Sicherheitslücken in RISC/V-CPUs ermöglichen Angriffe auf SoCs. Im Hause Raspberry Pi steht eine Preiserhöhung an, während erste Benchmarks der neuen Loongson-CPU eine Einschätzung der Leistungsfähigkeit der chinesischen Halbleiterindustrie ermöglichen.
Symbian-Urgestein Colly Myers verstorben
Wer sich in der goldenen Vergangenheit der Hand-Computertechnik mit Symbian auseinandergesetzt hat, kennt Colly Myers als Entwickler des Ur-EPOC oder als Symbian-CEO. Unter der URL https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7423809082802946048/ findet sich nun die traurige Meldung, dass er überraschend verstorben ist:
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Newsautor und Exfrau verneigen sich in tiefer Dankbarkeit und tiefem Respekt die langjährige gute Zusammenarbeit im Bereich Symbian.
TI kauft Silicon Labs
Silicon Labs hat in der Vergangenheit in Sachen Bluetooth den einen oder anderen Achtungserfolg vollbracht: man war zum Beispiel als Erster in Sachen Channel Sounding lieferfähig (siehe https://www.youtube.com/watch?v=wpfyrcnIgqc).
Texas Instruments vermeldet unter https://investor.ti.com/news-releases/news-release-details/texas-instruments-acquire-silicon-labs nun, das Unternehmen übernehmen zu wollen:
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Zu den Kaufmodalitäten findet sich folgendes:
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Infineon kauft Teile von ams OSRAM
Wo Rauch ist, ist in vielen Fällen auch Feuer. Die seit einiger Zeit durch die Gerüchteküche wabende Geschichte über einen Teil-Verkauf des österreichischen Parade-Halbleiterherstellers ams OSRAM wurde unter der URL https://www.infineon.com/press-release/2026/infxx202602-0431 nun bestätigt. Spezifischerweise kauft Infineon die Sensor-Sparte unter Auslassung der optischen Sensoren:
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Infineon vermeldet zum „Umfang“ der Transaktion folgendes:
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STMicroelectronics finalisiert die Übernahme der NXP-Sensorsparte.
Die Elektronikindustrie dürfte dem „Million Monkey Effekt“ unterliegen. STMicroelectronics schickte wenige Stunden vor der Infineon-Ankündigung die folgende Meldung, die die an sich im Vorjahr geplante Übernahme der NXP-MEMS-Sensorsparte als final deklariert:
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Uptonitisches, zur Ersten - Preiserhöhung.
Der AI-Boom bzw. die AI-Blase sorgen für permanent steigende Preise für Arbeitsspeicher. Im Hause Raspberry Pi muss man nun eine abermalige Preiserhöhung durchführen. Spezifischerweise erhöhen sich die Preise der Produkte wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/more-memory-driven-price-rises/
Im Rahmen der Ankündigung vermelden die Uptoniten ihre Intention, diese Preisanpassung wieder zurückzunehmen, sobald sich die Marktpreise für DDR4-RAM wieder reduzieren. Interessant ist außerdem die folgende Passage, die auf erhebliche Vorräte der für die älteren Varianten verwendeten Arbeitsspeicher hinweist:
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Uptonitisches, zur Zweiten - Haut den RP2350 verlängert.
Die durchaus informativen Experimente zur Schwachstellen-Suche im RP2350 haben bisher nicht zu Ergebnissen geführt. Nun gibt es eine Erleichterung, die die Fehlersuche zu vereinfachen sucht:
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Die sonstigen Modalitäten im Bezug auf das Preisgeld bleiben identisch - neu ist, dass am Hacking interessierte Personen nun mehr Zeit zur Finalisierung ihrer Experimente bekommen:
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RISC/V: Sicherheit der meisten Implementierungen eher mangelhaft.
Die vor wenigen Jahren erschienenen Heartbleed-Attacken zeigten, dass auch die „ISAs von Prozessoren“ in der heutigen Zeit Fair Game für Computersicherheitsforschung sind. Auf der FOSDEM wurde ein Vortrag gehalten, in dem kommerziell verfügbare RISC/V-Implementierungen untersucht wurden. Die Ergebnisse präsentierten sich nicht sonderlich gut.


Bildquelle, beide: https://fosdem.org/2026/schedule/event/DL89YW-how-secure-are-commercial-risc-v-cpus/
Zusammenfassend wird außerdem noch folgendes vermeldet:
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Loongson 3B6000 Benchmarks von Phoronix
Die chinesische Loongson-Architektur bekommt immer wieder Erwähnungen: Wer nicht chinesisch spricht und nicht in China lebt, kann die Hardware nur auf X betrachten. Der für seine Linux-Benchmarks bekannte Branchen-Newsdienst Phoronix wurde nun mit einem Evaluationsboard der aktuellsten CPU ausgestattet, und führte Experimente durch. Die „zusammenfassenden Ergebnisse“ präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt - unter der Bildquelle finden sich sieben Seiten mit detaillierteren Performance-Berichten.

Bildquelle: https://www.phoronix.com/review/loongson-3b6000-loongarch
STMicroelectronics „pusht“ Visual Studio Code.
Wer bisher auf die ehemals von Atollic entwickelte Cube-IDE setzt, sollte das in der Abbildung gezeigte Bild sorgfältig betrachten. STMicroelectronics veröffentlichte auf seiner offiziellen Entwickler-News einen von ARM geschriebenen Bericht, der die Inbetriebnahme des Visual Studio Code-Plugins von Keil im Zusammenspiel mit STM32-MCUs beschreibt.

M5Stack AI-8850 - alternativer AI-Beschleuniger für Raspberry Pi 5.
Das offizielle AI-Erweiterungsmodul aus dem Hause Upton ist nicht das einzige Produkt, das den uptonitischen Prozessrechnern zu mehr AI-Leistung zu verhelfen sucht. Im Hause M5Stack lanciert man - wie in der Abbildung gezeigt - ein ähnliches Produkt, das allerdings auf einen Beschleuniger aus dem Hause Axera setzt.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c4L4gwjv
Zu beachten ist, dass dieses vergleichsweise teure Modul seine Rechenleistung aus einer gewöhnlichen M2-Erweiterungskarte bezieht. Insbesondere bei größeren Deployments kann es billiger sein, die wesentlich preiswertere M2-Karte einfach so zu kaufen und eine hauseigene Raspberry Pi-Adapterumgebung zu entwerfen.
GimmeGPIO - ESP32-basiertes USB-zu-GPIO-Modul.
Die 40 Pin lange GPIO-Steckerleiste des Raspberry Pi hat sich als absoluter Klassiker etabliert. Auf element14 gibt es nun ein Open Source-Projekt, das einen USB-Stick mit eben dieser GPIO-Schnittstelle zu realisieren sucht.

Auf Seiten der Host-Workstation stellt die Karte ein serielles Interface zur Verfügung, über das - Ähnlichkeiten zu Firmata sind rein zufällig - Befehle in Richtung des ESP32 geschickt werden. Dieser wendet diese danach gegen die „reale Peripherie“ an.
Embedded World: Kostenlose Tickets und Freibier.
Auch auf der diesjährigen Embedded World verteilt die Bauteilpreissuchmaschine OEMSecrets kostenloses Bier. Wer noch kein Ticket für die Messe hat, kann unter der Bildquelle eines beantragen.

Der Newsautor wird - mit 99 %iger Wahrscheinlichkeit - alle Messetage vor Ort sein, und freut sich schon darauf, mit der vereinigten Leserschaft das eine oder andere Glas zu heben.
CartoType: Besseres Mehrroutensystem.
Dass die in Großbritannien ansässige CartoType ein Big Tech-unabhängiges Routen- und Kartenframework zur Verfügung stellt, kann man im Interesse der digitalen Souveränität nicht oft genug betonen. In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Bericht findet sich unter anderem die abgedruckte Grafik, die über „Fortschritte“ im Bereich der Multi-Routen-Berechnung informiert.

Bildquelle: CartoType.
Spezifischerweise gilt, dass CartoType nun bequemer zu handhaben ist, wenn es um das Anbieten mehrerer konkurrierender Routen geht. Ein Beispiel hierfür ist die Berechnung von sehr schnellen und alternativ dazu sehr kurzen Routen:
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Lesestoff: Tamper Protection in Arcade-Systemen.
Die erste Runde im Kampf zwischen Hardware-Hacker und Hardware-Hersteller fand im Bereich der Spielhallencomputersysteme statt. Unter der URL https://arcadehacker.blogspot.com/ findet sich ein zwar nicht mehr aktiv gepflegter, aber lesenswerter Blog, der auf die „Highlights“ der im Rahmen der Gefechte entwickelten Technologien eingeht. Sehr interessant empfand der News-Autor beispielsweise das in der Abbildung gezeigte Sicherheitsmodul von Sega bzw. Hitachi. Die glänzenden Quader sind Keramikblöcke, die auf der Platine platziert wurden, um das Abtasten der darunter befindlichen Datenleitungen des Arbeitsspeichers zu erschweren und beim Aufflexen des Moduls für zusätzliche Freude zu sorgen.

Bildquelle: https://arcadehacker.blogspot.com/2020/04/deconstructing-segas-system-16-security-part2.html
Lesestoff: Vom Antennentest mit VNAs.
Antennen-Matching unter Nutzung eines Vektor-Netzwerk-Analysators gilt als gefürchtete Aktivität. Unter der URL https://coppermountaintech.com/wi-fi-bluetooth-pcb-tuning-and-antenna-testing/?utm findet sich ein Grundlagen-Artikel, der interessantesten Aspekte kompakt hervorhebt.
In eigener Sache: Bauteil-Roundup folgt morgen.
Aus Gründen der dringenden Nachrichtenlage wurde die Veröffentlichung der (sehr umfangreich ausgefallenen) Liste der neuen Bauteile verschoben - der Text wird nach vorausgehende Planung morgen erscheinen.
-edit 23h30 tvh bilder ausgetauscht, ein RR repariert. thx











