wir haben seit September eine Wärmepumpe. Ich habe über die letzten Monate so einiges via Modbus ausgelesen und protokolliert. Daraus möchte ich mir nun die aktuelle COP bestimmen. Oder Effizienz oder .... Also die Energiemenge, die vom Stromnetz bezogen wird und die Wärmemenge, die im Wasserkreislauf endet.
Ich habe den aktuellen Strombedarf, die Vor- und die Rücklauftemperatur. Und zwar am Innengerät, also VOR dem Pufferspeicher. Eigentlich fehlt mir doch nur die Durchlaufmenge des Kreislaufs durch die WP (und das Innengerät), dann kann ich aus dem Delta-T, der Menge und dem Strombedarf was ausrechnen?
Du siehst das völlig richtig, es fehlt nur der Durchflußmesser. Wärmemengenzähler sind zwar in manchen WPs verbaut jedoch vom Hersteller nicht gerne freigegeben bzw. aufpreispflichtig weil man damit dem Hersteller sofort seine geschönten Angaben unter die Nase halten kann.
Bau einen Wärmemengenzähler ein. Gibt es für 130€ + 40€ Einbausatz.
Die Leitungen zwischen WP und Speicher sollten speicherseitig absperrbar sein, Du verlierst also kaum Wasser.
Wenn Du Dir das nicht zutraust: Investiere eine Handwerkerstunde.
Einem in die WP integrierten WMZ würde ich nicht trauen, ein externer ist nach MID gebaut und damit vertrauenswürdig.
Gut möglich daß ich das noch beauftrage. Aber natürlich war ich ungeduldig und habe nochmal und nochmal die Docs des WP Herstellers vorwärts, rückwärts und mal auf dem Kopf gelesen und plötzlich folgende Zahlen gefunden:
Wasserdurchfluss 0,172 m³ / (h * kW)
und zwar bei den verschiedenen Modellen und Heiz- und Kühlbetriebsarten überall denselben. Also größere WPs pumpen mehr, so lese ich das.
Ich habe eine WP mit nominell 10 kW. Also pumpt meine 1,72 m³ pro Stunde im Kreis? Mal sehen, ich messe momentan ziemlich genau 5 K Unterschied zwischen VL und RL, für die muss man ... (https://www.omnicalculator.com/de/physik/wasser-erwaermen-rechner) 10,01 kW reinstecken .... Nein! Doch! Oooh!
Könnte also der richtige Wert sein. Erklärt auch warum ich noch kein höheres Delta gesehen habe ... einmal 5.2, aber ich glaube das war das Max. ACHTUNG Zuheizer ist noch NICHT in Betrieb.
Glaube ich dem Stromwert aus dem Modbus Register (wird später noch extern gemessen werden), dann krabbelt die WP über 0 Grad Außentemperatur zwischen 4.0 und 5.0 rum. Da fehlt wahrscheinlich noch was, aber meine sporadischen zählerablesungen lassen das leidlich plausibel erscheinen.
Unter 0 Grad sind es dann eher 3 - 4. Alles in allem erstmal zufriedenstellend!
Achso: Da ich mich selber immer über Leute aufrege die die Hälfte verschweigen:
WP ist Outes AHb10VR9HP außen und Outes AHb10VH/H innen. Haus von 1971, ein bissel Innendämmung, bisher ungefähr 23000 kWh Energiebedarf via Ölheizung. Peu-a-peu gibt's neue Fenster und vor allem Rollläden.
Was für einen Type?
Luft/Wasser, Wasser/Wasser, Sole/Wasser oder einen Exoten mit Compiler.
Du hast sicher eine Umwälzpumpe, wenn die Intelligent ist, kannst du über Drehzahl und Leistung aufgrund der Pumpenkennlinie den Durchfluss bestimmen.
Sogar eine Temperaturkompensation könntest du rechnerisch durchführen.
Ich habe eine WP mit nominell 10 kW. Also pumpt meine 1,72 m³ pro Stunde
im Kreis?
Nein!
Jeder Heizkreis hat eine anderen "Widerstand" der bestimmt, wie viel cbm bei der gleichen Umwälzpumpe gefördert wird.
Mittels Pi x Daumen kann man ungefähr vllt. Werte Ermitteln. Aber nur ein Durchflussmesser oder eine Auswertung der Umwälzpumpe können valide Werte liefern.
Anhand der Kennlinie der WP lassen sich ungefähre Werte ermitteln, sind aber auch wieder mehr Pi x Daumen.
Was für einen Type?
Luft/Wasser, Wasser/Wasser, Sole/Wasser oder einen Exoten mit Compiler.
Luft/Wasser
WP ist Outes AHb10VR9HP außen und Outes AHb10VH/H innen.
Du hast sicher eine Umwälzpumpe, wenn die Intelligent ist, kannst du
Da habe ich mich nicht klar ausgedrückt, sorry:
Es gibt einmal einen Kreislauf durch das Außengerät, das Innengerät und den Pufferspeicher. Diesen meine ich. Dessen Durchfluss müsste, aufgrund des Pufferspeichers, unabhängig vom Durchfluss des eigentlichen Heizkreises sein. Die Umwälzpumpe im Heizkreis ist variabel und kann mit konstantem Druck oder konstantem Durchfluss und noch was intelligentem arbeiten, aber die meine ich nicht.
Aber ich betrachte hier rein den WP Kreis!
Falls Du google o.ä. bedienen kannst, such mal nach Brenn-/Heizwert für
Heizöl oder Diesel.
Sag doch gleich, dass du zu dämlich bist, das selbst zu finden!
Junge junge, man kann hier nicht die simpelsten Sachen posten ohne daß die Leute gleich übereinander herfallen.
Mein Jahresverbrauch lag bei durschnittlich 2400 Litern, meine Heizung war damals recht modern, irgendwas zwischen Niedertemperatur und Brennwert. Ich habe also immer über den Daumen mit 96% gerechnet :-)
Das wären dann 23.040 kWh im Jahr.
Achtung, ich schweife ab:
Ja, alle Wärmepumpenanbieter waren da auch etwas erstaunt. Alle haben mich nach meiner konstanten Vorlauftemperatur gefragt?!? Anscheinend war das 2001 (dem Einbaujahr) noch normal???
Natürlich hatte die Heizung einen Außen und einen Innentemperaturfühler und hat über eine einstellbare Gewichtung die Vorlauftemperatur nur so hoch gedreht wie notwendig. Das erschien mir schon 2001 als vollkommen logisch.
Umso erstaunlicher erschien mir aber dann, daß die meisten Wärmepumpen sich überhaupt nicht für die echte Temperatur im Haus und dem Delta zum Soll interessieren. Sieht für mich wie ein Rückschritt aus.
Aber alles Egal, Schnee von gestern. Wärmepumpe ist da und läuft, Ölheizung ist weg, Tank offiziell stillgelegt, nie wieder TÜV, ....
Hast du auch die Ausentemperatur mit erfasst? Hast du die Messwerte in Exel oder anderer verwertbarer Form da?
Echte Messwerte zu Wärmepumpen finde ich immer interessant.
Peu-a-peu gibt's neue Fenster und vor allem Rollläden.
Rollläden: Die Wirkung wird oft überschätzt, wenn sie offen sind sind
sie auch wirkungslos. Habe ich bei den neuen Fenstern abgebaut.
Auch da hätte ich präziser von Rollladenkästen schreiben sollen, sorry.
Die sind bei uns fast ungedämmt und von dort zieht die Außenluft gerne zwischen Wand und Innendämmung durch bis zu Steckdosen, Schaltern, Gurtöffnungen, ....
In zwei Räumen haben wir seit 2 Jahren neue Fenster mit Aufsatzrollläden drin. Da ist alles isoliert und es gibt keine Verbindung mehr zur Außenluft. Es ist wirklich krass wie viel wärmer diese Räume in der Nacht bleiben, trotz der Nachtabsenkung die die Ölheizung ja fuhr.
Hast du auch die Ausentemperatur mit erfasst? Hast du die Messwerte in
Ja, das Innengerät hat eine Modbus-Schnittstelle. Es liefert auch die "Ambienttemperature". Wird kurz vor den Lamellen gemessen. Das Außengerät steht an der Nordseite, ist also (außer im Sommer nach etwa 18:00 Uhr) immer im Schatten.
Exel oder anderer verwertbarer Form da?
Einen Excel-Export habe ich mir noch nicht gebastelt, aber das steht auf meiner ToDo. Aber, please, "don't hold Your breath" :-)
Im PDF steht zu Registernummer die Bedeutung. Rohwert ist UINT16, eine negative Außentemperatur sieht man also z.B. als 65531 !!
Die 6.te Spalte im PDF ist ein Skalierungsfaktor, die meisten Temperaturen stehen z.B. als 1/10 Grad im Register.
Register die 0 enthalten logge ich gar nicht mit.
Ich polle abwechselnd die UINT16 Register und die Bool Register.
Es kann auch mal Schrott kommen! Oder ein Register ist angeblich mal 0, obwohl das nicht sein kann. Nicht wundern. Und ja, Modbus hat eine Prüfsumme und ja die ist korrekt, trotzdem sind manche Pakete komisch. Wird nicht weiter untersucht.
Dann noch ein Screenshot was mein Anzeigetool daraus macht, aber den Sourcecode kann ich Euch leider nicht geben, weil das teilweise von Kunden bezahlt wurde und ich es nur für mich selber weiterverwenden darf.
COMPRESSOR_ROTATION_SPEED scheinen % zu sein, habe ich zwischen 0 und 10 skaliert.
AC_INPUT_CURRENT ist im Diagramm direkt in A ablesbar, im Register in 1/10 A.
COP rechne ich wie weiter oben beschrieben aus.
"COP" aka "Leistungszahl" ist nur eine verklausulierte Bezeichnung für den Wirkungsgrad - herausgehende Wärmeleistung geteilt durch reingesteckte elektrische Leistung.
Aber natürlich war ich
ungeduldig und habe nochmal und nochmal die Docs des WP Herstellers
vorwärts, rückwärts und mal auf dem Kopf gelesen und plötzlich folgende
Zahlen gefunden:
Wasserdurchfluss 0,172 m³ / (h * kW)
Woher weiß das Papier den Strömungswiderstand DEINER Installation. Die Verluste sollten doch von deinen Gegebenheiten abhängen.
Da würde ich doch nachmessen wollen, was da wirklich im Wasserkreislauf bewegt wird.
Genau, für die herausgehende Wärmeleistung nehme ich wie oben beschrieben das Delta T zwischen VLT und RLT und den anscheinend konstanten Durchsatz von 1,72 m³/h im WP Kreislauf. Für die elektrische Leistung nehme ich im Moment die aktuelle Stromstärke aus Register 5021.
Die Einbrüche nach unten sind die Abtauvorgänge. Und manchmal Warmwasser. Und was in 5021 genau gemessen wird weiß ich auch nicht. D.h. die wirkliche COP über Tage oder das ganze Jahr hinweg ist natürlich schlechter.
Natürlich hatte die Heizung einen Außen und einen Innentemperaturfühler
und hat über eine einstellbare Gewichtung die Vorlauftemperatur nur so
hoch gedreht wie notwendig. Das erschien mir schon 2001 als vollkommen
logisch.
Umso erstaunlicher erschien mir aber dann, daß die meisten Wärmepumpen
sich überhaupt nicht für die echte Temperatur im Haus und dem Delta zum
Soll interessieren. Sieht für mich wie ein Rückschritt aus.
Was nützt dir die Innentemperatur an einem Ort. Das Schlafzimmer soll wenn möglich kühler sein, das Bad ist 2K wärmer.
Die Vorlauftemperatur wird jetzt so gering wie möglich gewählt, dass nach dem hydraulischen Abgleich alle Räume auf Solltemperatur gehalten werden können.
Was nützt dir das alles, wenn jemand im Bad vergessen hat die Fenster zu schließen und es nur noch 10°C hat. Nichts wenn der Sensor im Wohnbereich sitzt.
Sinnvoller ist da eine Regelung, die die Wärmeabnahme des Hauses durch Volumenstrom und die Differenz von Vor und Rücklauftemperatur mit einbezieht.
Woher weiß das Papier den Strömungswiderstand DEINER Installation. Die
Das weiß es nicht. Aber es geht hier NICHT um die Umwälzpumpe im Heizkreislauf, also Haus und alle Heizkörper. Sondern um den WP Kreislauf der quasi nur waagerecht von Außengerät --> Innengerät --> Pufferspeicher läuft. Und das ist unabhängig davon ob meine Heizkörper gerade offen oder zu sind und wie hoch das Haus ist und wieviel die Umwälzpumpe gerade ballert.
Was nützt dir die Innentemperatur an einem Ort. Das Schlafzimmer soll
wenn möglich kühler sein, das Bad ist 2K wärmer.
Sagen wir mal so, es hat 25 Jahre sehr gut funktioniert. Natürlich sind nicht alle Räume genau gleich warm gewesen/gewünscht. Und es geht nur um eine weitere Information für die Heizung, die die Regelung verbessert und nicht plötzlich perfekt macht! Mehr nicht.
Was nützt dir das alles, wenn jemand im Bad vergessen hat die Fenster zu
schließen und es nur noch 10°C hat. Nichts wenn der Sensor im
Na und? Passiert so selten. Der Thermostat hat dann die ersten 30 Minuten eh zugemacht.
Aber das ist Vergangenheit.
Volumenstrom und die Differenz von Vor und Rücklauftemperatur mit
Das ist natürlich besser, damit werde ich auch experimentieren wenn die Installation komplett fertig gestellt ist.
Beim Hauskauf 2017 war der Energiebedarf mit 202 kWh/(m²a) angegeben.
Derzeit liegen wir bei 55..60 kWh/(m²a).
Diese Angaben stehen nicht für Energien, sondern für Leistungsdichten (Leistung pro Fläche).
Mit der Fläche und der Standzeit des Hauses (vom Bau zum Abriss) kann man dann den Energiebedarf berechnen.
So, der Daumen-runter-Button steht bereit für alle Nicht-Physiker …
So, der Daumen-runter-Button steht bereit für alle Nicht-Physiker …
Nö dafür gibts nur den Kommentar "Erbsenzähler".
Wahrscheinlich misst du den Druck in deinen Reifen in Pascal und rechnest die Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder auf der Straße erst auf m/s um
:-)
Wahrscheinlich misst du den Druck in deinen Reifen in Pascal und
rechnest die Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder auf der Straße erst auf
m/s um
Was meinst du, warum die Buchsen bei deinem Labornetzgerät höchstwahrscheinlich den Standardabstand von 19,05 mm haben?
Da kam der Metrisierungswahn zu spät und es ist bei (glatten) 3/4" geblieben - aber das will ja keiner hören. Oder guck dir im Haus die Standards der Installationstechnik für Rohr-/Wasserhahnverschraubungen an - meist Inch-Maße.
Mit der Umrechnerei tut man sich nicht immer einen Gefallen.
Zum Glück ist die (falsche) Einheit auf den Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder entfallen, frei nach dem Motte: "Wer nichts hinschreibt, kann auch keine Fehler machen" - oder so ähnlich.
Gut, dann kannst du die Leistung der Umwälzpumpe messen.
Damit kannst du aus der Pumpenkennlinie die Fördermenge ermitteln.
Vorlauf- und Rücklauftemperatur hast du ja.
Damit ermittelst du die Wärmeleistung.
Aufsummiert ergibt das die Wärmemenge pro Stunde, Tag oder Jahr!
Wer kWh/a angibt, bringt damit zum Ausdruck den Verbrauch pro Jahr.
Und was ist Verbrauch pro Jahr resp. Arbeit pro Zeit?
Und wenn du dann dieses Zwischenergebnis durch eine Fläche teilst?
Tante Google meint dazu:
Arbeit pro Zeit pro Fläche ist eine physikalische Größe, die die Leistungsdichte oder den Energiefluss (Intensität) beschreibt.
Tante Google meint dazu:
Arbeit pro Zeit pro Fläche ist eine physikalische Größe, die die
Leistungsdichte oder den Energiefluss (Intensität) beschreibt.
Holst du dir deine physikalischen Ergüsse immer von der Google KI?
Viel Glück damit
Sonne scheint ihm im Sommer scheinbar nicht in die Fenster Punkt und abdunklen tut er wahrscheinlich mit einer Decke vor den Fenstern. Rollläden sind ja überschätzt.
Mir klar nur musst du nur mehr den echten Durchfluss über die WP
ermitteln.
Ja, für einen wirklich korrekten Wert werde ich das noch tun, da hast Du recht. Momementan habe ich mit dem nominellen Wert aber zumindest eine Orientierung.
Frage am Rande: Braucht man nicht zwingend einen Wärmemengenzähler,
Nicht daß ich wüsste. Das WP Modell steht in den entsprechenden Listen so wie es ist als förderfähig. Aber der Einbau eines WMZ ist ebenfalls förderfähig, evtl. hast Du das mal wo gelesen?
Doch doch, die Erfassung aller Wärmemengen und elektrischen Verbräuche ist fest vorgeschrieben gemäß Förderrichtlinie. In der großen Liste der förderfähigen Anlagen ist ausgewiesen, ob die Wärmepumpe bereits intern zählt oder man einen externen Zähler nachrüsten muss, um Förderung erhalten zu können.
Doch doch, die Erfassung aller Wärmemengen und elektrischen Verbräuche
ist fest vorgeschrieben gemäß Förderrichtlinie. In der großen Liste der
förderfähigen Anlagen ist ausgewiesen, ob die Wärmepumpe bereits intern
Ah, das ist diese EE-Anzeige. Hat meine wohl nicht. Ich frage beim Installateur nach, wird dann im Innengerät sein.
Hast du trotzdem die Förderung bekommen? Und falls ja, hatte der
Installateur keine Ahnung von der Richtlinie? Rein aus Neugier
Die Förderung ist noch nicht ausbezahlt. Ob der Installateur keine Ahnung von der Richtlinie hat wird sich noch rausstellen. Ist allerdings bei weitem nicht seine erste WP. Trotzdem, muss ich checken.
Wärmemengenzähler sind zwar in manchen WPs verbaut jedoch vom Hersteller
nicht gerne freigegeben bzw. aufpreispflichtig weil man damit dem
Hersteller sofort seine geschönten Angaben unter die Nase halten kann.
Hast du da genauere Informationen zu?
Gibts dazu irgendwo eine Aufstellung externe Messung vs. interne Messung?
Es hätte mich eher generell interessiert ob es dazu irgendwo Belege gibt.
Die Aussage von Thomas R. war ja auch eher allgemein gehalten und nicht auf einen bestimmten hersteller bezogen.
Aber falls dir das was bringt:
Konkret werkelt hier eine Wolf CHA-10.
Die Wärmemenge wird von der WP bereitgestellt und lässt sich auslesen, elektrische Energie zählt ein externer, modbusfähiger Eastron-Zähler (MID).
Die Förderung ist noch nicht ausbezahlt. Ob der Installateur keine
Ahnung von der Richtlinie hat wird sich noch rausstellen. Ist allerdings
bei weitem nicht seine erste WP. Trotzdem, muss ich checken.
Mach das lieber, denn auf der (alten) Liste der förderfähigen Anlagen steht explizit unter Punkt 5, dass der Wärmemengenzähler auf der Rechnung auftauchen muss, sollte er nicht obligatorisch in der Wärmepumpe verbaut sein:
Auf die Installateure kann man sich leider nicht zwangsläufig verlassen. Meiner z.B. wusste zwar, dass die Energiemengen erfasst werden müssen. Aber dass die Geräte in der Regel alle intern zählen, war ihm neu.
Es hätte mich eher generell interessiert ob es dazu irgendwo Belege
gibt.
Die Aussage von Thomas R. war ja auch eher allgemein gehalten und nicht
auf einen bestimmten hersteller bezogen.
Soweit ich weiß müssen die Energiezähler in den Geräten auch irgendeinem Standard genügen. Elektrisch sehe ich bei meinem Gerät kaum Abweichungen zu einem externen Shelly, Wärme ist laut Erfahrungsberichten anderer User auch sehr genau, Abweichungen im einstelligen Prozentbereich.
@TO
Weil ich immer neugierig bin:
Wie bist Du auf Outes gekommen, in welcher Region steht Dein Haus, warum hast du zusätzlich ein 'Hydromodul' und wie hoch lagen die Installationskosten?
Wie bist Du auf Outes gekommen, in welcher Region steht Dein Haus, warum
Vorschlag der Installationsfirma, da das vorgesehene Produkt erst Monate später verfügbar gewesen wäre. Ich hatte da keine großartigen Präferenzen.
hast du zusätzlich ein 'Hydromodul' und wie hoch lagen die
Das ist einfach das Innengerät, zwischen WP und Puffer. Darin sind die Regelung, Modbus, Ansteuerung des 3 Wegeventils (HHeizung / WW), Zuheizer, und undefinierbarer Kleinkram.
Installationskosten?
Das ganze Projekt sind 40.000, aber da sind auch Entsorgung des alten Öltanks (nicht nur der Heizung selbst) und Wallboxvorbereitung und ein gigantischer Zählerschrank mit drin. Die drei Angebote die ich einholte lagen alle sehr ähnlich. Natürlich ist das viel zu teuer, alle Handwerker preisen halt die Förderung gleich mit ein, das war mir schon vorher schnell klar..
Nein! Doch! Oooh!
Kommt das von missbräuchlichem Verzehr von Bersteigermüslie?
Die drei Angebote die ich einholte
lagen alle sehr ähnlich. Natürlich ist das viel zu teuer, alle
Handwerker preisen halt die Förderung gleich mit ein, das war mir schon
vorher schnell klar..
So sehe ich das auch und das läßt mich (immer noch) von einer Eigeninstallation träumen. Hinzu kommt meine Handwerkerallergie.
Outes hatte ich von Dir zum ersten Mal gehört. Es ist ein CN-Hersteller, mit vermutlich günstigerem Preis gegenüber Herstellern hierzulande. Dein Außengerät ist deutlich leichter (ca. 1/2) als in der Leistung vergleichbarer Geräte der altbekannten EU-Hersteller.
Das Hydromodul hatte ich lediglich als elektr. 'Nachbrenner' gesehen, es scheint aber unbedingt notwendig zu sein. Ich muß mich dazu weitergehend informieren.
Da ich ähnliche Verbrauchswerte (mit Gas) wie Du zuvor mit Öl habe, interessiert mich, ob Du die letzten 6 Wochen ähnliches Wetter wie hier im Berliner Raum hattest und mit Deiner 10 kW WP gut hingekommen bist oder die Funktion bei durchgehenden Minustemperaturen grenzwertig wurde.
Die Tage lief im TV (Tagesschau 24?) ein Film über den Winter 78/79. Anschließend habe ich meine Heizung gestreichelt und zu ihr gesagt: "Gut gemacht!"
;-)
Da ich ähnliche Verbrauchswerte (mit Gas) wie Du zuvor mit Öl habe,
interessiert mich, ob Du die letzten 6 Wochen ähnliches Wetter wie hier
Wir leben in der Pfalz, der Toskana Deutschlands, da sind Minustemperaturen eher selten :-)
Die kälteste Nacht war bisher der 7.1., da hat die WP über ein paar Stunden eine AT von etwa -7 Grad gemessen. Dabei lief sie immer noch nicht ganz volle Kanne, eher so 85% PWM, weil ich die VL-Solltemperatur über die Heizkurve etwas knapp eingestellt hatte (noch in der Experimentierphase). In der Nacht waren nicht mehr alle Räume über 20 Grad.
ABER 1: Mittlerweile ist die ST etwas höher, die WP wäre dann mit 100% PWM gelaufen.
ABER 2: Ich habe mich davon verabschiedet, die unteren Räume, weil selten benutzt, kühler zu lassen. Ist Quatsch, in meinem Haus von 1971 mit 8 alten Heizkörpern (von 13), keine Fußbodenheizung, brauche ich HEIZFLÄCHE :-) --> Die Räume sind jetzt normal beheizt, die Wärme steigt schließlich nach oben. Mir ist schon klar daß damit durch die Außenhülle etwas mehr Verlust ist. So what!
ABER 3: Der Zuheizer ist noch nicht verwendbar, die 3 Extra kW liegen momentan noch brach.
--> Denke ich mir den Zuheizer dazu, plus richtige Heizkurve, sollte ich bis mindestens -12, -13 Safe sein
Historisch (Sep 2004 bis heute) war die tiefste Temperarur an der DWD Messstation Worms (das ist die nächstgelegene) -17.4 Grad ein Stunde lang am 20.12.2009.
--> Für so Nächte würde der Kamin zum Einsatz kommen. Den wir eh jeden Winter immer mal wieder anfeuern.
Wir leben in der Pfalz, der Toskana Deutschlands, da sind
Minustemperaturen eher selten :-)
Da sind doch nächste Woche die Kirschblütenfeste? ;-)
Wenn mir hier wegen Dauerfrostes die Temperaturen viel zu tief waren, habe ich als Antidepressivum beim Wetterbericht immer Aachen oder Freiburg angeklickt.
ABER 3: Der Zuheizer ist noch nicht verwendbar, die 3 Extra kW liegen
momentan noch brach.
Es ist auch fraglich, ob die Zusatzheizung bei Deinen Außentemperaturen sinnvoll ist. Der Wirkungsgrad der WP wird immer besser sein als die der elektrischen Zusatzheizung.
Ob jetzt der Wirkungsgrad bei optimal >=99 % liegt oder 'nur' bei 90 %, ist mir eigentlich egal, wenn man allzuviel Technik vermeiden kann.
Weiterhin viel Erfolg und Zufriedenheit mit Deiner Anlage!