beim Aufräumen ist mir eine seltene Röhre in die Hände gefallen und als ich versucht habe, etwas darüber herauszufinden bin ich hier im Forum gelandet und vielleicht kann sie ja jemand gebrauchen...
Es handelt sich um ein Ignitron, Valvo PL5551A ohne erkennbare Beschädigungen, siehe Bilder. Schaltleistung bis 600kW...
Ein Datenblatt findet sich mittels Google:
"Frank's electron Tube Data sheets PL5551A"
Aufgrund des Quecksilbergehalts scheidet ein Versand aus. Wer die Röhre haben möchte kann sie in der Nähe zur A5 südlich von Karlsruhe gerne abholen.
"Das Ignitron besteht meist aus einem Metallbehälter, der im unteren Bereich mit Quecksilber gefüllt ist (Teichkathode). Dieser Metallbehälter stellt zugleich den Kathodenanschluss dar. Im oberen Bereich ist, durch einen Isolator vom Metallgefäß getrennt, die massive Anode aus Graphit eingelassen. Über eine Zündelektrode (Ignitor) im unteren Bereich kann im Inneren die Ionisierung des Quecksilberdampfes ausgelöst werden."
um mal auf dem Teppich zu bleiben, ich hab eins aus einer Punktschweißanlage. Das war der übliche Einsatzzweck solcher Schaltröhren.
Hübscher anzuschauen sind kräftige Gleichrichter auf der Basis.
lG Martin
um mal auf dem Teppich zu bleiben, ich hab eins aus einer
Punktschweißanlage. Das war der übliche Einsatzzweck solcher
Schaltröhren.
Hübscher anzuschauen sind kräftige Gleichrichter auf der Basis.
lG Martin
Genau, nicht die ganz großen, die sind auch aus Metall,
sondern die mittleren Größen aus Glas.
Die leuchten dann nach Inbetriebnahme durch Ankippen
blauweiß wie die im Osten noch übliche Straßenbeleuchtung
mit HQL-Hochdrucklampen.
die im Osten noch übliche Straßenbeleuchtung
mit HQL-Hochdrucklampen.
Die musst Du im Osten inzwischen schon sehr lange suchen. Das meiste ist schon auf LED-Technik umgebaut. Auf privaten Betriebsgeländen findet man die Dinger aber noch recht häufig, weil die einfach nicht kaputtgehen.
Bei Gleichstrom-Bahnen wie Straßenbahn und auch der Berliner S-Bahn waren Quecksilbergleichrichter sehr lange üblich, bei der S-Bahn Berlin vereinzelt bis um das Jahr 2000. Heute sind die alle durch Halbleitergleichrichter ersetzt.
Bei uns wurden Ignitron ND-SL15000 als Röhrenschutz für die teuren Senderöhren eingesetzt. Gab es im Fehlerfall einen Hochspannungsüberschlag im Topfkreis oder in der Röhre, zB TH582, so zündeten die Ignitron und haben die Energie der Trafos und der Ladekondensatoren abgeführt.
Hab leider nur noch kleine Fotos nach der Demontage der Anlagen nach der Digitalisierung.
Hübscher anzuschauen sind kräftige Gleichrichter auf der Basis.
Genau, nicht die ganz großen, die sind auch aus Metall,
sondern die mittleren Größen aus Glas.
Sind die früher üblichen Gleichrichter für Strassenbahnen auch noch
"mittlere"? Die waren m.W. auch aus Glas und im Betrieb wirklich
hübsch anzusehen.
Ich kenne 2 Sorten, alle waren bei Uns mittlere aus Glas.
Richtig große kenn ich nur aus Büchern, die wurden ja
in Walzstraßen eingesetzt.
Wir hatten welche zu Ankippen, die kleineren, und welche,
wo der Zündfinger elektromagnetisch ins Quecksilber getaucht wurde.
Diese trieben Pumpen zur Feldbewässerung an, die größer sind als
ich. ;-P
Und erst die Relais! da wurden die Lichtbögen mit Preßluft
gelöscht, die ein extra Kompressor bereitstellte.
Inzwischen ist aber alles halbleitergesteuert, jammerschade,
denn ich liebe Röhren.
Hallo liebe Fachgemeinde
Kann mit den Ignitrons eigentlich auch was "schiefgehen"?
Beispielsweise dass die Glasabdichtung bei einem extremen Überstrom aufplatzt?
Hallo liebe Fachgemeinde
Kann mit den Ignitrons eigentlich auch was "schiefgehen"?
Beispielsweise dass die Glasabdichtung bei einem extremen Überstrom
aufplatzt?
LG
Das Teil bekommst Du als Amateur nicht kaputt.
Erst recht nicht, wenn Du es zur Kühlung in den
Rasensprengerschlauch einschaltest.
Die Schwachstelle bei EMP-Experimenten ist die
Kondensatorbatterie bei höherer Frequenz, etwa
beim Antrieb eines Teslatrafos.
Es ist "geil", wenn mit lautem Knall und Konfettiregen
ein Kondensator explodiert. ;-P
Leider hat Vater den ganzen Kram zum Schutz seiner Tochter
dann verschrottet, mit dem Motto "Tesla mit sener Hardware
ist tot, jetzt kommt Pascal mit seiner Software!". ;-P
Und ich fang nun mit meinem Bioinformatikstudium an.
Ja. Früher, als Opa noch lebte, war eben alles besser :-))
Aber ich kann UV-Licht auch mit funktionierenden Glubschern nicht sehen.
Ich schon.
Oder zumindest den Floureszenz-Effekt an der toten Schicht der Hornhaut.
Ist irgendwie eigenartig strahlend und dennoch dunkel, und unscharf ist es auch, denn die Linsen können da nicht drauf scharfstellen, zu weit vom normalen Licht entfernt.
UV Laser sind doch nervig, was die an Tonnen von Ozon produzieren.
Ich hatte mal einen alten Laserdrucker, keine Ahnung ob der einen UV-Laser verwendete oder ob das an Korona-Entladungen lag, aber da kam das Ozon gefühlt als Klötzchen raus, zum Wegstapeln.
Leider hat Vater den ganzen Kram zum Schutz seiner Tochter
dann verschrottet,
Hoffentlich fachgerecht, sonst haben wir neben dem bestehenden Medien- und KI-Konsumverhalten künftig noch eine toxikologische Ursache für die stetig fallende Intelligenzstatistik heranwachsender Generationen.