Spannungsregler von Eisemann Stromerzeuger defekt (Bj 1963)

OP #7995548
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Ich habe einen Stromerzeuger (Bundeswehr, Bj 1963) bei dem der Spannungsregler augenscheinlich defekt ist. Hersteller müsste die Firma "Gebrüder Ruhstrat" sein.

Reparieren kann man ihn wohl nicht mehr. Meine Frage ist ob jemand weiß, ob das ein "simpled" Potentiometer ist oder steckt da mehr drin?

Und gibt es eine Möglichkeit das Teil zu ersetzen, so das ich den Stromerzeuger nutzen kann? Das ich die Spannung einstellen kann (50-220V) brauche ich nicht, ich könnte auch mit einer fixen Ausgangsspannung von 220V leben.

Beitrag #7995560 wurde vom Autor gelöscht.
OP #7996053
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Ok danke. Kann man den Generator dann auch ohne betreiben, also eben fix mit 220V Ausgangsspannung?

Und kann man an Hand des Schaltschemas sagen wie das ganze verdrahtet werden muss? Der rechte Pol des Sicherungsautomaten ist ja bereits mit dem Generator verbunden, das sollte passen. Aber wo müsste der linke Pol angeschlossen werden?

#7996069
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Moin,

Ohne, dass ich irgendwie gross Ahnung von solchen Stromerzeugern haette, wuerde ich angesichts des kross ueberbackenen Stelltrafos doch auch mal einen Blick in die Innereien des "Reglers" (siehe Photo mit dem Schaltschema) werfen, denn ich halte es fuer recht wahrscheinlich, dass es da aehnlich drinnen aussehen koennte...

Gruss WK

#7996073
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Dergute W. schrieb:

Ohne, dass ich irgendwie gross Ahnung von solchen Stromerzeugern haette, wuerde ich angesichts des kross ueberbackenen Stelltrafos doch auch mal einen Blick in die Innereien des "Reglers" (siehe Photo mit dem Schaltschema) werfen,

Auch der Generator selbst. Wenn der so viel Überstrom bekommen hat wie der angekokelte Stelltrafo vermuten lässt, kann die Generatorwicklung ähnlich aussehen. Allerdings könnte es sein, dass der Stelltrafo auf eine deutlich niedrigere Spannung als 220V gestellt war, dann hätte der Generator (und diese Regler Black Box) einen deutlich niedrigeren Strom gesehen.

#7997317
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Der Schaden kann aber auch deshalb so spektakulär aussehen, weil ein mittlerer Lichtbogen längere Zeit vor sich hingeschmort hat. Der Blasenwurf auf dem Trafoschild und die Risse im Lack scheinen mir darauf hinzudeuten. Dann müßten andere Komponenten nicht zwingend geschädigt sein. Zumindest nicht so enorm wie ein Gabelschlüsselwurf gleichzeitig auf drei Phasen NH-Sicherungen. :)

Man sieht ja den abgeschmolzenen Trafodraht. Henne-Ei-Problem: Waren z.B Kontaktprobleme am Trafo die Ursache oder ist der das Opfer von einem anderen Fehler.

Da das Gerät aus dem Kalten Krieg ist: Im KGB-Archiv hat es sicherlich Schaltpläne vom Regler. Die man der Bundeswehr nie ausgehändigt hat wegen Betriebsgeheimnis und Weiterverdienst an Reparaturen. :)

P.S.: Sehr "lustig", daß man bei Google-Suchen zu einem Thema mittlerweile nur noch Treffer auf die Frage im Mikrocontroller-Forum bekommt.

P.P.S.: Wie auch bei anderen Fragen zu Geräten, immer die genauen Typenbezeichnungen nennen. Oft gibts schon andere Gruppen, die sich damit beschäftigt haben und typische Ausfallerscheinungen längst gelöst bzw. eingeordnet haben.

: Bearbeitet durch User
OP #8003603
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Wie es dazu kam kann ich nicht sagen. Die Sicherung hat aber ausgelöst. Wie ich den Motor getestet habe, hat die Stromanzeige kurz gezuckt und dann ist die Sicherung geflogen.

Den Spannungsregler habe ich ausgebaut - scheint ja eh nicht mehr zu retten zu sein.

Das restliche Innenleben sieht für mich eigentlich ganz gut aus. Zumindest kann ich keine weiteren Kokelstellen sehen.

Am Spannungsregler waren die Kontakte 1 & 3 sicherungsseitig und 2 & 4 sind dann wohl die zweite Wicklung.

Falls jemand Tipps hat, oder eine Einschätzung wie man den Generator wieder in Betrieb nehmen kann (Wie gesagt mit fix 220/230V wäre ich auch zufreiden) wäre ich dafür sehr dankbar

OP #8014015
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Ich habe den Generator jetzt mal ohne den Stelltrafo laufen lassen. D.h. am Klemmblock 1, 2, 4 war nichts angeschlossen. Bei ausgeschalteter Sicherung konnte ich generatorseitig etwa 270V~ messen. Kann das überhaupt sein, da der Stelltrafo ja begklemmt ist, oder hat da der Vorbesitzer evtl. schon an der Verkabelung gespielt?

Die Sicherung lässt sich nicht einlegen, da auf der anderen Seite ein Kurzschluss messbar ist. Die Instrumente (Spannung, Stunden und Frequenz), sowie die Steckdosen sind es nicht.

Liegt also an dem eingekreisten Teil, was ist das denn?

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