das Ding kam defekt zu mir, eine der "Messbuchsen" (so man das denn so nennen darf) hatte sich von der soliden Lötung befreit. Dann fiel mir auf, dass der Strommessbereich Käse anzeigt, bei 2mA Teststrom wird im 220er Bereich "200" angezeigt. Das zieht sich so durch die mA-Bänder...Afaik stimmt im 10A Bereich aber alles.
-> Jmd sowas schon gehabt? Hat der Chinese da die Teiler falsch bestückt?
-> Beaufschlagt man den 200mA Bereich mit 200mA, geht die Anzeige aus und es resettet...das macht es noch etwas schräger :/
Ja ich weiß, Chinaschrott - aber das muss ja "Serie" so falsch sein. Interessiert mich akademisch.
Das zieht sich so durch die mA-Bänder...Afaik stimmt im 10A Bereich
aber alles.
Damit hast du das Problem doch zumindest schon einmal der Beschaltung der rechten Buchse zugeordnet. Ein Faktor 100 deutet auf schlecht verlöteten oder falschen Shunt hin. Vielleicht hat der Bruch der Lötung, meist durch rohe Gewalt an der Messstrippe, auch zu einem Leiterbahnriss geführt.
So eine Lötstelle bricht nicht von selbst, gerade an einer Stelle, wo mechanische Belastung vorprogrammiert ist.
-> Beaufschlagt man den 200mA Bereich mit 200mA, geht die Anzeige aus
und es resettet.
Wie hoch ist denn dabei der Spannungsabfall am Multimeter?
Wie hoch ist denn dabei der Spannungsabfall am Multimeter?
...das müsste ich AUF der Platine messen. Nein die Leiterbahnen sind ok, das war einfach schlecht gelötet. Iwie riecht das aber nach "war schon immer so". Gut es gibt genug Detailsfotos im Netz, muss ich mal die Bestückung prüfen...aber der Reset ist schon seltsam, ein OL wäre ja zu erwarten.
Wenn man das Bild so sieht und mit einem "richtigen" Multimeter vergleicht, wird der Preisunterschied sehr deutlich.
Ich hatte vor kurzem ein Isolationsmessgerät dieser günstigen Geräte gekauft. Da werde ich dann doch auch mal vergleichen.
Danke für den interessanten Bericht!
Das ist nur für den sehr reduzierten mobilen Werkzeugkoffer um "über Weihnachten" mal fix was zu fixen bei der Verwandtschaft o.ä. - da muss es kein Metex sein :)
Wobei ja schon interessant ist, dass der Shunt wegbrutzelt aber die Sicherung noch "stramm" ist.
Das ist nur für den sehr reduzierten mobilen Werkzeugkoffer um "über
Weihnachten" mal fix was zu fixen bei der Verwandtschaft o.ä.
Du solltest halt darauf verzichten, mit so einem Knallbonbon an Netzspannung zu messen.
Auch wenn vorne was von "Cat II 600V" draufsteht - nee, dafür ist das Ding komplett ungeeignet. Oder beim Verwenden Schutzbrille und dicke Gummihandschuhe nutzen.
Du solltest halt darauf verzichten, mit so einem Knallbonbon an
Netzspannung zu messen.
Ditte isss mir schon klar, ey - aber Danke! Ich frag mich wieviele Leute schon aus Versehen mit sowas im unfused 10A Bereich an die Steckdose gegangen sind...hei, das dürfte sprotzeln.
Du solltest halt darauf verzichten, mit so einem Knallbonbon an
Netzspannung zu messen.
Knallbonbon ist gut. Da wollte ich damals mit so einem billigen Teil meinem Sohn zeigen wie man Netzspannung misst und glücklicherweise hielt ich das Multimeter nicht in der Hand. Es explodierte förmlich.
Und dass ich nichts falsch eigestöpselt hatte, erklärt sich schon aus der Sache selbst. Ich erklärte meinem Sohn natürlich, dass man das Messgerät auch richtig einstellen muss.
Btw: Gibt es eigentlich spezielle Prüfwiderstände für diese Prüfspannungen, sodass man prüfen kann, ob das Messgerät bei der Spannung auch wirklich duchschlägt?
Wobei ja schon interessant ist, dass der Shunt wegbrutzelt aber die
Sicherung noch "stramm" ist.
Stichwort Stromintegral I²t. Und dieser Wert ist bei einem Dünnschichtwiderstand sicher kleiner als bei einer Drahtsicherung. Also "schmilzt" erst der Widerstand, dann die Sicherung.
Bei Drahtsicherungen hat sich schon mancher gewundert, welche Ströme da zum Abschalten nötig sind.
...ja der hätte halt dicker oder THT sein müssen. Und dass da überhaupt ne eingelötete (und damit eh nicht "so" wechselbare) GlaSi drin ist wunderte mich schon etwas. Rätsel ich nur noch, wieso das DMM dann "resettet(e)".
das Ding kam defekt zu mir, eine der "Messbuchsen" (so man das denn so
nennen darf) hatte sich von der soliden Lötung befreit. Dann fiel mir
auf, dass der Strommessbereich Käse anzeigt, bei 2mA Teststrom wird im
220er Bereich "200" angezeigt. Das zieht sich so durch die
mA-Bänder...Afaik stimmt im 10A Bereich aber alles.
Dann hast Du leider Pech gehabt und ein "montagsgerät" erhalten.
-> Jmd sowas schon gehabt? Hat der Chinese da die Teiler falsch
bestückt?
Also ich habe 8 Stück bestellt weil die mal in einer Aliexpress Aktivität für unter 2€ das Stück verkauft wurden (inkl. Versand)
-> Beaufschlagt man den 200mA Bereich mit 200mA, geht die Anzeige aus
und es resettet...das macht es noch etwas schräger :/
Auch bie meinen nicht erlebt.
Ja ich weiß, Chinaschrott - aber das muss ja "Serie" so falsch sein.
Interessiert mich akademisch.
Siehe oben.
Was die "Messbuchsen" angeht: Volle Zustmmung, da passten bei allen 8 nur die mitgelieferten Messkabel (die leider ultrakleine Kupferquerschnitt haben) rein. Da ich Standard 4mm Laborstecker bevorzuge, mein Tipp an dich:
Gerät aufschrauben.
Messinghülsen ("Messbuchsen") ablöten.
Kunststoff front so aufbohren, das Hirschmann Einbaubuchens durch die Front passen.
die Hirschmann an der DMM Platinen anlöten.
Gehäuse wieder schliessen.
Alle Messbereiche bis auf AC sind bei mir zuverlässig präzise -- somit für 95% der einfachen Messungen bei mir voll akzeptabel. AC da das Problem bekannt ist also besser nicht als präzise einstufen .-)
Das Bild hättest du dir auch sparen können. Oder was wolltest du damit sagen?
Lesen kann man da auf dem Widerstand jedenfalls nichts, da nützt auch das PNG-Format nichts.
Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!
Bitte das JPG-Format (nur) für Fotos und Scans verwenden!
Dein Messgerät hat zwei Buchsen für Messstrippen. Was hindert dich daran, dazwischen die Spannung zu messen?
Oder hast du deine Buchse noch nicht wieder angelötet? In dem Fall würde ich mich fragen, wie du überhaupt etwas misst.
Ach, jetzt weiß ich endlich mal wieder, dass es doch sinnvoll war so ein paar Uralt Flukes (die mit der Druckschalterreihe an der Seite) zum selben Preis der 10 Euro Multimeter vom Militärschrotthändler zu kaufen. Die sind zwar beim Kalibrierpoti am Anschlag und 2 Prozent daneben - aber werden wenigstens nicht wie eine Anti-Personenmine bei Netzspannungsmessungen in der Hand wirken.
1R00, ja 2. Dmm, foto nur zur lokalisierung ausm inet.
Die Lokalisierung interessiert hier nicht. Die Frage ist, ob der falsch bestückt ist, d.h. was bei DEINEM Multimeter auf dem Widerstand für eine Angabe steht, ob dein Widerstand den aufgedruckten Wert hat und ob die Lötungen alle in Ordnung sind (Kalte Lötstellen, Haarrisse, saubere Menisken). Für einen Widerstand von 1 Ω darfst du auch gerne zu einer 4-Leitermessung greifen.
p.s.
Dein Text ist etwas kryptisch und nur bruchstückhaft zu verstehen.
Knallbonbon ist gut. Da wollte ich damals mit so einem billigen Teil
meinem Sohn zeigen wie man Netzspannung misst und glücklicherweise hielt
ich das Multimeter nicht in der Hand. Es explodierte förmlich.
Und dass ich nichts falsch eigestöpselt hatte, erklärt sich schon aus
der Sache selbst.
So eine Aussage halte ich für völlig überzogen und nicht nachollziehbar!
An Netzspannung mit vorgeschaltetem handelsüblichen 16A Leitungsschutzschalter kommen diese Energien gar nicht zustande dass das Kunststoffgehäuse eines Multimeters EXPLODIEREN könnte.
Darin hat es vielleicht "Puff" gemacht, hast ein "Aufblitzen" wahrgenommen und dich ganz doll erschrocken. Aber explodiert? Niemals!
Der nachste der das weitererzählt berichtet wahrscheinlich von beinahe abgetrennten Fingern...
Ich habe leider kein Bild davon. Das Gehäuse war danach zerrissen und ja, die Sicherung ist auch geflogen. Aber ich kann sagen wie es war, ob das jemand glaubt, liegt bei jedem selbst.
Ich habe leider kein Bild davon. Das Gehäuse war danach zerrissen und
ja, die Sicherung ist auch geflogen. Aber ich kann sagen wie es war, ob
das jemand glaubt, liegt bei jedem selbst.
Wenns knallt oder blitzt sollte man nichts vor Schreck an die Wand schmeissen.
So eine Aussage halte ich für völlig überzogen und nicht nachollziehbar!
An Netzspannung mit vorgeschaltetem handelsüblichen 16A
ca. 3,7kW innerhalb von Millisekunden in so einem kleinen
Plastikteil....
Wieso IN so einem Plasikteil?
Glaubst Du, dass Frank die Steckdosenpole mit dem China 830 DMM mit 1,5² CU verbunden hat?
Und selbst wenn, knallt da nichts, was das Gehäuse zerreissen kann.
Auch wenn so eine mit 16 A abgesicherte Stechdose "innnerhalb von Millisekunden" einiges mehr, als Deine 3,7 kW ausgeben könnte.
ca. 3,7kW innerhalb von Millisekunden in so einem kleinen
Plastikteil....
Du musst die Zeit wie lange der Strom fließt mit berücksichtigen!
Im Übrigen sind da mit Sicherheit mehr als 100A durch die Leitungen geflossen. So ein Schnellauslöser in einem Leitungsschutzschalter braucht ca den 5-Fachen des Sicherungsnennwertes um SOFORT auszulösen.
Der Funke den man bei nur 16A Nennstrom sehen würde würde kaum jemanden erschrecken.
Dass in dem Gerät etwas schief gegangen ist mag ja sein. Aber nicht dass es explodiert.
Ich habe übrigens auch schon Geräte mit nur 3 Messbuchsen gesehen. Eine Gemeinsame für Minus bzw GND. Eine Buchse für Spannung, Widerstand UND mA
sowie eine dritte Buchse für den großen Strombereich von max 10A.
Dreimal darfst Du raten was da passiert wenn man bei der Spannungsmessung den Knopf verdreht oder falsch stehen hat...
Mindestens die (hoffentlich)integrierte Schmelzsicherung gibt Lichtzeichen.
Aber die kleine Leiterplatte könnte geheime Inhalte beherbergen, die eine ungeahnte Energiemenge speichern und einen saustarken und gefährlichen Selbstzerstörungsmechanismus beinhaltet.
Alleine, was da unter dem kleinen schwarzen Fleck verborgen sein mag..
Bloss Hände weg!
Ich packe solche Teile nicht mehr an. Weil irgendwann nimmst du es doch am Netz oder bei einer Batterie und das eine explodierte Gerät reichte mir. Bis dahin hatte ich nicht verstanden wieso manche Leute solche teuren Geräte benutzen.