Mein Monitor wird über USB-C mit Strom versorgt, konkret braucht er:
20V bei 6,75A = 135W
Seit kurzem funktioniert er nicht mehr, er schaltet sich konstant nach 2s wieder aus. Also wenn er an meinen Mac mini angeschlossen ist und dieser bereits gestartet ist, kommt kurz das volle Bild und er schaltet sich sofort wieder aus. Wenn ich den Beamer hingegen anschließe, funktioniert alles. Also HDMI Buchse funktioniert am Mac. Ich habe schon anderes Kabel getestet, same.
Der Monitor muss auch Stand Alone funktionieren, man müsste ins Menü kommen, selbes Problem.
Also vermute ich einen Defekt am Netzteil, also habe ich eins bestellt, aber nur mit 130W, dachte das wir egal sein. Monitor funktioniert gar nicht, auch keine 2s.
Ein Freund hat das original Netzteil an seiner Powerbank angeschlossen. Diese zeigt die Leistung an. Am Anfang liefert es 135W, aber es fällt schnell auf ~35W ab. Also Netzteil kaputt?
Siegessicher habe ich mir dann eins mit 160W besorgt. Der Monitor macht garnix, er flack nicht einmal kurz auf. Mit dem originalen 135W hingegen schon, nach wie vor.
Ich möchte den Monitor nicht aufgeben, hat ein seltenes 3:2 Format, dass ich brauche. Ein neuer würde 550€ kosten. Er ist 3 Jahre alt und hat keine Garantie mehr.
Für USB-Netzteile gibt es zwar Standards, aber man kann darüber hinaus gehen und Kabel wie Netzteil so codieren, dass das Gerät diese Komponenten (nicht) erkennt und ggf ablehnt.
Wenn mir sowas passieren würde, und die Garantie wäre schon abgelaufen, würde ich das Ding aufschrauben, und schauen, ob ich da eventuell noch wo anders eine Stromversorgung anlöten könnte.
Wenn mir sowas passieren würde, und die Garantie wäre schon abgelaufen,
würde ich das Ding aufschrauben, und schauen, ob ich da eventuell noch
wo anders eine Stromversorgung anlöten könnte.
Die muss aber ebenfalls mit dem Monitor sprechen können.
Wenn ich ein Netzteil auswählen sollte, das auf jeden Fall 5A liefern können muss, würde ich auch eines nehmen, das etwas mehr kann und nicht am Limit läuft. Da sind 6.7A schon nicht schlecht, denke ich.
Wenn man darauf verzichtet, den Monitor als Netzteil für ein angeschlossenes Gerät zu nutzen, dann sollte auch ein deutlich kleineres Netzteil für den Monitor ausreichen.
Der Monitor kann 65 Watt via USB-PD liefern (d.h. 20 V, etwa 3 A).
Der erwähnte Mac mini hat doch ein eigenes Netzteil, daher sollte /der/ den Monitor nicht weiter belasten.
Siegessicher habe ich mir dann eins mit 160W besorgt.
Die Beschreibung sagt: Max 100W je Ausgang, 160W nur wenn man zwei Geräte anschließt.
Zum 130W 20V 6,5A Netzteil für Dell: da der Standard nur bis 5A geht und ein Gerät mit dem Netzteil Spannung und Strom aushandelt, muss Dell da wohl ein eigenes Protokoll einsetzen. Ebenso wird der Huawei Monitor vorgehen, aber mit seinem eigenen Protokoll, den das 130W Dell Netzteil nicht versteht.
Vielleicht läuft der Huawei mit 20V direkt an. Ich würde ein 5A USB-C Kabel abschneiden und an ein 20V Labornetzteil zum Probieren anschließen, das 6,75A kann.
Wenn er dann anläuft, war das Netzteil die Ursache. Viele 24V Meanwell Netzteile kann man etwas herunterregeln.
Ein Freund hat das original Netzteil an seiner Powerbank angeschlossen.
Diese zeigt die Leistung an. Am Anfang liefert es 135W, aber es fällt
schnell auf ~35W ab. Also Netzteil kaputt?
Je nach Gesamtkapazität, Ladezustand und Design der PB kann das Verhalten völlig ok sein.
Wenn ich es richtig verstehe, wird der Monitor per proprietärem USB-C-Netzteil mit Strom versorgt. Und wenn er das Bild per USB-C von einem Rechner entgegennimmt, will er auch diesen mit Strom versorgen. Was aber nicht klappt.
Der einfache Workaround wäre halt, Bildausgabe via DP oder HDMI. ZUr Not halt per USB-C->HDMI/DP Adapter. Dann muss das halbdefekte Netzteil nur noch den Monitor selbst versorgen.
Und wenn er das Bild per USB-C von
einem Rechner entgegennimmt, will er auch diesen mit Strom versorgen.
Was aber nicht klappt.
Der erwähnte Rechner (Mac mini) kann nicht via USB-C mit Strom versorgt werden. Das ist also nicht die Fehlerursache.
Möglicherweise ist auch nicht das Netzteil, sondern der Monitor selbst defekt - solange nicht zum Vergleich ein /baugleiches/ Netzteil verwendet wird, lässt sich weder das eine noch das andere ausschließen.
Der "Test" mit der Powerbank ist, wie Ralf schon anmerkte, nicht aussagekräftig.
Wenn mir sowas passieren würde, und die Garantie wäre schon abgelaufen,
würde ich das Ding aufschrauben, und schauen, ob ich da eventuell noch
wo anders eine Stromversorgung anlöten könnte.
Die muss aber ebenfalls mit dem Monitor sprechen können.
Nicht zwangsläufig. Mux, PD controller, Voltage Regulatoren, das können alles separate Chips sein. Sofern irgendwo USB-C rein kommt, und die 20V raus, und alles andere von da mit Strom versorgt wird, dann könnte man da ansetzen. Den Chip einfach übergehen, den Rest der Schaltung direkt mit Strom versorgen.
Vielleicht läuft der Huawei mit 20V direkt an. Ich würde ein 5A USB-C
Kabel abschneiden und an ein 20V Labornetzteil zum Probieren
anschließen, das 6,75A kann.
Kann sowas wirklich funktionieren, oder brät man sich da nur das Gerät?
Ich würde es jedenfalls nicht riskieren.
Wenn mir sowas passieren würde, und die Garantie wäre schon
abgelaufen,
würde ich das Ding aufschrauben, und schauen, ob ich da eventuell noch
wo anders eine Stromversorgung anlöten könnte.
Das Problem ist, da sind keine Schrauben mehr, er ist verklebt.
Siegessicher habe ich mir dann eins mit 160W besorgt.
Die Beschreibung sagt: Max 100W je Ausgang, 160W nur wenn man zwei
Geräte anschließt.
Das war nicht überlegt :)
Zum 130W 20V 6,5A Netzteil für Dell: da der Standard nur bis 5A geht und
ein Gerät mit dem Netzteil Spannung und Strom aushandelt, muss Dell da
wohl ein eigenes Protokoll einsetzen. Ebenso wird der Huawei Monitor
vorgehen, aber mit seinem eigenen Protokoll, den das 130W Dell Netzteil
nicht versteht.
Vielleicht läuft der Huawei mit 20V direkt an. Ich würde ein 5A USB-C
Kabel abschneiden und an ein 20V Labornetzteil zum Probieren
anschließen, das 6,75A kann.
Wenn er dann anläuft, war das Netzteil die Ursache. Viele 24V Meanwell
Netzteile kann man etwas herunterregeln.
Ich werde das probieren, hab aber erst am Donnerstag die Möglichkeit.
Aber warum sollte das funktionieren? Das Labor Netzteil kann ja ach das Huawei Protokoll nicht.
Wenn ich es richtig verstehe, wird der Monitor per proprietärem
USB-C-Netzteil mit Strom versorgt. Und wenn er das Bild per USB-C von
einem Rechner entgegennimmt, will er auch diesen mit Strom versorgen.
Was aber nicht klappt.
Der einfache Workaround wäre halt, Bildausgabe via DP oder HDMI. ZUr Not
halt per USB-C->HDMI/DP Adapter. Dann muss das halbdefekte Netzteil nur
noch den Monitor selbst versorgen.
Ich habe ihn über HDMI angeschlossen gehabt am Mac. USB-C ist nur die Stromversorgung. Aber es würde auch über USB-C übertragen werden.
Wenn man ihn mit USB-C mit dem Mac verbindet und keine Stromversorgung angeschlossen hat, passiert nix.
Möglicherweise ist auch nicht das Netzteil, sondern der Monitor selbst
defekt - solange nicht zum Vergleich ein baugleiches Netzteil
verwendet wird, lässt sich weder das eine noch das andere ausschließen.
Der "Test" mit der Powerbank ist, wie Ralf schon anmerkte, nicht
aussagekräftig.
Um den Monitor wäre es schade.
Das könnte auch sein, allerdings will ich das nicht glauben.
Wenn mir sowas passieren würde, und die Garantie wäre schon abgelaufen,
würde ich das Ding aufschrauben, und schauen, ob ich da eventuell noch
wo anders eine Stromversorgung anlöten könnte.
Wolf17 schrieb:
Vielleicht läuft der Huawei mit 20V direkt an. Ich würde ein 5A USB-C
Kabel abschneiden und an ein 20V Labornetzteil zum Probieren
anschließen, das 6,75A kann.
Kann sowas wirklich funktionieren, oder brät man sich da nur das Gerät?
Ich würde es jedenfalls nicht riskieren.
Inwiefern wäre das riskanter, als die Stromversorgung „wo anders“ anzulöten?
Ich werde das probieren, hab aber erst am Donnerstag die Möglichkeit.
Aber warum sollte das funktionieren? Das Labor Netzteil kann ja ach das
Huawei Protokoll nicht.
Die USB C PD... Verbindung funkioniert so, dass der Verbraucher dem NT o.d. anderem Versorger mitteilt, welche Spannung auf der + Leitung erwünscht ist, ggf. auch Strom.
Wenn das LNG auf 20 V steht, kommen eben auch ohne PD Gedöns die 20 V am Monitor an.
Ob der Monitoreingang die auch passieren lässt, muss man testen.
Wenn man ihn mit USB-C mit dem Mac verbindet und keine Stromversorgung
angeschlossen hat, passiert nix.
Welche wo?
Keine am Mac mini? Klar, daß da nichts passiert, der Mac mini kann nicht über USB-C versorgt werden.
Keine am Monitor? Auch klar, der Mac mini kann nicht den Monitor versorgen.
Solange man den Monitor nicht als USB-C-Spannungsversorgung nutzt (d.h. ein Notebook o.ä. daran anschließt, das über den Monitor versorgt werden soll), /sollte/ der Monitor auch mit einem schwächeren Netzteil funktionieren.
Dein ersatzweise gekauftes USB-C-Netzteil sollte das hinbekommen, /vorausgesetzt/, daß das auch 20V ausgeben kann.
Wenn das nicht funktioniert, liegt der Verdacht nahe, daß das Problem am Monitor, und nicht am Netzteil liegt.
Inwiefern wäre das riskanter, als die Stromversorgung „wo anders“
anzulöten?
Weil man da vorher nachgesehen hat, was für Chips da drin sind, um herauszufinden, wo man was anlöten muss. Dann weiss man, was man tut, und ob das funktionieren würde.
...
Vielleicht läuft der Huawei mit 20V direkt an. Ich würde ein 5A USB-C
Kabel abschneiden und an ein 20V Labornetzteil zum Probieren
anschließen, ...
Würde ich nicht machen. Auch USB 3PD fängt mit 5V wie schnödes USB1 an und handelt dann erst aus was geliefert werden soll. Da gleich volle Tüte reinhalten könnte den Magischen Rauch freisetzen.
Vielleicht läuft der Huawei mit 20V direkt an. Ich würde ein 5A USB-C
Kabel abschneiden und an ein 20V Labornetzteil zum Probieren
anschließen, ...
Würde ich nicht machen. Auch USB 3PD fängt mit 5V wie schnödes USB1 an
und handelt dann erst aus was geliefert werden soll. Da gleich volle
Tüte reinhalten könnte den Magischen Rauch freisetzen.
Der mit 5V versorgte Monitor müsste die 20V per Vorbestellung aushandeln, einen 5V Schaltungsteil, der keine 20V verträgt, wegschalten und dann erst mit letzter Kondensatorenergie einen jetzt hochschalten Befehl senden. Gibt es so ein Protokoll überhaupt?
Ja, es bleibt ein Restrisiko. Aber was ist die Alternative? Monitor entsorgen?
Ich würde es riskieren.
Bevor mit irgendwelchen unverhandelten Spannungen am Monitor herumexperimentiert wird, sollte ein USB-PD-Tester beschafft und zwischen Netzteil und Monitor gesteckt werden.
Das sind Geräte, die mindestens die Spannung und den fließenden Strom anzeigen, oft aber auch noch Details über die Protokollaushandlung, oder auch als Langzeitmessung die Energiemenge bestimmen (was bei Ladetests von Smartphones o.ä. interessant ist).
Fehler. Dein Monitor wird von einem Netzteil versorgt, das ein Kabel mit einem USB-C (ähnlichen?) Stecker am Ende hat. Korrekt?
konkret braucht er 20V bei 6,75A = 135W
Fehler. Wofür bräuchte ein Monitor 135W? Zumal er mit 3 Jahren noch nicht alt ist. Die genannten 35W sind da plausibler. Die 6.75A sind, was das Netzteil maximal liefern /kann/. Das heißt nicht, daß der Monitor überhaupt einen Betriebszustand hat, in dem er das auch aufnimmt.
Zudem widersprechen 6.75A der USB-PD Norm. Das ist also ein Netzteil spezifisch für diesen Monitor, kein USB-C Universalnetzteil. Deswegen läuft der Monitor auch mit nicht mit einem solchen. Er kann schlicht mit den 5V Defaultspannung nichts anfangen und auch nicht per USB-PD signalisieren, daß er 20V will.
Hat jemand eine Idee?
Offensichtlich ist entweder dein Netzteil oder dein Monitor defekt. Ich tippe eher auf den Monitor. Ein "schleichender" Fehler wie beschrieben tritt z.B. auf wenn Elkos Kapazität verlieren. Aber auch eine defekte Kaltkathodenröhre (hat dein Monitor die?) führt zum beschriebenen Fehlerbild. Also schraub ihn auf und schau rein. Aufgeblähte Elkos sieht man eigentlich sofort.
Auch das Netzteil kann man separat testen. Man schließt einfach eine (elektronische) Last an und mißt Strom und Spannung und Ripple. Macht man eigentlich zuerst.
Genau das Bauteil (Polyfuse) wird hier in einem ähnlichen Artikel auch referenziert. Laut der Source handelt es sich um einen Auslegungsfehler, der dauerhaft genau zu dem beschriebenen Verhalten führen kann.
https://opista.com/posts/fix-mateview-28-black-screen-failure
Ich möchte den Monitor nicht aufgeben, hat ein seltenes 3:2 Format, dass
ich brauche.
Eine kurze Suche im Web zeigt, sofern es sich um Deinen Monitor handelt,
daß wohl andere den Fehler auch haben, daß es Lösungen gibt..
Jürgen K. schrieb:
Das Problem ist, da sind keine Schrauben mehr, er ist verklebt.
..und die Elektronik scheinbar im Fuß sitzt und man recht einfach dran
kommt.
Du hast recht.
Leider habe ich einen hohen Querschnitt und kann meine Hände fast benutzen und somit nicht basteln und den Monitor gut anschauen.
Davon ganz ab, für ~50€ gibts doch das original Netzteil neu zu
kaufen. Warum dann so eine Spielerei mit den anderen Netzteilen?
Ich habe es nicht gefunden, deswegen.
Ich hätte mehr Zeit in die Suche investieren sollen, dann wäre dieser Thread nicht notwendig gewesen.
Zu allem Überfluss ist gestern das Ladegerät für meinen Rollstuhl kaputt geworden und weiß noch nicht ob morgen in die Arbeit kann und somit den Monitor anschauen lassen kann. Meine Assistenten sind nicht technisch versiert.
Das Problem sollte gelöst sein. Danke für die tollen Lösungsvorschläge und für eure Bemühungen!