Gestern wollte ich nur noch kurz Sohnemann das Kabel für sein Nachtlicht reichen, da hatte ich plötzlich ein Teil vom Steckernetzteil in der Hand, und die andere Hälfte steckte noch in der Leiste und präsentierte mir zwei blanke Kontakte.
Möchte ich gar nicht daran denken, wenn der Nachts da rumgetapst hätte weil irgendwas nicht mehr funktioniert.
Das war mehr zusammengesteckt als geklebt. SK2. Sicher!
Mir ist klar, dass ich mir da bei der Weltfirma ZLONXUN jedwede Beschwerde sparen kann, und dass man(n) bei Chinesium auf alles gefasst sein muss.
Aber irgendwie... Heftig!
Vermutlich irgendwann über Amazon in Haus gekommen. Beim Nachtlicht war das nicht dabei.
Vermutlich irgendwann über Amazon in Haus gekommen.
Amazon liefert nicht ungefragt. Irgendjemand in deinem Haushalt wird das Teil bestellt haben. Hat derjenige das Netzteil auf Einhaltung der gültigen Vorschriften geprüft? Soviel Eigenverantwortung sollte schon bestehen, wenn man Teile aus CN bestellt.
So wie die Schweißstellen aussehen ist das einfach nur Pech und reicht nicht für Polemik.
Suche erst Mal ein gleichartiges Steckernetzteil aus D oder der EU.
Wirst wahrscheinlich keins finden weil die, wegen zu teuer, nicht gekauft wurden.
Daher ist immer auch ein wenig Eigenverantwortung gefragt.
Bevormundung durch allerlei schlaue Organisationen gibts schon viel zu viele!
Bekannter und beliebter Fehler bei diesen Netzteilen.
Sehr gerne sind intern auch die Isolationsabstände zwischen Primär- und Sekundärseite mehr als dürftig ausgeführt.
Bei Amazon gibt es gerade für 8€ sehr gute Netzteile von Anker. Ja, die sind teurer als der Viererpack für 6€, aber dafür fallen die nicht auseinander und sind intern ordentlich aufgebaut.
Daher ist es leider ein Fall von "You get what you pay for"
Man kann sehen, das an einer Stelle gehebelt wurde.
Kann es sein, das es schon mal jemand versucht hat zu öffnen? oder ist es einfach nur runtergefallen? und dadurch sind die leider nicht gut ausgeführten Verschweissungen aufgebrochen?
Gute und günstige USB-Netzteile gibt es bei Ikea. In der aktuellen Iteration unter dem Namen "Sjöss" gibt es ein 30- und ein 45-Watt-Netzteil. Beide unterstützen USB PD, QuickCharge und PPS und haben eine Leerlaufleistungsaufnahme < 0.05 Watt bzw. < 0.075 Watt.
Ob die gut (und sicher) sind kann man erst nach der Demontage beurteilen.
Auch IKEA ist nicht davor sicher, dass der Chinese in der 2ten Lieferung etwas ganz anderes liefert.
Bei mir war neulich das Gegenteil der fall.
Ein USB Ladegerät (optisch dem des TO sehr ähnlich) hatte ein Kabelbruch kurz vor dem Gehäuse.
Ich wollte es öffnen, und das Kabel etwas kürzen und dann innen auf der Platine neu anlöten... dann natürlich wieder zukleben.
Sowas habe ich schon ein paar mal erfolgreich gemacht.
Das Gehäuse ließ sich an der Klebenaht absolut nicht öffnen.
Am Ende habe ich das Gehäuse so stark beschädigt, dass ich dann doch alles entsorgt habe...
Oder Friwo FOX. Bei der Serie ist das Teil mit den Stiften nur gesteckt und für den Auslandsurlaub austauschbar. Aber die Stifte sind in einer 2.5mm breiten Nut 5mm tief versenkt.
Oder Friwo FOX. Bei der Serie ist das Teil mit den Stiften nur gesteckt
und für den Auslandsurlaub austauschbar. Aber die Stifte sind in einer
2.5mm breiten Nut 5mm tief versenkt.
Nein, die Stifte sind ausdrücklich nicht austauschbar!
Zumindest gibts bei diesen Anbietern Rückrufe, wenn die mal ins Klo
griffen.
Ob man das bei Ikea wirklich mitkriegen würde als Kunde wenn man vor 3 Jahren so ein Netzteil gekauft hat?
Bei Amazon wäre es zumindest möglich, die betroffenen Kunden direkt zu informieren, die wissen ja wer was gekauft hat. Ok wird auch schwierig wenn das Netzteil in 50 verschiedenen Varianten von verschiedenen Marketplace-Verkäufern angeboten wird aber oft gibt es ja doch einen Herstellernamen und dafür genau einen Artikel bei Amazon, gegebenenfalls mit mehreren Verkäufern.
Oder Friwo FOX. Bei der Serie ist das Teil mit den Stiften nur gesteckt
und für den Auslandsurlaub austauschbar.
Nein, die Stifte sind ausdrücklich nicht austauschbar!
Ja, die Verriegelung geht sicher nicht versehentlich auf. Mit einem passenden Schraubenzieher und gewusst wie geht es aber völlig zerstörungsfrei, als ob es so geplant ist.
Ob man das bei Ikea wirklich mitkriegen würde als Kunde wenn man vor 3
Jahren so ein Netzteil gekauft hat?
Natürlich ist es Zufall ob man das mit bekommt. Für Ikea kann ich sagen dass sie noch viele Jahre nach einem Rückruf die Rücknahme durchführen. Ohne Kassenzettel, ohne Originalverpackung.
Es gab nur eine kurze Verwirrung an der Rückgabe-Theke weil die junge Dame nicht genau wusste wie sie das im Computer eingeben soll. Sie rief ihre Vorgesetzte. Die zeigte ihr das. Fertig, ursprünglichen Preis zurückbekommen. Kein Gemecker, kein arrogantes wir wollen mal gnädig sein.
Ok, ob das wirklich auf den Cent der Originalpreis war kann ich nicht sagen, aber die Zahl war plausibel.
Bei Amazon wäre es zumindest möglich, die betroffenen Kunden direkt zu
informieren,
Amazon behauptet sie würden es machen. Eine Liste der aktuellen Amazon-Rückrufe habe ich nicht gefunden. Allerdings verweist Amazon auf die EU- und Bundesamt für Verbraucherschutz Webseiten für Produktrückrufe.
Besuche die Websites der EU-Kommission und des BVL, um mehr über
aktuelle Produktrückrufe zu erfahren:
Klingt nicht so als ob man bei Amazon 100% motiviert ist sich selber um Rückrufe zu kümmern. Klingt mehr so nach such's dir doch selber raus und viel Glück was zu finden. Nicht sehr vertrauenerweckend.
Klingt nicht so als ob man bei Amazon 100% motiviert ist sich selber um
Rückrufe zu kümmern. Klingt mehr so nach such's dir doch selber raus und
viel Glück was zu finden. Nicht sehr vertrauenerweckend.
Ich wurde in den letzten Jahren von Amazon mehrmals über einen Rückruf informiert, teils auch Jahre nach Kauf.
Nebenbei das gleiche vom Ali...
Bei Amazon gibt es gerade für 8€ sehr gute Netzteile von Anker. Ja, die
sind teurer als...
Ich finde es bemerkenswert, das wir in Zeiten leben, wo 8€ für ein Netzteil als teuer gilt.
Zumal Netzteile keine Verbrauchsartikel sind (es sei natürlich denn, sie fallen auseinander wie im Eröffnungsthread gezeigt...)
Du hättest dich erschreckt und der FI wäre geflogen. Lächerlich.
Nö, der wäre natürlich an geblieben.
Der Strom fließt ja nur von Stift zu Stift über Deine Hand und es gibt schöne Brandblasen.
Der FI merkt nur, wenn Du zusätzlich z.B. die Heizung anfaßt oder ein anderes geerdetes Metall.
Nö, der wäre natürlich an geblieben.
Der Strom fließt ja nur von Stift zu Stift über Deine Hand und es gibt
Wahrscheinlicher ist er hätte wenn dann nur die Phase berührt. Und dabei reicht es natürlich wenn man einfach nur auf dem Boden steht damit der FI auslöst. Löst er nicht aus, fließt kein Strom und man hat auch kein Problem.
Aber ja, mit dem kompletten Patschehändchen an beide Stifte kann auch sein. Dann tuts einfach nur ein bisschen weg.
Wahrscheinlicher ist er hätte wenn dann nur die Phase berührt. Und dabei
reicht es natürlich wenn man einfach nur auf dem Boden steht.
Nur, wenn man barfuß drauf steht und er feucht ist.
In typischen Wohnräumen hat man isolierenden Bodenbelag und Teppich drauf.
Das merkt man in trockenen Wintern, wie gut das isoliert. Geht man zur Türklinke, kriegt man ordentlich einen gewischt (Reibungselektrizität).
Berührt man eine Phase, kribbelt es dagegen nur leicht, weit unter den 30mA des FI.
Bei Elektronikarbeiten muß man daher immer ein ESD-Armband anschließen. Das ist aber auch hochohmig genug, daß der FI nicht anspricht. Und auch die ESD-Tischauflagen sind zu hochohmig. Man kann sich also mit ESD-Ausrüstung nicht umbringen.
Bei zwei Händchen, an jeden Stift eins, ist leicht das Leben weg.
Wenn das Kindchen isoliert steht oder liegt löst der FI nicht aus.
Das ist halt wieder Unsinn. Bei jeder Hand an einem Stift gibts für den FI gar nichts zu tun. Er kann nicht auslösen und man hat Pech.
Wenn nur die Phase berührt wird, und man steht isoliert, fließt kein Strom, kein FI, kein Problem.
Bei Elektronikarbeiten muß man daher immer ein ESD-Armband anschließen.
Das ist aber auch hochohmig genug, daß der FI nicht anspricht. Und auch
die ESD-Tischauflagen sind zu hochohmig. Man kann sich also mit
ESD-Ausrüstung nicht umbringen.
Aber ja, mit dem kompletten Patschehändchen an beide Stifte kann auch
sein. Dann tuts einfach nur ein bisschen weg.
Magst Du das nicht vorführen? Du bist doch schon ein grosser Junge, Indianerherz kennt keinen Schmerz!
Du hast geschrieben:"Dann tuts nur ein bisschen weh", alles kein Problem.
Aber ja, mit dem kompletten Patschehändchen an beide Stifte kann auch
sein. Dann tuts einfach nur ein bisschen weg.
Magst Du das nicht vorführen? Du bist doch schon ein grosser Junge,
Indianerherz kennt keinen Schmerz!
Du hast geschrieben:"Dann tuts nur ein bisschen weh", alles kein
Problem.
Ich denke jeder hier hat schon mehr als einmal an Netzspannung gefasst. So auch ich.
Ich denke jeder hier hat schon mehr als einmal an Netzspannung gefasst.
So auch ich.
Du hast aber geschrieben, daß je eine Hand an je einen Pol nur ein bisschen weh tut. Also keine Lebensgefahr, gelle? Tut nur ganz klein bisschen "weg". Stimmt das so?
Der Herr Professor Biegelmeier hat zu diesem Thema sehr ausführlich geforscht und daraus den Fehlerstromschutzschalter gefordert.
Die 30mA Auslösestrom eines als Personenschutz geltenden FIs hat man als Kompromiss zwischen Personenschutz und Praxistauglichkeit gewählt.
Der FI begrenzt NICHT die Höhe des Fehlerstroms, nur die Dauer. Und eine Halbwelle Körperdurchströmung unter Beteiligung des Herzens im falschen Moment der Herzerregung kann für Kammerflimmern schon ausreichen (die Wahrscheinlichkeit ist aber eben sehr gering).
Ich würde von Selbstversuchen in dieser Richtung also abraten.
Und wer sagt "Ich habe an 230V gefaßt, hat ziemlich gekribbelt, war aber nicht schlimm" hat eben nicht 230V am Körper anliegen gehabt und damit nicht die sonst zu erwartende Stromstärke erlebt.
Der FI begrenzt NICHT die Höhe des Fehlerstroms, nur die Dauer.
Wenn man mit nackten Füßen im Schlamm steht und mit salzigen schwitzigen Händen an die Phase dran packt, dann können auch schon mal bei 1000 Ohm Körperwiderstand 230 Milliampere Fehlerstrom fließen!
Soweit ich weiß, dürfen bei einem Fehlerstromschutzschalter bis zu 10 Perioden den Körper durchströmen. Das entspricht 200 Millisekunden, aber dann muss spätestens der FI ausgelöst sein!
Der FI begrenzt NICHT die Höhe des Fehlerstroms, nur die Dauer.
Wenn man mit nackten Füßen im Schlamm steht und mit salzigen schwitzigen
Händen an die Phase dran packt, dann können auch schon mal bei 1000 Ohm
Körperwiderstand 230 Milliampere Fehlerstrom fließen!
Soweit ich weiß, dürfen bei einem Fehlerstromschutzschalter bis zu 10
Perioden den Körper durchströmen. Das entspricht 200 Millisekunden, aber
dann muss spätestens der FI ausgelöst sein!
FI-Schutzschalter sind für mich /nicht sicher/ genug.
Da es in meiner Wohnung aber gar keinen FI-Schutzschalter gibt, weiß ich
/sicher/, dass ich beim Herumfummeln an der Elektrik immer etwas
aufpassen muss :)
FI-Schutzschalter sind für mich /nicht sicher/ genug.
Sicher genug für was? Um absichtlich an eine Phase zu packen? Das macht auch niemand. Es geht hier ja um Unfälle und Versehen. Und da ist ein FI besser als kein FI.
Da es in meiner Wohnung aber gar keinen FI-Schutzschalter gibt, weiß ich
/sicher/, dass ich beim Herumfummeln an der Elektrik immer etwas
aufpassen muss :)
Ich meine man KANN ein paar Monate auf einen FI hinsparen. So ein 3 Phasen 40A FI von ABB kostet immerhin um die 30 EUR im Baumarkt und kann ein ganzes Haus absichern.
Ich meine man KANN ein paar Monate auf einen FI hinsparen.
Das ist nicht die Frage. Man darf schlichtweg nicht an der Mietsache
selber Hand anlegen. Und der Vermieter wird Dir was husten, da keine
Pflicht.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, daß ein vom Mieter bezahlter Einbau eines FIs durch eine Elektrofachkraft vom Vermieter zu erdulden ist.
Das wäre mal was für Elektro-Juristen
Mit dem Fi alleine ist es nicht immer getan. Es muss Platz dafür in der (Unter-) Vereilung sein und die Verkabelung dahinter muss passen (separater Schutzleiter, Isolationswiderstand). Bei vorhandener klassischer Nullung und direkt in den Wänden verlegten Leitungen ist ein Umbau teuer und macht viel Dreck.
Der Strom fließt ja nur von Stift zu Stift über Deine Hand und es gibt
schöne Brandblasen.
Das bringt das Herz nicht außer Takt, verleiht dem Lernerfolg also nur etwas Nachdruck. Ein normaler Mensch zuckt zurück, wenn es "beißt" und packt die Kontakte nicht vollflächig an.
Das bringt das Herz nicht außer Takt, verleiht dem Lernerfolg also nur
etwas Nachdruck. Ein normaler Mensch zuckt zurück, wenn es "beißt" und
packt die Kontakte nicht vollflächig an.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, daß ein vom Mieter bezahlter
Einbau eines FIs durch eine Elektrofachkraft vom Vermieter zu erdulden
ist.
Das wäre mal was für Elektro-Juristen
Gesetze sind prinzipiell allgemein. Es geht hier also nicht um Strom, sondern um eine Veränderung an der Mietsache. Die muss ein Vermieter nur in einigen Ausnahmefällen erdulden.
Einen Anspruch darauf gäbe es AFAIK nur, wenn der FI von den geltenden Vorschriften konkret gefordert würde. Dann wäre es ja ein Sicherheitsmangel der Mietsache.
Ist wie bei einer Feuertreppe: Wo die gesetzlich gefordert ist, muss der Vermieter die nachrüsten (wenn sie fehlt), auch ohne Aufforderung durch den Mieter. Wo sie nicht gefordert ist, kann der Mieter höchstens bitten.
Derjenige der an die Kontakte dran packt, muss gar nichts lernen. Die
meisten User sind schließlich keine Elektriker.
Der Hersteller sollte mal lieber lernen, wie man das Gehäuse vernünftig
verklebt, damit so etwas gar nicht erst passiert!
Äh, obiges Zitat stammt nicht von mir. Bitte Richtigstellen.
Meine Aussage "Geometrieabhängug" bezog sich darauf, dass man abhängig von der Geometrie der Spannung führenden Kontakte nicht loslässt sondern die Hand verkrampft
Ist wie bei einer Feuertreppe: Wo die gesetzlich gefordert ist, muss der
Vermieter die nachrüsten (wenn sie fehlt), auch ohne Aufforderung durch
den Mieter. Wo sie nicht gefordert ist, kann der Mieter höchstens
bitten.
Zwischen diesen beiden Extremen gibt es noch etwas: So hat der Vermieter z.B. in bestimmten Fällen die Installation eines Treppenliftes zu erdulden. Bezahlen muß er ihn aber nicht
Der Hersteller sollte mal lieber lernen, wie man das Gehäuse vernünftig
verklebt, damit so etwas gar nicht erst passiert!
du kennst wohl nicht die Beißzange von zerobrain?
Ich kaufte auch mal ein "Vorführmodel LCD TV" ohne Originalverpackung, die Schraubendreherhebelspuren am Displayrand zeigen eindeutig das es nicht nur ein "Vorführmodel" mit abhanden gekommender Umverpackung war. Der Preis paßte, die Maße und Farbe paßten auch, also beließ ich es dabei obwohl man schon an Beschiß denken konnte.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, daß ein vom Mieter bezahlter
Einbau eines FIs durch eine Elektrofachkraft vom Vermieter zu erdulden
ist.
Das wäre mal was für Elektro-Juristen
Am AG käme es drauf an, ob der Richter selber Mieter oder Vermieter ist.
Besitzt er lediglich sein selbstgenutztes Eigenheim, könnte er "gerecht" urteilen..
Am AG käme es drauf an, ob der Richter selber Mieter oder Vermieter ist.
Besitzt er lediglich sein selbstgenutztes Eigenheim, könnte er "gerecht"
urteilen..
Da vernehmen ich ein eingeschränktes Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz
Am AG käme es drauf an, ob der Richter selber Mieter oder Vermieter ist.
Besitzt er lediglich sein selbstgenutztes Eigenheim, könnte er "gerecht"
urteilen..
Da vernehmen ich ein eingeschränktes Vertrauen in die Unabhängigkeit der
Justiz
Auf Amtsgerichtsebene ist es in jedem Fall so, LG ist schon besser, aber wirklich gut wird es ab OLG.
Das betrifft sowohl die dort zuständigen Richter, als auch RA.
Da gehört schon etwas Vorsatz zu, die Kontaktstifte mit BEIDEN Händen gleichzeitig anzufassen. Spätesten wenn es in der ersten Hand beißt, wird es Zeit, darüber nachzudenken, ob es eine gute Idee ist, mit der zweiten Hand auch noch dort anzulangen.
Derjenige der an die Kontakte dran packt, muss gar nichts lernen. Die
meisten User sind schließlich keine Elektriker.
Jede Kuh auf der Weide lern, dass es eine gute Idee ist, etwas Abstand vom E-Zaun zu halten, ganz ohne zu wissen, dass es so etwas wie Elektrik gibt ;-)
Ne, genau so wenig wie Sicherheitsgurte! Dennoch sterben viele Menschen bei einem Autounfall...
Die Schwemme aus dem Osten ist außer Kontrolle - es wird dort untereinander alle kopiert, sieht so aus wie das Original ist aber anders gefertigt, reduziert, weggedacht und verdünnt soweit es gerade noch geht...
Ob das Legierungen sind, oder Kunststoffe oder Verarbeitungsverfahren - kann kein Mensch mehr kontrollieren...
Ich frage mich in letzter Zeit oft - wie macht der Chinese das unter sich - also sicherstellen dass es in dem Zeug welches er für sich fertigt nicht ins Klo greift - wenn in jedem Hinterhof halbgarer Mist gefertigt und um jeden Preis überall in den Umlauf gebracht wird...
Das habe ich vor Kurzem an einem Arbeitsplatz gefunden. Habe ich natürlich gleich "zur Entsorgung gegeben" (Unfallverhütung nach DGUV Vorschrift 4), auch wenn das wohl ein privates Teil war.
Klingt interessant! Sind es die originalen Lader von Samsung? Die Abbildungen auf der Pollin-Homepage sind grottenschlecht, das macht mich misstrauisch.
Sorry, aber bei diesen Ladern bin ich etwas vorsichtig, wie andere hier im Thread auch. Schon wegen "Todesfalle Steckernetzteil". Mich wundert der gute Preis bei Pollin, das Modell wird nach wie vor von anderen Händlern angeboten, z.B. auf Amazon, dort aber für rund 10 Euro.
Suche erst Mal ein gleichartiges Steckernetzteil aus D oder der EU.
Wirst wahrscheinlich keins finden weil die, wegen zu teuer, nicht
gekauft wurden.
Daher ist immer auch ein wenig Eigenverantwortung gefragt.
Viel Spaß bei der Suche nach einem in Deutschland hergestellten USB-C Netzteil. Mit etwas Glück haben Deutsche eines entwickelt und in China herstellen lassen.
Bei mir hat sich letztens eine E14 LED Lampe (3,5W) mit Knall verabschiedet.
Hab demontiert.
Das IC hatte ein Loch. Stückchen abgeplatzt.
Ich denke, mit CE-Kennzeichen dürfte das nicht passieren?
061601-LD 100-240V 50/60Hz 30-70mA T120402 GP
der Knall den maximal zulässigen Schalldruckpegel überschritten hat,
Es reicht doch, wenn die Person oder der Hund seit dem eine knalltraumatische Stoerung haben. Besonders empfindlich sind da Personen, die an Wokeness leiden. Die schalten seit dem den Lichtschalter nur noch zoegerlich mit zitternden Haenden ein. ;)
Oder durch den Knall sind die Schweine im benachbarten Viehstall zu Tode erschrocken und Tod umgefallen. Ein typischer Jura Fall im Repetitorium.
Nö, aber ich hab nen gehörigen Schreck bekommen, als ich den Lichtschalter betätigte.
Oder ist das Eurer Auffassung ganz normal, dass beim Betätigen des Lichtschalters der Deckenbeleuchtung erstens diese nicht leuchtet, zweitens ein Knallgeräusch zu hören ist?
Abgesehen davon war diese Lampe in der Gruppenschaltung seltenst an.
Hat zumindest nicht die Mindestbetriebsdauer von - was sagen wir -die 10.000 Stunden erreicht.
Die SMD-LEDs innen sind übrigens alle in Ordnung.
Wieso so ein IC zerplatzen kann, scheint für mich neu.
Dann haben die anderen Sicherungsmechanismen eben nicht gegriffen.
Oder die Qualität der verwendeten Bauteile stimmte eben nicht.
BTW: Bei meinen Basteleien ist nie ein IC zerplatzt.
Oder ist das Eurer Auffassung ganz normal, dass beim Betätigen des
Lichtschalters der Deckenbeleuchtung erstens diese nicht leuchtet,
zweitens ein Knallgeräusch zu hören ist?
Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber vielleicht hast du ja noch die Ära
miterlebt, wo die Lampen aus einem Glaskolben mit einem weißglühenden
Widerstandsdraht aufgebaut waren. Da passierte es beim Ableben einer
solchen Lampe mitunter, dass es diese mit grellen Blitz und lautem Knall
zerriss, die Glasscherben durch die Luft flogen und hinterher (falls der
LSS nicht ausgelöst hat) spannungsführende Teile offen lagen. Da hätte
ich deine Kritik eher verstehen können.
Wieso so ein IC zerplatzen kann, scheint für mich neu.
Wenn auf Grund eines Defekts hohe Ströme durch das IC fließen, erwärmt
es sich stark, die Luft im Inneren dehnt sich dadurch aus und sprengt
den Deckel weg. Da ICs üblicherweise keine CE-Kennzeichnung haben,
dürfen die das ;-)
Ich habe solche Miniexplosionen schon mehrfach erlebt. Einmal ist mir
sogar eine Gehäusehälfte eines Steckernetzteils um die Ohren geflogen
(hab mich aber ganz schnell geduckt, sodass nichts passiert ist ;-))
Oder ist das Eurer Auffassung ganz normal, dass beim Betätigen des
Lichtschalters der Deckenbeleuchtung erstens diese nicht leuchtet,
zweitens ein Knallgeräusch zu hören ist?
Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber vielleicht hast du ja noch die Ära
miterlebt, wo die Lampen aus einem Glaskolben mit einem weißglühenden
Widerstandsdraht aufgebaut waren. Da passierte es beim Ableben einer
solchen Lampe mitunter, dass es diese mit grellen Blitz und lautem Knall
zerriss, die Glasscherben durch die Luft flogen und hinterher (falls der
LSS nicht ausgelöst hat) spannungsführende Teile offen lagen.
An geplatzte Glaskolben kann ich mich nicht erinnern, Sicherung geworfen ja.
Wenn auf Grund eines Defekts hohe Ströme durch das IC fließen, erwärmt
es sich stark, die Luft im Inneren dehnt sich dadurch aus und sprengt
den Deckel weg.
IC mit Luft? Zeig mir einmal die Stelle in dem IC-Gehäuse, wo da Luft drin sein könnte. Ist doch völlig vergossen.
Du willst mich doch nur veräppeln.
Spaß beiseite:
Die Ursache geht aber tatsächlich eher in Richtung Überhitzung.
Oder Vorschädigung durch Überhitzung. Bevorzugt solche Lampen, die mit Fassung nach oben hängend montiert sind, führen zwangsläufig die Wärme auch nach oben ab, wodurch die Miniplatine mit dem IC in Mitleidenschaft gezogen wird. Und im Extremfalle eben bei Überhitzung entsprechend reagiert.
Von "bevorzugter Einbaumontagelage" ist aber auf der Verpackung nicht die Rede. Und etliche Leuchten ähnlicher Bauart funktionieren bei mir anstandslos schon jahrelang auch bei "senkrecht, hängender" Montage.
Scheint tatsächlich dieses Produkt ein Kandidat für Meldung an Qualitätskontrolle zu sein. Die garantierte Mindestfunktionsdauer wurde nicht erreicht. Statt der auf der Verpackung angegebenen 10000 Betriebsstunden noch nicht einmal 100 bei wenig Ein-Auschalt-Zyklen.
Und ja, die Probleme mit den Glühlampen kenne ich nur zu gut.
Wollte selber ein Konvolut an innenmattierten "goldenen" Kopfspiegellampen 100 Watt nach England verkaufen.
Der E*bay Verkauf fand nicht statt, weil ich keine Registrierungsnummer der WEEE vorweisen konnte. Gut so. Denn nach ein paar Monaten schaute ich noch einmal nach, und musste feststellen, dass trotz fachgerechter Lagerung die Lampen alle "Luft" gezogen hatten. Testweise schaltete ich eine an. Und genau der pyrotechnische Effekt fand statt.
Hätte ich die Dinger tatsächlich verkauft gehabt, hätte mir der englische Kunde wohl den Kopf abgerissen. Und ich hätte sogar neben der Kaufpreiserstattung auch noch die länderspezifischen Entsorgungskosten übernehmen müssen neben dem ganzen rechlichen Huddel noch.
An geplatzte Glaskolben kann ich mich nicht erinnern, Sicherung geworfen
ja.
Bei uns sind die Glühlampen manchmal explodiert und dann kam auch die
Sicherung, meist ist aber nur der Glühfaden durchgebrannt.
Jepp, an zerplatzte Glühlampen kann ich mich auch erinnern. Vor allem dann wenn die Lampe stehend eingeschraubt war. Dann fiel vermutlich der durchgebrannte Glühfaden nach unten zwischen die Drähte im Glaskolben.
Dafür brauchts nicht unbedingt den Glühfaden bzw. wenn der reißt besteht eine gewisse Chance, daß er einen Lichtbogen zündet und sich dieser bis auf die Anschlussdrähte des Glühfadens ausdehnt. Dann hat man eine Gasentladungslampe mit entsprechend hoher Leistung und niedriger Impedanz...
Wenn man nicht die billigsten Glühlampen gekauft hat, hatten die übrigens eine kleine Schmelzsicherung unten in dem Glas-Zylinder, der den Glühfaden in der Mitte der Lampe hält. Diese brannte in solchen Fällen durch und dann bleibt wenigstens die Sicherung/LSS drin.
Nö, aber ich hab nen gehörigen Schreck bekommen, als ich den
Lichtschalter betätigte.
Oder ist das Eurer Auffassung ganz normal, dass beim Betätigen des
Lichtschalters der Deckenbeleuchtung erstens diese nicht leuchtet,
zweitens ein Knallgeräusch zu hören ist?
Ja, ganz normal. Glühbirnen gehen immer beim Einschalten kaputt.
Und wie oft passiert das, Deiner Meinung nach?
Einmal im Monat oder öfter?
Was für doofe Billig-Glühlampen hast Du dann reingeschraubt.
Wie oberschlau musst Du sein, dass Du noch keine Energiesparlampen kennst.
Manchmal passieren bei der Beleuchtung auch noch ganz andere Sachen.
Und hat mit "Einschalten" rein garnichts zu tun.
Komme morgens in die Firma und sehe in der Halle auf dem Fußboden Glassplitter einer Leuchtstoffröhre.
Ich hatte keinen Lichtschalter betätigt. Dieser Teil der Beleuchtung ist 24/7 aus Sicherheitsgründen eingeschaltet.
Kein "Industriestarter" drin gewesen. Hatte nur ab und zu geflackert.
Die typischen vergeblichen Zündversuche am Ende der Lebensdauer.
Aber dass dann die Röhre platzt, das war mir bis dato auch neu.
Höchstens, dass die Fassungen deutliche Überhitzungsspuren zeigten.
Nur die ganze Quecksilberpartikelverschmutzung auf dem Fußboden zu entfernen war noch so ein Akt.
Damit ist die Frage oben aber nicht beantwortet:
Wie oft musste man mit derartigen Effekten rechnen?
Bei mir:
Aber einigermaßen selber schuld:
Eine 100-Watt Klarglaslampe mit einer separat von außen aufsteckbaren Alu-Halbkugel versehen, damit sie Licht wie eine Kopfspiegellampe reflektiert.
Dass diese Materialunterschiede mechanische Spannungen im Glas verursachen,
hätte ich mir auch vorher ausmalen können. Irgendwann kommt es dann zum Knall. Dann doch lieber "echte" Kopfspiegellampen kaufen.
Gibt es heute auch in Energiesparformat.