#1
Nachbar hat eine Handkettensäge mit zwei Startersets, der kleine Akku 2,5 Ah reicht für zwei Schubkarren Holz, der größere 4Ah gerade nur noch für einen halben Schnitt, der Akku lädt nicht mehr.
Rote und grüne LED am Lader blinken gleichzeitig = Akku defekt?
Ich vermutete nur eine defekte Zelle von zehn, also geöffnet und gemessen mit DMM 3,49 Volt pro Doppelzelle bis auf eine Doppelzelle mit nur 3,47 Volt.
Kann nur eine der Zellen defekt sein und was muß ich beim Tausch beachten. Hätte da noch Akkupacks von Notebooks, die noch halbwegs funktionieren - hat da wer sowas mal geflickt?
#2
Pollin hat optisch ähnliche Startersets 2,5 Ah-25 € bzw. 4Ah- 34 €:
Doch soll keiner dazugekauft werden, das gibt zuviel Gedöns - sondern möglichst nur repariert und falls nicht möglich, soll ein Umbau zu Eisentrafo + Gleichrichter + Schnur zum Motor erfolgen. Geht das und mit welcher Leistung in etwa, ginge das z.B. mit einem 1,5 A Beleuchtungstrafo für 24 V=?
Falls noch Angaben nötig, bitte ich um Geduld, lese die nächsten Tage wieder.
Nachbar hat eine Handkettensäge mit zwei Startersets, der kleine Akku
2,5 Ah reicht für zwei Schubkarren Holz, der größere 4Ah gerade nur noch
für einen halben Schnitt, der Akku lädt nicht mehr.
Rote und grüne LED am Lader blinken gleichzeitig = Akku defekt?
Da würde ich erstmal bei dem grossen (5s2p) ein LNG, eingestellt auf knapp 21 V und Strombegrenzung auf 2 A eingeschaltet direkt an den Akkupack anschliessen und laden.
Dabei immer wieder die einzelnen Zellebenen messen und drauf achten, dass deren Werte nicht auseinander laufen.
Die 0,02 V Differenz macht gar nichts aus und besagt auch nichts!
Irgendwo bei rund 20 V Ladung beenden, unbedingt LNG erst vom Akku trennen, erst dann ausschalten!
Und dann schauen, was der Akku dann am Ladegerät zeigt und was er an der Säge noch leistet.
Ggf. sind nicht die Zellen fertig, sondern das BMS, das sollte man zuerst abklären.
Ich vermutete nur eine defekte Zelle von zehn, also geöffnet und
gemessen mit DMM 3,49 Volt pro Doppelzelle bis auf eine Doppelzelle mit
nur 3,47 Volt.
Willst Du uns verscheißern, 20mV Differenz?
Mit 3,5 Volt Leerlauf sind alle Akkus fast leer. Wenn die sich nicht laden lassen, blockiert die Schutzschaltung im Akkupack, Du hast keine Chance.
Ersatzakku oder eine Säge mit Netzkabel kaufen, ein Umbau auf Beleuchtungstrafo ist nicht realistisch.
welcher Leistung in etwa, ginge das z.B. mit einem 1,5 A
Beleuchtungstrafo für 24 V=?
1,5A reicht um Zahnstocher anzuritzen.
30A Dauerstrom und ein vielfaches als Anlaufstrom wird benötigt.
Schau die die Preise von entsprechenden Netzteilen für die Umrüstung von Akku- zu Netzbetrieb an:
https://www.akkuline.de/netzteile/mainsconnector
Ist nichts mit "anschiessen" z.B. über Elko oder so?
Nein, mit 3,5V pro Doppelpack sind die Dinger hinüber. Daran basteln (anschießen) kann die Dinger zur Brandbombe machen. Bei dem Preis für neue ist das Risiko nicht zu rechtfertigen.
Schau dir noch mal die genannten Ströme an die da fließen! Ein Kurzschluss in einer defekten Zelle und es gibt ein Feuerwerk.
Ist nichts mit "anschiessen" z.B. über Elko oder so?
Nein! Wo kommt der komische Vorschlag plötzlich her?
Ganz große Bitte: Nichts, absolut nicht anderes tun als dir bezüglich der Ladung mit dem Labornetzteil geraten wurde!
Dabei bleiben, auf Erwärmung achten.
Das sind keine Bleibatterien, geht der seperator bei so einer Elko Aktion kaputt weil er irgendwie vorgeschadigt ist, Strom zu hoch oder so, gibt's intern einen Kurzschluss, schießt die Zelle zurück!
Nein, mit 3,5V pro Doppelpack sind die Dinger hinüber.
Wie kommst Du darauf?
Mit 3,47V im Leerlauf sind die Zellen einfach leer.
Ich würde den Pack einfach mal auf etwa 18V aufladen. Mit irgendeiner strombegrenzten Quelle. Dann sollte der Akku etwa halb geladen sein und, wenn die Zellen noch brauchbar sind eine ähnliche Laufzeit abliefern wie der 2,5Ah Akku.
Nein, mit 3,5V pro Doppelpack sind die Dinger hinüber.
Unsinn, diese Spannung sagt ausschliesslich etwas über den Ladezustand aus, aber null über etwas anderes.
Der Anlaufstrom einer Kettensäge dürfte diese Spannung in der Säge soweit runterziehen, dass die dortige Elektronik die Säge sofort wieder abschaltet.
Kurzfristig können die Zellen durchaus bis runter auf 2,5 V entladen werden, erst recht unter Last gemessen.
Das sind Akkus und keine Batterien. :-)
Aha dafür, daß ich mich um zu fragen anmelde oder wo ists Problem?
Du bist schon länger lesend dabei? Hier melden sich nahezu täglich irgendwelche Arschlöcher mit dummen Fragen neu an und haben als Ziel, Unruhe / Stänkerei anzuzetteln. Das ist der Grund, weshalb hier Neuanmeldungen zunehmend kritisch beäugt werden, vielleicht auch mal zu Unrecht.
PS. bei 3,5V pro Zelle dürfte das BMS noch lange nicht dicht machen.
Hätte könnte müsste dürfte, das Forum ist voll mit Diskussionen zu übereifrigen Sperrsystemen. Da wird einfach unter dem Vorwand der Sicherheit neuer Umsatz generiert, Betrug am Kunden.
Da wird einfach unter dem Vorwand der Sicherheit neuer Umsatz generiert,
Betrug am Kunden.
Das sieht man dann beim Laden. Schnell voll = keine Kapazität übrig, BMS hat berechtigterweise abgeschaltet.
Selbst wenn nur ein Block aus Parallelen Zellen schwächer ist, hat es trotzdem berechtigt das laden abgeschaltet.
Und bevor die Frage vom TE kommt: Nein, neue Zellen baut man da nicht ein, man tauscht alle gemeinsam aus, damit die Zellen möglichst "gleich" sind am besten aus einer Charge.(Kapazität, RI...)
Hätte könnte müsste dürfte, das Forum ist voll mit Diskussionen zu
übereifrigen Sperrsystemen. Da wird einfach unter dem Vorwand der
Sicherheit neuer Umsatz generiert, Betrug am Kunden.
Nein, die Hersteller müssen sich vor unwissenden Bastlern schützen.
Der TO wollte auch einzelne Zellen durch Notebook-Zellen ersetzen.
Damit wäre der Akkupack eine Brandbombe mit Zeitzünder geworden.
Und das Forum zeigt dass es viele lernresistente Ahnungslose gibt, die das ähnlich machen würden.
Die einzige Möglichkeit für Hersteller sich gegen solche "Reparaturen" zu schützen ist sie faktisch zu verhindern. Denn knallt es nach solchen "Reparaturen" heisst es, die Geräte des Herstellers wären Brandbomben. Selbst wenn irgendwann durch einen Sachverständigen rauskommen sollte, dass der Akku manipuliert war, die schlechte Presse und ggf. Schadensersatzansprüche hat der Hersteller am Hals.
Ich finde die Verdongelung auch nicht toll, aber aus Sicht eines Unternehmens kann ich das einwandfrei nachvollziehen.
Die Ursache war ein Kurzschluss in einer "faustgroßen" Zelle. Vom
Energiegehalt her also das, was in so einen Werkzeugakkupack reinpasst.
In den Containeren war wohl noch erhebliche weitere Brandlast.
Meinem Nachbarn ist vergangenen Sommer der Akkurasenmäher abgebrannt, konnte er aber problemlos mit dem Gartenschlauch löschen.
Er nimmt jetzt wieder seinen netzbetriebenen, was bei der rechteckigen Fläche ohne Baum oder Strauch eh viel sinnvoller ist.
Ich will mich weder an Räuberpistolen über abgebrannte Akkus beteiligen, noch dem TO irgendwie vorschreiben, was er tun soll/kann/darf.
Aber zur Klarstellung, weil das hier ganz blöd rumgeistert und nicht vehement genug berichtigt wird:
Der TO spricht von "Doppelpacks" mit 3,47V Leerlaufspannung.
Er meint mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit die 2P-Doppelpacks im 4Ah-Einhell-Akku.
Und damit sind die 3,47V schon ok, halt leer, aber nicht kaputt.
Es ist jedenfalls höchstwahrscheinlich NICHT so, daß hier ein 2S-Pack gemeint ist.
Überlegt mal: Da nimmt jemand einen 18V-Akku (also 5S) auseinander und mißt die Zellen-Einzelspannungen. Und dann wäre er so blöd und würde immer 2 Zellen in Serie messen? Gibt's doch gar nicht.
Noch zum Aufbau der Einhell-Akkus: Die 2Ah-Variante ist flach, da liegt eine 5S1P-Reihe im Gehäuse. Die 4Ah-Variante ist höher, das ist ein "Holzstapel" aus 2x5 Zellen in 5S2P-Konfiguration.
Es ist jedenfalls höchstwahrscheinlich NICHT so, daß hier ein 2S-Pack
gemeint ist.
Überlegt mal: Da nimmt jemand einen 18V-Akku (also 5S) auseinander und
mißt die Zellen-Einzelspannungen. Und dann wäre er so blöd und würde
immer 2 Zellen in Serie messen? Gibt's doch gar nicht.
Noch zum Aufbau der Einhell-Akkus: Die 2Ah-Variante ist flach, da liegt
eine 5S1P-Reihe im Gehäuse. Die 4Ah-Variante ist höher, das ist ein
"Holzstapel" aus 2x5 Zellen in 5S2P-Konfiguration.
In https://www.mikrocontroller.net/attachment/689757/CIMG0039.JPG ist doch einwandfrei zu erkennen, dass es sich um den 5s2p Akkupack handelt.
Auch der TO hat klar erklärt, dass der bemängelte Akkupack 10 Zellen enthält, die als "Doppelzellen" angeordnet sind.
Damit kann man einen Dieselmotor laufen lassen, allerdings nicht
besonders lange.
Das hängt wohl vom Motor ab, son modernes Mimöschen wahrscheinlich nicht all zu lang, aber das gab auch Diesel, die liefen solange der Kraftstoff brennbar und irgendwie in die Brennkammer zu kriegen war. Naja Kohlenstaub hät wahrscheinlich irgendwann den Ansaugtrakt verstopft.
Damit kann man einen Dieselmotor laufen lassen, allerdings nicht
besonders lange.
Das hängt wohl vom Motor ab, son modernes Mimöschen wahrscheinlich nicht
all zu lang, aber das gab auch Diesel, die liefen solange der Kraftstoff
brennbar und irgendwie in die Brennkammer zu kriegen war. Naja
Kohlenstaub hät wahrscheinlich irgendwann den Ansaugtrakt verstopft.
Seit jetzt etwa 15 Jahren nutze ich Zellen aus ausgemusterten Laptops unserer Firma (alles 18650er). Die fielen im Laufe der Jahre zu hunderten an, entsprechend tausende Einzelzellen. Dazu kamen im Laufe der Jahre viele defekte Akkupacks mit Hochstromzellen aus Werkzeugen.
Wenn man die fachmännisch ausmisst und die defekten/"heater" usw. aussortiert kann man viele davon weiter nutzen und gleichzeitig viel über die Haltbarkeit lernen. Spitzenreiter sind immer noch Zellen aus einem 1998er Toshiba.
Dabei habe ich Experimente mit Nägeln durch volle oder leere Zellen gemacht, die überladen oder auch geöffnet und abgewickelt, die Folien "studiert" und angezündet etc.
Bis heute nutze ich viele dutzend dieser alten Zellen in allen möglichen Serien/Parallelschaltungen in diversen Stehlampen, Funklautsprechern, mobilen Amps, als 5s5p Pack im Husqvarna Mäher oder einem 100er Block als PV Speicher etc.
Niemals gab es den geringsten Anlaß an der Sicherheit zu zweifeln WENN man das mit Sachkenntnis betreibt. Die Panikmache ist ja gut um Laien vor dem Schlimmsten zu bewahren aber.....
An den TO: Lass es lieber bleiben, deine Fragestellung zeigt daß du genau dieses Fachwissen nicht hast.
Die Panikmache ist ja gut um Laien vor dem Schlimmsten zu bewahren
Auch ne Sache der Verantwortung!
Angenommen jemand hätte ihn bei der Nummer mit den Laptopakkus bestätigt, Nachbar freut sich, sägt die erste Karre voll, setzt zum Schneiden für die zweite karre an und eine der Zellen geht durch.
Unabhängig davon wie schlimm das ausgeht, vor Gericht heißt es dann:"Die haben aber im Forum geschrieben...".
Ich ahne schon:"Reparieren helfen wäre schöner", Nein! Auch wenn man häufig herausfinden kann ob und wie das BMS reaktiviert werden kann, die Grundvorraussetzungen dafür sind nicht gegeben.
Das fängt an das vermutlich kein Punktschweißgerät zur Verfügung steht, Hiluminband auch nicht und nach der Beschaffung fehlt die Erfahrung das man beim punkten nicht den Becher der Zelle perforiert.
Und weil sie eben 1,90€ billiger sind werden es doch die 10C Zellen anstelle 20C. Frei nach dem Motto:"Hochstromzelle ist Hochstromzelle".
Die Geschichten kennt man zu genüge, sogar in der Zeit als ich noch gedämpft habe, war das einer der Gründe für heiße Akkus und verbrannte Finger.
Unabhängig davon wie schlimm das ausgeht, vor Gericht heißt es dann:"Die
haben aber im Forum geschrieben...".
Eeeendlich kommt einer mit dem Totschlagargument für alles was der geneigte Vollkasko-User benötigt!
Wenn so ein Sägle, bzw dessen Akku abbrennt, dann isses kaputt.
Ich möchte nicht wissen wieviele Bikeakkus abgebrannt sind weil diese scheiße Schweißpunkte hatten und es dort zu einer lokalen Überhitzung einer Zelle gekommen ist. Ich habe auch schon etliche Werkzeugakkus zerlegt und immer mal wieder ist eine fehhlerhafte Verschweißung dabei gewesen. Erst kürzlich wieder in einem 12S1-Pack mit guten Samsung Zellen drin(20R). Das fällt lange nicht auf, aber wenn die Packs heiß und kalt werden arbeitet das eben auch ein wenig mechanisch und dann liegt so ein Verbinder auch mal nur noch an der Zelle an.
Ja, dass der Anfragende Laptopzellen verwenden wollte ist blöd. Außerdem ist so ein Einhell Pack nicht sooo teuer. Der 2,5Ah Pack ist für die Säge sowieso deplatziert da dieser permanent überlastet wird.
Der Gedanke mit der permanenten Abschaltung ist gar nicht so falsch, machen mittlerweile viele.