Hallo! Ich habe mich zum ersten Mal an eine Triacschaltung gewagt; das Ergebnis war jedoch eine rauchende Komponente und bitte nun um Hilfe bei der Problemfindung.
Auf meiner Platine habe ich einen ESP32, der den Triac-Treiber (U8) ansteuert. Als Triac verwende ich den QJ6016LH4TP (Q1). Der Varistor (RV2) dient als Überspannungsschutz für den Triac. Damit will ich eine Heizung (230VAC, 1700W) schalten. (Ich habe zweimal diese identische Schaltung auf der Platine, wie man im 3D-CAD sehen kann).
Ich hatte die Heizung an der Platine angeschlossen gehabt und die Platine das erste Mal eingeschalten. Das SIGNAL-ESP32 (Treiber-Ansteuerung) sollte zu diesem Zeitpunkt auf GND gewesen sein. Direkt kam Rauch aus RV2 und habe es wieder schnell ausgeschalten.
Ich habe RV2 ausgelötet und messe 3,5 Ohm; also durchgebrannt. Bin mir unsicher ob Q1 oder noch weitere Komponenten beschädigt wurden. Die 1700W Heizung war nach dem Durchbrennen von RV2 leicht warm, da dann anscheinend Strom durch RV2 geflossen ist.
Bei der zweiten identischen Triac-Schaltung hatte ich beim Einschalten keine Heizung angehängt gehabt --> RV3 hat dort deswegen anscheinend überlebt (bzw. nicht durchgebrannt).
Ich habe den Schaltplan anhand einiger Referenzen nachgebaut, bin mir aber unsicher ob R56 & R57 richtig sind und welchen Nutzen diese haben. Oder ist das der Fehler? Außerdem habe ich den Schaltplan im Falstad-Simulator nachgebaut (mit und ohne R56 & R57) und erkenne keinen Fehler.
Ich denke, dass ich einfach einen großen Fehler in der Schaltung gemacht habe - vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.




