
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Christoph M. schrieb:

Bei dem upyOS bin ich mir da auch noch nicht sicher. Aber manche Leute finden das MicroPython Terminal nicht schlecht, weil es wie früher beim C64 und ähnlichen Basic-Computern eine direkte Interaktion erlaubt.

Das kann Micropython aber doch schon ganz von sich aus. Terminal auf /dev/ttyACM0 und schon kann man den Boris machen (für die Jüngeren: Bin ich schon drin?)

Da hat man die volle Kontrolle über den gesammten Controller, was aber bei mehr als zehn Zeilen recht unsinnig erscheint. Wenn man sowieso schon einen 'puter zur Verbindung hat, dann schreibt man darauf den Sourcecode. Eine einzige Zeile in der Bash lädt den in Sekundenbruchteilen und führt ihn sofort aus. Könnte man sogar direkt aus dem vi machen.

Das Ganze in einer Art OS zu machen, bläst den Resourcenbedarf natürlich auf.

Stimmt. Und man kann mit den Resourcen jetzt auch nicht wirklich verschwenderisch umgehen. Für viele Projekte brauche ich schon allein 144kB allein für den VGA Bildschirmbereich (bei 16 Farben). Bleiben zwar immer noch reichlich 100kB verfügbar, aber die will man dann nicht für Überflüssiges verballern.

(Firma: O.D.I.S.) #7948782
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Moin,

meiner Meinung nach ist das ein Projekt welches ich nur zum spielen einsetzen würde. Für meine Produktentwicklung verwende ich entweder ein Linux (z. B. Yocto) oder wenn die Resourcen nicht ausreichen NuttX (https://nuttx.apache.org). Dass ist Posixkonform und hat eine Kommandozeile, eine vernünftige Treiberarchitektur und am wichtigsten, eine aktive Community.

Nur meine Meinung.

LG Olaf

#7948784
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Olaf D. schrieb:

Moin,

meiner Meinung nach ist das ein Projekt welches ich nur zum spielen einsetzen würde. Für meine Produktentwicklung verwende ich entweder ein Linux (z. B. Yocto) oder wenn die Resourcen nicht ausreichen NuttX (https://nuttx.apache.org). Dass ist Posixkonform und hat eine Kommandozeile, eine vernünftige Treiberarchitektur und am wichtigsten, eine aktive Community.

Nur meine Meinung.

LG Olaf

Linux? Auf 'nem Pi Pico?

(Firma: O.D.I.S.) #7948788
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Norbert schrieb:

Linux? Auf 'nem Pi Pico?

Ne, da greift der Satz "wenn die Resourcen nicht ausreichen". Also NuttX. Habe ich schon auf dem Pico eingesetzt. Mit beiden Cores als SMP System. Kommandozeile als UART über USB. Funktioniert wunderbar.

BTW: NuttX soll auch auf einem ATmega laufen und auch auf Z80. https://nuttx.apache.org/docs/latest/platforms/index.html

Gruß Olaf

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