Das sieht nicht gut aus, da ist die Leiterbahn unterhalb des Lötstoplacks angegriffen. Was auch immer da "reingelaufen" ist, ist mehr als einfach nur eine Flüssigkeit.
Beim mittleren Widerstand ist das linke Lötpad weg ...
Wenn man nach der Beschriftung des ICs sucht, stößt man auf Silergy SY8386BRHC (https://comsystem-tlt.ru/files/DS/SY8386BRHC.pdf).
Das ist ein Schaltregler mit zwei festen Ausgangsspannungen, eine davon kommt aus einem Linearregler.
Die Widerstände könnten einfach Pullups/Pulldowns für die drei Steuereingänge des Schaltreglers sein.
Wenn der Schaltregler funktioniert, müssten an den Pins 11 und 13 jeweils 3.3V rauskommen.
Pin 8 muss Highpegel haben, sonst ist das IC komplett aus (auch der Linearregler), Pin 9 muss ebenfalls Highpegel haben, damit der Schaltregler selbst aktiv wird.
Pin 12 muss offen oder auf Massepotential sein.
Es ist möglich, daß der Schaltregler von der restlichen Notebookelektronik gezielt ein- bzw. ausgeschaltet wird, d.h. die Pins 8 und/oder 9 angesteuert werden, es kann aber auch sein, daß Deine weggerotteten Widerstände als Pullups arbeiteten.
Hast Du das Gerät selbst zerlegt, hast Du es vor dem Ausfall selbst genutzt, oder hat Dir das jemand anderes in die Hand gedrückt?
Die Korrosion ist meiner Ansicht nach streng verdächtig.