Ich hab eine Idee zu einer Micocontroller-Analog-Digital Uhr und habe aber keine Ahnung ob das was Ich mir ausgedacht habe überhaupt möglich ist.
Die angehängte Datei "Micocontroller-Analog-Digital.drawio.png" zeigt die Idee, welche Ich hier beschreibe.
Die 24-Stunden Uhr soll von einem $COMPUTER mittels einem Stellwerk gesteuert werden. Im Normalbetrieb soll der Strom von der Steckdose kommen und bei einer Stromunterbrechung soll das AkkuPack oder die Batterie die Versorgung des $COMPUTERS und des Stellwerks übernehmen.
HW technisch bin ich sehr Neuling.
SW kann Ich etwas programmieren.
Die Fragen die sich mir stellen:
Ist die Idee in "endlicher" Zeit umsetzbar. Ich meine damit nicht das es ein Lebenswerck ist :-)
Eine Auftragsabeot für eine Funkuhr, die man in technisch besser für 10€ kaufen kann?
Das wäre das einzige: "Das ist meine Uhr, die hab ich gebaut". Wenn man das abgibt, ist es weder einmalig, noch meins. Wo ist dann da der Sinn?
Aber ja, ein ESPModul kümmert sich um Internet und Zeit, kann man mit Arduino programmieren um Motoren anzusteuern, und eine Stromversorgung per Netzkabel mit USB ist easy.
Den Akku muss man halt recht groß auslegen oder sehr schlaue Hard- und Software bauen, denn WLAN und Schrittmotoren sind alles andere als Stromsparend, wenn es nicht gerade so welche sind wie in Funkuhren verbaut.
Eine Auftragsabeot für eine Funkuhr, die man in technisch besser für 10€
kaufen kann?
Nun leider nicht, soweit mir bekannt.
Die Funkuhren die man so kaufen kann sind alle mit 12 Stundenanzeige oder Digitalanzeige.
Eine analoge Uhr mit 24 Stundenanzeige die Strom/Akku/Batterie betrieben ist habe ich leider nicht gefunden, daher eben die Frage/Idee hier, gerne lasse ich mich da eines besseren belehren.
Es gibt die 24 Stunden Uhren allerdings meist nur mit mechanischem Aufziehwerk, soweit mir bekannt.
Was ich nicht sehe, ist der digitale Teil der Uhr, wo werden Ziffern angezeigt, oft macht man das für das Datum oder die Weckzeit.
Deiner Zeichnung entnehme ich, dass der Zeiger sich nur bewegen muss, wenn Netzstrom vorhanden ist.
Ohne Netzstrom muss der 'Computer' nur die Zeit zählen. Wieso, wenn er sie sowieso per Internet holen kann ? Er könnte dann doch, wenn der Strom wieder kommt, erst mal die Zeit holen.
Ich weiss also nicht, warum man so was selbst bauen muss, aber möglich ist es natürlich, alles eine Frage, wie hübsch es werden soll.
Wenn man sowieso Strom ohne Ende hat, und die Zeiger vielleicht grösser werden sollen, kann man Schrittmotoren mit hohlem Schaft verwenden und 2 Achsen ineinander für Stunden und Minutenzeiger
oder aus 2 x hollow shaft für 3 Achsen mit Sekundenzeiger. Die Zeiger sollten so ausbalanciert sein, dass das Haltemoment der Motoren in jeder Position ausreicht.
und ein Steckernetzeil und fertig ist der elektronische Teil (ohne Akku, braucht man nicht wenn man die Uhrzeit aus dem Netz holt).
Also eine eher einfache Übung, sollte man in 1 Monat hingebastelt bekommen, schliesslich gibt es den Code für Schrittmotortreiber und NTP als Beispiel schon fertig
Was ich nicht sehe, ist der digitale Teil der Uhr, wo werden Ziffern
angezeigt, oft macht man das für das Datum oder die Weckzeit.
Deiner Zeichnung entnehme ich, dass der Zeiger sich nur bewegen muss,
wenn Netzstrom vorhanden ist.
Ohne Netzstrom muss der 'Computer' nur die Zeit zählen. Wieso, wenn er
sie sowieso per Internet holen kann ? Er könnte dann doch, wenn der
Strom wieder kommt, erst mal die Zeit holen.
Ich weiss also nicht, warum man so was selbst bauen muss, aber möglich
ist es natürlich, alles eine Frage, wie hübsch es werden soll.
Wenn man sowieso Strom ohne Ende hat, und die Zeiger vielleicht grösser
werden sollen, kann man Schrittmotoren mit hohlem Schaft verwenden und 2
Achsen ineinander für Stunden und Minutenzeiger
oder aus 2 x hollow shaft für 3 Achsen mit Sekundenzeiger. Die Zeiger
sollten so ausbalanciert sein, dass das Haltemoment der Motoren in jeder
Position ausreicht.
und ein Steckernetzeil und fertig ist der elektronische Teil (ohne Akku,
braucht man nicht wenn man die Uhrzeit aus dem Netz holt).
Also eine eher einfache Übung, sollte man in 1 Monat hingebastelt
bekommen, schliesslich gibt es den Code für Schrittmotortreiber und NTP
als Beispiel schon fertig
Die Zeiger sollten so ausbalanciert sein, dass das Haltemoment der Motoren
in jeder Position ausreicht.
Es reicht, wenn die Achse im Schwerpunkt des Zeigers liegt und die Zeiger symmetrisch sind. Dann muss das Haltemoment nur das Drehmoment auf Grund einer auf dem Zeiger sitzenden Fliege übertreffen. Dafür dürfte meist sogar das Rastmoment des Motors reichen.
Ich stelle mir das Bauen einer analogen 24h-Uhrmechanik ziemlich kompliziert vor. Muß es denn mechanisch sein?
Ich würde die Zeiger grafisch auf einem (LC-)Display darstellen.
Da hat man dann auch die Möglichkeit zwischen 12h und 24h Anzeige umzuschalten, die Uhr rückwärts laufen zu lassen und ähnliche Gimmicks.
Ich würde die Zeiger grafisch auf einem (LC-)Display darstellen
Als Daueranzeige halten TFT LCDs nicht so lange, wer hat noch TFT 'Bilderrahmen' in Betrieb, entweder geht die Hintergrundbeleuchtung kaputt oder die Klebung.
Mechanische Uhren hingegen, hier hängt noch eine von 1870.
Ich würde die Zeiger grafisch auf einem (LC-)Display darstellen
Als Daueranzeige halten TFT LCDs nicht so lange, wer hat noch TFT
'Bilderrahmen' in Betrieb, entweder geht die Hintergrundbeleuchtung
kaputt oder die Klebung.
Mechanische Uhren hingegen, hier hängt noch eine von 1870.
Das ist doch noch garnix. Die hier ist schon interessanter:
Ich, kein Problem, keine Ahnung, wie alt das Ding ist. Hatten wir meiner lange verstorbenen Mutter mal gekauft. Lediglich die MCU da drin ist aus heutiger Sicht arg schwachbrüstig, weshalb ich neue Bilder, wenn ich sie auf die SD-Karte legen will, vorab herunter skaliere.
Eine analoge Uhr mit 24 Stundenanzeige die Strom/Akku/Batterie betrieben
ist habe ich leider nicht gefunden, daher eben die Frage/Idee hier,
gerne lasse ich mich da eines besseren belehren.
Eine analoge Uhr mit 24 Stundenanzeige die Strom/Akku/Batterie betrieben
ist habe ich leider nicht gefunden, daher eben die Frage/Idee hier,
gerne lasse ich mich da eines besseren belehren.
Damit der Controller weiß, wo sie stehen und sie passend ansteuern kann.
Ansonsten geht die Uhr halt 1 Sekunde pro Sekunde weiter, steht aber völlig im Wald und du musst nach jedem Stromausfall oder Update oder Neustart die Zeiger geraderücken...
Damit der Controller weiß, wo sie stehen und sie passend ansteuern kann.
Ansonsten geht die Uhr halt 1 Sekunde pro Sekunde weiter, steht aber
völlig im Wald und du musst nach jedem Stromausfall oder Update oder
Neustart die Zeiger geraderücken...
Ich verstehe zwar den Sinn der Bastelei nicht so recht, aber Hobby muß
ja nicht immer einen Sinn ergeben. Lernst du halt was über Mechanik.
Etwas zu lernen halte ich für durchaus sinnvoll. Wobei: hier geht es eigentlich weniger um Mechanik, sondern um reine Logik. Jeder logisch denkende Mensch würde sich von ganz allein die Frage der Initialisierung stellen. Auch ganz ohne jegliche Vorkenntnisse in Mechanik, Elektronik oder Programmierung.
Natürlich: Wenn man wenigstens irgendwas davon wirklich kann, hat man logisches Denken praktisch unweigerlich nebenbei gelernt...
Würde mich mal interessieren, womit der TO seine Brötchen verdient...
Das ist jedoch keine analog Variante und die Zeit wird auch von keiner
Quelle gesynced, daher war das für mich keine Lösung.
Gut, also geht nichts von der Stange.
Wie sind deine Möglichkeiten im Bereich Metallbearbeitung? Schritt 1 ist ja erstmal die Mechanik, also Zifferblatt, Zeiger, Wellen, Zahnräder, ... Wenn Du ein ungewöhnliches mechanisches Uhrwerk haben willst, musst Du es Dir bauen. Wenn Du das nicht kannst, ist das Projekt an dieser Stelle zuende.
Mein Vater war gelernter Werkzeugmacher. Der konnte das. Mein Fall ist das eher nicht.
Das ist jedoch keine analog Variante und die Zeit wird auch von keiner
Quelle gesynced, daher war das für mich keine Lösung.
Gut, also geht nichts von der Stange.
Wie sind deine Möglichkeiten im Bereich Metallbearbeitung? Schritt 1 ist
ja erstmal die Mechanik, also Zifferblatt, Zeiger, Wellen, Zahnräder,
... Wenn Du ein ungewöhnliches mechanisches Uhrwerk haben willst, musst
Du es Dir bauen. Wenn Du das nicht kannst, ist das Projekt an dieser
Stelle zuende.
Well, dazu habe Ich leider 0 Möglichkeiten.
Ich hab nun angefangen in freecad die Einzelteile zu erstellen und würde es mal mit einem 3D Druck erstellen, bis die Mechanik passt.
Ist vielleicht nicht die Endlösung mit dem plastik aber als Designstudie sollte es hinhauen.
Mein Vater war gelernter Werkzeugmacher. Der konnte das. Mein Fall ist
das eher nicht.
Ich verstehe zwar den Sinn der Bastelei nicht so recht, aber Hobby muß
ja nicht immer einen Sinn ergeben. Lernst du halt was über Mechanik.
Etwas zu lernen halte ich für durchaus sinnvoll. Wobei: hier geht es
eigentlich weniger um Mechanik, sondern um reine Logik. Jeder logisch
denkende Mensch würde sich von ganz allein die Frage der Initialisierung
stellen. Auch ganz ohne jegliche Vorkenntnisse in Mechanik, Elektronik
oder Programmierung.
Nun, bei Programmen natürlich,selbstverständlich :-), genauso wie Fehlerbehandlungen (Error Handling). Wie man Fehlverhalten mit HW, Schaltungen oder nicht SW handhaben kann weiss Ich noch nicht, werde ich aber sicher noch lernen.
Man kann ja die HW auch mittels SW initialisieren bin ich eben nicht davon ausgegangen das man diese "extra" intisialisieren muss.
Wie oben beschrieben habe Ich von HW kaum eine Ahnung, dahe sind die informationen, sichtweisen und Meinungen hier sehr hilfreich für mich um auch das Denkmuster zu verändern.
Natürlich: Wenn man wenigstens irgendwas davon wirklich kann, hat man
logisches Denken praktisch unweigerlich nebenbei gelernt...
Würde mich mal interessieren, womit der TO seine Brötchen verdient...