Labornetzteil SPPS3001D-232 (KUAIQU) mit gefährlichem Fehler

OP #7996677
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Ich habe das Labornetzteil SPPS3001D-232 (300V / 1A) des chinesischen Herstellers KUAIQU gekauft.

Es soll - gemäß Angaben - Spannungen zwischen 0 und 300V/1A liefern. Ich benötige es, um Glimmlampen auszumessen und vielleicht später Röhrenschaltungen zu betreiben.

Das Gerät hat den folgenden, nicht ungefährlichen Software-Fehler: Stellt man das Gerät ein auf 0,363 V, erhält man am Ausgang (nach Erwärmung) 0,340 V. Das ist OK, aber:

Stellt man das Gerät ein auf 0,362 V (also auf 1 mV weniger, als vorher), springt die Spannung am Ausgang völlig unerwartet auf 303,12 V und die Anzeige, die zunächst die korrekten 0,362 V anzeigt, zeigt ein wenig später 303,00 V an!!!!

Damit kann man sich eine Schaltung zerstören und man kann nur raten, das Netzteil immer nur oberhalb von z.B. 10 V zu betreiben!

: Verschoben durch Moderator
#7996693
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Michael B. schrieb:

Stellt man das Gerät ein auf 0,363 V, erhält man am Ausgang (nach Erwärmung) 0,340 V.

Angaben im Hundertstel Promillebereich der Maximalspannung sind völlig unnütz. Du musst froh sein, wenn die Spannung auf weniger als einige hundert Millivolt stabil bleibt. Der Sprung auf maximale Spannung ist natürlich übel und zeigt wieder dass man solchen Billig-Fernost Geräten nur sehr bedingt trauen kann.

Der Fehler ist reproduzierbar?

#7996696
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.● Des|ntegrator ●. schrieb:

könnte das an einem defekten Poti liegen? Kratzig vielleicht?

Die Suche im Netz hat bei mir ein Gerät mit Drehimpulsgeber gezeigt.

Achtung sehr Spekulativ: Da die 0,3xx V etwa ein Tausendstel der Maxialspannung darstellen, könnte ich mir eher vorstellen, dass der Sollwert nach Umrechnung (auf 10 Bit) 0 ergibt, davon eventuell noch 1 abgezogen wird worauf er negativ wird. Dadurch spinnt dann der digitale Regler und stellt auf Maximum.

OP #7996796
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Udo S. schrieb:

Michael B. schrieb:

Stellt man das Gerät ein auf 0,363 V, erhält man am Ausgang (nach Erwärmung) 0,340 V.

Angaben im Hundertstel Promillebereich der Maximalspannung sind völlig unnütz. Du musst froh sein, wenn die Spannung auf weniger als einige hundert Millivolt stabil bleibt. Der Sprung auf maximale Spannung ist natürlich übel und zeigt wieder dass man solchen Billig-Fernost Geräten nur sehr bedingt trauen kann.

Der Fehler ist reproduzierbar?

Der Fehler ist reproduzierbar,

OP #7996798
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Hannes J. schrieb:

Ein in 1mV Schritten einstellbares 300V Netzgerät? Sportlich. Ist da wirklich ein 19 Bit ADC/DAC drin?

Für 100 Euro? Da würde ich mir ernsthaft Gedanken machen wie die Isolierung aussieht.

.● Des|ntegrator ●. schrieb:

könnte das an einem defekten Poti liegen? Kratzig vielleicht?

Das Ding hat glaube ich einen Drehgeber, keine Potis.

Das Gerät hat 220 € gekostet und nicht 100 €. Es ist ein Drehgeber mit Impulsen.

OP #7996799
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Udo S. schrieb:

.● Des|ntegrator ●. schrieb:

könnte das an einem defekten Poti liegen? Kratzig vielleicht?

Die Suche im Netz hat bei mir ein Gerät mit Drehimpulsgeber gezeigt.

Achtung sehr Spekulativ: Da die 0,3xx V etwa ein Tausendstel der Maxialspannung darstellen, könnte ich mir eher vorstellen, dass der Sollwert nach Umrechnung (auf 10 Bit) 0 ergibt, davon eventuell noch 1 abgezogen wird worauf er negativ wird. Dadurch spinnt dann der digitale Regler und stellt auf Maximum.

Das könnte gut sein, aber das wäre ein schlimmer Softwarefehler. Ansonsten liefert das Gerät die eingestellte Spannung überraschend genau!

Beitrag #7996806 wurde vom Autor gelöscht.

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