ich suche eine kleine c-Datei in der wenige einfache routinen zum Kreise
und Striche Zeichnen sind.
Eine kleine C-Datei wirst du nicht finden, aber eine grosse. Dort
must du suchen nach Drawline und Drawcircle. Diese Funktionen
musst du ein eine kleine C-Datei kopieren, und voilá, schon hast
du sie.
Die erwähnte (grosse) Datei findest du in allen üblichen
Ansammlungen ("Libs") von Funktionen zum Ansteuern von
TFT-Displays.
Oder war deine Suchanfrage so zu verstehen dass wir das
machen sollen?
Sowas mache ich immer als "Fingerübung" in Programmierkursen. Will sagen, das kann man mit wenigen Zeilen auch selber schreiben. Hier eine Beschreibung der Algorithmen:
Line, hat Koordinaten der Endpunkte XA,YA und XE,YE
a) Länge der Linie nach Pythagoras berechnen
b) die Differenz DX aus XE-XA und DY aus YE-YA bestimmen
c) die Schrittweite für X und Y bestimmen: XS = DX/Länge, YS = DY/Länge
c) dann, beginnend mit XA,YA die Länge entlang bis zu XE,YE iterieren und jedesmal SX zu X und SY zu Y dazu addieren
Kreis, hat Koordinaten des Mittelpunkes XM,YM und einen Radius R
a) Länge des Umfanges über 2 * Pi * R berechnen
b) die Zahl 2 Pi durch die Länge teilen, das ist die Schrittweite
c) von 0 nach 2 * PI in der ermittelten Schrittweite iterieren, dabei
die Koordinaten der zu setzenden Pixel (X,Y) berechnen. POS ist der Momentanwert:
Interessant wäre wie man die "Strichdicke" bei Kreisen realisieren könnte.
Erster Gedanke wäre ja einfach zwei ein-strich Dicke Kreise mit einem Pixel Radius weniger ineinander zu zeichnen, doch dann entstehen immer mal Löcher im Kreis, was ja auch logisch ist, aber wie das zu machen wäre, wäre interessant für mich ebenso wie das Füllen von Kreisen...
//
/* Interne Hilfsroutine zum kreiszeichen, spiegelt die Segmente */
//
void circlepoints(unsigned int cx, unsigned int cy, unsigned int x,
unsigned int y, unsigned char color)
{
if (x == 0) {
lcdg_drawpixel(cx,cy+y, color);
lcdg_drawpixel(cx,cy-y, color);
lcdg_drawpixel(cx+y,cy, color);
lcdg_drawpixel(cx-y,cy, color);
} else
if (x == y) {
lcdg_drawpixel(cx+x,cy+y, color);
lcdg_drawpixel(cx-x,cy+y, color);
lcdg_drawpixel(cx+x,cy-y, color);
lcdg_drawpixel(cx-x,cy-y, color);
} else
if (x<y) {
lcdg_drawpixel(cx+x,cy+y, color);
lcdg_drawpixel(cx-x,cy+y, color);
lcdg_drawpixel(cx+x,cy-y, color);
lcdg_drawpixel(cx-x,cy-y, color);
lcdg_drawpixel(cx+y,cy+x, color);
lcdg_drawpixel(cx-y,cy+x, color);
lcdg_drawpixel(cx+y,cy-x, color);
lcdg_drawpixel(cx-y,cy-x, color);
}
}
//
/* Zeichnet einen Kreis um die angebene Position */
//
void lcdg_circle(unsigned char xCenter, unsigned char yCenter,
unsigned char radius, unsigned char color)
{
unsigned int x= 0;
unsigned int y= radius;
signed int p= (5- radius*4)/4;
circlepoints(xCenter, yCenter, x, y, color);
while (x<y) {
x++;
if (p<0) {
p += 2 * x + 1;
} else {
y--;
p += 2 * (x-y)+1;
}
circlepoints(xCenter, yCenter, x, y, color);
}
}
Wieso beschreibst du hier Algorithmen? Der TO sucht doch nach
einer kleinen C-Datei wo alles mundgerecht serviert wird. Er
will nicht nach Algorithmus eine Funktion programmieren.
Wieso beschreibst du hier Algorithmen? Der TO sucht doch nach
einer kleinen C-Datei wo alles mundgerecht serviert wird. Er
will nicht nach Algorithmus eine Funktion programmieren.
Ich wollte ihn damit animieren, es vielleicht doch zu probieren :-)
Interessant wäre wie man die "Strichdicke" bei Kreisen realisieren
könnte.
Wenn man für alle berechneten Werte Float oder Double nimmt, etstehen keine Lücken. Das ist sicher nicht perfekt für eine hoch optimierte Grafik-Lib, zum Grundverständnis reicht es allemal.
Die Liniendicke kann man, wenn vorhanden, über den Parameter "penwidth" vorher einstellen, ebenso die Farbe. Wenn nicht, muss man kleine gefüllte Kreise oder Quadrate verwenden und jedesmal "händisch" die Pixel in der passenden Farbe hinmalen.
Das ist als Fingerübung ok. Habe ich im 9ten Schuljahr auch so gemacht (wollte ein Zeichenprogramm auf deren Acorn erstellen, ja, Größenwahn). Aber das ist nicht Kanonen auf Spatzen, sondern Flugzeugträger zum Milchholen.
(Über die Jahre habe ich dann nach und nach gesehen, wie sowas in einfach und Integer)
Für Kreise würde ich die Formel von Pythagoras vorschlagen. Wurzel ziehen rechnet sich schneller als Sinus und Cosinus. Und glücklicherweise ist ja zwischen X- und Y-Achse ein rechter Winkel.
Hier mal ein Beispielprogram mit Pythagoras. Für Disks ausserhalb / grösser als das Bild, werden nicht besonders effizient sein. Dünne ringe auch nicht.
Hab gleich auch noch Gradienten eingebaut. Damit bekommt man auch gratis anti-aliasing, ist einfach ein radialer Gradient von ungefähr 1px Dicke zwischen den 2 Farben (wobei eine auch Transparent sein kann).
Für die Farben hab ich RGBA Premultiplied Alpha verwendet. Das heisst, R, G und B sind schon im vornherein mit dem Alpha Kanal Multipliziert, also <= Alpha. Das hilft gegen das Problem, dass man zwischen Weiss und Transparent, in der Mitte grau bekommt. Denn 0.5 R und 0.5 A premultiplied sind R / A = 0.5 / 0.5 = 1, 1 R straight.
aber wie das zu machen
wäre, wäre interessant für mich ebenso wie das Füllen von Kreisen...
... im Anhang die von mir verwendeten Funktionen zum Zeichnen von Linien und Kreisen, basierend auf dem bereits oben genannten Algorithmus nach Bresenham aus Wikipedia. Erweitert hier eine Funktion zum Zeichnen von gefüllten Ellipsen und Kreisen.