beim Experimentieren mit HV und diversen Glimmlampenvarianten ist mir aufgefallen, dass spezielle Leuchtstoffröhrenstarter (aktuelle Osram ST111/ST151) beim Glimmen grün leuchten.
Das Glimmen selbst ist lila-bläulich (UV-Anteil?), der Glaskolben selbst scheint deutlich blass-grün zu leuchten.
Im Netz finden sich Infos über radioaktive Zusätze (meist Gas) bei Glimmlampen (Nixies, Starter), für zuverlässige Zündung. Das grünliche Leuchten kennt man aber auch von Uranglas, dass mit UV zum Leuchten angeregt wird.
Weiß hier zufällig jemand, was das sein könnte?
Angeregt wird sie durch UV-Licht aus der Gasentladung. Uran halte ich für unwahrscheinlich, da hier ohne technischen Nutzen. Röntgenstrahlung kann bei den üblichen Betriebsspannungen nicht entstehen.
Ok, das mit dem Manganglas könnte sehr gut hinkommen.
Wenn dort UV (A/B/C?) entsteht, wie gefährlich kann das für die Augen werden? Kann man mit einfachen Mitteln herausfinden, ob UV-Strahlung erzeugt wird?
Das grüne Leuchten wird scheinbar erst gut sichtbar bei hoher Frequenz (CCFL Inverter), bei HV mit niedriger Frequenz (EL Inverter) ist es viel schwächer.
Hab das Glas mit UV-Licht angestrahlt, keine Reaktion.
Es ist wohl das Krypton, was da so grün leuchtet. Hier sieht man das schön (high frequency discharge):
Einerseits lese ich, dass die Strahlung sehr wohl messbar ist, andererseits wäre es ungefährlich?
Hab leider keinen richtigen Geigerzähler da, nur ein Dosimeter.
Ich frag mich gerade, ob bei so einem Aufbau mit CCFL Inverter nicht auch (weiche) Röntgenstrahlen entstehen könnten. Die Spannung liegt ja um die 2-3kV, was bereits ausreicht.
„Röntgenstrahlen können ohne einen erhitzten Draht (Glühkathode) durch das Prinzip der Feldemission in sogenannten Kaltkathoden-Röntgenröhren erzeugt werden.“ 😅
Das Phänomen, wenn auch nicht so deutlich, ist mir auch schon bei meinen Plasmakugeln aufgefallen. Markiert sind im Bild die Hotspots, aber ein leichtes Glimmen sieht man überall, wenn man genau hinschaut. Auch ganz unten im Fuß des Glaskolbens leuchtet es dann grünlich.
Hab leider keinen richtigen Geigerzähler da, nur ein Dosimeter.
Ich habe hier noch einen echten russischen Geigerzähler mit russischer Beschriftung auf der Skala und an den Einstellknöpfen, aber leider keine einzige Leuchtstoffröhre im Haus.
Vielleicht liest hier jemand vom Fach mit und kann das Phänomen mal genauer beleuchten und nachmessen. Scheinbar werden wirklich Röntgenstrahlen erzeugt, sowohl bei der Plasmakugel als auch bei meinem Versuch?!
„OK so that is sort of what I would expect of low energy x-rays ...Krypton had a prominent Ka x-ray peak at 13 keV. I'm curious what other think, but I would say this is worth investigating.“
Vielleicht liest hier jemand vom Fach mit und kann das Phänomen
mal genauer beleuchten und nachmessen. Scheinbar werden wirklich
Röntgenstrahlen erzeugt, sowohl bei der Plasmakugel als auch bei meinem
Versuch?!
https://www.reddit.com/r/Radiacode/comments/1q6i26y/radiacode_110_shows_high_readings_close_to_my/
„OK so that is sort of what I would expect of low energy x-rays
...Krypton had a prominent Ka x-ray peak at 13 keV. I'm curious what
other think, but I would say this is worth investigating.“
Vielleicht liest hier jemand vom Fach mit und kann das Phänomen
mal
genauer beleuchten und nachmessen. Scheinbar werden wirklich
Röntgenstrahlen erzeugt, sowohl bei der Plasmakugel als auch bei meinem
Versuch?!
Ab 100V Brennspannung darf man von Röntgenstrahlung reden. Die ist allerdings so weich, dass sie schon von einer dünnen Glasschicht zu 99,999% absorbiert wird. Es braucht dazu kein Bleiglas zu sein.
„OK so that is sort of what I would expect of low energy x-rays
...Krypton had a prominent Ka x-ray peak at 13 keV. I'm curious what
other think, but I would say this is worth investigating.“
Der 13keV Peak ist zwar prominent, aber nicht intensiv.
In meinem Aufbau hatte ich einen 20-40W Leuchtstoffröhreninverter verwendet:
https://www.ebay.com/itm/251840672365
Einen Anschluss an die Metallzungen innen, einen Anschluss aussen ans Glas. Dabei wurde der Glaskolben warm. Die Brennspannung, bzw. die Spannung des Plasmas konnte ich per Multimeter(Uni T61E) nicht messen, schätzungsweise lag sie über 600V.
Alex hat mit seinem grünen Starter aber nur den halben Thunderbird-Reaktor konstruiert. Er benötigt jetzt noch Palladium und Deuteriumoxid (schweres Wasser). Diese Zutaten bekommt er aber nicht einfach so in jeder Apotheke!
Wir Lausebengels konnten früher einfach so in die Apotheke rein gehen und Schwefel und Salpeter kaufen. Der Apotheker hat geglaubt, wir benötigen das für den Schulunterricht. In Wirklichkeit haben wir daraus in unserer Freizeit Bomben gebaut. Die dazugehörige Holzkohle gab es damals schon in jedem Baumarkt.
Die EL34, oder Ersatztyp, gab es früher mit Beimengungen, damit diese besonders schön blau oder grünlich in die Farbrichtung türkis schimmerten. Allerdings machte das nicht der Hersteller, sondern eine Spezialfirma (gibt es aber schon lange nicht mehr). Das war zu Zeiten, als die Bands in Konzerten auftraten mit Röhrenverstärkern, wo die Röhren gut zu sehen waren (Fender, Marshall).
Schade daß man diese hübschen Starter nur sehr schwierig zu einer Lichterkette kombinieren kann.
Habe ich jedenfalls gemerkt, als ich so eine "Glimmlampe" mal direkt an Netzspannung anschloß. Der Erstaunens-Hattrick über das schöne Glimmen, das plötzliche Krümmen der Elektroden und das Herumfliegen von Kupferkügelchen aus den ehemaligen Anschlußdrähten war sehr kurz, aber nachhaltig. :)
(Im Theater nahm man die Dinger gerne für das Flackern einer Feuersbrunst in Reihe mit bunten Glühbirnen.)
Hmm , das innere des Starters leuchtet nicht grün, eher das Glas, deshalb vermute ich, das Glas ist mit einer UV-Sperre versehen wie zB bei den Hochvolt-Halogenlampen in E27-Glühbirnenform, wo das umgebende Glas im UV grünlich leuchtet. Von Wann ist den der Starter ungefähr ?