24 Volt relais treiber

#7965285
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Hallo,

könnt Ihr mir bitte kurz weiterhelfen?

Ich brauche einen 24 Volt relais treiber für 3,3 und 5 Volt.

Ich habe bisher die 2n2222, 2n4403, irf7103pbf und irlb8721 erfolglos probiert.

Freilaufdiode ist drin nur ist die ankommende Spannung zu niedrig?

Hat jemand einen Tipp, bevor ich jetzt auch noch eine Darlington Schaltung und Optokoppler ausprobiere?

Danke!

: Verschoben durch Moderator
#7965334
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Nemopuk schrieb:

Matthias R. schrieb:

Ich probiere den mal und melde mich dann wieder...

Magst du nicht auf die Rückfragen eingehen?

Rainer W. schrieb:

WIE hast du es probiert (Schaltplan)?

Wolf17 schrieb:

Wie viel mA braucht das 24V Relais? Liefert der 3,3V Ausgang mindestens 1mA?

Also, der Chip geht scheinbar auch nicht...

Es geht nur, wenn er komplett an 5 Volt hängt.

Das ist die Schaltung...

Rot und Schwarz sind 24 Volt, Gelb und Grün 5 Volt.

Das Problem liegt wahrscheinlich an der Spannungsversorgung durch das Labornetzgerät? Ich kann da zwischen +5 und -24 keine Spannung messen...

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#7965342
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Nemopuk schrieb:

Matthias R. schrieb:

Das ist die Schaltung...

Sorry, aber das ist doch ein fauler Scherz! Auf den Fotos sind nur ein Bruchteil der Verbindungen zu erkennen. Zeichne einen Schaltplan!

Ja, mache ich gleich. Erst brauche ich etwas was funktioniert, sonst zeichne ich da unnötig rum...

Gibt es so einen Chip auch als Optokoppler?

Darf ich den Chip direkt an die CPU hängen oder muss da noch ein 10k Widerstand dazwischen?

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#7965343
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Die Ansteuerung funktioniert auch mit dem 2N2222 wenn man ihn richtig beschaltet (BILD)! Dafür muss man nicht unbedingt den ULN2803 einsetzen.

Aber wenn man getrennte Massen haben möchte, dann geht es nur mit einem Optokoppler! Da dein Relais nur 7 mA benötigt, kann der Optokoplertransistor dein Relais direkt treiben.

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#7965344
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Matthias R. schrieb:

IMG_20251112_183423.jpg

Was soll das? Willst du uns verhöhnen?

Gibt es so einen Chip auch als Optokoppler?

Ich glaube nicht.

Darf ich den Chip direkt an die CPU hängen oder muss da noch ein 10k Widerstand dazwischen?

Im Datenblatt steht, für welche Eingangsspannung er direkt geeignet ist. Mit zusätzlichen Widerständen datwiscgen bewirkst du in der Regel nichts gutes.

: Bearbeitet durch User
#7965355
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H. H. schrieb:

Mäßiger CTR!

Naja bei nur 7 mA Spulenstrom dürfte der CTR fast egal sein. Den Optokoppler könnte man übrigens sogar sowohl als Highside- als auch als Lowside Switch einsetzen.

Bei dem von Herrn Hinz vorgeschlagenen LTV-845 würde aber in jedem der beiden Fälle 0,7 Volt Dropspannung am Optokoppler abfallen (wegen Darlingtonausgang), was aber bei einer Versorgungsspannung von üppigen 24 Volt egal ist.

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Gast #7965358
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Marcel V. schrieb:

H. H. schrieb:

Mäßiger CTR!

Naja bei nur 7 mA Spulenstrom dürfte der CTR fast egal sein.

Kommt halt auch noch drauf an wieviel Strom der µC kann.

Bei dem von Herrn Hinz vorgeschlagenen LTV-845 würde aber in jedem der beiden Fälle 0,7 Volt Dropspannung am Optokoppler abfallen (wegen Darlingtonausgang), was aber bei einer Versorgungsspannung von üppigen 24 Volt egal ist.

Wie beim 2803.

#7965365
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Matthias R. schrieb:

Sorry, aber das ist doch ein fauler Scherz! Auf den Fotos sind nur ein Bruchteil der Verbindungen zu erkennen. Zeichne einen Schaltplan!

Ja, mache ich gleich. Erst brauche ich etwas was funktioniert, sonst zeichne ich da unnötig rum...

FALSCH! Der Schaltplan steht am ANFANG einer jeden Schaltung! Und dort Änderungen vorzunehmen ist NORMAL!

Gibt es so einen Chip auch als Optokoppler?

SCHWACHSINN!

#7965366
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Matthias R. schrieb:

Ich habe gerade in meiner Wühlkiste einen ULN2803APG entdeckt. Ich probiere den mal und melde mich dann wieder...

Einen ganzen ULN2803 wegen eines Relais? Ein 2N2222 tuts doch völlig. Wenn du allerdings deinen Schaltplan nicht zeigst - dann eben nicht. Ich habe jedenfalls keine Lust, mir den aus irgendwelchen mehr oder weniger unvollständigen Photos des Aufbaus zusammen zu reimen. Was ist das für ein Relais (Datenblatt)?

#7965410
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Nemopuk schrieb:

Gibt es so einen Chip auch als Optokoppler?

Falk B. schrieb:

Gibt es so einen Chip auch als Optokoppler?

SCHWACHSINN!

Natürlich gibt es das! Nnnt sich Photo-MOS. Enthält je nach Typ den Optokoppler und den Ausgangstreiber - meist sogar für Wechselstrom am Ausgang!

Wer ist hier schwachsinnig?

: Bearbeitet durch User
#7965436
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Falk B. schrieb:

Derjenige, der Relais mit Optokopplern ansteuern will!

Beim TE ist es aber ein Sonderfall. Er hat ja nur 3,3 Volt zum Ansteuern zur Verfügung, seine Relaisspule benötigt aber 24 Volt. Um das Relais also vernünftig über einen Transistor ansteuern zu können, muss er zwangsläufig die beiden GNDs miteinander verbinden!

Wenn man das aus Gründen nicht will, dann bleibt einem nichts anderes übrig als mit einem Optokoppler zu arbeiten!

#7965439
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Route_66 H. schrieb:

Nemopuk schrieb:

Gibt es so einen Chip auch als Optokoppler?

Falk B. schrieb:

Gibt es so einen Chip auch als Optokoppler?

SCHWACHSINN!

Natürlich gibt es das! Nnnt sich Photo-MOS. Enthält je nach Typ den Optokoppler und den Ausgangstreiber - meist sogar für Wechselstrom am Ausgang!

Wer ist hier schwachsinnig?

Lerne erstmal korrekt zu zitieren. Die Frage kam vom TO, das erkennt man an deinem Kommentar nicht.

Und ja, die Frage ist schwachsinnig.

Matthias R. schrieb:

(..) könnt Ihr mir bitte kurz weiterhelfen?

Dein „Problem“ wurde hier schon eine Million mal behandelt.

#7965440
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Udo S. schrieb:

Dieses Superhirn hat bis jetzt noch auf keine einzige Frage reagiert. Warum antwortet ihr ihm eigentlich noch?

Frage ich mich auch. Der TO ist offensichtlich entweder ein Troll oder aber nicht gewillt, mitzuarbeiten und zumindest notwendige Informationen nachzuliefern => hoffnungsloser Fall. Läuft in allen Fällen auf's selbe hinaus: /dev/null. Dieser Thread sollte daher von einem Moderator geschlossen werden, zumal es sich um ein Anfänger-Standardthema handelt, das bereits 1001-mal zur Genüge durchgekaut wurde. Die dabei zwangsläufig irgendwann aufkommende Debatte um Optokoppler ist ebenfalls ein /deja vu/.

#7965442
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Marcel V. schrieb:

Falk B. schrieb:

Derjenige, der Relais mit Optokopplern ansteuern will!

Beim TE ist es aber ein Sonderfall.

Nein, ist es nicht.

Er hat ja nur 3,3 Volt zum Ansteuern zur Verfügung, seine Relaisspule benötigt aber 24 Volt.

Ein noch nie dagewesener Anwendungsfall.

Um das Relais also vernünftig über einen Transistor ansteuern zu können, muss er zwangsläufig die beiden GNDs miteinander verbinden!

Wenn man das aus Gründen nicht will, dann bleibt einem nichts anderes übrig als mit einem Optokoppler zu arbeiten!

Der TO wusste nicht dass die GND miteinander verbunden werden mussten.

Hätte er gleich im Eröffnungspost einen Schaltplan gezeigt, oder zumindest ein vernünftiges Foto vom Aufbau, wäre uns der Fehler sofort aufgefallen.

#7965445
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Marcel V. schrieb:

Beim TE ist es aber ein Sonderfall. Er hat ja nur 3,3 Volt zum Ansteuern zur Verfügung, seine Relaisspule benötigt aber 24 Volt.

Würde ich jetzt nicht als Sonderfall bezeichnen.

Marcel V. schrieb:

Wenn man das aus Gründen nicht will, dann bleibt einem nichts anderes übrig als mit einem Optokoppler zu arbeiten!

Bevor diese Gründe (deren Existenz ich stark bezweifle) geklärt sind, ist es doch vollkommen unnötig, hier Optokoppler ins Spiel zu bringen.

Beitrag #7965451 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7965453 wurde vom Autor gelöscht.
#7965487
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Manfred P. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Lerne erstmal korrekt zu zitieren.

Und schon wieder, halte einfach das Maul.

Du vergreifst dich, wieder einmal, im Ton. Was stimmt in der letzten Zeit bei dir nicht?🤔

Und nein, natürlich verbietest du hier niemanden den Mund. Vielleicht solltest du über dich mal nachdenken ob du dich nicht etwas zurückhalten solltest.

: Bearbeitet durch User
#7965561
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Matthias R. schrieb:

Ja, mache ich gleich. Erst brauche ich etwas was funktioniert, sonst zeichne ich da unnötig rum...

Warum probierst du es dann nicht vorher in LTSpice o.ä. aus. Das geht wesentlich schneller, als mit dem Steckbrett rumzufummeln und eventuell auch noch fragwürdigen Kontakten nachzujagen. Einen Schaltplan kommst du dabei gratis dazu.

#7965582
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Rainer W. schrieb:

Matthias R. schrieb:

Ja, mache ich gleich. Erst brauche ich etwas was funktioniert, sonst zeichne ich da unnötig rum...

Warum probierst du es dann nicht vorher in LTSpice o.ä. aus. Das geht wesentlich schneller, als mit dem Steckbrett rumzufummeln und eventuell auch noch fragwürdigen Kontakten nachzujagen.

Die wenigen Bauteile stecke ich auf dem Breadboard schneller zusammen als die Schaltung in LTSpice zu erstellen. LTSpice muss man zudem auch kennen und bedienen können.

Einen Schaltplan kommst du dabei gratis dazu.

Ebenfalls schneller als Handskizze erstellt, jedenfalls für diese Minimalschaltung.

#7965662
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Rainer W. schrieb:

Wie lange dauert die Diskussion über die Schaltung hier jetzt schon?

Noch nicht einmal 24 Stunden! Jetzt muss der TE noch zwei Stück von den LTV845 bestellen und auf seinem Steckbrett ausprobieren. Danach kann er einen Schaltplan aufmalen und hier präsentieren und auch mal berichten, ob alles gut geklappt hat! Es kann also noch einige Tage dauern bis alles fertig ist.

Da alle 8 Kanäle vermutlich gleich aufgebaut werden sollen, genügt es wenn er nur einen Kanal mahlt.

#7965721
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Matthias R. schrieb:

Nur für die Theorie, geht es auch irgendwie mit getrennten Massen?

Gibt es irgendeinen Grund für das theoretischen Trennen der Massen? An der praktischen Schaltung würde sich dadurch nichts ändern? ;-)

Marcel V. schrieb:

Jetzt muss der TE noch zwei Stück von den LTV845 bestellen und auf seinem Steckbrett ausprobieren.

Was war eigentlich der Grund, die Schaltung nicht mit vorhandenen Bauelementen aufzubauen? Zielloses Rumprobieren auf dem Steckbrett führt leicht auch zu defekten Bauelementen. Einen (Schalt-)plan zu haben, muss da nicht unbedingt ein schlechter Plan sein.

#7965837
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Frank O. schrieb:

Mani W. schrieb:

Zuerst zeichnet man normalerweise einen Schaltplan, dann erst baut man seine Idee auf...

Natürlich ist das richtig und sicher besser, aber leider mache ich das, wenn überhaupt, auch meistens nachher. Ich habe die Sachen im Kopf. Nur nach Jahren ...

Es macht schon einen Unterschied, ob man absoluter Beginner ist oder einige Jahrzehnte Erfahrung hat, da weis man, was man zusammenbaut und kann auch nachträglich den Schaltplan zeichnen...

#7965904
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Ich male immer noch, nach 40 Jahren Bastelei, mir einen Schaltplan. Als Schmierskizze Freihand auf ein Stück Papier. Erst danach wird gebaut. Wenn es danach nicht wie geplant funktioniert, geht es wieder zurück zum Schaltplan. Der ist übersichtlicher, als der "Drahtigel". Am Schaltplan lege ich mir dann auch meine Fehlersuchstrategie zurecht. Welche Potentiale erwarte ich an Knotenpunkten und Spannungsteilern? Sind die in der Realität vorhanden? Wenn nein, warum nicht? Wie kann ich dem weiter auf den Grund gehen? Oft kommt dann schon der Aha Effekt... Knotenpunkt wird durch die reinfefrickelte Test-LED zu stark belastet, Nächste Stufe wird geflutet, oder bekommt nicht mehr genug... dann wird auf dem Papier modifiziert und dann in der realen Schaltung.

(Firma: Chipwerkstatt) #7965923
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Gerald B. schrieb:

dann wird auf dem Papier modifiziert und dann in der realen Schaltung.

Wenn man nach 40 Jahren immer noch auf Papier 'malt' macht man was falsch. Es gibt zig Möglichkeiten einen Plan auf der 'Kiste' zu fabrizieren. Ist gleich übersichtlicher, und ich kann jede Veränderung gleich zurechtschieben. Am Papier ist das nur kritzikratzi. Und nach der 3, 4. Änderung muss ich komplett neu zeichnen, auf dem Papier.

Als 'Einsteiger' ist es voll okay auf Papier zu werkeln. Aber bitte nicht doch als passionierter Entwickler.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7968114
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Jörg R. schrieb:

Der TO wusste nicht dass die GND miteinander verbunden werden mussten.

So etwas kommt auch bei gestandenen Elektronikentwicklern vor. Ich war mal durch die halbe Republik gereist, weil meine Firmware angeblich nicht stabil funktionierte. Dort angekommen, sah ich sofort, dass der Mitarbeiter des Kunden die verschiedenen Steuergeräte über separate Kanäle seines Labornetzgeräts versorgte und nur die CAN-Datenleitungen verbunden hatte. GND blieb getrennt.

Interessant war dabei bloß, dass die Kommunikation meistens funktionierte und es nur gelegentlich Aussetzer gab. Die kapazitive Kopplung über die separaten Trafowicklungen und ggf. Entstörkondensatoren reichte hierfür offenbar aus.

#7968200
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Andreas S. schrieb:

Interessant war dabei bloß, dass die Kommunikation meistens funktionierte und es nur gelegentlich Aussetzer gab.

CAN arbeitet differentiell. Solange die Potentiale zwischen den Komponenten nicht zu groß sind, d.h. die Signale bezogen auf Gnd im erlaubten Bereich bleiben, kann der jeweilige Empfänger CAN_H und CAN_L ganz normal auswerten. Das ist der Sinn einer differentiellen Übertragung.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7968216
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Rainer W. schrieb:

Solange die Potentiale zwischen den Komponenten nicht zu groß sind, d.h. die Signale bezogen auf Gnd im erlaubten Bereich bleiben

Der CAN-Bus kann über die Datenleitungen und die integrierten Schutzdioden der Transceiver die Potentiale der angeschlossenen Geräte in einen funktionierenden Bereich "ziehen". Weil dann der Bus dank dieser "Klemmdioden" natürlich immer direkt an der "absolut maximalen" Gleichtaktgrenze der Transceiver betrieben wird, reicht eine kleine Störung für Aussetzer aus.

Andreas S. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Der TO wusste nicht dass die GND miteinander verbunden werden mussten.

So etwas kommt auch bei gestandenen Elektronikentwicklern vor.

Dann fehlen dem gestandenen Elektronikentwickler aber Grundlagen. Denn in jedem IC-Datenblatt werden die meisten Potentiale von Ein- und Ausgängen auf den GND des ICs bezogen. Wenn ich also 2 ICs miteinander verbinde, muss ich logischerweise auch diese Bezugspunkte miteinander verbinden.

: Bearbeitet durch Moderator
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7968354
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Rainer W. schrieb:

Andreas S. schrieb:

Interessant war dabei bloß, dass die Kommunikation meistens funktionierte und es nur gelegentlich Aussetzer gab.

CAN arbeitet differentiell.

Differentielle Übertragung ist nicht zwingend identisch mit massefreier, differentieller Übertragung, wie sie z.B. bei Ethernet oder PCI Express erfolgt. Auch klassisches USB ist differentiell, aber nicht massefrei, und nutzt zusätzlich noch SE0 (singled ended null) zur Signalisierung. Und auch die unzähligen Diskussionen zum Thema EIA-485 fallen genau in diese Kategorie.

#7968378
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Rainer W. schrieb:

CAN arbeitet differentiell. Solange die Potentiale zwischen den Komponenten nicht zu groß sind, d.h. die Signale bezogen auf Gnd im erlaubten Bereich bleiben, kann der jeweilige Empfänger CAN_H und CAN_L ganz normal auswerten. Das ist der Sinn einer differentiellen Übertragung.

Ja, das meinen manche.

Aber inzwischen gibt es ja die KI, und da kann man ganz einfach GOOGLE fragen: "funktioniert der CAN Bus auch ohne Masse"

Und die Antwort lautet " Nein, ein CAN-Bus funktioniert nicht ohne Masse, da alle Geräte die gleiche Massebasis benötigen, um Daten korrekt zu empfangen und zu senden. Ohne eine gemeinsame Massebasis können die Spannungspegel nicht ordnungsgemäß interpretiert werden und es kommt zu Kommunikationsfehlern. Auch wenn bei der Datenübertragung primär die Spannungsdifferenz zwischen den Leitungen (CAN High und CAN Low) genutzt wird, dient die Masse als Referenzpunkt für die Spannungen. "

#7968504
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Mich würde mal interessieren, was der TO mit dem nicht angeschlossenem Minuspol gemacht hat - der muss dann doch einfach in der Luft gehangen haben!?

Also einfach eine(!) Leitung in die Spannungsversorgung gesteckt und erwartet, dass ein Strom fließt?

Oder hat er das negative Potential in den Blumentopf gesteckt? (Erde!)

Hausaufgaben: Stromkreis, Maschenregel und wo wir schon dabei sind auch Knotenregel.

Gruß Jobst

#7968596
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Thomas S. schrieb:

Es gibt zig Möglichkeiten einen Plan auf der 'Kiste' zu fabrizieren. Ist gleich übersichtlicher, und ich kann jede Veränderung gleich zurechtschieben. Am Papier ist das nur kritzikratzi. Und nach der 3, 4. Änderung muss ich komplett neu zeichnen, auf dem Papier.

Deswegen macht man es gleich richtig, dann muss man nichts mehr korrigieren. Papier ist also perfekt ...

#7968626
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Lothar M. schrieb:

So etwas kommt auch bei gestandenen Elektronikentwicklern vor.

Dann fehlen dem gestandenen Elektronikentwickler aber Grundlagen.

Der Elektronik entwickler kann nichts dafür, dass

Andreas S. schrieb:

sah ich sofort, dass der Mitarbeiter des Kunden die verschiedenen Steuergeräte über separate Kanäle seines Labornetzgeräts versorgte und nur die CAN-Datenleitungen verbunden hatte. GND blieb getrennt.

Da war der lokale Inbetriebnehmer nicht sachgerecht eingewiesen oder die Gesamtkonzeption nicht idiotensicher genug.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7968775
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Manfred P. schrieb:

Lothar M. schrieb:

So etwas kommt auch bei gestandenen Elektronikentwicklern vor.

Dann fehlen dem gestandenen Elektronikentwickler aber Grundlagen.

Der Elektronik entwickler kann nichts dafür, dass

... die Elektronik aus seinem Unternehmen stammte, nicht von mir/uns?

Da war der lokale Inbetriebnehmer nicht sachgerecht eingewiesen oder die Gesamtkonzeption nicht idiotensicher genug.

Das ganze war ein Aufbau auf dem Bestelltisch direkt neben dem Schreibtisch des Entwicklers und keine Industrieinstallation. Der zuständige Entwickler hatte den Aufbau auch selbst verantwortet, denn es war ja sein Projekt. Und ihm war die Sache auch hochgradig peinlich, dass er solch einen banalen Fehler begangen hatte. Nur die Firmware für einige der an dem Aufbau beteiligten Baugruppen stammte von mir. Und da der Aufbau ja meistens auch funktionierte, tippte er eben auf ein typisches Firmwareproblem.

Ich hatte früher(tm) auch mal einen äußerst interessanten physikalischen Effekt gemessen und sah mich schon fast auf dem Weg nach Stockholm. Dann bemerkte ich, dass ich zwar alles richtig verdrahtet, aber den den Messverstärker nicht eingeschaltet hatte. Um das herauszufinden, musste aber niemand erst einmal 780 km durch die Gegend fahren. Mich kostete es nur ca. eine Stunde Lebenszeit.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7968910
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Gerald B. schrieb:

Manfred P. schrieb:

Da war der lokale Inbetriebnehmer nicht sachgerecht eingewiesen oder die Gesamtkonzeption nicht idiotensicher genug.

Idioten sind erfinderisch :P

Im konkreten Fall war der Typ kein Idiot, sondern hatte einen einfachen Verdrahtungsfehler in seinem Aufbau.

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