Moin.
Ich habe einen Raspberry Pi 3B in ein Festplattengehäuse eingebaut. Damit kann ich natürlich nicht mehr die grüne LED sehen, die zehn mal blinkt, bevor man den Strom trennen kann.
Meine Idee war jetzt, einen GPIO zu nutzen, den ich beim Einschalten auf high setze und der damit automatisch auf low geht, wenn der Pi runtergefahren ist.
Jetzt müsste es doch möglich sein, eine LED über einen Transistor so zu schalten, dass sie leuchtet, wenn der Pin auf low geht, oder?
Da ich aber Null Ahnung von Transistorschaltungen habe, hoffe ich, hier kann mir jemand sagen, wie ich sowas schalten kann.
Warum LED an, wenn aus? Damit ich kein Dauerlicht habe, wenn der PI läuft.
Ich habe einen Raspberry Pi 3B in ein Festplattengehäuse eingebaut.
Damit kann ich natürlich nicht mehr die grüne LED sehen, die zehn mal
blinkt, bevor man den Strom trennen kann.
Meine Idee war jetzt,
Baue die LED am Raspi aus und schließe eine externe LED an die Anschlüsse an. Diese LED kannst du dann sichtbar in dem Gehäuse anbringen.
Jetzt müsste es doch möglich sein, eine LED über einen Transistor so zu
schalten, dass sie leuchtet, wenn der Pin auf low geht,
Sobald der GPIO auf Low geht, schaltet der PNP-Transistor durch und die
LED leuchtet.
der Text des Fragestellers ist nicht ganz eindeutig
"Meine Idee war jetzt, einen GPIO zu nutzen, den ich beim Einschalten auf
high setze und der damit automatisch auf low geht, wenn der Pi
runtergefahren ist.
Jetzt müsste es doch möglich sein, eine LED über einen Transistor so zu
schalten, dass sie leuchtet, wenn der Pin auf low geht, oder?"
Setzt der aktiv den Pin auf Low wenn runtergafeahren wird, dann würde die LED noch so lange lechten mit der Schaltung mit dem PNP bis ausgeschaltet wird
Aber weil da steht "der damit automatisch low geht" das hätte ich eher so interpretiert, wenn der PI aus ist geht der auf Low, damit fließt aber kein Strom mehr in den Pi rein, auch nicht nach GND, man müsste den widerstand von der Bais nach GND direkt verbinden und mit dem PI z.B. über eine diode HIGH ziehen. Das wäre aber nicht die Funktion die die eingebaute LED macht, die wird aktiv vom Betriebssystem angesteuert.
Aber weil da steht "der damit automatisch low geht" das hätte ich eher
so interpretiert, wenn der PI aus ist geht der auf Low, damit fließt
aber kein Strom mehr in den Pi rein, auch nicht nach GND
Das kann natürlich auch so sein, aber man kann das auch anders interpretieren:
Also gehe ich davon aus, dass der Benutzer den Strom, nach dem
Runterfahren, am Ende noch selber händisch mit einem Schalter trennen
muss.
Genauer: Das Netzteil aus der Steckdose ziehen.
Solange nach dem Runterfahren auf dem Board irgendwo noch Spannung
herrscht
Genau: Der Pi hat z.B. eine rote LED die leuchtet, sobald er am Strom hängt. Egal ob er läuft, oder nicht. An den Header Pins liegt also auch noch Spannung an.
Falls nicht, dann könnte man parallel zur grünen blinkenden LED noch
eine zweite LED mit geringerer Flussspannung schalten.
DAS klingt auch interessant. Kannst Du mir das bitte genauer erklären? Was ist so eine "LED mit geringer Flussspannung"?
Dann würde zwar nicht dauerhaft leuchten, wenn runtergefahren, sondern nur 10 mal blinken, bevor ich den Strom trennen kann, aber das reicht vielleicht auch schon.
Die Blink-LED dürfte das beste Aufwand-zu-Nutzen-Verhältnis haben. Es sieht nämlich so aus, als ob man ganz einfach eine blaue(!) LED anlöten kann. Solange der RPi Strom bekommt, leuchtet dann entweder die grüne oder die blaue. Die Info ist also praktisch identisch.
Laut "Schaltbild" gibt es einen Prüfpunkt namens PP13. Das ist einer der großen goldenen Punkte auf der Unterseite ungefähr unterhalb der beiden LEDs. Direkt daneben sitzt eine Buchse und deren Gehäuse-Pin kann man als GND missbrauchen. Beide Punkte sind so groß, dass da jeder löten darf ;)
Wenn die grüne LED blinkt, sollte zwischen diesen beiden Punkten abwechselnd 3.3 Volt und irgendwas zwischen 1.8V und 2.8V zu messen sein. Damit müsste eine blaue LED auch blinken können.
Ist auch nicht so kompliziert, wie teilweise Angst davor im Internet verbeitet wird. Einfach mal an ner nicht mehr gebrauchten Platine austesten.
Ich hatte auch ne Heidenangst vor SMD, bis ich es einfach mal probiert hab.
Dann könnte er die grüne LED auch auslöten, was er aber ausschließt:
Nööööö, "auslöten" birgt die Gefahr abgerissener Leiterbahnen und pads, der Verbleib der originalen, grünen LED auf der Platine und ein Dranpappen dünnen CuL-Drahtes zur Verlängerung der Anschlüsse einer abgesetzt montierten roten LED ist einfach und unproblematisch. Der Gag ist ja: Die externe LED mit der intrinsisch niedrigeren Flußspannung übernimmt komplett den gesamten LED-Strom ohne dass die vorhandene ausgelötet werden muss.
Dann könnte er die grüne LED auch auslöten, was er aber ausschließt:
Nööööö, "auslöten" birgt die Gefahr abgerissener Leiterbahnen und pads,
der Verbleib der originalen, grünen LED auf der Platine und ein
Dranpappen dünnen CuL-Drahtes zur Verlängerung der Anschlüsse einer
abgesetzt montierten roten LED ist einfach und unproblematisch.
Wenn der TO in der Lage wäre 2 Drähte an die vorhandene LED anzulöten wäre er auch in der Lage diese auszulöten. Wenn du beim auslöten eines SMD-Bauteils die Pads abreißt solltest du dringend an deiner Technik arbeiten;-)
Der Gag ist ja: Die externe LED mit der intrinsisch niedrigeren
Flußspannung übernimmt komplett den gesamten LED-Strom ohne dass
die vorhandene ausgelötet werden muss.
Den „Gag“ (was auch immer daran du lustig findest) ist keine neue Erfindung von dir. Diese Technik wird gerne mal benutzt wenn mit wenig Aufwand zwischen roter und grüner LED umgeschaltet werden soll, bzw. LEDs mit höherer Flussspannung als rote LEDs haben.
Müsste man mal nachmessen.
Tatsächlich weiß ich es sicher nur von den 4ern.
Zumindest sollte man dem einfach mal nachgehen.
Man muss ja einfach nur mal etwas anschließen, bei dem man sieht, dass Spannung da ist.
Wenn die grüne LED blinkt, sollte zwischen diesen beiden Punkten
abwechselnd 3.3 Volt und irgendwas zwischen 1.8V und 2.8V zu messen
sein. Damit müsste eine blaue LED auch blinken können.