STMicroelectronics teilt sein STM32-Summit in drei Tage auf: die Keynote am ersten Tag zeigte einige neue MCUs, sprach von Erweiterungen in GUI-Stack und Modellzoo und versprach fortgeschrittene Sicherheitsmassnahmen.
Keynote, 1 - im Zeichen Indiens
Remi El-Ouazzane betonte, dass Entwickler für STMicroelectronics im Mittelpunkt stehen. Dieser STM Summit ist auch insofern von Bedeutung, als er mit ST Indien erstellt wurde - ein Markt, in dem ST sowohl als Lieferant als auch als Arbeitgeber seit 30 Jahren vertreten ist.
ST arbeitet seit zwei Jahren mit GenAI, um einen "Agent" zu erzeugen, der ST-Nutzern bei der Arbeit hilft. Mit STM Sidekick stehen nun erste Resultate zur Verfügung - Motto ist "less time searching, more time innovating".
Bildquelle, alle: STMicroelectronics
Außerdem kommt HHGrace als Second Source in China online: asbalding sollen erste komplett in China gefertigte STM32-Chips verfügbar werden.
Keynote, 2 - STM32V8, ein 18nm-STM32 mit höherer Strahlungsresistenz
Die wichtigste Ankündigung betrifft den STM32V8: eine neue Spielart des STM32, die auf 18nm-Technologie basiert. Vorgestellt wurde das System unter Anderem mit einem Endorsement von SpaceX, das auf die höhere Strahlungsresistenz einging.
Für die Helium-AI-Engine des neuen Chips verspricht man bis zu sechsfache Performancesteigerung gegenüber klassischen nichtbeschleungten MCUs. Unterstützung des Modellzoos wurde dann betont, wie auch die hohe Sicherheit des Systems. Betont wurde außerdem, dass alle nach dem U5 vorgestellten STM32s diese Zertifikationen erreichen - im letzten Jahr betraf dies 50% der ausgelieferten MCUs.
Key OEMs bekommen in Q1 erste Samples, derzeit sind nur einige auserwählte enge Partner mit Samples ausgestattet. Außerdem gilt, dass das in Zusammenarbeit mit Qualcomm entwickelte WLAN-Modul erstens ab Sofort breiter verfügbar wird und zweitens Matter over WiFi unterstützt.
STM32WL3R für "Remote Control" mit sechs Wakeup-Pins
Im Bereich der Funk-MCUs steht ebenfalls eine Erweiterung ante Portas - ein System mit extrem geringem Energieverbrauch und sechs Wakeup-Pins. Beim Energiemanagement betont man außerdem die Möglichkeit, selektiv einzelne Hardwarelemente abzuschalten, um so mehr Strom zu sparen.
Das bekannt effiziente Funkmodul unterstützt nun auch das 315MHz-Band. Ziel ist, dass Entwickler so nur eine MCU für mehrere Märkte verwenden können. Verfügbarkeit ist für nächstes Jahr geplant - es gibt eine Variante mit Transmitter, eine mit Transmitter und Empfänger.
Grafik auf der Mini-MCU
Als Preview auf den morgen ablaufenden Tech Deep Dive betonte man, dass die Erzeugung von GUIs auch auch Low-End-MCUs (18KB RAM, 128KB Flash) möglich sein soll. Dies ist unter Anderem deshalb interessant, weil Systeme auf diese Art und Weise vom immer volatilen Speichermarkt abgekoppelt sein können.
In Sachen TouchGFX gibt es neben verschiedenen Optimierungen mit Emulated Framebuffer eine neue Technologie, die den Arbeitsspeicherverbrauch für den Framebuffer reduziert. Im Prinzip wird dabei ein Sliding Window verwendet, in dem die anzuzeigenden Elemente tour a tour gerendert werden.
Model Zoo nun mit PyTorch
Künstliche Intelligenz bzw die Erleichterung ihrer Erzeugung ist bei STMicroelectroncs ein Fokusthema - der Model Zoo bekommt, wie in der Abbildung gezeigt, einige neue Features eingeschrieben. Diese sollen im Dezember zur Verfügung stehen.
Im Zeichen der Sicherheit
Der letzte Akt des Vortrags wendete sich dann abermals der Sicherheit zu - am wichtigsten ist die gezeigte Slide.
Außerdem betonte STMicroelectronics, dass Post-Quantencomputersichere Verfahren schon jetzt von Bedeutung sind (Stichwort Store, then Decrypt). Aus der Logik folgt, dass es auch hier verschiedene Erweiterungen für das STM32-Ökosystem gibt.
Wie geht es weiter
Für die nächsten Tage sind Deep Dives geplant. Weitere Informationen in der Abbildung.
Sieht nach viel Arbeit aus, aber eine KI erzeugt sowas ja im Nu.
Aber ich bin dergleichen Meinung, dass man es auch gleich weglassen könnte, weil es kaum einen Mehrwert bietet.
Aber ich bin dergleichen Meinung, dass man es auch gleich weglassen
könnte, weil es kaum einen Mehrwert bietet.
Kannst du dir doch von KI zusammenfassen lassen!
Macht aber mehr Sinn, sich das Original zusammenfassen zu lassen.
Ja, aber auch das Original hat wenig Inhalt (Quelle: https://newsroom.st.com/media-center/press-item.html/p4734.html) und besteht im Wesentlichen aus Buzz-Words. Contents - Free, Banal, wie halt alle Werbung. Vor allen Dingen da st schon seit ca. zwei oder drei Jahren entsprechende Modelle anbietet (z.B. Analyse von anormale Verhalten eines Sensors, Bilderkennung, also solche Sachen) und auch aktiv bewirbt (mit Schrift, Videos und Code-Beispielen).
Hat irgendwann mal jemand so eine KI-Zusammenfassung sinnvoll benutzen koennen? Ich habe es zweimal probiert und die Ergebnisse waren den Stromverbrauch nicht wert (ich lese sehr schnell und mehrere Sprachen), und gerade das Computer-Englisch kann man ja mit dem Hirnstamm bearbeiten.
P.S.: Die Quellenangabe haette ich vom Autor schon erwartet (so wg. Journalist, Sorgfalt, Quellen und sowas).
ich weiß echt nicht was diese ganze Diskussion soll. Tam informiert was es auf dem Markt Neues gibt und gut ist. Mir kann von allen anderen niemand erzählen das ihr den kompletten Überblick habt was es wöchentlich Neues gibt. Wem es nicht interessiert soll die Klappe halten. Punkt. Dieses ständige Genörgel an den Informationen die man sonst so nicht mitbekommt kotzt mich an.
ich weiß echt nicht was diese ganze Diskussion soll. Tam informiert was
es auf dem Markt Neues gibt und gut ist. Mir kann von allen anderen
niemand erzählen das ihr den kompletten Überblick habt was es
wöchentlich Neues gibt. Wem es nicht interessiert soll die Klappe
halten. Punkt. Dieses ständige Genörgel an den Informationen die man
sonst so nicht mitbekommt kotzt mich an.
Hallo Veit,
danke dir. Ich muss dir ehrlich sagen, manchmal freut es mich, wenn die Bande richtig einen fahren lässt. 37 Kommentare zu den Prozessrechnern war cool.
Aber; es freut mich immens, dass dir meine Arbeit Mehrwert bietet. Annette und ich investieren jeden Monat viel Arbeit, und es ehrt uns beide.