unbekanntes Bauteil im Rauchmelder

OP #7970365
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Könnt ihr mir sagen, was das für ein Bauteil (neben dem Taster) ist ? Zwei Anschlüsse ca 300 Ohm bei Widerstandsmessung. Es handelt sich um die Platine eines Funkrauchmelders von Brunata Metrona.

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#7970472
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H. H. schrieb:

Frank E. schrieb:

aber was soll ein Rauchmelder damit?

Er merkt wenn du ihn zustellst.

Funktioniert das mit allen Paketdiensten? :)

Spaß beiseite. Kann man so ein Teil für einen Fledermausdetektor verwenden oder ist das der falsche Frequenzbereich?

Bei anderen, oder moderneren, Rauchmeldern von der Ablesemafia sind mittlerweile IR-LEDs verbaut, mit denen offenbar Reflex-Lichtschranken gebildet werden, die den gleichen Zweck erfüllen. Vermutlich noch eine Ecke billiger als Ultraschall und es treibt Hunde und Katzen im Haushalt nicht mehr in den Wahnsinn.

Gast #7970478
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Wollvieh W. schrieb:

Kann man so ein Teil für einen Fledermausdetektor verwenden oder ist das der falsche Frequenzbereich?

Die Flederer tönen AFAIR bis 200kHz, das kann das Teil nicht mehr hören.

Bei anderen, oder moderneren, Rauchmeldern von der Ablesemafia sind mittlerweile IR-LEDs verbaut, mit denen offenbar Reflex-Lichtschranken gebildet werden, die den gleichen Zweck erfüllen.

Die detektieren den Rauch, nicht den Rauchbehinderer. Sowas steckt in fast allen Rauchmeldern, ausgenommen den nach dem Ionisationsprinzip.

(Firma: Starfleet) #7970495
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Das ist ein dynamischer Mini-Lautsprecher. Manche nennen es auch "Piepser" ...

Man könnte ja testen, ob ein Magnet drin steckt (mithilfe Kompass, Magnetfeldsensor).

das ist ein Ultraschall-Transceiver zur Umfeldüberprüfung.

das wird öfters behauptet: https://messtronic.com/produkte/rauchwarnmelder/

Könnte so (Funktionstüchtigkeit, weder überstrichen, noch verstellt) auch in der DIN 14676 festgehalten sein.

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#7970537
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Wollvieh W. schrieb:

Spaß beiseite. Kann man so ein Teil für einen Fledermausdetektor verwenden oder ist das der falsche Frequenzbereich?

Der Murata MA40S4 ist dafür zu schmalbandig. Für Fledermäuse brauchst Du diese großen silbernen Kapseln.

Einen Widerstand sollte man zwischen den beiden Anschlüssen nicht messen, aber eine Kapazität von ca 2 nF.

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#7970640
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https://www.micros.com.pl/en/product/cz-u4010a1t,37465.html ja die Form des Mittellochs macht natürlich keinen Unterschied. Die Abbildung von lcsc sieht wieder anders aus als in deren Datenblatt: https://assets.lcsc.com/images/lcsc/900x900/20230920_HYDZ-HY25P16T12-1_C17701109_blank.jpg

Wir sind uns jedenfalls einig, es ist ein Ultraschall-Transducer.

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#7971043
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H. H. schrieb:

Wollvieh W. schrieb:

Bei anderen, oder moderneren, Rauchmeldern von der Ablesemafia sind mittlerweile IR-LEDs verbaut, mit denen offenbar Reflex-Lichtschranken gebildet werden, die den gleichen Zweck erfüllen.

Die detektieren den Rauch, nicht den Rauchbehinderer. Sowas steckt in fast allen Rauchmeldern, ausgenommen den nach dem Ionisationsprinzip.

Nene, ich meine nicht die in der Kammer, sondern strahlenförmig angeordnet 4, 5, 6 Paare. Die lugen dann seitlich an ihren Beinchen aus der Platine hervor und haben passende Fenster im Gehäuse.

Was hätte ich da vor 30 Jahren für Berge von Lichtschranken basteln können aus Müllrauchmeldern, für Fischertechnik oder andere Basteleien, statt einen Conrad-Bausatz für 15 Mark zu brauchen...

Gabs aber schon bei VdS-Klasse-C-Bewegungsmeldern vor >15 Jahren, daß die eine Umfeldüberwachung mit zusätzlichen IR-LED hatten. Vielleicht genügt es ja grob, sich die Antworthelligkeit der statischen Umgebung auf einen IR-Impuls zu merken. Wenn ein Einbrecher hinter einer Papptafel näherkommt, oder ein Billy-Regal beim Rauchmelder, wirds heller und ab irgendeiner Schwelle hupt man halt rum.

Edit: Ah, Müllnol erklärt das sogar auf ihrer Webseite, siehe Bild im Anhang. https://www.minol.de/blog/funk-rauchwarnmelder-funktionen-stoerungen/

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#7971184
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H. H. schrieb:

Sowas steckt in fast allen Rauchmeldern, ausgenommen den nach dem Ionisationsprinzip.

Dieser Rauchmelder arbeitet mit einer "Nebelkammer" (das schwarze Teil am linken Bildrand): Eine IR-Lichtschranke, winklig, hat im Normalfall keine Verbindung. Dringt Rauch ein, wird der Lichtstrahl diffus, so daß der Empfänger Licht abbekommt.

Das runde Teil sieht sehr stark nach einem Mini-Lautsprecher mit Plastikmembran aus. Mit diesen gibt der Rauchmelder Alarm.

Normalerweise ist aber eine Piezo-Scheibe drin.

#7971901
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Ohne jetzt nachgelesen zu haben, vermute ich, eine Veränderung im Frequenzgang wird erkannt, das bedeutet dann auch, es funktioniert wie ein Sonar (Alarmgeber und dieses Mikrofon) und pingt von Zeit zu Zeit. Das nennt sich wohl Alarmprüfung ? Oder Ping und Echoanalyse im Ultraschallbereich unbemerkbar, und der Hund dreht durch.

Naja, auf jeden Fall neu für mich, danke, ich kenne wohl Gasleck-Erkennung durch Ultraschallmikro.

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