[V] Schütz 65 kW, 3~

OP #7975531
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Das hat euch allen noch gefehlt! Schütz, SIEMENS K915II-8, 65 kW @ 380 V, Spulenspg. 220 V~. NOS, ungebraucht, noch echte Friedensware. Akustisch ein Leckerbissen, wenn's anzieht. Denke an 80,- € plus Versand.

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(Firma: Funkenflug Industries) #7975833
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Das reicht gerade für einen Flakscheinwerfer vom Typ Varta Volkssturm. Braucht man also 160 mal ;-)

Arbeitest Du zufällig im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage? Dann solltest Du Dich vielleicht heute krank melden.

Wie oft könnte man damit wohl eine Capbank mit 700VDC und ~200000µF zuschalten?

Die Frage kann man so nicht beantworten, kommt drauf an, worauf Du diese "Capbank" (wasn Crapword) zuschalten möchtest. Auf einen Kurzschluss wird die Kontakte wahrscheinlich schon beim ersten Mal ziemlich gebraucht aussehen lassen.

OP #7975939
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Moin,

Armin X. schrieb:

Wie oft könnte man damit wohl eine Capbank mit 700VDC und ~200000µF zuschalten? (nicht trennen) Leider ist mir dafür der erwartete Preis viel zu hoch.

Wie hoch ist denn der erwartete Spitzenstrom? Hätte da auch noch einen 3-fach IGBT für 3 x 2400 A Pulsstrom in der Schublade..... Nebenbei: in der Bucht ist gerade der Schütz-Typ gebraucht und abgerockt für 130,- incl. Versand zu bekommen.......

#7975949
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Wolfgang D. schrieb:

Moin,

Armin X. schrieb:

Wie oft könnte man damit wohl eine Capbank mit 700VDC und ~200000µF zuschalten? (nicht trennen) Leider ist mir dafür der erwartete Preis viel zu hoch.

Wie hoch ist denn der erwartete Spitzenstrom? Hätte da auch noch einen 3-fach IGBT für 3 x 2400 A Pulsstrom in der Schublade..... Nebenbei: in der Bucht ist gerade der Schütz-Typ gebraucht und abgerockt für 130,- incl. Versand zu bekommen.......

.......den muss auch jemand kaufen.

#7975951
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Wolfgang D. schrieb:

Wie hoch ist denn der erwartete Spitzenstrom?

Konnte ich noch nie messen. Dazu wollte ich mal, wenn ich das Ganze wieder aufbaue, mit einer Rogowskispule experimentieren.

Wolfgang D. schrieb:

3-fach IGBT für 3 x 2400 A Pulsstrom

Der dürfte wahrscheinlich für exakt eine Entladung gut sein. Dann sind jegliche Verbinder der Halbleiterchips weggebrannt. Es macht natürlich auch, gefühlt, einen Unterschied ob ich in eine Spule mit vorgeschalteter 2m langer 50mm² Leitung oder direkt auf kurzem Wege entlade. Die 50mm² werden aber eh noch verdoppelt oder verdreifacht werden... wenn Du einen sinnvolleren Käufer für das Teil findest bin ich dir auch nicht böse. 😉

(Firma: Funkenflug Industries) #7976108
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Der dürfte wahrscheinlich für exakt eine Entladung gut sein. Dann sind jegliche Verbinder der Halbleiterchips weggebrannt.

Gibt halt immer noch Gebiete, auf denen Ignitrons oder richtig dicke Thyristoren unschlagbar sind.

700VDC und ~200000µF

Das sind ja nur 49kJ... schafft ein Ignitron (ZX 1051). Das macht bei 1200V Anodenspannung 7.500A für maximal 0,15s (8.750A bei bis zu 500V). 700Vdc und 7500A wären eine Leistung von 5,25MW und man bräuchte weniger als 100 Milliohm, damit so ein Strom bei 700V überhaupt fließen würde. Naja, ist ja bald wieder Silvester.

#7976610
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Wolfgang D. schrieb:

Wasserstoff-Thyratron HY3202L (32 kV / 20 kA)

Was passiert wenn da mehr als 20kA ihren Weg suchen? Können die unter Umständen platzen? Hab ja schon ein kleineres Ignitron da. Das ist aber nur mit max 9kA angegeben. Da habe ich Angst davor, dass mir nachher das Quecksilber übern Hof kullert und ich ein Dekontaminierungskommando bestellen muss. 😱

: Bearbeitet durch User
(Firma: Funkenflug Industries) #7976946
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Moin Ben, hab' Dir PN gesendet.

Schade, wir werden sie schmerzlich vermisen, weil bei mir alle Nachrichten aus diesem Forum im Nirvana verschwinden.

Kannst Du mir bitte eine kurze eMail an judoka ätt gmx punkt de senden? Danke!

Edit:

Was passiert wenn da mehr als 20kA ihren Weg suchen?

Das muss man erstmal schaffen, also auch schon 8 oder 9kA sind so eine gewaltige Menge Strom, damit schlägt man sich sonst nur bei Kraftwerksgeneratoren rum und ihr wisst wie dick die Leiter zwischen Generator und Maschinentransformator sind.

Wie gesagt, für Deine 700V bräuchtest Du einen Innenwiderstand der gesamten Schaltung von 0,1 Ohm, damit überhaupt 7kA fließen würden. Ansonsten sind 700V einfach nicht genug Spannung dafür.

: Bearbeitet durch User
Gast #7976955
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Wenn man eine größere Kondensatorbank über eine Spule mit wenigen Windungen entlädt, so wie ich das vorhabe (Stichwort disc launcher), dann können schon einmal mehrere kA zustande kommen. Ich nehme dafür einen thyristor vom typ Infineon TZ740N. Dieser ist mit 2000 V/ 800A spezifiziert. Der surge-current beträgt sogar gigantische 30000 A. Und dennoch habe ich Angst, dass er mir beim ersten Schuss schon hops geht...

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#7977070
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So einen hatte ich vor vielen Jahren auch mal. Dessen Reste hatte ich dann als Lötbad umgefrickelt. Eine der beiden Hälften bestand nämlich aus einer ca 1cm dicken Kupferscheibe welche ich zu großen Teilen ausgebohrt habe. Dann wurde vom guten 150W Ersa eine Lötspitze von unten eingepresst und fertig war das kleine Lötbad.

Ich will aber im Nachhinein nicht ausschließen, dass ich den Thyristor mit meiner Schraubzwingenkonstruktion nicht ausreichend verpresst hatte.

Achja, das Schütz um das es hier mal ging ist weiterhin zu haben. :-)

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