Hallo,
ich habe mir folgende Treiberplatine besorgt, um ein 12V-PWM-Signal von einem LED-Strip-Controller zu verstärken.
Leider funktioniert der Treiber nicht wie gewünscht. Er kann nur Ein/Aus, aber nicht dimmen.
Die Kontroll-LED vor dem Optokoppler passt ihre Helligkeit entsprechend dem PWM-Signal an, dass funktioniert.
Also diese Platine tickert bestimmt tausendfach aus chinesischen Hinterhof Maschinen. Ich würde so ziemlich jeden Vorwurf gegenüber der Schaltung unterstützen, aber dass sie grundsätzlich nicht funktioniert, das sicher nicht.
Die Schaltung wurde mit Fritzing einfach nur falsch abgemalt. Jetzt stimmt die Schaltung wieder, aber für hohe PWM Frequenzen sind R2 und R3 mindestens um eine Zehnerpotenz zu hoch angesetzt.
Immer noch ein NMOSFET, die 2k2 laut Platinenphoto sind immer noch 220
Ohm.
Es sollte aber schon ein P-Channel MOSFET sein. Wahrscheinlich wurde am Ende der Bezeichnung nur die "5" vergessen und in Wirklichkeit handelt es sich vermutlich um einen IRF5305.
Die kleineren Widerstandswerte für R2 und R3 könnte man einfach mit 0603 Widerständen vorsichtig auf die vorhandenen Widerstände oben drauflöten. Für R1 könnte man den 2k2 Widerstand direkt vorne in die grüne Klemme in einem Stück Schrumpfschlauch, zusammen mit dem Anschlusskabel davor schalten.
Im Prinzip ist Deine Schaltung jetzt perfekt, allerdings lässt sich bei dem Ali-Board der 100 Ohm Widerstand nicht an dieser Stelle positionieren, weil das Platinenlayout etwas anders verläuft.
Desweiteren steht bei Deinem Schaltplan am Eingang "Arduino GND", so dass man denkt, dass der PWM-Eingang nur mit 5 Volt angesteuert werden soll. Dafür sind die 2k2 wiederum zu hochohmig, weil ja noch eine Status-LED mit einer Flussspannung von ca. 2 Volt davor geschaltet ist. Der TE will aber mit 12 Volt ansteuern, und nur für 12V sind die 2k2 gut geeignet.
Für eine 5 Volt PWM-Ansteuerung aus einem Arduino (mit 2V Status-LED in Serie), würde man vielleicht einen Vorwiderstand von ca. 470 Ohm nehmen.
Einfach mal über den Tellerrand schauen. Chinesen schreiben traditionell von rechts nach links, den Schaltplan darf man nicht von oben nach unten lesen.
Einfach mal über den Tellerrand schauen. Chinesen schreiben traditionell
von rechts nach links, den Schaltplan darf man nicht von oben nach unten
lesen.
Einfach mal über den Tellerrand schauen. Chinesen schreiben traditionell
von rechts nach links, den Schaltplan darf man nicht von oben nach unten
lesen.
"Die Schreibrichtung der chinesischen Schrift *war" in der vormodernen Zeit in der Regel senkrecht von oben nach unten, und die daraus entstehenden Spalten waren von rechts nach links angeordnet.
Seit der Schriftreform 1955 wird in der Volksrepublik China in Büchern meistens wie bei europäischen Büchern in Zeilen von links nach rechts und mit von oben nach unten angeordneten Zeilen geschrieben."
Liesst Du heute noch chinesische Literatur aus der Zeit davor?
Wieso das passiert doch über denselben Widerstand.
Natürlich, aber wenn der Optokoppler-Transistor ausgeschaltet ist, dann ist er hochohmig und die aufgebaute Spannung am Gate muss sich dann rückwärts über den R3 (1M Widerstand) nach Plus 12 Volt zum Source hin entladen und das dauert länger.
Deswegen genügt es nicht R2 (10k) mit 470 Ohm zu überbrücken, sondern R3 sollte dann ebenfalls von 1M auf 10k oder 4k7 verkleinert werden, sonst bringt der Überbrückungsversuch nicht viel!
Alles klar also muss doch (ein bisschen) Strom fließen, ich hatte das zu vereinfacht in Erinnerung. Der geladene Zustand ist also auf GND Potential und der entladene auf +12V.
WOW, hätte nicht gedacht, dass so viele etwas dazu schreiben! :D
Leider gibt es vom LED-Controller keine Angaben zur PWM-Frequenz.
Der Schaltplan stammt von einem User aus einem anderen Forum. Dort wurde das Problem allerdings nicht gelöst, weshalb ich es hier erneut gepostet habe.
Ich werde den Schaltplan selbst nochmal neu zeichnen.
Da es sich bei dem Controller um eine Zigbee-Variante handelt, kann ich die PWM-Frequenz im Geschäft leider nicht nachmessen, aber ich lasse mir da noch etwas einfallen.
Die verschiedenen Vorschläge von hier werde ich einfach mal ausprobieren. :D
Was ich noch ergänzend sagen muss: Der FET wurde beim Betrieb ziemlich heiß!
kann ich die PWM-Frequenz im Geschäft leider nicht nachmessen,
aber ich lasse mir da noch etwas einfallen.
Ohne Oszi:
Wenn Du schnelle Dioden haben solltest, dann könntest Du die Schaltung eines "Kondensatornetzteils" nachbauen und dahinter eine LED als Last. Du machst den Kondensator immer kleiner, bis die LED dunkel wird. Das ist zwar nicht genau, aber Du kannst immerhin mit einem Fehlern nicht größer als der Faktor 2 sagen, in welchem Bereich die PWM ungefähr liegt.
Was ich noch ergänzend sagen muss: Der FET wurde beim Betrieb ziemlich
heiß!
Mit was fur einer Last?
Kannst du ein Foto von dem MOSFET auf deinem Modul machen? Wenn möglich senkrecht von oben, so dass auch der Übergang vom Gehäuse zum breiten Drain-Anschluss sichtbar ist.
kann ich die PWM-Frequenz im Geschäft leider nicht nachmessen, aber ich
lasse mir da noch etwas einfallen.
PWM-Frequenzen von LED-Beleuchtungsanlagen liegen meistens zwischen 200 bis 1000 Hz. Falls Du es genauer wissen willst, dann schalte doch einfach einen Lautsprecher mit einem vorgeschalteten 470 Ohm Widerstand an den Ausgang und vergleiche die Frequenz mit einer Tongenerator bzw. Sweep Generator App.
PWM im Bereich einiger 100 Hz mit dieser hochohmigen Ansteuerung des MOSFET kann wegen der sich zusammen mit der Gate-Kapazität ergebenden Zeitkonstante nicht wirklich funktionieren.
Um die Gate-Kapazität des IRF5305S schnell genug umzuladen, muss die Ansteuerung erheblich niederohmiger sein, insbesondere wenn du über 15A schalten möchtest. Über die 1MΩ dauert das Entladen "ewig".
Guck dir einmal das Gate-Signal mit einem Oszi an.
p.s.
Ein- und Ausgang ("IN" und "OUT") sind in deinem Schaltplan vertauscht. So wäre die Substratdiode immer in Durchlassrichtung.
Was für einen Widerstand würdest du für R3 vorschlagen? 10k?
Das sollte deutlich helfen. Damit R2 nicht zu sehr bremst, würde ich den mindestens auf 1kΩ verkleinern. Ob das CTR vom Optokoppler dann beim Einschalten schon die Slew-Rate zu sehr begrenzt, hängt von dessen CTR ab. Bei R1 gäbe es notfalls auch noch etwas Luft.
Kennst du inzwischen die PWM Frequenz? Die Umschaltverluste sind dazu proportional.
Vielleicht solltest du zum Testen nicht gleich 200W als Last dranhängen und außerdem die Temperatur vom MOSFET im Auge behalten ;-)
Wie meinen?
Worauf beziehst du dich mit "daher"?
"vielleicht" ist Stochern im Nebel und hilft niemandem.
Für welche Frequenz und welchen Strom ist das Board überhaupt spezifiziert?
Bei vielen Lieferanten sind R2 und R3 mit je 10kΩ bestückt, immerhin bedingt für PWM geeignet, wenn auch nicht für hohe Last bei gleichzeitig hoher Frequenz.
Wenn's wie Heinrich meint 'ne Fälschung ist dann bringt das Datenblatt zum IRF5305 wenig. Vielleicht passen die Widerstände zum unbekannten Transistor.
Dir sollte man die Lizenz zum Schreiben entziehen!
Dir auch. Siehst du, nur dummgeschwätz von dir, egal wo man hinguckt. Dieters Krams ist ja wenigst noch unterhaltsam, deins ist jedoch armseliges Rumgeblaffe. Aber so erarbeitet sich halt jeder seinen Ruf.
Wenn's wie Heinrich meint 'ne Fälschung ist dann bringt das Datenblatt
zum IRF5305 wenig. Vielleicht passen die Widerstände zum unbekannten
Transistor.
Nenn irgendeinen MOSFET für diesen Strom, dessen Gateladung so klein ist, dass er sich bei einer zum Dimmen von LEDs geeigneten PWM-Frequenz über einen 1MΩ Widerstand schnell genug schließen lässt. PWM-Frequenzen von 0-20Hz eignen sich für eine flackernde Diskobeleuchtung, aber nicht zum Dimmen von LEDs. Das hat mit Fälschung nichts zu tun. Auch ein echter IRF5305 wird das mit der Originalbeschaltung nicht schaffen.
KI mag ja einiges können, Mathe gehört meist nicht dazu. Ich hatte mal eine lustige Diskussion mit ChatGPT. Obwohl es richtig sagen konnte, dass die 2 die einzige gerade Primzahl ist, war es fest und unabänderbar davon überzeugt, daa 4 ne Primzahl ist. :D
Ist das nur ein Bindestrich vor der Frequenz oder hat "deine" KI reelle negative Frequenzen erfunden?
Ist auch egal. Dass der Treiber nicht für PWM ausgelegt ist wurde ja im Eingangspost bewiesen. "Electronic Pulse Trigger Switch" lässt auch eher auf eine Ein/Aus Funktion mittels Steuersignal schließen, und betont über alle Produktbeschreibungen wird vor allem der isolierende Optokoppler. Hier und da haben sich mal Begriffe wie LED und PWM verirrt, neben Motoren, Pumpen und anderen elektrischen Lasten. Eine PWM Frequenz wird nirgends genannt. Ich denke das Modul erfüllt seinen Zweck, es kann einen LED-Strip-Controller einschalten.