Ich habe immer alle Sendungen meiner Mitarbeiter angenommen.
Jetzt ist mein Betrieb geschlossen, aber Pakete für meinen
Mieter nehme ich natürlich auch an.
Gibt es auch größere Unternehmen, die den Service für ihre
MA anbieten? Da kann ja auch mal eine 80 kg Lieferung dabei sein.
In meinem Kleinbetrieb war das kein Problem. Tür vom Büro auf,
einmal durch die Werkstatt rufen: "Thomas dein Paket von Thormann
ist da."
Mal aus der Sicht des Angestellten: ich versuche das nicht zu überstrapazieren und mache das nur im Notfall. Bspw. Gefahrgut (Autobatterie) nimmt der Paketshop nicht an. Wenn es im Haus keiner annimmt, müßte ich bis ins Depot gurken.
Ähnlich bei Lieferungen die per Spedition bis Bordsteinkante kommen (Powerstation 33 kg auf Palette)
Bei sowas warne ich unseren Logistiker vor. Sollte ich außer Haus sein, dann schickt er mir ne Nachricht, das ich mit dem Transporter mein Zeug dann zeitnah "einfange".
Pillepalle lasse ich nach Hause liefern.
Da kann ja auch mal eine 80 kg Lieferung dabei sein.
Naja, wer sich Speditionslieferungen an den Arbeitsplatz liefern lässt, sollte vielleicht /vorher/ mal vorsichtig bei der Poststelle/dem Wareneingang nachfragen, ob das in Ordnung geht.
Hab viel Alipress Zeug in die Firma liefern lassen. Nie ein Problem. 3D Drucker war das größte, aber viele Jahre her.
Kannte das Mädel im Posteingangsdienst und die Sache war geritzt.
In Konzernen wo man nur eine schlaffe Nummer ist kommt man am Asch!
Ich denke, heutzutage gehört Paketannahme zur Lebensqualität.
Wenn Firmen da nicht mitmachen.....
Viele Firmen haben eine Torwache samt Werkschutzdienst. Da fährst Du nicht mal eben mit dem Auto aufs Gelände oder trägst Dinge ohne Torschein heraus.
Ich kenne beide Seiten, Privatzeug geht nur in kleineren Firmen. Die letzten Jahre stand mein Auto 50m vom Büro, früher am anderen Standort waren 500 Meter Fußweg mit bewachter Schranke dazwischen.
Bei uns gehen täglich viele Lieferungen für die Firma rein und raus. Per Post, Paketdiensten, Speditionen, Kurieren. Zur Abwicklung haben wir eine eigene Post- und Versandstelle.
Die hat die Anweisung private Pakete anzunehmen, diese aber, wenn es offensichtlich private Pakete sind, mit niedriger Priorität zu bearbeiten. Wenn viel los ist liegen private Pakete schon mal einen zusätzlichen Tag rum bevor man sie abholen kann.
Die Abholung muss zu einer festen Zeit persönlich in der Post- und Versandstelle erfolgen. Dabei muss man den Firmenausweis vorzeigen und ein Formular unterschreiben dass man die Sendung erhalten hat. Eine Kopie davon mit Stempel gilt als Nachweis dass man die Lieferung raus nehmen darf.
Die Anweisung sagt auch dass man mit der Angabe der Firmenadresse als Empfangsadresse den Mitarbeitern der Versandstelle erlaubt die Lieferung zu öffnen (verzicht auf das Postgeheimnis) und das Sendungen mit Gebühren (Nachnahme, Steuern/Zoll ...) nicht angenommen werden.
Dank Homeoffice habe ich aber keinen Grund mir privat was in die Firma liefern zu lassen.
Ich habe immer alle Sendungen meiner Mitarbeiter angenommen.
Jetzt ist mein Betrieb geschlossen, aber Pakete für meinen
Mieter nehme ich natürlich auch an.
Pakete annehmen ist doch kein Thema, egal ob in der Firma oder Privat.
Das mit deiner Firma tut mir leid, Was wird nun aus deiner Firma, übernimmt die ein Nachfolger?
Sehe ich hier auch im Umkreis, eine Firma wird aufgebaut, die Kinder sofern vorhanden haben kein Interesse und die Firma wird verramscht oder verschwindet.
Gibt es auch größere Unternehmen, die den Service für ihre
MA anbieten?
Hier auch ganz offiziell (trotz Großkonzern, nicht über normale Poststelle, sondern über Empfang/Einlass), allerdings bin ich so häufig im Homeoffice, dass ich das in letzter Zeit nicht mehr genutzt habe. Selbst, wenn ich am Liefertag gerade mal nicht da bin, irgendein Nachbar ist meist da, und per Haus-Chat kann man das auch auf dem kurzen Dienstweg erfragen. ;-)
Das Thema hatte der Betriebsrat bei uns auch mal auf den Weg gebracht. Wurde aber wegen des Aufwands abgelehnt.
Durch Home Office ist es ja auch kein Problem. Es gibt ja auch Paketstationen und Wahl des Liefertages.
Am problematischsten ist da Amazon Logisik. Aber dafür sind die recht schmerzfrei.
bei uns war das lange erlaubt mit privaten Paketen an die Warenannahme, vor 2,5 Jahren ist das verboten worden (bzw. musste verboten werden).
Hintergrund waren/sind Zollformalitäten & Privateinfuhren nach einer Prüfung durch die Zollbehörde...um den Empfang von Privatpost rechtlich sauber zu ermöglichen, wäre ein immenser Aufwand nötig, daher ist es jetzt nicht mehr erlaubt...
Dank Homeoffice habe ich aber keinen Grund mir privat was in die Firma
liefern zu lassen.
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt - und da ist trotz Homeoffice die Firma der deutlich zuverlässigere Lieferort.
Denn welcher Paketbote klingelt schon, wenn die Wohnung nicht im Erdgeschoss ist, oder gar im Hinterhaus? Auch wenn das Abstellen des Lieferfahrzeugs in der sehr verkehrsarmen Seitenstraße kein Problem ist, wegen eines Päckchens macht sich da niemand die Mühe. Und der eine Nachbar, der jahrelang ein Büro im Erdgeschoss betrieben hatte, macht das nicht mehr, und ist damit als Annahmestelle weggefallen.
In meiner Firma (ebenerdig, in einem Gewerbehof) ist einerseits zu den üblichen Zeiten normalerweise jemand da, und andererseits wird da so viel angeliefert, daß es sich für die Paketboten auch lohnt, ihr Lieferfahrzeug zu verlassen.
Obendrein ist das ein Anreiz für mich, das Homeoffice zu verlassen und auch mal bei den Kollegen vorbeizusehen. Es gibt ja schließlich auch Kaffee.
Denn welcher Paketbote klingelt schon, wenn die Wohnung nicht im
Erdgeschoss ist, oder gar im Hinterhaus?
So ziemlich jeder hier. Manche sind nur zu hektisch: wenn sie schon beim nächsten Nachbarn geklingelt haben, bevor man an der Sprechanlage war, kann man nicht mehr mit ihnen reden. Dann hilft nur noch, zum Fenster zu gehen.
Allerdings nehme ich ihnen den Weg bis ins 3. OG (bei sehr großen Etagenhöhen) durchaus ab und gehe nach unten. Die Stamm-Paketboten wissen auch, dass in unserem Haus problemlos jeder für jeden was entgegennimmt.
In meiner Firma (ebenerdig, in einem Gewerbehof) ist einerseits zu den
üblichen Zeiten normalerweise jemand da
Bei grösseren Unternehmen mit viel Post- und Lieferverkehr traut sich der Lieferant nicht, grundlos auf "nicht angetroffen" zu plädieren. Zudem ist man wahrscheinlich recht weit vorne in der Tour, fällt nicht mangels Zeit hinten raus.
Ich habe immer alle Sendungen meiner Mitarbeiter angenommen.
Bislang kein Problem hier.
Das private Zeugs landet wie das Firmenzeugs in Incoming Goods und bei Sendungsverfolgung kann der MA das dann dort abholen.
Schwierig wirds, wenn die Ware nicht zugerordnet werden kann.
Das mit der Paketannahme hat sich bei mir im laufe der Jahre geändert.
Erst hatte ich das immer in die Firma bestellt. (kleine Firma)
Nach telefonischer Rücksprache wurde es dann auch oft weitergeleitet.
(z.B. bei längerem Auslandseinsatz) Das kam dann mit der
nächsten Materiallieferung. ;-)
Später habe ich das an den Döner meines Vertrauens liefern lassen.
Da kam ich zum Feierabend eh vorbei.
Nach meinem Umzug habe ich es immer an meine Rentner-Nachbarn
liefern lassen. Abends bekam ich das immer über den Zaun gereicht.
Da die Nachbarn nun leider verstorben sind geht das nicht mehr.
Dann habe ich mir das ins Baubüro liefern lassen.
Es war immer einer da, der das annehmen konnte.
Gut, den riesen und sperrigen Karton mit dem 3D-Drucker
wollte ich nicht durch die halbe Stadt schleppen.
Also nach Hause bestellt. Und prompt musste ich das
von der 2km entfernten Poststelle abholen.
Jetzt gibts eine Abstellgenehmigung "an einem sicheren Ort".
(Gartenpavillon auf dem Grundstück)
Macht meine Vermieterin jetzt genauso.
Klappt bisher wunderbar. Weggekommen ist noch nix.
So ziemlich jeder hier. Manche sind nur zu hektisch: wenn sie schon beim
nächsten Nachbarn geklingelt haben, bevor man an der Sprechanlage war,
kann man nicht mehr mit ihnen reden. Dann hilft nur noch, zum Fenster zu
gehen.
Eine Wohnung im Hinterhaus zeichnet sich dadurch aus, daß sie zwar Fenster hat, man aber von ihr aus nicht den Hauseingang oder die davor befindliche Straße sehen kann ...
Nee, viele der Paketboten klingeln nicht. Einfach gar nicht. Wenn man Glück hat, haben sie noch etwas für jemanden anderen im Vorderhaus und geben dem dann alles, und wenn man ganz großes Glück hat, gibts sogar eine Benachrichtigung im Briefkasten.
Hatte ich kürzlich, ich war zu Hause (hab' gearbeitet), niemand hat geklingelt, und nachmittags fand ich eine Nachricht im Briefkasten. Jemand aus der Verwandtschaft, den ich noch nicht dressiert hatte, mir Kram ins Büro zu schicken, hatte mir ein Päckchen geschickt.
Normaler aber ist, daß nicht geklingelt wird, und die Sendung gleich in irgendeinem Paktshop landet.
Dein "hier" ist nicht mein "hier" - ich lebe in der Hauptstadt des rücksichtslosen Partyhedonismus, das scheint bei Dir, der Du ein paar hundert Kilometer weiter südlich wohnst, doch noch anders zu sein.
Ich mache den Paketboten auch nicht unbedingt einen Vorwurf - die bekommen sehr wenig Geld für einen Scheißjob und müssen immer mehr Krempel durch die Gegend wuchten. Besonders toll sind dann Leute, die sich säckeweise Katzenstreu o.ä. bei Amazon nach Hause bestellen, weil sie den Kram nicht selbst tragen wollen.
Hier fahren auch immer mehr bemitleidenswerte Menschen auf Elektrofahrrädern durch die Gegend, irgendwelchen wohlstandsverwöhnten Deppen Essen bringen. Auch bei Glatteis, wie Anfang der Woche, wo hier auch die Straßenbahnen komplett ausfielen.
Nee, viele der Paketboten klingeln nicht. Einfach gar nicht. Wenn man
Glück hat, haben sie noch etwas für jemanden anderen im Vorderhaus und
geben dem dann alles, und wenn man ganz großes Glück hat, gibts sogar
eine Benachrichtigung im Briefkasten.
Ich habe mal einen blöden Arbeitsunfall gehabt.
Ich konnte "nicht mal schnell".
Also klingelte die "Kristel von der Post" erst bei mir,
lieferte dann die Päckchen/Pakete bei den Nachbarn aus,
und kam dann zu mir zurück an ihr Auto.
Weil sie wusste, dass ich nicht so schnell kann.
Sie hat mir sogar mal ein >30kg-Paket bis zur Haustür getragen.
DAS nenne ich "service".
Normaler aber ist, daß nicht geklingelt wird, und die Sendung gleich in
irgendeinem Paketshop landet.
Dein "hier" ist nicht mein "hier" - ich lebe in der Hauptstadt des
rücksichtslosen Partyhedonismus, das scheint bei Dir, der Du ein paar
hundert Kilometer weiter südlich wohnst, doch noch anders zu sein.
Hätte (auch) zum Thema "Neues und Interessantes aus der Hauptstadt" gepasst. Ja, auch bei mir auf dem Lande ist es noch anders. Einen Zustellversuch gibt es immer, ggfls. auch bei Nachbarn, bevor es im Paketshop landet. Bei DHL, Hermes und DLS befindet er sich im Dorf, also wirklich kein Problem.
Ich mache den Paketboten auch nicht unbedingt einen Vorwurf - die
bekommen sehr wenig Geld für einen Scheißjob und müssen immer mehr
Krempel durch die Gegend wuchten. Besonders toll sind dann Leute, die
sich säckeweise Katzenstreu o.ä. bei Amazon nach Hause bestellen, weil
sie den Kram nicht selbst tragen wollen.
Gebe ich Dir Recht. Ich beneide die Zusteller/Zustellerinnen auch nicht um ihren Job.
Hier fahren auch immer mehr bemitleidenswerte Menschen auf
Elektrofahrrädern durch die Gegend, irgendwelchen wohlstandsverwöhnten
Deppen Essen bringen. Auch bei Glatteis, wie Anfang der Woche, wo hier
auch die Straßenbahnen komplett ausfielen.
Essen-Bringdienste habe ich wenige Male in der Großstadt bei Freunden erlebt. Ich fand's lecker, aber dieser ganze Verpackungsmüll... Für jede Portion, ja für jede einzelne Zutat (z.B. Soße) ein eigenes Döschen. Aber es wurde ja "umweltfreundlich" per Fahrrad angeliefert...
Bei meiner jetzigen Firma (inzwischen > 80 MA) ist es noch kein Problem.
Da lässt sich sogar der Chef seine Pakete in die Firma liefern (ist aber auch sein...).
Bei eine vorherigen (wesentlich größer) wurde es verboten, aber dafür eine DHL-Packstation vor dem Eingang eingerichtet.
das scheint bei Dir, der Du ein paar hundert Kilometer weiter südlich
wohnst, doch noch anders zu sein
Ich denke, dass das nicht so sehr von der großen Geographie abhängt sondern lokal stark unterschiedlich ist, weil es vor allem von den Personen abhängt.
Aber wie geschrieben, die "Stamm-Boten" kennen das Haus und wissen, dass sie ihre Dinge bei irgendeinem Nachbarn eigentlich immer los werden.
Sicher. Je nach Paketdienst kommen da unterschiedlich motivierte Leute vorbei; was meistens (aber in letzer Zeit abnehmend) funktioniert, ist die Post (DHL), richtig schlimm sind Amazon-Boten (einige meiner Kollegen bestellen da, ich hab' damit aufgehört), die können oft die Adresse nicht finden. Trotz Hausnummer, trotz ausreichend großem und gut lesbarem Firmenschild ... Hermes, dpd, gls sind mal brauchbar, mal nicht.
Was zuverlässig funktioniert, ist UPS, aber das liegt daran, daß meine Firma mit denen einen Vertrag hat.
Auch bei grösseren Unternehmen, um die es hier geht?
Hermes hat es zweimal nicht geschafft, die Adresse zu finden.
Dann habe ich die Sendung in einen Hermes-Shop in der Nähe umgeleitet.
Aber auch da haben sie noch eine Woche gebraucht, bis es endlich dort war...
Kleine Anekdote am Rande:
Ich habe mal Gerichtspost am Sitz des Arbeitsplatzes vom Gegner zustellen lassen, weil dieser "unbekannt verzogen" war und seiner Ex die neue Adresse absichtlich verschwieg.
Sowas geht (und ist auch zulässig/wirksam). Dagegen kann der Arbeitgeber nix tun.
Klar in kleinen Firmen ist es meist nicht das große Problem sich mal was liefern zu lassen. Hier kommt es aber auch immer wieder etwas darauf an, wie man in den Wald ruft und wie oft es vorkommt.
Bei mir hat sich die Notwendigkeit jedoch auf null reduziert, nachdem ich nun in einer Wohnlage bin, in der ich sicher abstellen lassen kann.
Davor an einer Hauptstraße für jeden einsehbar, war das nicht so toll.
Schrauben für 2,50 musste ich mal einen Ort weiter abholen, während Hardware für mehrere 100 Euro vor der Tür stand.
Zum Zoll musste ich in allen Jahren genau einmal. Mittlerweile wäre es kein Problem, da der Zoll direkt neben der Firma ist.
Und prompt musste ich das
von der 2km entfernten Poststelle abholen.
Man kann z.B. bei DHL eine Zweitzustellung beantragen. Da mein Zusteller sich die doppelte Arbeit gern ersparen möchte, habe ich ihn erzogen bei Nachbarn zu klingeln.