Ist per WLAN mit unserer Fritzbox 5590 verbunden. Wir haben noch ein Haustelefon, welches wir jedoch selten nutzen. Dies läuft mit über Glasfaser.
Hat jemand für diese Konstellation schon mal die Faxfunktion eigerichtet? Muss ja sicher auch in der Fritzbox eine Nummer dafür abgestellt werden usw... zudem - geht das überhaupt, ist der Service selbstverständlich verfügbar oder wie stellt sich das dar?
Hat jemand für diese Konstellation schon mal die Faxfunktion
eigerichtet?
Nicht genau diese, aber die Vorgehensweise ist bei faxtauglichen MFCs immer dieselbe: Als analogen Teilnehmer an die Telefonanlage (in diesem Fall Deine Fritzbox) hängen.
zudem - geht das überhaupt, ist der Service
selbstverständlich verfügbar oder wie stellt sich das dar?
Wirklich zuverlässig ist Fax über VoIP nur, wenn alle Beteiligten T.38 sprechen. Da das nur selten der Fall ist, rechne damit, dass jede Faxübertragung ein Glücksspiel ist.
Ich habe hier einen M477fdw an einer 7690. Der Drucker ist per Ethernet im Netz. Für Fax musst Du zusätzlich noch den Telefonanschluss des Druckers an einen der Analogports der Fritzbox anschließen. Das sind also zwei Kabel, es geht nicht anders.
Für die Fritzbox ist das wie ein analoges Telefon. Zum reinen Senden brauchst Du keine extra Telefonnummer, und zum Empfangen benutzt Du aus Stromspargründen besser die Funktion der Fritzbox, wenn die das kann. Dafür brauchst Du dann eine extra Rufnummer.
Es gibt auch "Schnurlose TAE-Dosen", die sich dann als DECT Gerät anmelden. Kann man machen, muss man aber nicht. Bei mir hat das nicht so stabil funktioniert. Heißt für Dich also: Kabel ziehen.
Ich habe hier VDSL. Zu Glasfaser kann ich nichts sagen, das wird hier wohl eher nicht kommen.
fchk
PS: Zum Thema T.38: EWETEL kann und macht das, und es ist absolut stabil.
Du brauchst eine analoge Telefonleitung/Verbindung zwischen Fritzbox und Drucker (Fax)... über WLAN/Voip geht das nicht.
Zweites Problem, wenn Du keine eigene Telefonnummer für das Fax vergeben kannst/willst, dann wird die automatische Annahme von Faxen nicht möglich sein.
Früher gab es dann nur die Lösung, das Fax vor dem Telefon zu schalten, deshalb hat der Drucker auch einen Telefon (ausgangs) Anschluss. Bei jeden Anruf nimmt dann das FAX das Gespräch an, lauscht auf der Leitung nach dem typischen Fax Signal (CNG-Signal), falls das ausbleibt, dann simuliert es für den Anrufer ein Freizeichen und lässt gleichzeitig das angeschlossene Telefon klingeln... der Anrufer zahlt dann für den Anruf, obwohl niemand "dran gegangen" ist.
PS: Zum Thema T.38: EWETEL kann und macht das, und es ist absolut
stabil.
Bringt aber nichts, wenn die Gegenstelle (z.B. Telekom) das T.38 Protokoll nicht verwendet.... Übertragungsgeschwindigkeit auf 2400 Baud zu reduzieren, erhöht die Wahrscheinlichkeit, mehr als eine Seite übertragen zu können, ohne Abrruch wegen Fehlerhafter Übertragung.
Ich sehe schon die Hinweise zum Thema: "Töne umwandeln" - seltsames Thema, alles etwas verwunderlich, aber wer faxt auch heutzutage noch :-) Schade dass das augenscheinlich nicht ganz gut funktioniert...
Am Rande: beim Empfangenden muss ja schon "irgendjemand" T.38 sprechen, sobald ein Fax irgendwo angeschlossen ist.
Wenn das empfangende Faxgerät noch über einen Analoganschluss am Festnetz angeschlossen ist, muss "irgendjemand" im Netz - spätestens der, der die VoIP für meinen Anschluss ins Festnetz routet - T.38 können...oder?
So wie ich das verstehe - liegt das Problem eher bei diesem Protokoll, dass bei der "Wandlung" der Töne Fehler enstehen...
Du musst nur den TAE-Stecker in die Box außen drücken und "Fax" in der
Fritzbox einstellen.
Das ist eigentlich alles selbsterklärend.
Der Drucker steht im ersten OG - wenig bis keine Kabelverbindug da :-) WLAN-MESH
Da ist aber noch eine TAE Dose - muss ich aber erst beleben usw... :-)
Für die Fritzbox ist das wie ein analoges Telefon. Zum reinen Senden
brauchst Du keine extra Telefonnummer, und zum Empfangen benutzt Du aus
Stromspargründen besser die Funktion der Fritzbox, wenn die das kann.
Dafür brauchst Du dann eine extra Rufnummer.
Ich habe sogar einen anderen Drucker mitlerweile dran und das funktioniert mit den selben Einstellungen in der FB.
Solange der Drucker eingestellt ist, ist die FB nur wie eine normale Telefonsteckdose.
Bei mir ist auch VoIP. Die Fritz macht das schon.
So wie ich das verstehe - liegt das Problem eher bei diesem Protokoll,
dass bei der "Wandlung" der Töne Fehler enstehen...
Jein. Bei T.38 werden quasi die reinen Nutzdaten aus den Analogsignalen der Faxgeräte extrahiert und übertragen. Dafür braucht man CPU-Leistung, weshalb die Netzbetreiber i.d.R. bestenfalls Passthrough unterstützen. Wenn sie das tun und beide Seiten T.38 sprechen, kann es klappen, ansonsten nicht.
Ohne T.38 wiederum wird einfach das Analogsignal in Audio-Frames gepackt. Das ist vom Codec her kein Problem, da meistens G.711 verwendet wird, der ISDN-Standard-Codec. Bei VoIP hat man allerdings Jitter, der die Übertragungen sabotiert.
Ein per analogem Telephonanschluss an die Fritzbox angeschlossenes Multifunktionsgerät braucht man nur noch, wenn man mit dessen Flachbett-/Einzugsscanner arbeiten will.
Mir geht es vor allem darum gelegentlich mal ein pdf (<10Seiten) als FAX
zu schicken.
Da dürfte die Softwarelösung (FritzFax) die günstigste Lösung sein.
Denn ... wie willst Du Deine PDF-Datei durch den Scanner des Druckers bekommen?
Erst ausdrucken und dann wieder scannen?
Vor allem: Für diesen Ansatz musst Du nichts spezielles einrichten (abgesehen von den Voraussetzungen der Software); Du brauchst keine eigene "Fax-Nummer", Du brauchst kein Telephonkabel zwischen Drucker und Fritzbox ...