Und Growatt liegt ein gutes Stück unter den Materialpreisen die von den Solar-Installateuren aufgerufen werden.
Was ist der Unterschied zwischen den quasi nackten Zellen und den Kästen die üblicherweise verbaut werden, außer dass da noch ein Gehäuse drum rum ist?
Da würde ich gar nicht mit 24V anfangen, sondern gleich 48V:
https://lifepo.de/products/0mwst_lifepo4_batterie_48v_16kwh_zweireihig
1640 Euro. Komisch, die einreihige Version kostet 1700.
Aber wer weiß, wie lange diese Zellen halten.
Ganz ehrlich, da würde ich lieber beim Niederländer nkon.nl kaufen.
Was ist der Unterschied zwischen den quasi nackten Zellen und den Kästen
die üblicherweise verbaut werden, außer dass da noch ein Gehäuse drum
rum ist?
Das Gehäuse :-)
Du kannst es noch billiger bekommen bei eBay die Artikelnummer 266911029545 suchen …
… nur noch ein BMS dazu. Die Trennblatten lagen meiner Lieferung bei.
Was ist der Unterschied zwischen den quasi nackten Zellen und den Kästen
die üblicherweise verbaut werden,
Nackte Zellen enthalten keine Akkuüberwachung und Balancer und können MPPT Ladeschaltung und Wechselrichter nicht abschalten wenn fast voll oder fast leer.
Man braucht neben dem Gehäuse mit dem die Zellen unter Druck verspannt werden also noch ein BMS battery management system (und passende MPPT Lader und Wechselrichter).
Growatt ist als Marktführer natürlich teuer.
Offgridtec ist als deutsche Firma immer noch teuer.
Denn nackte Zellen (8 Stück 300Ah, 3.2V für 24V) kosten gerade mal 280€.
... und bereit sein als Hersteller des Produktes das Risiko der
Produkthaftung selbst zu tragen, falls die Bude abfackelt. No risk, no
fun.
Keine Sorge, der Hersteller haftet auch nicht.
Aber interessant wie Hobbytheoretikern bei jeder Sache der Arsch auf Grundeis geht.
LiFoPO4 entwickeln beim Durchgehen höchstens Rauch, der in genau passender Konzentration wenn zufällig ein Zündereignis dazu kommt vielleicht durchzündet. Da kannst du auch bei Klopapier auf Selbstentzündung warten. Abgebrannte Basteleien basieren fast alle auf zusammengesammelten LiIon aus dem Recyklingcontainer.
Eine Rauchvergiftung ist auch kein Pappenstil. Da kann immer nur gehofft werden, dass es sonst Niemand weiter bemerkt, weil sonst die großen Mühlen der Bürokratie anfangen loszulegen.
Ab nächstem Jahr (15. Januar) gelten neue Regeln für (soziale) Foren. D.h. alle schädlichen und unsichere Inhalte wären auf Meldung im Hinweisgebersystem zu löschen. Die Formulierung ist so schwammig gehalten, dass auch sowas daruter fallen kann.
Dieters aus meiner Sicht auch oft störenden und unnötigen Kommentare gefallen mir auch oft nicht. Hier hat er aber mal recht. Die folgenden Zeilen beziehen sich ausdrücklich nicht auf Dieter.
Hier gibt es ja auch solch Strategen, die z.B. Multi-kW Solarspeicher aus ausrangierten LiIon Akkupacks und Einzelzellen in gemieteten scheinbar Mehrparteiengebäuden selbst installieren wollen. Da sind Katastrophen ja nunmal nicht so unwahrscheinlich.
Und da sollte man bei vielen Nutzern ein Warnschild "gemeingefährlicher Beratungsresistenter" - "Gefahr für Körper und geistige Gesundheit durch lesen der Beiträge dieses Nutzers" "Oft Sicheres Auftreten trotz Ahnungslosigkeit" oder auch "Selbst die KI liefert in der Regel richtigere Aussagen als dieser Nutzer" dranbappen, damit kein Unbedarfter auf den hier vielfach geplanten oder postulierten gefährlichen Quatsch hört. Irgendwann kennt man ja hier so seine Pappenheimer. Davon gibt es so einige hier.
Im realen Leben wird ja diesen Pappnasen oft zurecht ihr Unwesen auf den heimischen Basteltisch beschränkt. Gottseidank hat das Bildungssystem zumindest häufig solche wirklich beratungsresistenten "Gefährder" und Querköpfe von der restlichen Bevölkerung - zumindest durch das Verweigern einer Qualifikation zum erreichen verantwortlicher Position - doch erfolgreiche ferngehalten. Ab und an rutscht so einer aber gar durchs Elektrotechnikstudium. Wir hatten auch so einen Kandidaten im Studium, dem unser Prof danach wohl dringlich ans Herz gelegt hatte - bloß nichts zu entwickeln. Der reflektierte das aber dann selbst und befragte uns Mitstudenten dann zu unserer Meinung zu dieser Aussage. Hier hats ja leider einige Kandidaten, denen jegliche Selbstreflektion fehlt.
Auf ein Gutes neues Jahr
Zum Thema: ich finde die Preisfindung der Solarspeicher auch sehr räuberig und liebäugele auch mit dem Kauf eines 48V ca. 300Ah LiFePo Zellsatzes. Aber die Vernunft sagt, lieber was von einem anerkannten chinesischem Hersteller mit sauberem europäischem Vertrieb und Import kaufen. Dann hat man zumindest sauberes Papier in der Hand wenn mal was schiefgeht und kann auf ausgereifte Großserientechnik und qs hoffen. Und den Kram dann eher in einen gut gelüfteten aber frostfreien brandsicheren Abstellraum mir Tür zum Garten installieren. Dann kann abblasender Wasserstoff, oder schlimmeres nicht gleich die ganze Butze anzünden/sprengen/verseuchen. Aber nicht von den Solarteuerbuden, die ja in der Vergangenheit mit ihren maßlos überteuerten LiIon speichern doch schon das ein oder andere Haus geknackt, und vor allem ihre Kunden geplündert haben.
War erst letzte Woche wieder so Beispiel in einem Thread, der dazu riet einfach die Sicherung wegzulassen und zu überbrücken, weil sowas brauche doch niemand.
Um der "Enge" hier zu entgehen, sind schon vor vielen Jahren einige Mutige ausgewandert. Übrigens H. auch. Nur sollten nicht zu viele auf diese Idee kommen, weil diese verschleppen dann diese Kultur auch in die Zufluchststätten. Die letzten Paradiese wären dann auch Vergangenheit.
Nackte Zellen enthalten keine Akkuüberwachung und Balancer und können
MPPT Ladeschaltung und Wechselrichter nicht abschalten wenn fast voll
oder fast leer.
Man braucht neben dem Gehäuse mit dem die Zellen unter Druck verspannt
werden also noch ein BMS battery management system
Deswegen habe ich bei o.g. Batterie auf die Version verlinkt die die Mechanik zum verspannen und das BMS schon dabei hatte.
Growatt ist als Marktführer natürlich teuer.
Und ich dachte Growatt ist der Hersteller der als fast einziger an privat liefert, und das zu Preisen die wesentlich niedriger sind als das was bei den Solateuren auf dem Angebot für's Material steht.
Wie denn genau? Hast du schon einen batteriefähigen Hybrid-Umrichter?
Nein, das auch nicht. Bzw. einen von Soalredge, an den nur eine Batterie vom Hersteller passt, und die ist nochmal um Faktoren teurer als die deutschen/niederländischen Händler der China-LiFePo-Batterien.
Was ich vorhabe ist der übliche Akku an der Solaranlage (mit Überschusseinspeisung), also mit dem Solar-Überschuss laden, und entladen wenn der Solarstrom den Verbrauch nicht deckt. Den Stromzähler auslesen kann ich, und per uC ein Steuersignal zum Wechselrichter schicken.
Mir ist unklar ob das Teil dafür geeignet ist. In der Anleitung steht nichts zu dem Thema, aber wenn nicht, macht die Erwähnung im Link oben kaum Sinn.
Der Anschluss soll rein auf 230V Ebene erfolgen, ohne dass ich in die bisherige Solaranlage eingreifen muss.
Welche Batterielader/Wechselrichter empfiehlt ihre wenn es darum geht eine möglichst offene Schnittstelle zu haben um die Ladung/Entladung zu steuern (bzw. die eine Steuerung für Überschussstrom schon haben, dann muss man das nicht selber programmieren)?
Hier gibt es ja auch solch Strategen, die z.B. Multi-kW Solarspeicher
aus ausrangierten LiIon Akkupacks und Einzelzellen in gemieteten
scheinbar Mehrparteiengebäuden selbst installieren wollen
das macht kein Mensch mehr, hier hunderte und tausende Zellen zusammenzuschweissen - LifePO4 ist so billig geworden, viel einfacher, viel sicherer
Mir ist unklar ob das Teil dafür geeignet ist. In der Anleitung steht
nichts zu dem Thema, aber wenn nicht, macht die Erwähnung im Link oben
kaum Sinn.
Du meinst den Victron MP2? Der ist dafür perfekt geeignet, wird zig-tausendfach genau dazu genutzt, es gibt viele Foren und Austausch dazu
Falls Du einen kaufen willst - nimm die GX-Version, die hat die Steuerung schon drin
Das gleiche Problem gibt es derzeit auch im Bekanntenkreis. Gelöst wird es über einen weiteren Speicher im AC-Netz. Da jedoch die Daten aus den Stromzangen am Hausanschlussstromzähler der bisherigen Anlagen dem Fremdsystem zugänglich gemacht werden können, muss der neue Akku ebenfalls seine eigenen Stromzangen beim Stromzähler anbringen. Er hat jetzt nur noch ein Platzproblem im Schaltschrank diese Teile auch noch unterzubringen.
nimm es mir nicht übel, aber an diesem Punkt muss ich dir leider von Victron abraten.
Ich selber habe schon einige 10K€ an Victron Komponenten verbaut und in Betrieb genommen und hatte mich schon gefreut jemanden zu sehen der Victron verbauen möchte.
Victron ist absolut "geiler Scheiss" aber die Installation und Inbetriebnahme sind teilweise echt pain in the ass. Wenn es schon an der Auswahl der Komponenten bei dir scheitert -> lass es.
Nimm zb. einen 48V Hybridwechselrichter von Deye oder von mir aus auch Growatt, damit fährst du einfacher.
Bei 4kWP ist die Amortisation wahrscheinlich sowieso unwichtig, da ist die Batterie nur Spielerei.
Da jedoch die Daten aus den
Stromzangen am Hausanschlussstromzähler der bisherigen Anlagen dem
Fremdsystem zugänglich gemacht werden können, muss der neue Akku
ebenfalls seine eigenen Stromzangen beim Stromzähler anbringen
genau das Problem gibt es zu 99& bei Victron nicht - es ist ein sehr offenes System, man findet für alles Mögliche eine Adaotion
Notfalls reicht es den Hauszähler per SML auszulesen
Victron ist absolut "geiler Scheiss" aber die Installation und
Inbetriebnahme sind teilweise echt pain in the ass. Wenn es schon an der
Auswahl der Komponenten bei dir scheitert -> lass es.
Widerspricht sich das nicht ein bisschen?
Was ist bei der Inbetriebnahme "pain in the ass"? Die Software?
genau das Problem gibt es zu 99& bei Victron nicht - es ist ein sehr
offenes System, man findet für alles Mögliche eine Adaotion
Ein offenes System wäre mir wichtig, weil ich in der Lage bin einen uC zu programmieren wenn die Software einen bestimmten Modus von Haus aus nicht her gibt. Das ist bei Growatt weniger der Fall, und bei den Marken die der Solateur verbaut ist sowieso alles verdongelt.
Welche Batterielader/Wechselrichter empfiehlt ihre wenn es darum geht
eine möglichst offene Schnittstelle zu haben
Gibt's nicht.
Er muss genau zum Rest passen.
Wenn du die Kombination nicht selber ergründen willst, musst du halt dem Solateur den nächsten Porsche bezahlen.
Es gibt vielfältige eventuelle Wünsche. Deine Grundstruktur, eine PV die immer einspeist, ein Akku der Überschuss aufnimmt bis er voll ist und bei Defizit einspeist erfordert halt einen zweiten Wechselrichter, und man handelt sich 3 Verluste ein statt 2, aber du willst es so. Nun muss man wissen welche Leistung, vom 800W Balkonkraftwerk bis 22kW eAuto laden ist ja alles möglich, dabei ist ein eAuto auch mit 3.6kW voll zu kriegen.
Ob dann die Waschmaschine, der Geschirrspuler, die Schwimmbadpumpe nur laufen soll wenn Strom da ist, erweitert das Netzwerk auf haufenweise untaugliche Haushaltsgeräte.
Und dann kommen die autarken, die zumindest den Kühlschrank und Internet während Stromausfall weiterversorgt wissen wollen, am Besten aber Alles.
Und je mehr man will, um so mehr kostet es und um so schlechter amortisiert es sich.
Daher kann es keine Rundumlösung universell fur alle nicht genannten zukünftigen Anforderungen geeignet geben. Aber der Solarteur schwatzt dir gerne eine auf.
Und geht ein zentrales Gerat kaputt gibt es bestimmt nichts kompatibles als Ersatz, sondern alles muss neu.
Was ist bei der Inbetriebnahme "pain in the ass"? Die Software?
man kann halt für manche "zu viel" einstellen :-)
Aber das tolle bei Victron: es ist bei Kauf automatisch der Zugang zum VRM-Portal dabei
Kommst Du gar nicht weiter - Du lädst jemand zum Portalzugriff auf deine Installation ein - er kann jegliche Einstellungen ansehen und ändern
Ein offenes System wäre mir wichtig, weil ich in der Lage bin einen uC
zu programmieren wenn die Software einen bestimmten Modus von Haus aus
nicht her gibt.
Da bist bei Victron genau richtig - fast alles ist offen zugänglich, am einfachsten per MQTT
Auf dem Gerät läuft auch bereits Mode Red, damit kannst eigene Logiken einbauen
Falls Dich das näher interessiert, mach doch hier einen separaten Thread mit Deinen Fragen auf?
Bei 4kWP ist die Amortisation wahrscheinlich sowieso unwichtig, da ist
die Batterie nur Spielerei.
Bei meinem Vater sind's 10kW, da lohnt sich das schon eher. Aber in dem Fall baue ich das System mit kleinerer Batterie lieber bei mir auch auf, dann kann ich bei Software Problemen besser Debuggen. "alalogue Twin" sozusagen...