Ich bin neu hier im Forum und habe mir schon ein paar Beiträge durchgelesen, aber leider noch nichts zu meinem aktuellen Problem gefunden.
Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert und arbeite seit meinem Studium (1 Jahr Vollzeit und 3 Jahre Teilzeit) in der Softwareentwicklung (Spring Boot, Angular usw.) und habe seit Anfang des Jahres das Gefühl, dass ich durchgebrannt bin und nicht mehr 24/7 vor dem Bildschirm sitzen möchte. Mir fehlt die körperliche Betätigung, da ich meist nach der Arbeit noch an privaten Projekten sitze, habe ich diese nun aufs Eis gelegt, um nach meinem Feierabend aktiver zu werden. Trotzdem fühlt sich die Zeit während der Arbeit so monoton an, da mein Interesse immer mehr auf Embedded Systems umschweift, da dort auch mit Hardware gearbeitet wird.
Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded Systems Bereich zu fassen?
Ich bedanke mich jetzt schon für die Antworten und hoffe, dass mit dieser Frage jemanden in der Zukunft mit dem selben Problem auch geholfen werden kann.
Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
Systems Bereich zu fassen?
Nein, leider ist das jetzt fuer dich voellig unmoeglich geworden.
Mit der Anmeldung und deinem ersten Post hier hast auch du es leider - wie alle anderen vor dir mit analog gelagerter Problemstellung in ihrem ersten Post - beruflich komplett verkackt.
Sorry 4 no better news.
Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
Systems Bereich zu fassen?
Wie bist du auf den Embedded-Bereich gekommen? Was ist deine Motivation?
Das war etwas dumm von mir formuliert. Natürlich werde ich auch im Embedded Bereich viel am Pc sitzen, dessen bin ich mir auch bewusst nur ist das eine andere Ebene von Programmierung. Es wird ja für ein physisches Gerät programmiert und damit gearbeitet und das meinte ich mit der Abwechslung. Statt NUR irgendwas im Browser angezeigt zu kriegen, hätte ich im Embedded Bereich nochmal die elektrotechnische Seite mit drinnen
Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
Systems Bereich zu fassen?
Möglich ist vieles, aber wie wahrscheinlich ist es, dass eine Embeddedbude einen Winf einstellt, der maximal Hobbykenntnisse in diesem Bereich hat? Java/Spring + JS/Angularkenntnisse sind dort genauso nützlich wie Erfahrung als Totengräber oder Bankkaufmann. Ausserdem steht genug geeigneteres Frischfleisch bereit, die Hochschulelektriker prügeln sich um die wenigen Hardwarebasteljobs, da bist du nicht mal Dritte Wahl, denn das was du kannst macht der Werkstudent oder Praktikantenhansel billiger, davon stehen noch mehr bereit, die arbeiten für ein Butterbrot um ihren CV aufzupimpen.
Es wird ja für ein physisches Gerät programmiert und damit gearbeitet
Ist auch nicht garantiert. In vielen Firmen bekommst du das Gerät gar nicht zu sehen, geschweige denn darfst du es anfassen. Das ist oft 100% Schreibtisch-Arbeit, mit unendlichen Meetings usw. Aufgrund der Industrienähe ist Embedded oft gerade besonders bürokratisch.
Und die Läden, in denen es nicht so läuft, sind dann gern mal vollkommen unstrukturiert. Nicht zu wissen, an welchem Projekt man morgen arbeitet und wann das aktuelle Projekt in der Versenkung verschwindet, kann einen auch kaputt machen.
Allgemein ist man als Informatiker im Embedded Bereich immer irgendwie Fremdkörper in der Firma, da viele solcher Unternehmen von klassischen Ingenieuren geprägt sind, die nicht viel Verständnis für die Arbeitsweise der Softwareentwicklung haben. Das kannst du dir auch hier im Forum schön anschauen. Außerdem ist man gern der Einzige, der die beiden Welten zusammen bringen kann, und hat dann auch noch besonderen Druck/Verantwortung.
So "normale" Enterprise Softwareentwicklung kann da vorteilhaft sein dass man "einfach arbeiten" kann, auch wenn's nicht besonders kreativ oder "tangible" ist. Klassische Software-Buden haben typischerweise immerhin die übliche Infrastruktur wie Versionsverwaltung, CI, Bugtracker, Anforderungsmanagement - Dinge, deren Wichtigkeit man erst begreift, wenn man sie nicht mehr hat.
Ja, es gibt Ausnahmen, aber man muss sie suchen. Für klassische Informatiker würd ich den Wechsel nach Embedded nur sehr bedingt empfehlen, manchmal ist das eigene Gras doch grüner.
Nicht schon wieder so ein „Mama AA fertig“ Thread. Natürlich von einem
User mit frischer Anmeldung..
Wenn du so persönlich werden willst, kann ich dir gerne auch mal aufzeigen, dass es in dieser Rubrik um Ausbildung, Studium & Beruf geht. Außerdem habe ich nicht nach einer Berufsberatung gefragt, sondern eher danach, ob es überhaupt mit meinem Bachelor in Wirtschaftsinformatik möglich ist in diesem Berufsfeld einzusteigen, trotz dessen, dass ich keine Module in dem Bereich hatte, sondern nur private Projekte. Nicht ob es der richtige Beruf ist, nicht ob es alternative Berufe gibt, sondern nur die unten zitierte Frage mit dementsprechend Kontext, um meine aktuelle Lage besser nachzuvollziehen.
Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
Systems Bereich zu fassen?
Selbst wenn ich mich vor Jahren hier angemeldet hätte, hätte es tatsächlich keinen Unterschied gemacht, da ich davon ausgegangen bin, dass dementsprechend auch hilfreiche und zuvorkommende Antworten kommen können, aber das was ich in dieser Bubble bisher gelesen habe ist ja absolut Katastrophal. Wenn euch der Beitrag nicht zusagt, dann verlasst den Beitrag mit einem Daumen nach unten, aber hört auf irgendeine Scheiße zu kommentieren, Hauptsache einen Kommentar da gelassen, um die Anzahl der Beiträge zu steigern. Das hilft keinem Schwanz weiter. In der Suchfunktion während der Erstellung wurde nichts angezeigt und nirgendwo konnte ich etwas über Wirtschaftsinformatik an sich finden.
und hoffe, dass mit
dieser Frage jemanden in der Zukunft mit dem selben Problem auch
geholfen werden kann.
Da ich bereits weiß, dass solche Probleme in Foren existieren, habe ich bewusst diesen Text hier unten eingefügt, um emphatisch zu sein und auch Verständnis entgegen zu bringen, dass die User hier ständig solche Fragen lesen. Crazy was hier für Zustände herrschen.
Danke an Frank D. und Niklas G., weil sie die einzigen waren, die wenigstens eine brauchbare Antwort liefern konnten. Den Rest kannst du in die Tonne kloppen
und arbeite seit meinem Studium
(1 Jahr Vollzeit und 3 Jahre Teilzeit) in der Softwareentwicklung
(Spring Boot, Angular usw.) und habe seit Anfang des Jahres das Gefühl,
dass ich durchgebrannt bin
Entschuldigung, wenn du schon fertig mit der Berufswelt bist, dann hast du ein ganz anderes Problem. Ein Problem dass sich durch den Wechsel in den Embedded-Bereich nicht lösen lässt. So ein bisschen Softwareentwicklung ist nicht der härteste Job. Jetzt schon am Rad zu drehen zeigt eher dass du nicht belastbar bist.
Mir fehlt die körperliche Betätigung,
Millionen von Arbeitnehmern schaffen es mit dem Rad von und zur Arbeit zu fahren, in der Mittagspause eine Runde Sport zu machen, vor oder nach der Arbeit ins Fitnessstudio zu gehen oder Sport in einem Verein zu machen.
Hingegen sorgt Embedded-Programmierung nicht für mehr körperliche Betätigung. Sogar dann nicht, wenn man Hardware in den Händen hat.
klassischen
Ingenieuren geprägt sind, die nicht viel Verständnis für die
Arbeitsweise der Softwareentwicklung haben. Das kannst du dir auch hier
im Forum schön anschauen.
PS: Mein Beitrag ist offenbar eine so eine Art selbsterfüllende Prophezeiung - welche Fachrichtung hat wohl welchen Bewertungs-Pfeil angeklickt?
Wenn natürlich nur so ganz harte den Job machen dürfen,
Es geht nicht um dürfen sondern um können. Er sagt selber er kann nicht.
Wundert's mich? Nein. Die Generation Trallala zelebriert gerne und mit Stolz im Oberstübchen nicht ganz dicht zu sein. Sollte das sein Ding sein, auch ok. Embedded löst das Problem aber nicht. Ich will gar nicht wissen wie man auf die Idee kommen kann.
Es geht nicht um dürfen sondern um können. Er sagt selber er kann nicht.
Wenn die Arbeitswelt dank solcher Einstellungen und Sprüche nur für die ganz harten™ Leute zugänglich ist, ist es effektiv ein "nicht dürfen". Nach Studium und Berufseinstieg sich deswegen umorientieren zu müssen ist auch nicht so toll, sicher auch nicht volkswirtschaftlich gesehen. Sicher dass es da keinen anderen Weg gibt?
Ich will gar nicht
wissen wie man auf die Idee kommen kann.
Der Gedanke, dass man bei Embedded näher an der eigentlichen Technik sitzt, ist nicht so abwegig. Der Begriff sagt ja schon, dass es in einen technischen Kontext eingebettet ist.
in der Softwareentwicklung, (Spring Boot, Angular usw.)
In manchen Bereichen aus dem großen Topf, der sich "Embedded" nennt werden auch GUI's programmiert, bspw. Car-Infotainment, glass cockpit (avionic), Medizintechnik-Monitore oder sogar Kaffemaschinen. In dieser Nische könnte es ja ein "Büro-Informatiker" versuchen.
Einfach mal die Ausstellerliste der "Embedded World" in Nürnberg durchparsen und mit Bewerbungen bombardieren.
Viele Voten.. Natuerlich ist eine Diversifizierung moeglich, ich denke sogar sinnvoll. Webentwicklung und Embedded ergaenzen sich gut. Irgend eine Embedded Komponente benoetigt immer ein Web GUI. Ich zB bin mit Web nicht gut genug, muss deshalb bei speziellen Windows GUI bleiben.
Die Verbindung der Beiden kommt dann etwas spaeter, wenn du mit Embedded klar kommst.
Embedded bedeutet eigentlich immer Echtzeit. Bedeutet nicht Geschwindigkeit, sondern repetierbare, deterministische Zuverlaessigkeit. Dabei wuerde ich mir nicht grad zu beginn einen Webserver ans Bein haengen wollen, wird's spaeter dann brauchen.
Du hast also ein Echtzeitsystem, welches ultra zuverlaessig funktioniert... nicht von selbst, das ist die Vorgabe. 24/7 fuer Monate.
Wenn das so geht, kommt ein Webserver drueber.
Ich hab das mal mit einem AVG gebaut, ist schon ein paar Jahre her.
Ich lass das mal so. Viel Glueck. Eigene Projekte sind ein guter Anfang.
Und ja. Man ist mehr im Feld. Man muss sich das draussen anschauen.
Eben, Wirtschafts-Informatik !
Warum fokussiert man da mal nicht zur Abwechslung auf "Wirtschaft-", insbesonders wenn man von der "Informatik" für den Moment genug hat ?!
Man könnte sich ja anschauen was so ein "Wirtschafts-Ingenieur" treibt, um Gemeinsamkeiten zu erkennen.
Wobei es nicht leicht sein soll, einen Informatiker zu einen Ingenieur auszubilden, in die entgegengesetzte Richtung ist es wohl einfacher.
Es tummeln sich viele Ingenieure im Programmierbereich, insbesonders im "Embedded".
Ausserdem steht genug geeigneteres Frischfleisch bereit, die
Hochschulelektriker
prügeln sich um die wenigen Hardwarebasteljobs, da bist du nicht mal
Dritte Wahl, denn das was du kannst macht der Werkstudent oder
Praktikantenhansel billiger, davon stehen noch mehr bereit, die arbeiten
für ein Butterbrot um ihren CV aufzupimpen.
Ist es mittlerweile auch bei den Elektronikentwicklern so schlimm? Von den Softwarefriemlern kenne ich das bereits. Aber WebDeveloper kann auch im Embedded Bereich mal gebraucht werden, wenn ich für mein Gerät eine WebGUI brauche. Man denke an die FritzBox :-)
Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
Systems Bereich zu fassen?
Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
IMHO zumindest eine reelle Chance.
Möglich ist vieles, aber wie wahrscheinlich ist es, dass eine
Embeddedbude einen Winf einstellt, der maximal Hobbykenntnisse in diesem
Bereich hat?
Ich würde mal sagen, dass ein Hobbyist, der sein Hobby ernsthaft
betreibt, sehr viel mehr Ahnung von der Materie hat als einer, der das
Thema nur aus Vorlesungen kennt. Man muss das dem Wunscharbeitgeber nur
irgendwie klar machen, bspw. eben damit, dass man schon entsprechende
Projekte umgesetzt (und vielleicht sogar veröffentlicht) hat.
Was als Nachweis natürlich nicht ganz genügt, ist ein Blinkprogrämmchen
auf Arduino-Basis ;-)
Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
IMHO zumindest eine reelle Chance.
Meiner Erfahrung nach interessieren sich Arbeitgeber (in der Embedded Branche) Null für Privat/Hobby-Projekte, wenig für Studienleistungen, kaum für Studien-/Extrakurrikulare Projekte.
Das einzige was zählt, ganz entscheidend auch für das Gehalt, sind die Jahre an Berufserfahrung im Embedded-Bereich.
Ich würde mal sagen, dass ein Hobbyist, der sein Hobby ernsthaft
betreibt, sehr viel mehr Ahnung von der Materie hat als einer, der das
Thema nur aus Vorlesungen kennt.
full ack. Absolventen ohne Projekte kommen hier gar nicht ins Bewerbungsgespräch. Entweder du kannst erwiesenermaßen was oder nicht. Mit der heutigen Abschlussflut kriegst du Leute, die schon am Spannungsteiler scheitern!!!
Meiner Erfahrung nach interessieren sich Arbeitgeber (in der Embedded
Branche) Null für Privat/Hobby-Projekte, wenig für Studienleistungen,
kaum für Studien-/Extrakurrikulare Projekte.
Das einzige was zählt, ganz entscheidend auch für das Gehalt, sind die
Jahre an Berufserfahrung im Embedded-Bereich.
Zum Glück handhabt das nicht jeder Arbeitgeber so, denn sonst gäbe es
keinen einzigen berufstätigen Embedded-Entwickler auf der Welt :)
Wo ich dir recht gebe: Hobby alleine reicht – insbesondere bei größeren
Firmen – i.Allg. nicht für eine Einstellung aus, da aus formalen Gründen
meist ein abgeschlossenes MINT-Studium erwartet wird. Welcher der vier
MINT-Buchstaben zutrifft, ist aber nicht so wichtig, solange der
Bewerber nachweisen kann, dass er sich in irgendeiner Form schon
intensiv mit dem Embedded-Thema beschäftigt hat.
Zum Glück handhabt das nicht jeder Arbeitgeber so, denn sonst gäbe es
keinen einzigen berufstätigen Embedded-Entwickler auf der Welt :)
Man kann auch ohne Erfahrung eingestellt werden, wird aber eben als Frischling bezahlt, egal wie viele Privatprojekte oder normale Informatiker Erfahrung man hat.
Zum Glück handhabt das nicht jeder Arbeitgeber so, denn sonst gäbe es
keinen einzigen berufstätigen Embedded-Entwickler auf der Welt :)
Man kann auch ohne Erfahrung eingestellt werden, wird aber eben als
Frischling bezahlt, egal wie viele Privatprojekte oder normale
Informatiker Erfahrung man hat.
kannst du aktuell vergessen. Keiner bringt dir das Zeug von der Pieke auf bei. Dafür gibts zu viele Absolventen, Konkurrenz.
Ca. ½ der Informatiker (aka Absolvent mit Abschluss Bacc., Master,
Dipl.-Inf., Dr. , ... in Informatik )
Die Anzahl der abgebildeten Personen sind weder als absolute noch als
relative Zahlen zu verstehen, sondern zeigen lediglich an, dass die
jeweiligen Teilmengen nichtleer sind (s. vorangegangene Beitrage, auf
die sich dieses Diagramm bezieht).
taugt nicht als Programmierer.
... oder zieht andere Tätigkeitsfelder vor, weil diese für die jeweilige
Person bspw. interessanter, weniger stressig oder besser bezahlt sind.
Man könnte auch sagen, dass die dargestellten Mengen Kenntnisse statt Personen sind. Also Kenntnisse von Informatikern und Programmierern überschneiden sich, sind aber keine Untermengen.
Welcher der vier MINT-Buchstaben zutrifft, ist aber nicht so wichtig
Jein. Unter N fällt auch Biologie, und da findet man viele Kandidaten, die mit exakter Wissenschaft wenig am Hut haben und sich eher für Themen wie "Was blüht denn da am Wegesrand?" oder "Mein Traum wäre ein eigenes Pferd!" interessieren. SCNR.
Vielleicht schreibt mal jemand eine schnuckelige, Frauenkompatible Benutzeroberfläche (bspw. in pink) für so was ...
Ach ja, und bei Medizintechnik wäre es auch nicht schlecht, wenn man weniger oder mehr Grundverständniss von Biologie hat. Man kann in einen Zahn nicht bohren wie in eine Geräteträgerplatte.
Campiere du mal in der sibirischen Tundra hunderte Kilometer von der nächsten Zivilisation entfernt um Tiere zu zählen, oder schlage dich durch den Regenwald, oder harre die Polarnacht in der Antarktis-Station aus, oder pflege ein tonnenschweres Bison das dich mit der kleinsten Bewegung zerquetschen könnte, oder klettere auf die steilen Felswände der Anden um die Jahrhunderte alten Nester der Kondore zu analysieren um daraus Rückschlüsse auf klimatische Veränderungen zu gewinnen, oder spüre Nashörner auf mit Wilderern im Nacken, lass dich im Urwald von einer Schlange beißen mit dem Wissen dass du 15 Minuten hast um dich von deinen Liebsten zu verabschieden... Da wünschst du dir dein klimatisiertes Büro zurück.
Warum pinke Benutzeroberflächen?
Die freuen doch nur die Anwälte der Telekom, die ja
dann eine neue Einnahmequelle mit Dem Recht der Hebung
von Uhren haben.;-))
Zukünftige biologische Programme und deren Benutzeroberflächen,
ob in Hardware als selektive biologische Waffen und
deren Steuersoftware müssen maskulin und männerbedienbar
gestaltet werden,da es in den kommenden Auseinandersetzungen
zu wenig Soldatinnen geben wird, die beim Kampf ums "Rechthaben"
unserer hohen Pharaonen beim Ausrotten ihrer oder gegnericher
Völker beteiligt sein können.
Ein Atomkrieg hat leider zu viel Kollateralschäden und
kann ja nur als Drohgebärde benutzt werden.
Da haben dann "Pinkigkeit" und andere Niedlichkeiten
dann keinen Platz. :-((((
Warum haben wir noch keine Aliens entdecken können?
Vielleicht, weil alle Lebensformen, die die technologische
Möglichkeit der Selbstvernichtung erreicht haben, diese
Möglichkeit auch reichlich benutzt haben? :-O
Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
IMHO zumindest eine reelle Chance.
Meiner Erfahrung nach interessieren sich Arbeitgeber (in der Embedded
Branche) Null für Privat/Hobby-Projekte, wenig für Studienleistungen,
kaum für Studien-/Extrakurrikulare Projekte.
Meine Erfahrungen sind anders. Ich interessiere mich beim Vorstellungsgespräch durchaus dafür, was der potentielle Neuling in der Freizeit und über das "zwingend Notwendige" hinaus macht.
Allerdings schaffen es die wenigsten "Artfremden" überhaupt über die HR-Abteilung bis zum VG. Deshalb wäre ein Gespräch auf einer Real-life-Jobbörse sehr, sehr ratsam.
Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
IMHO zumindest eine reelle Chance.
Meiner Erfahrung nach interessieren sich Arbeitgeber (in der Embedded
Branche) Null für Privat/Hobby-Projekte, wenig für Studienleistungen,
kaum für Studien-/Extrakurrikulare Projekte.
Das einzige was zählt, ganz entscheidend auch für das Gehalt, sind die
Jahre an Berufserfahrung im Embedded-Bereich.
Man muss das dem Wunscharbeitgeber nur
irgendwie klar machen
Meiner Erfahrung nach praktisch nicht möglich.
Als ehemaliger Teamleiter eines Hardware-Entwicklungsteams widerspreche ich.
Ich habe einen Bewerber als Hardware-Entwickler eingestellt, nicht weil er die tollsten Noten hatte, sondern genau weil er aufgezeigt hat, was er in seiner Freizeit wie entwickelt hat.
Sprachbarriere leicht-mittel vorhanden, Ursprungszeugnisse aus Nicht-EU Land waren schlecht einschätzbar, deutsche Zeugnisse entsprechend durchwachsen, in DE durchgekämpft mit Jobs, welche nicht ganz der HW-Entwicklung entsprachen.
Aber - privat nebenbei Hardware + Low-Level-SW auf beinahe professionellem Niveau entwickelt. DAS hat mich überzeugt und ich bereue die Entscheidung kein Stück (und die Firma soweit ich das weiß auch nicht).
Als ehemaliger Teamleiter eines Hardware-Entwicklungsteams widerspreche
ich.
Es gibt immer Ausnahmen, aber unter der beträchtlichen Menge an Vorstellungsgesprächen die ich hatte war kein Unternehmen, welches sich für Privatprojekte interessiert hat. Vielleicht war ich auch sonst so toll qualifiziert dass es nicht nötig war auf Privatprojekte zu achten, wer weiß...
Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
IMHO zumindest eine reelle Chance.
...
Meiner Erfahrung nach praktisch nicht möglich.
Als ehemaliger Teamleiter eines Hardware-Entwicklungsteams widerspreche
ich.
Ich habe einen Bewerber als Hardware-Entwickler eingestellt, nicht weil
er die tollsten Noten hatte, sondern genau weil er aufgezeigt hat, was
er in seiner Freizeit wie entwickelt hat.
Ja, das ist ist im Technik-Bereich und insbesonders bei Absolventen nicht ungewöhnlich. OK, wer ne Latte ein Referenzprojekten aus seinem Berufsleben vorweisen kann, hat das nicht nötig.
Und es ist natürlich auch die Frage, wer sonst so in der Wunsch-Firma ist.
Hat man bereits "Alte Hasen" mit reichlich Berufserfahrung kann man auch mal einen Vollblut-Akademiker mit zwei linken Händen und ringsrum Daumen einstellen - ein Absolvent der Wirtschaftsinformatik studiert hat und jetzt in die Hardware-Embedded-Entwicklung einsteigen will, weil er den Belastungen als Programmierhansel nicht gewachsen ist, kommt IMHO dieser Beschreibung schon recht nahe.
Die Biologinnen, die z.B. ihre eigenen Satelliten fürs Wildlife-Tracking
starten, haben ihre Terminals sicher auf Pink gestellt.
Oh ja da wird es sicher viele geben, du kannst sicher aus dieser unübersehbaren Masse von Biologinnen welche Satelliten starten mal ein Beispiel verlinken?
Fragt sich nur wie da jetzt deine Biologinnen ins Spiel kommen.
Ich habe keinen direkten Zugang zu den Personaldaten der Satellitenfirma, aber die Biologinnen des MPI betreiben und nutzen die Satelliten und die damit gewonnen Daten, inklusive natürlich eigener Software für die Verarbeitung der großen Datenmengen.
Dich wird es sicherlich auch erfreuen zu wissen, dass die von ebendiesen Biologinnen gewonnenen revolutionären Forschungsergebnisse zur Sozialstruktur von Baboons z.B. auf dem Titelblatt des renommierten "Science"-Magazins gelandet sind - nämlich, dass die Primaten eben keine "Alpha-Männchen" haben sondern Entscheidungen trotz komplexer Sozialstruktur gemeinsam treffen. Selbst die Paviane wissen es besser als gewisse Homo "Sapiens" Exemplare.
Ich habe keinen direkten Zugang zu den Personaldaten der
Satellitenfirma, aber die Biologinnen des MPI betreiben und nutzen die
Satelliten und die damit gewonnen Daten
Ach so, du weißt es also gar nicht. Grade noch hast du das Bild gezeichnet von Biologinnen welche an Terminals (die nicht Pink sind) Satelliten starten.
Jetzt weißt du nicht mal ob da überhaupt Frauen arbeiten und an was genau?
Satelliten und die damit gewonnen Daten, inklusive natürlich eigener
Software für die Verarbeitung der großen Datenmengen.
Klingt als würdest du dich darüber wundern, dass Frauen programmieren können... 5 Euro in die Chauvikasse, bitte!
Warum sollten die (Biologinnen) sich um den Betrieb der Satelliten kümmern?
Dafür gibt es andere Menschen, die ich eher in der Astrophysik verorten würde.
Klingt als würdest du dich darüber wundern, dass Frauen programmieren
können... 5 Euro in die Chauvikasse, bitte!
Da wirst du hier im Forum reich. Es gibt hier ziemlich viele für die eine Frau gefälligst am Herd zu stehen hat.
Wäre interessant zu erfahren wie viele von denen in einem Ein-Personen Haushalt leben :-)
Meine Erfahrungen sind anders. Ich interessiere mich beim
Vorstellungsgespräch durchaus dafür, was der potentielle Neuling in der
Freizeit und über das "zwingend Notwendige" hinaus macht.
dann bist du aber besonders, ich erinnere mich an meine Vorstellung in der Industrie,
ein Abteilungsleiter fragte den Diplomingenieur ob er sich mit Commodore mit kleiner Tastaur auskenne (gedanklich bei PET2001) der Kandidat sagte ja und dachte an den Commodore Taschenrechner https://www.ebay.de/itm/123986762022
ein Direktor freute sich seinen ersten Dr. Ing eingestellt zu haben der auch prompt einen Testautomaten baute welcher auch ohne Prüfling nach Start "GUT" testete.
Also Fehleinschätzungen von Vorgestzten waren keine Seltenheit weil damals noch das Peterprinzip vorherrschte
Ach so, du weißt es also gar nicht. Grade noch hast du das Bild
gezeichnet von Biologinnen welche an Terminals (die nicht Pink sind)
Satelliten starten.
Erwartest du von einer zynischen Konter auf Mackersprüche präzise Faktenlagen? Fakt ist das Biologinnen wunderbar mit komplexer Technik arbeiten, ob pink oder nicht.
Jetzt weißt du nicht mal ob da überhaupt Frauen arbeiten und an was
genau?
Ist es für dich so wichtig? Möchtest du beweisen dass Frauen nicht in der Raumfahrt arbeiten können? Die Absurdität dieses Vorhabens muss man dir wohl kaum darlegen.
Warum sollten die (Biologinnen) sich um den Betrieb der Satelliten
kümmern?
In der Praxis arbeiten Biolog:innen tatsächlich nicht ausschließlich in der Tundra direkt am Tier, sondern entwickeln auch eine Menge eigene Technik z.B. für das Tracking - von den Trackern an sich bis zur Software. Das könnt ihr euch höchstpersönlich in Radolfszell anschauen. Wie Cyblord jedoch messerscharf kombiniert hat, kann ich nicht beweisen dass die Biolog:innen auch die Raumfahrzeuge (die Icarus 1-Antenne sowie die Icarus 2-Satelliten) selbst entwickeln/betreiben. Dabei ist der Begriff "betreiben" sowieso weit gefasst, als Auftraggeber der Satelliten werden die Biolog*innen sicher viele Details des Betriebs vorgeben.
Warum hintefragt ihr nicht mal Bradward's Theorie mit den pinken Benutzeroberflächen? Oder sind Rahul, Cyblord und Bradward ein und dieselbe Person?
Ist es für dich so wichtig? Möchtest du beweisen dass Frauen nicht in
der Raumfahrt arbeiten können? Die Absurdität dieses Vorhabens muss man
dir wohl kaum darlegen.
Ich nehme dich nur beim Wort.
Fazit ist: Du laberst halt einfach mal was drauf los. Weil dich irgendwas mit Pink getriggert hat. Ich würde dir raten dich etwas mehr im Griff zu haben.
sondern Entscheidungen trotz komplexer
Sozialstruktur gemeinsam treffen.
Das ist aber eine schöne Umschreibung für die Mobbingstrukturen innerhalb der Affengruppe. Es kam sogar auf BR2 letzte Woche im Programm von 18-19 Uhr.
Weil dich irgendwas mit Pink getriggert hat. Ich würde dir raten dich
etwas mehr im Griff zu haben.
Und wie lautet dein weiser Rat für Chauvis und Haarspalter wie Bradward und dich selbst? Ist mein Einzeiler vom Anfang ein Fall von "getriggert"? Dein obsessives Nachbohren ob Biologinnen tatsächlich an Satelliten arbeiten können hingegen nicht?
Es war "Bradward B.", der solche Theorien von sich gegeben hat.
Also eigentlich ging es lediglich um die Notwendigkeit eines Nebenfaches ergänzend zu "Informatik" in Bezug auf Erstellung "Nutzerfreundlicher Bedienschnittstellen".
Ingenieure bauen halt gern Gerätschaften mit denen am besten Ingenieure zurecht kommen und werden deswegen von ihren Frauen geschimpft. ;-)
Volvo hat mal 'ne zeitlang damit geworben, das bei denen Frauen Autos für Frauen konstruieren:
So als Hinweis für den TO das Nebenfach (Wirtschaft-) hervorzuheben wenn die Bewerbung wegen dem Hauptfachabschluß (-sinformatik) scheitert.
Und wie lautet dein weiser Rat für Chauvis und Haarspalter wie Bradward
und dich selbst?
"Chauvi" weise ich in Rücksprache mit meinen Frauen (Ehefrau, Tochter) entschieden zurück.
Und bezüglich "Haarespalter", mancher begnügt sich halt nicht mit der Oberfläche, gräbt tiefer und seziert das Ganze in seine Einzelteile. Solange das nicht zur krankhaften Manie ausartet, die man nicht mehr kontrollieren kann, ist daran nichts auszusetzen.
Wird schwierig. Ich bin richtiger Informatiker und dann noch mit Diplom, d.h. längere Studiendauer, mehr Inhalte. Meine Erinnerung nach mussten die Wirtschaftsinformatiker damals kein VHDL machen, auch keien Mikrocontrollerprogrammierung. Und wenn du nur Teilzeit gearbeitet hast, inwieweit konntest du dort deine allgemeinen Entwicklerfähigkeiten ausbauen? Und am Schreibtisch sitzt man bei Embedded-Programmierung genauso.
Ich bin richtiger Informatiker und dann noch mit Diplom,
d.h. längere Studiendauer, mehr Inhalte. Meine Erinnerung nach mussten
die Wirtschaftsinformatiker damals kein VHDL machen, auch keien
Mikrocontrollerprogrammierung.
Das gilt heutzutage nicht als Thema für "Informatiker", weil "Programmierung". (siehe auch die Beiträge weiter oben)
Für ASIC/FPGA/Mikrocontroller biste besser mit einem Elektrotechnik-Studium vorbereitet. Und auch nach meine Erinnerung "mussten" die Spunde in der Informatikfakultät nicht Mikrocontroller/Embedded machen, es wurde aber angeboten. Das waren dann die wenig besuchten Veranstaltungen (ca. 10-15 Teilnehmer) und davon auch noch etliche "Nicht-Informatiker" wie eben ET-Studenten oder postgradule Bauingenieure, Physiker, etc. .
Naja für Geisteswissenschaftler reicht der Inhalt hier vermutlich sogar
für eine Habilitation über das Thema des Threads. ;)
Hast du eine Ahnung wie lang geisteswissenschaftliche Abschlussarbeiten sind, und wie viel Literatur dort verwendet wird... Da staunt der Karohemdenträger.
Es gibt dafuer Firmen, die jeden Text auf Plagiate pruefen und gegen
Geld diese Quellen ergaenzen.
Machen die aber auch bei MINT-Arbeiten. Heutzutage lässt man das wohl ChatGPT machen. Ist natürlich in allen Varianten illegal. Und ja, es gibt durchaus noch ehrliche Studenten/Doktoranden/Habilitanden.