Vom Preis her wäre es mir egal, den managed switch zu holen.
Allerdings habe ich keine Ahnung wie man den Switch dann einstellt.
Muss man das konfigurieren? Oder würde sich dieser wie ein unmanaged switch verhalten wenn man nichts macht?
Allerdings habe ich keine Ahnung wie man den Switch dann einstellt.
Das beantwortet dann doch alle deine Fragen. Zum Anschluß mehrerer LAN-Geräte an einen Router ins einem einfachen (Heim-)Netz wurden unmanaged switches erfunden. Die tun genau, was du willst, und mehr willst du gar nicht.
Vom Preis her wäre es mir egal, den managed switch zu holen.
Allerdings habe ich keine Ahnung wie man den Switch dann einstellt.
Muss man das konfigurieren? Oder würde sich dieser wie ein unmanaged
switch verhalten wenn man nichts macht?
Alle, die ich kenne, verwenden eine Default-Konfiguration, die in etwa das Verhalten eines unmanaged-Switch herstellt. Allerdings: den konkret genannten Switch kenne ich nicht.
Es würde mich aber sehr wundern, wenn das bei dem anders wäre.
Wobei das gleiche Beispiel-Handbuch von 2017 diese Typen beschreibt - es ist also zur vollständigen Identifikation noch eine Versionsnummer erforderlich:
GS105Ev2
GS105PE
GS108Ev3
GS108PEv3
GS116Ev2
JGS516PE
JGS524Ev2
JGS524PE
Für diese gilt: "ProSAFE Web Managed (Plus) Switches are Plug-and-Play, so they can be used without any configuration. Just connect power, connect to your network and to your other devices, and you’re done. You can also configure and manage additional advanced features of the switch either by using your computer’s web browser or by installing the ProSAFE Plus Utility on your Windows-based computer."
Oder würde sich dieser wie ein unmanaged
switch verhalten wenn man nichts macht?
Genau das. Für jemand ohne Kenntnis in Netzwerkstrukturen hat ein Managed Switch immer noch den Vorteil einer einfachen Portstatistik, die einen Hinweis auf defekte Kabel/Stecker/... geben kann. Viel sollte man bei dieser Switchklasse allerdings nicht erwarten.
Wenn er es heute nicht braucht, freut er sich morgen, das zu haben, und der Preis scheint keine Priorität zu haben. Da würde ich PoE auf jeden Fall mitnehmen.
Die PoE-Geräte werden immer mehr... (bes. Kameras)
Die PoE-Geräte werden immer mehr... (bes. Kameras)
Wenn man mit Kameras arbeitet, will man aber eher keinen unmanaged Switch, sondern besagte Kameras in ein VLAN ohne (ungefilterte) Verbindung nach draussen packen.
Hallo,
ich würde auch auf keinen Fall mehr Switche ohne POE kaufen:
Access Points ohne Steckdose in der Nähe möglich. Und sonst ohne eine Steckdose verschwendet zu haben
es gibt auch kleine Switche, die man selber über POE versorgen kann, super Problemlöser, wenn mal doch mehr Geräte zusammen kommen (Wohnwand, Büro, Bastelkeller, Werkstatt,…)
Kameras als Einkabellösungen
Ich habe gestern entschieden auf Grund der oben aufgeführten Punkte bei meinen Eltern alle Switche (allied telesis, sogar schon gemanaged, jedoch nie sinnvoll benutzt) gegen neue mit POE zu tauschen… Leider gibt’s dort einige, da die vorhandenen Leerrohre nicht wirklich sternförmig verlegt waren (Telefon in den Keller und Sat auf die Bühne), sowie die eine oder andere Erweiterung.
Am besten irgendwelcher billiger China-Ramsch, der dank ungefilterter
Connectivity nach Lust und Laune nach Hause telefoniert. Tolle Idee.
Was für ein Unfug.
Switche arbeiten auf Layer 2 (Ethernet), nix mit IP (Layer 3). Damit weiss ein Switch nichtmal, was ein Gateway ist und demzufolge kann er auch aus dem Subnet nicht raus. Nix mit telefonieren.
Es ist auch nicht im Enterntesten die Aufgabe eines Switches, irgendwas zu "filtern", dafür gibt es Firewalls und Router.
Am besten irgendwelcher billiger China-Ramsch, der dank ungefilterter
Connectivity nach Lust und Laune nach Hause telefoniert.
Leider ist es inzwischen so, dass erstens nahezu alles aus China kommt und zweitens nahezu alles nach Hause telefoniert (wenn man es läßt).
Und: die Tatsache, dass da "Philips", "Miele", "Buderus" oder sonst irgendein verschissener Markenname draufsteht, ändert an diesem Sachverhalt rein garnix.
Er könnte aber jederzeit z.B. durch ein Magic-Packet IP-aktiv werden. Ich als chinesischer Schlapphut fände das eine gute Idee. Mit heute zunehmender Integration kosten ein paar zehntausende Transen nix mehr. IT per Knopfdruck beim Gegner ausschalten/abhören/infiltrieren, ist geil.
Switche arbeiten auf Layer 2 (Ethernet), nix mit IP (Layer 3). Damit
weiss ein Switch nichtmal, was ein Gateway ist und demzufolge kann er
auch aus dem Subnet nicht raus. Nix mit telefonieren.
Ach, Frank... Wenn Du schonmal mit VLAN-Trunking gearbeitet hättest, wüsstest Du, wofür VLANs in diesem Kontext nützlich sind. Aber sowas kann Deine Fritzbox leider nicht.
Vom Preis her wäre es mir egal, den managed switch zu holen.
Allerdings habe ich keine Ahnung wie man den Switch dann einstellt.
Dann nimm einen unmanaged. Hersteller ist fast egal. Die sind alle um ein paar wenige typische Chipsets gebaut.
Viel wichtiger wäre für mich die Frage ob dein Router vielleicht einen 2,5 Gigabit Ethernet Port hat. Wie z.B. die FB 6670 oder FB 6690 Vodafone Home Box. Dann würde ich nämlich nach einem Switch Ausschau halten der mindesten einen 2,5 Gbit Port hat der den Uplink zu diesem 2,5G Port des Router machen könnte. Oder direkt einen komplett mit >= 2,5G Ports.
PoE? PoE ist eine Investition in die nahe Zukunft. Auch nahe Zukunft kommt manchmal anders als man sie voraussagt. Daher kann es sein dass die PoE-Funktion ewig brach liegt oder nichts taugt. Ein Problem ist nämlich wie viel Watt man nimmt, also wie viel Leitung soll der Switch an zukünftige Verbraucher liefern?
Switche arbeiten auf Layer 2 (Ethernet), nix mit IP (Layer 3). Damit
weiss ein Switch nichtmal, was ein Gateway ist und demzufolge kann er
auch aus dem Subnet nicht raus. Nix mit telefonieren.
Ja, das ist die reine Lehre. Die Trennung zwischen L2 und L3 ist inzwischen aber nicht mehr ganz so strikt.
Wird eigentlich als L2 Switch verkauft, und im Prinzip ist das auch korrekt so. Die Hardware kann jedoch auch IPv4 und IPv6 Unicast Routing, und das RouterOS dadrauf kann ab Version 7.1 die Routing-Hardware des Marvell Chipsatzes auch benutzen. Einige Sachen gehen zwar immer noch über den Management Prozessor, vor allem Multicast Routing, aber das meiste kann die Switch-Hardware selber ohne CPU-Belastung abhandeln, und zwar inzwischen sowohl für IPv4 als auch für IPv6.
Ja, das ist die reine Lehre. Die Trennung zwischen L2 und L3 ist
inzwischen aber nicht mehr ganz so strikt.
Hat damit allerdings nichts zu tun, VLAN-Trunking passiert komplett auf Layer 2. Der Switch hält den Traffic auf Layer 2 auseinander, um den Rest kümmert sich der Router, der dank VLAN-Tag weiss, aus welchem VLAN welcher Traffic kommt.
Im Endeffekt kann man damit ähnlich arbeiten, als hätte der Router ein dediziertes Netzwerkinterface, hinter dem die Kameras hängen, aber es ist deutlich flexibler.
Oh, der Fritzbox-Netzwerkprofi Frank meldet sich zu Wort.
Ach, Frank... Wenn Du schonmal mit VLAN-Trunking gearbeitet hättest,
wüsstest Du, wofür VLANs in diesem Kontext nützlich sind. Aber sowas
kann Deine Fritzbox leider nicht.
Ja sicher, VLAN isolieren logische Netze auf Layer 2 von einander. Hat aber trotzdem nicht das Geringste mit Routing in andere Netze zu tun. Ausserdem können einige Fritzboxen speziel für IP-TV durchaus VLAN. Davon merkt nur der 0815-User nichts.
Es gibt Switching auf Layer 2 und Switching auf Layer 3. Und es gibt Switches rein for L2, und solche für L2 und L3. Vom Netzwerk-Konzept her ist solches L3 Switching eigentlich Routing, erinnert in der technischen Realisierung aber etwas an L2 Switching, daher der Name.
Auch wenn L3 Switches beides enthalten, kann man das schon noch auseinander halten.
Es gibt Switching auf Layer 2 und Switching auf Layer 3. Und es
gibt
Switches rein for L2, und solche für L2 und L3. Vom Netzwerk-Konzept her
ist solches L3 Switching eigentlich Routing, erinnert in der technischen
Realisierung aber etwas an L2 Switching, daher der Name.
Es gibt kein Switching auf Layer 3, das ist immer Routing. Aber man kann es kombinieren.
Falls du auf sog. "Layer-3-Switche" abstellst, diese Bezeichnung ist reines Marketing-Geblubber. Es ist einfach ein Kombigerät, dass, um Aufwand zu reduzieren, für einen Datenstrom zunächst den Weg nach Routing-Regeln festlegt (Layer 3), den Rest aber per Layer-2-Switching interher schickt ...
Ausserdem können einige Fritzboxen speziel für IP-TV durchaus VLAN.
Ja, sie können auch auf dem WAN-Interface ein VLAN-Tag nutzen, aber VLAN-Trunking im LAN geht zumindest mit der Werksfirmware nicht.
Das höchste der Gefühle ist das Gästenetz auf einem LAN-Port - wenn man mit 2x Ethernet zum Switch geht, bringt einem dessen VLAN-Fähigkeit aber immerhin schonmal die Aufteilung in zwei Netze, eine Bastellösung liesse sich damit realisieren.
Es gibt Switching auf Layer 2 und Switching auf Layer 3. Und es
gibt
Switches rein for L2, und solche für L2 und L3. Vom Netzwerk-Konzept her
ist solches L3 Switching eigentlich Routing, erinnert in der technischen
Realisierung aber etwas an L2 Switching, daher der Name.
Es gibt kein Switching auf Layer 3, das ist immer Routing. Aber man kann es kombinieren.
Falls du auf sog. "Layer-3-Switche" abstellst, diese Bezeichnung ist reines Marketing-Geblubber. Es ist einfach ein Kombigerät, dass, um Aufwand zu reduzieren, für einen Datenstrom zunächst den Weg nach Routing-Regeln festlegt (Layer 3), den Rest aber per Layer-2-Switching interher schickt ...
Ja sicher, VLAN isolieren logische Netze auf Layer 2 von einander. Hat
aber trotzdem nicht das Geringste mit Routing in andere Netze zu tun.
Du begreifst es immer noch nicht.
Wenn man die Kameras von den anderen Ports auf demselben Switch trennen
will, braucht man einen VLAN-fähigen Switch, unmanaged reicht dafür
nicht.
Ein echtes Router-IP-Interface interessiert sich nicht im Geringsten für VLAN-Tagging von Ethernet-Frames. Einzige Ausnahme: Es ist gleichzeitig als Switch ausgeführt, d.h. dem IP-Interface des Router quasi vorgeschaltet, um mehrere physische Anschlüsse bereitzustellen. Die werden dann aber auch getrennt vom IP-Interface konfiguriert.
Ein echtes Router-IP-Interface interessiert sich nicht im Geringsten für
VLAN-Tagging von Ethernet-Frames. Einzige Ausnahme: Es ist gleichzeitig
als Switch ausgeführt
Nein, Frank, ein Router, der VLAN-Trunking kann, ist deshalb noch lange kein Switch. Ein IP-Router mit Ethernet-Interfaces agiert immer auch auf Layer 2, Stichwort ARP, und auch das macht ihn nicht zum Switch.
Du hast einfach keinerlei Ahnung von professioneller Netzwerktechnik. Das wäre nicht schlimm, wenn Du nicht (auch zahlenden Kunden gegenüber) so tun würdest, als wäre es anders.
Übrigens können die GS108E zwar VLAN, das Web-Management-Interface ist allerdings (soweit ich erinnere, und zumindest in Version v2) immer aus allen VLANs heraus erreichbar.
Übrigens können die GS108E zwar VLAN, das Web-Management-Interface
ist allerdings (soweit ich erinnere, und zumindest in Version v2) immer
aus allen VLANs heraus erreichbar.
Hab ich auch so im Kopf.
Die haben leider kein Management VLAN
Ich habe aber jetzt mehr
geräte die im Netzwerk sein sollen, als ich anschlüsse habe. Eine
Alternative wäre alle über W-LAN. Das möchte ich aber vermeiden.
Also wollte ich mir ein Switch holen.