Inkjet-Folie für Leiterplattenbelichtung

OP #7979215
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Als reiner Amateur habe ich bisher Inkjet-Folien von noobyOffice für die Leiterplattennegative benutzt. Nach Jahren sind die 10 Stück aufgebraucht und ich stehe vor dem Problem des Nachkaufes. Die Recherche nach einem Nachfolger hat mich total verwirrt. Direkt in der gewohnten Art finde ich nichts. Was könnt ihr mir empfehlen? Bitte keine dummen Sprüche sondern Rat. dolivo

#7979218
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Dieter S. schrieb:

Inkjet-Folien

WELCHEN Inkjet-Drucker nutzt du denn ?

Gerinnende Epson-Drucker oder verdunstende Canon/HP/Brother Drucker.

Davon hängt ab, welche Folie. Am besten natürlich Original Druckerherstellerfolie (z.B. Canon CF101). Wobei Epson da Folie mit Abstandshalten hat, blöd wenn man die bedruckte Seite auf eine Glasplatte legt.

Die meisten Folien sind einseitig mit Gelatine beschichtet. Druckt man zu grosse Flächen zu satt, gibt das Pfützen.

Druckt man dort wie auf Photopapier, wird bei Druckern mit Textschwarz und Photoschwarz natürlich lasierendes Photoschwarz verwendet, das deckt nicht so gut wie pigmentiertes Textschwarz. Man sollte also Normalpapier einstellen, Canon erlaubt z.B. die Einstellung, nur mit schwarz zu drucken.

Nimmst du technisch die richtige Folie, ist egal von welchem Hersteller.

(Firma: Q3) #7979260
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De Zeit der fotomechanischen Kontaktkopie ist einfach vorbei, irgendwann muss man das (zähneknirschend) eingestehen.

Wenn man schon nicht das Kupfer mit dem UV-Laser direkt wegsprengen will, könnte man wenigstens vorbeschichtetes Leiterplattenmaterial damit belichten ...

Dazu genügt der billigste Laser-Gravierer für 120,-

OP #7979526
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Ich benutze einen HP Officejet, habe aber auch mit anderen Druckern und Nichtoriginaltinte gute Ergebnisse erzielt. Die verbrauchten Folien waren auf der zu bedruckenden Seite leicht rau. Einen Fehlkauf habe ich schon getätigt. Einen stressfreien 3. Advent wünscht dolivo

#7979529
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Ich habe das schon länger nicht mehr gemacht, aber "damals" hatte ich mit Folien nie so gute Ergebnisse wie mit Ausdrucken auf (dünnem) Schreibmaschinenpapier, die ich dann anschließend noch mit diesem "Transparent 21"-Spray der "Kontakt-Chemie" eingesprüht habe.

Das funktionierte sowohl mit Inkjet-Druckern (da hing es vom Papier ab, wie sehr die Ränder durchs aufsaugen der Tinte ausfransen) als auch mit Laserdruckern (da gab es teilweise Parameter im Druckertreiber, um möglichst große Tonerdichte auch in größeren Flächen zu erreichen).

#7979598
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Chris V. schrieb:

Ich habe das schon länger nicht mehr gemacht, aber "damals" hatte ich mit Folien nie so gute Ergebnisse wie mit Ausdrucken auf (dünnem) Schreibmaschinenpapier, die ich dann anschließend noch mit diesem "Transparent 21"-Spray der "Kontakt-Chemie" eingesprüht habe.

Ich habe das früher, in der Zeit vor Tintendruckern, mit Zeichnen auf Transparentpapier, dann mit Drucken auf eben dieses Papier und später mit Overheadfolien aus dem Copyshop gemacht. Man muß halt einmal eine Belichtungsreihe für jede Methode durchführen. Overheadfolie macht der Copyshop hier am Ort auch heute noch.

(Firma: HZB) #7979792
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Frank E. schrieb:

Wenn man schon nicht das Kupfer mit dem UV-Laser direkt wegsprengen will, könnte man wenigstens vorbeschichtetes Leiterplattenmaterial damit belichten ...

Dazu genügt der billigste Laser-Gravierer für 120,-

Hallo Frank,

klingt interessant. Nenne mal einen konkreten Typ bzw. den Typ den Du benutzt . Vias kann man zwar immer noch keine selber gut machen, aber interessant fürs schnelle testen klingt es schon.

Und das Laberkopp hier wieder mal rumpöbelt... Oh Mann - muss das sein? Heute ist Sonntag - Frieden sei mit Dir Laberkopp!

#7979814
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Chris V. schrieb:

Das funktionierte sowohl mit Inkjet-Druckern (da hing es vom Papier ab, wie sehr die Ränder durchs aufsaugen der Tinte ausfransen) als auch mit Laserdruckern (da gab es teilweise Parameter im Druckertreiber, um möglichst große Tonerdichte auch in größeren Flächen zu erreichen).

Hab das auch mit Transparentpapier* gemacht. Ohne Transparent-Spray oä. Belichtungszeiten ähnlich wie bei Folie... Ich konnte keinen Unterschied feststellen.

Bei Laserdrucker und Flächen, hat sich hat sich eine enge Gitterstruktur bewährt. So eng wählen, das es der Drucker es nicht mehr auflösen kann. Das sollte auch Heute noch die Tonersparfuntion aushebeln. Ich hab dann die Leiterplatten selbst mit Negativ-Resist laminiert. Das umgeht dann das "Problem" mit größeren Flächen.

*) Gekauft vor ~15J... KA welches aber "Seide" (<60g/m²) ist's nicht, eher 80g/m².

(Firma: Q3) #7979938
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Lothar schrieb:

Hallo Frank, klingt interessant. Nenne mal einen konkreten Typ bzw. den Typ den Du benutzt . Vias kann man zwar immer noch keine selber gut machen, aber interessant fürs schnelle testen klingt es schon.

Das Ding habe ich schon seit Jahren. Wenn ich Montag im Büro bin, suche ich nach der Typenbezeichung. Ich glaub, der war sogar noch deutlich billiger. Ist so eine offene Kontruktion aus Alu-Profilen und zwei Schrittmotoren, gesteuert mit Arduino Nano. Artbeitsfläche ca. DIN A5. Wird von Lightburn erkannt ...

: Bearbeitet durch User
#7980002
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Teo D. schrieb:

Hab das auch mit Transparentpapier* gemacht. Ohne Transparent-Spray oä. Belichtungszeiten ähnlich wie bei Folie... Ich konnte keinen Unterschied feststellen.

:

*) Gekauft vor ~15J... KA welches aber "Seide" (<60g/m²) ist's nicht, eher 80g/m².

Ich habe den Block mit dem transparenten Papier für technische Zeichnungen noch hier ganz unten im Schreibtisch unter dem Schreibmaschinenpapier und neben dem Endlospapier für den Matrixdrucker :-) Der ist beschriftet mit 80/85gr, Schleicher & Schüll Nr.644311. Der dürfte locker aus den 80er Jahren sein und hat schon einige Umzüge hinter sich. So, und jetzt kommt der für die Nachfahren wieder ganz unten in den Schreibtisch.

#7980018
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Die anderen Konsorten, wie Zweckform usw. werden auch funktionieren. So große Unterschiede wird es nicht geben. Die kochen alle nur mit Wasser. Wie Michael B. oben schon schrieb.

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/overheadfolie_din_a4_fuer_inkjet-drucker_10_blatt_0_11_mm-7863

Wichtig ist die Druckeinstellung. Da muss man experimentieren.

PS: Die alten Drucker funktionieren prinzipiell besser. Die können mehr Farbe (Schwarz) raushauen.

: Bearbeitet durch User
#7980026
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Thomas B. schrieb:

Die können mehr Farbe (Schwarz) raushauen.

Mit der Menge hat das fast gar nichts zu tun. Es kommt allein auf die richtige Verteilung an. Bei Lasern habe ich auf Folien schon regelrecht hellgrau gesprenkelte Ausdrucke gehabt, die trotzdem den gesamten Toner der Flächen enthielten (durch Verwendung von Tonerverdichter, oder beim Tonertransfer erkannt, plötzlich tiefschwarz). Folien begünstigen offenbar bei beiden Druckertypen die ungleichmäßige Verteilung der Farbe. Da muss man sich einfach etwas durchtesten, Tinte/Toner müssen zum Medium passen. Beim Laser hat man immerhin den Vorteil, daß ein Toner gleich für -zigtausend Seiten reicht, also ist ein Variable für lange Zeit bekannt.

#7980963
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Hallo,

bei meinen alten HP Color Laserjet CP1515n konnte man in den Einstellungen, die über den Drucker eigenen Webserver verfügbar waren, an der Tonerdichte etc. rumfummeln. Was man im normalen Druckertreiber nicht konnte, außer den üblichen Dingen. Wenn der Papiereinzug keine Probleme macht bzw. gut einstellbar ist, kann man auch 2x drucken, also drüber drucken.

#7981768
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Ich bin als eingefleischter Selberätzer weggekommen vom selber machen. Ich habe immer nur einseitige Platinen gemacht um den Aufwand in Grenzen zu halten. Erfordert aber beim Zeichnen des Layers mehr Kopf. Seit einiger Zeit lasse ich in China fertigen und kann jetzt auch doppelseitig zeichnen. Lötstop und Durchkontaktierungen inklusive Verzinnung für relativ wenig Geld. Es müsste schon sehr pressieren wenn ich da einzelnes noch selber machen täte. Zum Thema, ich benutze einen Laserdrucker und so matte Zweckformfolien. Das war immer super, kaum verzogen und superscharf. MfG

#7981773
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Zum Thema Laser: Geht ganz gut mit einem Laser Tree K20, die CoreXY-Mechanik ist selbskonstruiert. ABER: Nicht zum Belichten des Resists. Ich nehme dazu unbeschichtet Platine und besrpühe die dicht mit schwarzem Acryllack. Funktioniert ganz anständig, wenn die Strukturen nicht zu klein werden.

#7984337
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Bei InkJet-Folien waren für mich das "Schwarz" immer zu UV-durchlässig, ein ewiges Experimentieren. Daher vor 15 Jahren der Schwenk zu Laserfolie und dann die Bestellungen in CN.. Veit D. schrieb im Beitrag #7979992:

ich habe noch eine Schachtel von Zweckform A4 Laserfolien Typ 3491

Hatte ich zunächst auch, dann SINOLIT Z SLZ, am Ende Transparentpapier von Penning Bestell-Nr. 2614, gedruckt mit einem alten Laserjet 5L (der steht nur für diesen Zweck noch immer im Regel) und Tonerverdichter LF-A. Damit gab es dann auch keine Probleme mehr mit nicht ganz korrekter Belichtung.

Gast #8003019
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Backpapier ist besser. Oder unbeschichtete Platine mit schwarzem Wassertransferpapier. Das was geaeztzt werden soll wird mit 5w 450nm Laser Gravierer weggelaesert. Laser ist Roomark KY-05. Den habe ich bei Alix im Sonderangebot mit Coupons fuer 60 Euro aus CZ Lager geschnappt. 400mm×400mm, Esp32 Steuerung. Schneidet 5mm Sperrholz in einem Durchgang. Sehr vielsetiges Teil. Leider schnell vergriffen. Bezweifle auch das es die nochmal soo billig gibt. Aber 120 waeren sie auch wert. Das Ding beschriftet auch Stahl und VA und schneidet Acryl 3mm locker. Sehr schick. Braucht man.

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