Widerstand mit 1 Pin?

OP #7998161
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Hallo Bastelnde!

Nett, keine roten Kringel unter "Bastelnde" :) Aber jetzt kommt's: ich brauche einen Widerstand mit 1 Pin (Lötauge, Bohrung), aber 2 Anschlüssen im Schaltbild. Das Schaltbild soll natürlich ganz normal aussehen, wie im Bild. Die Widerstände R5 bis R9 sollen stehende 0204 oder 0207 werden, ein Ende in der Platine und das andere in der Lötöse vom Akkuhalter. Mechanisch kein Problem, aber wie sage ich das dem Eagle?

Man könnte die Widerstände und Akkus "malen" -- ERC-Fehler, die Eingänge vom Multiplexer hängen in der Luft und die Teile fehlen in der Stückliste.

Man könnte stehende Widerstände mit 2 Lötaugen verwenden -- DRC-Fehler, es bleibt je eine Luftlinie übrig.

Man könnte ein Modul aus 2x Akkuhalter, 5x Widerstand und 1x Sicherung bauen -- keine Fehler, aber ein seltsames Schaltzeichen und eine lückenhafte Stückliste.

Gut, dass ich nur 2 Stück bauen will; wie würde man das für 100 Stück machen? Für die Großserie wäre es wieder einfach.

Die Akkuhalter gefallen mir eigentlich ganz gut. Die sind sehr stabil, mit 2x M3 anschraubbar und die Querverbindungen von Akku zu Akku werden freitragend verdrahtet. Wenn ich eine bedrahtete Sicherung genau wie die Widerstände einbaue, kann man auf der Platine nirgends gefährliche Kurzschlüsse machen.

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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7998182
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Bauform B. schrieb:

ich brauche einen Widerstand mit 1 Pin (Lötauge, Bohrung), aber 2 Anschlüssen im Schaltbild.

Dann passt der Schaltplan nicht zur Leiterplatte. Du kannst mit Eagle aber alle mögliche Symbole malen, denen keine Pins geben und sie auch nicht mit "wire" verdrahten, sondern nur mit lines "aneinandermalen".

Ich würde ein Symbol/Device malen, das alles enthält, was nicht auf der Leiterplatte ist. Nämlich Batteriehalter und je ein Pin der Widerstände. Der zweite Pin der Widerstände ist dann ein Pad im Makro. Das wäre technisch korrekt und käme auch anstandslos durch den ERC/DRC.

Beitrag #7998233 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Starfleet) #7998433
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Bei Widerständen mit geringer Toleranz ist das Mist, diese so frei in der Luft unter verschiedener mechanischer Spannung mit einem Pin in die Platine zu löten. Daher zweiseitig auf der Platine verlöten und ein drittes Loch für das Kabel zum Akkuanschluss vorsehen.

Eventuell bietet sich für R5 bis R9 auch ein Mehrfach-Widerstand (gern in die Rubrik "Widerstand-Netzwerk" "Widerstands-array" sortiert" an, die sind dann auch thermisch gekoppelt.

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OP #7998478
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Nemopuk schrieb:

Bauform B. schrieb:

Die Widerstände R5 bis R9 sollen stehende 0204 oder 0207 werden, ein Ende in der Platine und das andere in der Lötöse vom Akkuhalter. Mechanisch kein Problem

Das solltest du nochmal überdenken. Widerstände sind keine Montagewinkel.

Bauform B. schrieb:

Die Akkuhalter gefallen mir eigentlich ganz gut. Die sind sehr stabil, mit 2x M3 anschraubbar...

OP #7998480
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Dieter D. schrieb:

Bei Widerständen mit geringer Toleranz ist das Mist, diese so frei in der Luft unter verschiedener mechanischer Spannung mit einem Pin in die Platine zu löten.

Bradward B. schrieb:

Eventuell bietet sich für R5 bis R9 auch ein Mehrfach-Widerstand (gern in die Rubrik "Widerstand-Netzwerk" "Widerstands-array" sortiert" an, die sind dann auch thermisch gekoppelt.

Gute Einwände, danke, aber man soll ja nicht übertreiben. Die Widerstände im LT1990 haben 1MΩ und Fehler von meinen Widerständen nagen nur minimal am CMRR.

OP #7998485
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Lothar M. schrieb:

Bauform B. schrieb:

ich brauche einen Widerstand mit 1 Pin (Lötauge, Bohrung), aber 2 Anschlüssen im Schaltbild.

Dann passt der Schaltplan nicht zur Leiterplatte.

Das geht ja mal garnicht, daher meine Frage.

Ich würde ein Symbol/Device malen, das alles enthält, was nicht auf der Leiterplatte ist. Nämlich Batteriehalter und je ein Pin der Widerstände. Der zweite Pin der Widerstände ist dann ein Pad im Makro. Das wäre technisch korrekt und käme auch anstandslos durch den ERC/DRC.

Ja klar, aber langweilig ;) Aber nur so geht's. In der Stückliste fehlen dann eben 2 Positionen mehr, die Akkus selbst und Schrauben und Muttern gibt es im Schaltbild ja auch nicht.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7999220
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Bauform B. schrieb:

Ja klar, aber langweilig ;) Aber nur so geht's. In der Stückliste fehlen dann eben 2 Positionen mehr, die Akkus selbst und Schrauben und Muttern gibt es im Schaltbild ja auch nicht.

Wie gesagt: du kannst die Akkus und die Befestigungsmittel ja auch als einzelne Symbole und Devices ohne Pads malen und in deinen Schaltplan einfügen. Dann tauchen die auch auf dem Board und in der BOM auf. Ob die Montagemittel aber tatsächlich zur BOM der Leiterplatte gehören, darüber dürfte sich dann streiten lassen...

#7999255
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Bauform B. schrieb:

Die Widerstände R5 bis R9 sollen stehende 0204 oder 0207 werden, ein Ende in der Platine und das andere in der Lötöse vom Akkuhalter. Mechanisch kein Problem, aber wie sage ich das dem Eagle?

Du setzt 4 einzelne Widerstände oder 1 stehendes Widerstandsarray 4x1 in die Platine mit dem gemeinsamen Anschluss aller und von dort einen Drahtanschluss zum Batteriehalter, und bestückst einfach unter Umgehung dieser Verbindung direkt.

OP #7999376
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Lothar M. schrieb:

Ob die Montagemittel aber tatsächlich zur BOM der Leiterplatte gehören, darüber dürfte sich dann streiten lassen...

Au ja :) Dabei ist es doch ganz einfach: wenn die Schrauben vor dem Löten verbaut werden, gehören sie rein. Deshalb müssen die auch ins Schaltbild, sonst passt das wieder nicht 1:1 zusammen.

Mit Eagle ist alles machbar, aber es gibt keine Vorgaben, man muss sich alles selber ausdenken. Wie genau ist sowas eigentlich in KiCad geregelt?

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